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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um 1100.

    Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit Konkordanzen und Wortlisten auf einer CD
    Ernst Hellgardt, Volker Deubel
    …unabhängig davon, ob all diese Merkmale einen möglichen Nutzen oder Sinn haben oder nicht und gegebenenfalls welchen, auch unabhängig davon, ob all dies bis… …haben mag. Aber ein unma- 7 Evelyn Scherabon Firchow: Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgewählte Aufsätze, Stuttgart 2007. – Das… …geschadet als genutzt“ haben, und wenn die Philologen „seit dem 19. Jahrhundert“ pauschal als Leute hingestellt werden, die „wie Schulmeister mit dem Rotstift… …den Lagenaufbau der Handschrift, der sie ja alle einmal angehört haben, anschaulich darzubieten. Eine schöne Voraussetzung dafür ist dadurch gegeben… …Interpunktionssysteme verwendet haben sollen (S. XVIII). Dass die moderne Zeichensetzung der Handschrift von derjenigen bei Heinzel/Scherer (und natürlich auch der… …einem anderen Text unterbrochen haben müssen. Ähnliches lässt sich in der Handschrift trotz der vielfachen Verschränkung ihrer Texte sonst nicht… …. Heinzel/Scherer haben gezeigt, daß die Übersetzungen des ‚Wiener Notker‘ häufig nicht zu seinem Psalmentext stimmen. 18 Dieser stimmt gewöhnlich, wenn auch nicht… …Sicherheit haben wir es auf der CD mit keiner Computeredition, elektronischen Edition oder digitalen Ausgabe zu tun. Dass auf der CD auch eine elektronische… …, unvollständige Fundlisten, Probleme mit Sonderzeichen) hier ihren Ursprung haben. Damit wird ein grundsätzlicheres Problem sichtbar. Gemeint ist die Entscheidung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Die Anwendbarkeit des Kulturraum- Konzepts für die Rhein-Maas-Region und der Fall des „Eneasromans“

    Elisabeth de Bruijn
    …handelt, die Verbindungen zum brabantischen Hof haben, lässt sich vermuten, dass die signifikant hohe Anzahl der Hinweise in der brabantischen Literatur auf… …Kaiser Heinrich V. diese Würde 1106 den Herzögen von Limburg entzogen und denen von Brabant übertragen hatte, haben sich die beiden Herzogtümer um den… …Rhein-Maas-Raumes gehabt haben, sondern auch auf die Raumsemantik. Es ist, mit anderen Worten, die Frage, ob das Rhein-Maas-Gebiet nach 1288 noch als eine… …Germanistik den Ursprung der mittelniederländischen und z.T. auch der deutschen Literatur im Rhein-Maas-Raum gesucht und gefunden haben. Bezieht man andere… …Studien, die die Entwicklung dieser Literatur zum Thema haben. Siehe für einen Überblick: Jan Goossens: De schamele resten van de vroege Rijn-Maaslandse… …Texten wie „Aiol“, „Tristan“ und „Floyris“ beteiligt war, könnten dazu beigetragen haben, dass die Literaturproduktion in diesem Raum erheblich nachließ… …, in der es andere Texte aus dem Rhein-Maas- Raum kaum noch gibt, verstärkt den Eindruck, dass wir es hier mit einer Art Subkulturgebiet zu tun haben… …Ursprung in der französischen Literatur haben, aber nicht weiter nach Osten übermittelt werden. Diese Tendenz ändert sich jedoch in der zweiten Hälfte des 13…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Kritische Robert Walser-Ausgabe, Bd. 4.1.: „Geschwister Tanner“ (Manuskript), hg. v. Wolfram Groddeck, Barbara v. Reibnitz u. Matthias Sprünglin

    Marianne Schuller
    …(1925) – bereits impliziert, dass die Texte, indem sie vom Feuilleton ins Buch wandern, unterschiedliche Kontexte haben und bilden, so ist aus Walsers… …, nicht zuletzt auf Einsprüche und Vorschläge des Lektors Christian Morgenstern, vollzogen haben. 11 Dabei sind nicht nur die Streichungen, Neuansätze, die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) und seine alsbald erfolgende sprachliche Abwahl

    Werner Besch
    …angemessen erfasst ist. Wir haben es nämlich im größeren Rahmen mit der Abschlussphase der deutschen Schrifteinigung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts… …Roman beschäftigt zu haben, dessen Autor als Musketier und Augenzeuge, vielleicht sogar auch als Teilnehmer, Anteil hatte an den Übeltaten und… …dennoch erhalten geblieben. „Der seel. Lessing äusserte oft den Wunsch, dass dieser alte, vortreffliche Roman, der um keinen Preis mehr zu haben ist, in… …liefert Heßelmann informative Einschätzungen dieser Bearbeitung von 1790. 324 Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) erfassen. 6 Wir haben es… …und grammatische Werke zur und in deutscher Sprache geschrieben haben. Solche liegen von Gueintz in der Tat und zeitgerecht vor, nämlich 1641 und 1645… …rter (…) nur mit einer Sylbe darzugeben.“ (57). Sprachverderber haben viele davon zweisilbig gemacht, das kommt daher, „dass wir Teutsche mit dem E mehr… …kung seiner eigenen Vorstellungen, und derjenigen, die er von andern, selbst den heil. Scribenten, verdollmetschen wollte, immer n thig haben mochte… …beflissen haben, und noch izo in vielen absonderlichen St ken davon abweichen. (S. 314/15) Luther führte, so könnte man pointiert sagen, eine Sprachtrennung… …gemachet haben. Die Bem hung h tte uns die Minnesinger, die Classischen Scribenten derselbigen Sprache erhalten, man h tte sie aus den Bibliotheken… …gewisse sprachliche Postulate und deren Durchsetzung einen „Gottschedianer vor Gottscheden“ (S. 317). Beide, so könnte man sagen, haben das südliche Deutsch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Das Merseburger Gebetsbruchstück im literatur- und liturgiegeschichtlichen Kontext des deutschen Frühmittelalters

    Mathias Henkel
    …Beobachtungen gelten nur für fol. 52v–54 r . Die Texte, die auf der vorderen Außenseite (fol. 52 r ) eingetragen wurden, haben keine verschwommene Schrift. Das… …. Müllenhoff und Scherer sowie Masser 48 haben behauptet, dass es sich bei dem althochdeutschen Eintrag um eine fragmentarische Abschrift einer umfangreicheren… …Klosterliturgie oder der Krankenseelsorge Verwendung gefunden haben dürften. Dies bedeutet, dass keine einzige dieser Aufzeichnungen aus Vorlagen abgeschrieben… …wurde, die nicht wiederum Kompilationen lateinischer, liturgischer Texte darstellten. Die verschiedenen Schreiber des Supplements haben offenbar immer nur… …vorgelegen haben. Der Vermutung Steinmeyers, dass der Eintrag als Originalaufzeichnung zu werten sei, 49 lässt sich daher mitunter mehr abgewinnen als den… …Merseburger Gebetsbruchstück im Kontext althochdeutscher Übersetzungspraxis 2.1. Das Gebetsbruchstück als Interlinearversion? Wie bereits vermerkt, haben sowohl… …Wort für Wort und Form für Form zwischen den Zeilen“ 50 . Wie unter anderem Nikolaus Henkel und Lothar Voetz mehrfach dargelegt haben, sind sämtliche… …Lothar Voetz58 nicht vorkommt. Dies liegt vermutlich daran, dass beide Forscher die Beschreibung von Müllenhoff, Scherer und Masser nicht rezipiert haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …ein historischer Zugang zum Gegenstand der Psychologie erst in den 1980er Jahren etabliert zu haben. Gerd Jüttemann spricht 1988 (1994) im Blick auf die… …gefragt, wie und was die Menschen früher gefühlt haben. Interessiert an dieser Frage zeigen sich vor allem die Vertreter der bereits genannten Historischen… …einschlägigen emotionsgeschichtlichen Studien literarische Emotionsdarstellungen auch im Hinblick auf das psychische Erleben interessieren („Was haben sie… …Rüdiger Schnell gesorgt, dass diese beiden Forschungsansätze kaum Notiz voneinander genommen haben. Wenn dennoch einige neuere emotionshistorische Arbeiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Paul Kahl: Das Bundesbuch des Göttinger Hains. Edition – Historische Untersuchung – Kommentar

    York-Gothart Mix
    …, haben bei späteren Generationen ungeachtet konkurrierender literarästhetischer Intentionen nachhaltige Wirkung entfaltet2 und die aufgeklärte… …Eigensprache“ haben „deutlich Ventilfunktion.“ 8 Erst Friedrich Gottlieb Klopstocks zunehmender Einfluss, der Anfang 1774 durch den Beitritt des Hamburgers auch… …fassen und beruflich ein passables Auskommen haben. Die fehlende konsistente Programmatik des Hainbunds, die sich exemplarisch in Boies Nachdichtungen aus… …Kahls bleibendes Verdienst, diesem Mangel grundlegend abgeholfen zu haben. Er hat sich damit in die Annalen der Literaturhistorik eingeschrieben. Marburg…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists „Verlobung“ eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …Kauf“ genommen, daß die „gängigen Klischees und Stereotype […] sich im Bewusstsein seiner europäischen Leser weiter verfestigt haben, und dies nicht… …verwüsteten, und Wohnungen niederbrannten. Vielleicht haben die Engländer noch einst Ursache, es zu bereuen, daß sie die Neger anreizten, und die Spanier sogar… …Schwarzen“ auch hier Gültigkeit zu haben, scheinen im Horizont der gemeinsamen „gräßlichen List“ auch die „Mulattinn“ Babekan und die „Mestize“ Toni fraglos zu… …darum gerade nicht folgen, es sei denn, die „Mestize“ gäbe den Ausschlag. Die aber stellt ihn, der ein existentielles Interesse daran haben muß, seine… …bereitet haben“ (S. 108) – als wäre dem Vereindeutigungbedürfnis damit gedient, daß ‚Mestize‘ auch einfach bloß ‚Mischling‘ heißen könne (was im übrigen… …Vater und eine schwarze amerikanische oder ostindische Mutter haben, oder auch umgekehrt. Die Ersten heißen gelbe, die Zweyten rothe Mestitzen.“ Das gilt… …Diese bis 1988 im Zeichen von ‚Emendation‘ unterdrückte Lesung haben Roland Reuß und Peter Staengle mit paradigmatischem Anspruch wiederhergestellt in: H… …Zusammenarbeit mit Peter Staengle. Basel, Frankfurt/Main 1988. Vgl. zu dieser Leserzumutung, die die Leser bis zur BKA sich und andern gern vom Leib gehalten haben… …Kleists dürften jenes Wissen (‚30,000 Negern‘ [!]) präsent gehabt haben, das der Erzähler der ‚Verlobung‘ provokativ als allgemeines reklamiert.“ Man mache… …Geschichten angenommen haben“, und den Satz „Als die Schwarzen die Weißen ermordeten“ als „die sprachliche Gestalt“ deutet, „in der die Kämpfe auf Haiti im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Die Gesellschaft von St. Jago oder: Beitrag zu der Frage, weshalb Kleists „Erdbeben“-Erzählung nicht in Lissabon spielt

    Konrad Kirsch
    …St. Jagos haben eine ganz andere Perspektive auf das Erdbeben: In der Kirche deutet der Chorherr die Zerstörung der Stadt als göttliche Strafe für den… …sechsjährigen Knaben Johann Wolfgang wegen des Bebens an der Güte Gottes zweifeln. 14 Die Figuren des „Erdbeben[s]“ haben dagegen ein konsistentes Gottesbild, von… …danach urteilen. Denn sobald die Liebenden einander wiedergefunden haben, kehren sie zu ihrem positiven Gottesbild zurück und halten daran für den Rest der… …gewissermaßen. Zwar steht die ganze Gesellschaft von St. Jago gegen sie, doch scheinen die idealischen Liebenden einen mächtigen Verbündeten zu haben. In seiner… …Wiederauferstehung nach dem Tode: Er mochte wohl eine Viertelstunde in der tiefsten Bewußtlosigkeit gelegen haben, als er endlich wieder erwachte, und sich, mit nach… …erwacht: „Nur die verstörten Menschenhaufen, die sich überall blicken ließen, beklemmten sein Herz; er begriff nicht, was ihn und sie hiehergeführt haben… …haben können38 : dass das Erdbeben eben nicht mit chirurgischer Genauigkeit die Guten verschont und die Bösen vernichtet; mithin: dass das 37 Vgl. Kittler… …, empört sich darüber die ganze Stadt und verlangt ihren Tod. Das gleiche Urteil scheint Jeronimo über sich verhängt zu haben, da sich sein Suizidversuch aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Zu den Handschriftenverhältnissen des „Nibelungenliedes“. Die Verbindungen zwischen den Redaktionen I, d, n und k

    Walter Kofler
    …. Redaktion n (Hs. n) Obwohl „*C und *B verschiedene Intentionen haben und daher nicht gemischt werden können“ 10 , spielen in der Überlieferung des… …dürfte der enge Konnex zwischen den Strophen 14 und 15 die Ausweitung der Auslassungen auf die Passage 14-15-17 provoziert haben. 15 Zwar könnte im ersten… …Leithandschriften der Haupt- bzw. Mischredaktionen verhält, haben Hermann Paul16 und Kochendörfer17 statistisch ausgewertet. Hier die Anzahl der exklusiven… …. 57f.) d-C(a): 24 (ebd., S. 56 f.) Die rund 100 gemeinsamen Übereinstimmungen von I und d mit C(a) – ebenso wie die liet-Strophen in I und HOd – haben dazu… …. 1909,1–2 (A 1849/n 378/C 1963/k 1953): in A, B, D2N2b2 , I, d, n + Ca, k4 Nachdem sich alle Fürsten zum Gastmahl gesetzt haben, befiehlt Kriemhilt, ihren… …haben. 43 Dies ist allerdings wenig plausibel, da Ca und k2 /k4 dem gemeinsam entgegenstehen. Unwahrscheinlich – wenn auch nicht unmöglich – ist die… …, bevor er I ins Reine schrieb, dürfte er die radikalen Kürzungen an der „Klage“ weitgehend freihändig vorgenommen haben. Hier sind auch keine markanten… …zeitgenössischen Rezipienten wenig Anstoß an den angeblichen ‚Stilbrüchen‘ nahmen. 5. Verbindungen zwischen I, l, n und k4 Die bisherigen Untersuchungen haben… …gezeigt, dass innerhalb der liet-Sonderstrophen Zusammenhänge zwischen I-d, n und k (d.h. den liet-Passagen k2 und k4) bestehen. Sie haben aber auch gezeigt…
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