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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Die Gesellschaft von St. Jago oder: Beitrag zu der Frage, weshalb Kleists „Erdbeben“-Erzählung nicht in Lissabon spielt

    Konrad Kirsch
    …und Jeronimo ins Gefängnis geworfen wurde. Just in dem Moment, als sie zum Richtplatz geführt wird und er Suizid begehen will, ereignet sich das… …„wunderbare Errettung“ (EiC, 14) durch das Beben dankt; sich dann aber sein Gottesbild ins Negative verkehrt, als ihm bewusst wird, dass Josephe, wenn nicht bei…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Kohlhaas und K. Zur Prozessführung bei Kleist und Kafka

    Friedrich Balke
    …wird und also ins Leere läuft, gehört Josef K. bereits mit dem ersten Satz des Romans zu einem Prozess, dessen Ursache er genau so wenig durchschaut wie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Michael Kohlhaas (1808/10): Schriftverkehr – Bürokratie – Querulanz

    Rupert Gaderer
    …damit die postalische Kommunikation ins Zentrum der Ereignisse gerückt wird. Die tatsächliche Eskalation zwischen Kohlhaas und dem Junker Wenzel von… …überlasten und die Akten ins unermessliche wachsen zu lassen. Dabei verhandelt Kleist mit dem Rechtsaufschub und seinen mordbrennerischen Folgen den zentralen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Novelle der Stellvertretung. Kleists „Michael Kohlhaas“

    Katrin Trüstedt
    …einhergehenden Probleme im Modus des Erzählens ins Verhältnis gesetzt werden. Der Text exponiert damit Probleme, die die grundlegende Möglichkeit des sozialen… …Handelns und Sprechens betreffen, die seit der Neuzeit auf gesteigerte Weise ins Bewusstsein treten. Um die derart entfaltete Ökonomie der Stellvertretung in… …Hobbes den Begriff der Autorisierung und des Autors ins Spiel: Die Handlungsmacht, die dem Stellvertreter zukommt, wird letztlich auf das von ihm… …die in den Diskussionen über die sozialen Umbrüche in der gesellschaftlichen Wirklichkeit der Zeit auf verschärfte Weise ins Bewusstsein treten. 23 Die… …aller Stellvertreter – des Souveräns – und die Fraglichkeit des Gesellschaftsvertrages, die durch die Französische Revolution auf besondere Weise ins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists „Verlobung“ eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …der Schwindsucht litt, pflegte in solchen Fällen die junge Toni, die, wegen ihrer ins Gelbliche gehenden Gesichtsfarbe, zu dieser gräßlichen List… …„den Schwarzen“ zu gehören. 15 Tonis „ins Gelbliche gehende Gesichtsfarbe“, potentiell Indiz einer eher ‚weißen‘ Provenienz, nimmt sich im Licht dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Wilhelm Amann: Heinrich von Kleist; Günter Blamberger: Heinrich von Kleist. Biographie; Anna Maria Carpi: Kleist. Ein Leben; Hans Joachim Kreutzer: Heinrich von Kleist; Peter Michalzik: Kleist. Dichter, Krieger, Seelensucher. Biographie; Hans-Jürgen Schmelzer: Heinrich von Kleist. Deutschlands unglücklichster Dichter. Sein Leben, seine Persönlichkeit, sein Werk.

    Klaus Müller-Salget
    …einen kommen allzu viele Bücher einander ins Gehege 1 , zum anderen führt der Termindruck zur Publikation unausgegorener Produkte. Zu den letzteren gehört… …, aber dann kommt es wieder knüppelhageldick, z.B. auf S. 104f.: Im Eintrag Kleists ins Koppenbuch der Hampelbaude finden sich sieben Fehler, in demjenigen… …Ring; für Henriette Vogel hat es bis ins 21. Jahrhundert keinen Gedenkstein gegeben. 6 Kleists Werke und Briefe werden, nachgewiesen mit der Sigle DKV… …die Ungewöhnlichkeit des Blankverses im Lustspiel sowie die von Kleist ins Extrem gesteigerte Gegensätzlichkeit von Hohem Ton und gröbsten Derbheiten… …d’ali – Vita de Heinrich von Kleist“) bereits vor sechs Jahren erschienen und nun von Ragni Maria Gschwend ins Deutsche übertragen, fällt aus dem Rahmen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Münchener Ausgabe.

    Kai Bremer
    …‚ersten‘ Münchener Ausgabe hergestellt ist. Um die ‚zweite‘ Münchener Ausgabe zu beurteilen, gilt es also einerseits, sie ins Verhältnis zu der von Sembdner…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    Jürgen Brokoff
    …das System der Gebärden“ 2 ein. So gesehen behauptet die von Kommerell ins Auge gefasste „Sprachgebärde“ ihren begrifflichen und sachlichen Eigenwert…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …anderer Generationen. Noch mehr ins Auge sticht indes andererseits die Präsenz von Tanja Dückers im Block zum Nationalsozialismus. Nicht nur werden ihre…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Der oberdeutsche Klassiker ‚Simplicissimus‘ (1669) und seine alsbald erfolgende sprachliche Abwahl

    Werner Besch
    …„Simplicissimus“ ist ein oberdeutscher Text. Er geriet alsbald ins Abseits. Die neuhochdeutsche Sprachentwicklung basierte stärker auf den ostmitteldeutschen… …Hochdeutsch und Niederdeutsch. Noch im Mittelalter tritt schon ein sprachlicher Mittelteil ins Bewusstsein, das mittelste dûtsch. 16 15 Grammatik des… …ausgeworfen. Adelung begann mit seiner Wörterbucharbeit bereits 1774, seine Konzeption reicht tendentiell aber sicher weit zurück ins 18. Jahrhundert. Man darf… …, fama, und zwar für den guten wie für den bösen.“ Paul, Wb. 2002: „Gerücht (400) nd.-md. Form. Geschrei (403) … fmhd. bis ins 18. Jh. und noch landsch…
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