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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Klaus Grubmüller, Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau – Märe – Novelle, Max

    Joachim Heinzle
    …BUCHBESPRECHUNGEN Klaus Grubmüller, Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau – Märe… …– Novelle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, VII und 387 Seiten Das Buch bietet im Wesentlichen eine teils chronologisch, teils typologisch strukturierte… …„Decameron“-Rezeption in Italien, Frankreich und Deutschland und zu den deutschen Prosaerzählungen des 16. Jahrhunderts. Eine ambitionierte Einleitung (Kap. 1) greift… …entfalten. Er zieht damit eine Konsequenz aus der Kritik an Hanns Fischers Mären-Begriff1 , kann sich von diesem aber dann doch nicht lösen. Die Darstellung… …, der ersichtlich auf Fischers Mären-Begriff bezogen ist: „Le Couvoiteus et l’Envieus“ ist eine exemplarische Wundergeschichte. Grubmüller erklärt sie… …ebensogut aus der Mitte oder vom Ende stammen. Für Grubmüller spielen sie freilich so wenig eine Rolle wie die Erzählungen des 12. Jahrhunderts (die… …konstruierten Fällen, in denen mit Hilfe von Handlungspointen nach dem Schwankprinzip (Ordnungsverstoß und ‚Revanche‘) vorgeführt wird, wie eine wohlgeordnete… …Welt funktioniert“ (S. 90). Er greift damit eine umstrittene Position auf, die er in einem Aufsatz von 1993 entwickelt hatte. 4 An Einwände Hedda… …willkürlich, ihre Datierung – außer der des „Helmbrecht“ – zu unsicher. Grubmüller sieht im Märe eine originäre Erfindung des Stricker, der es aus den… …es „eine rege Diskussion um die höfische Minne gegeben“, sie sei ein „Modethema“ gewesen, „dem auch das Märe sich nicht“ entzogen habe (S. 157)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Jessika Warning, Neidharts Sommerlieder. Überlieferungsvarianz und Autoridentität, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (MTU 132), 244 Seiten

    Anna Kathrin Bleuler
    …Seiten Eine wichtige Erkenntnis, die sich in der Forschung seit den 1960er-Jahren durchsetzt, ist, dass zwischen den Überlieferungszeugnissen von Neidharts… …grundsätzlich als eigenständige Zeugnisse der Lieder Neidharts angesehen werden, die nicht auf eine ihnen gemeinsam zugrunde liegende Originalfassung oder auf… …auf die ältesten Sommerliedcorpora der Handschriften R (Ende 13. Jahrhundert), B und C (Anfang 14. Jahrhundert) 3 , da diese für eine Annäherung an die… …entwickelt Warning in Anlehnung an Albrecht Hausmanns Konzept der „Autorkonkretisation“ 4 eine Möglichkeit zur Überbrückung der Kluft zwischen den Kategorien… …erschließen, sondern um eine Untersuchung dessen, „was auf der ältesten erreichbaren Überlieferungsstufe als Neidhart“ gegolten hat (S. 23 f.). Hierfür geht sie… …, wobei sinntragende Varianten der R-/C-Fassungen jeweils gesondert diskutiert werden (S. 36–95). Die Untersuchung bringt eine Fülle von Merkmalen hervor… …1982 (Beihefte zum Euphorion II,19), S. 175 f. 140 Buchbesprechungen setzt und nicht durch eine bereits im Vorfeld getroffene Auswahl der Lieder… …seine Grenzen. Denn die Handschrift B enthält eine anonyme Sammlung von Liedern, die in anderen Lyrikhandschriften unterschiedlichen (Autor-)Namen – u.a… …sicher, dass das B-Corpus tatsächlich als Neidharts Werk rezipiert wurde, wie es Warning veranschlagt (S. 28). Eine konsequent rezeptionstheoretische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Wilhelm Werner von Zimmern. Totentanz, hg und komm. v. Christian Kiening, Edition Isele, Konstanz 2004 (Bibliotheca Suevica 9), 211 Seiten mit 83 farbigen und 19 schwarzweißen Abb.

    Franz-Josef Holznagel
    …inzwischen auf eine doppelte Weise zugänglich ist: Nachdem bereits 2004 ein schwarz-weißes Faksimile und ein diplomatischer Abdruck des gesamten… …Wilhelm Werner von Zimmern. Eine Bilderhandschrift der Frühen Neuzeit (Stuttgart, Württembegische Landesbibliothek, Cod. Donaueschingen A III 54). In… …Abbildung und Transkription hg. v. Christian Kiening, Cornelia Herberichs. Zürich 2004. 4 Es handelt sich um eine vom Grafen textlich leicht überarbeitete… …und professionalisiert6 und der überdies in 20 Fällen auf eine andere Bildvorlage, die Totentanzholzschnitte von Hans Holbein d. J. 7 , zurückgreift8… …(und damit die vorgefundene Konzeptionalisierung des Todes auf eine höchst subtile Weise9 verändert). 10 druckt worden ist. Vgl. FH [Anm. 1], Nr. 40… …Nachwort v. Albert Schramm, Leipzig 1922. Eine leicht greifbare, aber verkleinerte Reproduktion findet sich auch in: Der tanzende Tod. Mittelalterliche… …konstruierten Szenenaufbau, durch die eine größere Raumtiefe erzeugt wird. 7 Vgl. Hans Holbein: Die Todesbilder und das Todesalphabet, Berlin 1922; The Dance of… …Knoblochtzer-Druck des „Mittelrheinischen Totentanzes“, auf eine höchst eigenständige Weise umgestaltet hat. Die vielleicht wichtigste Tendenz seiner Retextualisierung… …Umgang mit den Bildvorlagen verdeutlichen. 17 Abschließend kann festgehalten werden, dass mit dem schönen Band eine längst überfällige Edition des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Cordula Politis, The Individualization of Fortune in the Sixteenth-Century Novels of Jörg Wickram. The Beginnings of the Modern Narrative in German Literature, with a preface by Ingrid Kasten, The Edwin Mellen Press, Lewiston, Queenston, Lampeter 2007, IV und 274 Seiten

    W. Günther Rohr
    …Hintergrund eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, entwickelt die Rollen des Humanismus und der Reformation in ihrer Interdependenz und arbeitet die deutlichen… …Individuum mit moralischer Autonomie treffen in der Reformation nicht durchweg auf Zustimmung, sodass sich in Deutschland eine eigene geistige Strömung ergebe… …ihm eine Reputation eingebracht, die zwischen der Hochschätzung als Gründungsvater des deutschen Romans und dem Vorwurf mangelnder Originalität… …des Menschen sei zur Disposition gestellt worden. Dagegen diskutierte man in Italien eine gewisse Autonomie Fortunas und deren Kontrolle durch virtus… …und boesen Nachbaurn“ stelle sich das Verhältnis von Fortuna zu Gott insofern anders dar, als jeweils nur eine Macht die Szene beherrsche. So löse… …„Nachbaurn“-Romans eine sehr prominente Rolle einnimmt. Die Verfasserin betont, dass in der über mehrere Generationen währenden Geschichte das bürgerliche Ambiente… …Buchbesprechungen gensteht. Eine solche Wertung ergibt weder einen Rückfall in die gottgegebene Weltordnung des Mittelalters noch evoziert sie eine Nähe Fortunas zu… …Satan oder macht Wickram gar zum Reformator. Es bliebe aber eine moralische Ordnung, die das dargestellte Geschehen überwölbt. Vielleicht sind die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Detlef Roth, „Historia septem sapientum“. Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der Redaktionen I und II; Bd. 2: Edition der Redaktionen III und IV und Anhang, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 126), XI und 763 Seiten

    Udo Gerdes
    …Handschriften des wichtigsten Zweigs der „Gesta“-Überlieferung verzeichnet mit Angaben zu Reihenfolge und Moralisationen eine Tabelle (S. 120–131). Allein die… …, im strengen Sinne aber auch eine Textgeschichte nicht rekonstruieren. Die ist indes auch nicht notwendige Voraussetzung der Textdokumentation. Die… …Auslegungen, um den Überlieferungsverband mit den „Gesta Romanorum“ und um die Überlieferungskontexte in Sammelkodizes. Eine beschreibende Bestandsaufnahme… …, bei den Inkunabeln und Frühdrucken jedoch „wohl der Unterhaltungswert des Textes immer mehr in den Vordergrund rückt“ (S. 183). Eine tatsächliche oder… …Handschriften eine sehr enge Überlieferungsgemeinschaft, beiden sind die Einheit von Exemplum und geistlicher Auslegung sowie deren theologische Konzeption… …der Arbeit bildet eine Edition der „Historia“ ohne die „Gesta Romanorum“; der Verzicht auf eine gewiss wünschenswerte gemeinsame Ausgabe wird mit guten… …Gründen gerechtfertigt (S. 209 f.). Roth legt eine „textgeschichtliche Edition“ vor, die sich an den in der Überlieferung hervortretenden Redaktionen… …Redaktionen jeweils eine Leithandschrift zugrunde gelegt und weitgehend dem Wortlaut nach wiedergegeben. Die Handschrift J (Innsbruck, Universitätsbibliothek… …eine Besonderheit von M12 und M11 ; ich ergänze das sonst übliche per“ (S. 690). Es handelt sich um eine Konjektur; gegen transitives uigilare ist indes… …Ausgabe erleichtert das Zitieren und Auffinden von Textstellen u.a. durch Kolumnentitel; eine neu eingeführte Abschnittsnumerierung innerhalb der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG), begr. v. Wolfgang Stammler, Adalbert Erler, Ekkehard Kaufmann. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Aufl., hg. v. Albrecht Cordes, Heiner Lück, Dieter Werkmüller unter philologischer Mitarbeit von Ruth Schmidt-Wiegand, 1. Lieferung (Aachen-Anarchismus), Erich Schmidt, Berlin 2004, 112 Seiten

    Ursula Schulze
    …Schmidt-Wiegand wirken weiterhin mit, Rechtshistoriker und eine rechtsgeschichtlich besonders ausgewiesene Philologin. Die Herausgeber vertreten gemeinsam ein… …. „Alliiertes Recht“), ebenso eine Horizonterweiterung durch Übersichtsartikel zu den einzelnen europäischen Ländern (vgl. Vorwort zur 2. Aufl., S. II). Auf diese… …, einer Stadt, die in der Geschichte des Reiches wichtige rechtsrelevante Bedeutung besitzt. Gleichwohl ist eine Auswahl zu präsentierender Aspekte… …, Pfalz und vicus; II. Das Marienmünster; III. Stadtgemeinde – eine pragmatische Gliederung, wie sie in vielen 151 Buchbesprechungen Artikeln des Handbuchs… …können, auch eine stärkere Auswahl der Literaturangaben wäre nützlich gewesen. An diesem Artikel wird ein Problem deutlich, das im Zuge der weiteren… …eine Vereinheitlichung der Artikel wünschenswert. Wahrscheinlich ist diese nicht allein durch Richtlinien zu erreichen, sondern durch zusätzliche… …Argument gegen eine Regulierung in der zweiten Aufl. sein. Der größte Teil der auf 20 Jahre veranschlagten Bearbeitungszeit steht noch zur Verfügung, und es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Ulrich Ammon u.a., Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, LXXV und 954 Seiten

    Peter Wiesinger
    …1950–2004. Der ausgezogene auffällige Wortschatz wurde in eine Datenbank eingegeben, die schließlich über 900 000 Einträge mit 340 000 Lemmata zur weiteren… …Forschungen zwar nicht, zeigen aber deutlich, dass die Standardsprache in Deutschland keine Einheit bildet; dass die Schweiz eine starke Eigenstellung aufweist… …und nur gering mit Südwestdeutschland im Rahmen des Alemannischen verbunden ist und dass Österrreich zwar ebenfalls eine starke Eigenstellung besitzt… …wird Deutschland in drei Süd-Nord gelagerte Zonen gegliedert, die ihrerseits wieder in eine West- und Osthälfte unterteilt werden, was die sechs Regionen… …eine Unterteilung der Schweiz nicht erforderlich. Dort sind zwar die Dialekte räumlich differenziert, aber die im Gebrauch ohnehin eingeschränkte… …Realisierungen von Laien bzw. daran orientierte Sprechweisen etwa von Rundfunk- und Fernsehmoderatoren. Ein weiteres Kapitel betrifft die Grammatik. Es bietet eine… …haben ‚eine Beanstandung haben, gerügt werden‘, Besserverdiener (D Besserverdienender), AUA für Austrian Airlines. Gelegentlich sind wohl aus demselben… …Grund auch Verbreitungsangaben ungenau. So gilt Arve, eine alpine Kiefernart, nicht bloß in der Schweiz, sondern auch im alemannischen, österreichischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Stephan Elspaß, Sprachgeschichte von unten. Untersuchungen zum geschriebenen Alltagsdeutsch im 19. Jahrhundert, Max Niemeyer, Tübingen 2005 (Reihe Germanistische Linguistik 263), X und 557 Seiten

    Jan Seifert
    …der Auswahl wurde eine breite Streuung hinsichtlich der regionalen Herkunft der Briefautoren angestrebt, zeitlich erstreckt sich das… …historischen und sozialen Hintergrund, vor dem die untersuchten Texte zu beurteilen sind (Demographisches, Alphabetisierung, Auswanderung); Teil V bietet eine… …die Wahl bestimmter soziopragmatisch markierter Ausdrücke wie sich amüsieren als Indiz für eine Orientierung an der bürgerlichen Lebenswelt gesehen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Liste eingesandter Bücher

    …Stolz, Müller und Schindler, Simbach/Inn, 2008. Der „Spiegel der Seele“. Eine spätmittelalterliche mystisch-theologische Kompilation, hg. v. Heidemarie…
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