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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …Walther L. 49,25......................................................... 29 Simon Wenger: Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der… …, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.–19. September 2008.................. 129 Buchbesprechungen Klaus Grubmüller, Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine… …oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Jahresinhaltsverzeichnis 2008

    …Assimilation. Eine Rekonstruktion des Romanwerks (Ulrich Plass) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293–296 Niehaus, Michael; Öhlschläger, Claudia… …: Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. In Zusammenarbeit mit Antje Dammel, Janet Duke, Renata… …. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313–317 Wolf, Burkhardt: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers (Marcus Twellmann)… …Wieland. Aufklärer und Poet. Eine Biografie (Jürgen Jacobs)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die "Gesellschaft' der höfischen Dichtung im Spiegel der Forschungsgeschichte

    Ursula Peters
    …Philologien, aber auch auf charakteristischen Sonderwegen – eine Reihe neuer Fragefelder besetzt und vermessen hat. 3 Grundlage wie Ausgangspunkt waren hier… …zwei große Stränge der Forschungsdiskussionen unterscheiden: einerseits literaturwissenschaftlich-mediävistische Text-Kontext-Debatten, andererseits eine… …heute. Eine Denkschrift von Wolfgang Frühwald u.a., Frankfurt/Main 1991 (stw 973), Einleitung, S. 11. 2 Vgl. vor allem den informativen Forschungsbericht… …Benthien und Hans Rudolf Velten herausgegebenen Band: Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte, Reinbek/ Hamburg 2002, in… …kulturwissenschaftlichen Verständnisses der höfischen Dichtung gelegt worden, die sich in den anschließenden Forschungsdiskussionen der 80er und 90er Jahre um eine… …Dichtung im Spiegel der Forschungsgeschichte disziplinär weit ausgefaltete Höfische-Kultur-Forschung zentrale Rahmenbedingungen für eine… …, steht die höfische Dichtung nicht in ihrer gesellschaftlichen Abgehobenheit und Singularität zur Diskussion, sondern ausdrücklich als eine unter anderen… …Höfischen Kultur-Forschung ist zugleich eine entscheidende Anschlussstelle für neuere, explizit als kulturwissenschaftlich ausgewiesene Arbeiten, die seit… …feudaler Krisenbewältigung, gesellschaftlicher Affirmation oder zukunftsweisender Gesellschaftsformierung eine bedeutende Rolle im ideologischen Haushalt… …14), S. 75–108; vgl. neuerdings übergreifend ders.: Die höfische Kultur des Mittelalters zwischen Ekel und Ästhetik, in: FMSt 39, 2005, S. 1–100. Eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zum lyrischen Umfeld des Mädchenliedes Walther L. 49,25

    Derk Ohlenroth
    …Walther-Überlieferung (vornehmlich L. 49,25, L. 92,9, L. 112,10 und L. 63,8) wird der Versuch unternommen, in bewusstem Verzicht auf eine Unterscheidung zwischen Text-Ich… …Bezüge zwischen einzelnen Liedern machen eine einheitliche Verfasserschaft fraglich. A small number of selected songs attributed to Walther (primarily L… …, ihre Idealisierung aufgrund einer extremen Beschwerung mit Normkonzepten, das Fehlen jeglicher Anhaltspunkte für den Bezug auf eine reale Frau. Dies […]… …klassischen Minneliedes setzen (textintern) in aller Regel eine äußere Situation voraus, die sich räumlich konkretisiert, indem sie den Standort etwa für die… …Minneadressatin wie auch für eine beteiligte und mitintendierte höfische Öffentlichkeit vorgibt. Wo ein Ich im klassischen Minnesang zu Wort kommt, agiert es unter… …integrativer Bestandteil. Für die Beurteilung des Realitäts- (oder Fiktionalitäts-) Status des ‚Ich‘ im lyrischen Text wäre eine Standortnahme des modernen… …textinternem und textexternem Ich (‚Verdoppelung‘ des Ich) sowie auf eine Unterscheidung zwischen ‚Gesagtem‘ und ‚Gemeintem‘ zu verzichten: Die Ich-Aussage… …‚Verdoppelung der Ich-Rollen‘ zu sprechen, eine Formulierung, wie sie Strohschneider (ebd., S. 22) auch selbst wählt. Es handelt sich allerdings um verschiedene… …Vermittlung – eine räumliche Situation, Standortvorgabe für den genuinen Rezipienten. Die Ich-Aussage im Minnesang – schon das Wörtchen ‚ich‘ – tritt stets in… …der Ich-Aussage, eingenommen hat, sollte er sich nicht deutend einmischen. 11 Die Texte selbst geben, wie gesagt, eine Differenzierung zwischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …ZWISCHEN TYPIK UND INDIVIDUALITÄT. EINE RELEKTÜRE DER AUTOBIOGRAPHIE LUDWIG VON DIESBACHS von Simon W e n g e r , Basel Abstract: Die… …neuzeitliche Autor demgegenüber verfolge eine „individualisierende Darstellung eines einmaligen Lebensvollzugs“. 5 Ihm gehe es um das Erkennen eines singulären… …verfolgt werden bei Martina Wagner- Egelhaaf: Autobiographie, 2., aktualistierte und erw. Aufl., Stuttgart 2005 (SM 323). Um eine Vermittlungsposition… …Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs spricht. In Ludwigs „stilisierender Umformung […] des Selbsterlebten“ 9 sieht er die drei… …ungenügend erfahre und durchbreche. Daraus ergibt sich in Zahnds Beurteilung eine einmalige ‚Sonderstellung‘ der Autobiographie Ludwig von Diesbachs, die sie… …stelle Ludwigs persönliches „Bemühen“ dar, ein „erschütterndes“ und „zutiefst verunsicherndes Erlebnis“, eine „bedrängende“ und „Betroffenheit“ evozierende… …Antonia 22 sieht Zahnd die „Betroffenheit“ des Autobiographen dermaßen gesteigert, so dass sie „eine stilisierenddeutende Darstellung des Geschehens… …verunmöglicht“. Diese Todesklage zeige eine in der deutschen Autobiographik des 15. Jahrhunderts wohl einmalige Bereitschaft und Fähigkeit, sich „jenseits aller… …niedergeschrieben hat und der Text auch im Nachhinein keiner Überarbeitung unterzogen worden ist“. Dies gelte für beide Teile gleichermaßen. Eine solche… …Velten: Das selbst geschriebene Leben. Eine Studie zur deutschen Autobiographie im 16. Jahrhundert, Heidelberg 1995 [Frankfurter Beiträge zur Germanistik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die Lehrbuchtradition des Sebald Heyden

    Ein Schülergesprächsbuch aus dem frühen 16. Jahrhundert und seine Krakauer Ausgabe
    Renata Budziak
    …an der Universität Bamberg eingerichtet wurde. Bereits im Jahre 2002 publizierte Helmut Glück eine ausführliche Abhandlung unter dem Titel „Deutsch als… …Fremdsprache von den Anfängen bis zur Barockzeit“, in der er eine lange, unter Umständen bis ins 9. Jahrhundert zurückreichende Tradition für das Lernen des… …deutschen Reich überschritten, eine praktische Hilfe bei der Bewältigung der Alltagskommunikation an die Hand zu geben. Ein Beispiel hierfür sind „Die… …der Grammatik des Deutschen im jeweiligen Zeitraum für zentral gehalten wurden. In meinem Beitrag wird eine Sorte von solchen Lehrmaterialien… …verwendet wurden. Es handelt sich um die Textsorte ‚Schülerdialog‘, die im ausgehenden Mittelalter entstand und ursprünglich eine Sammlung von Redewendungen… …etc. Eine Vorbildfunktion hatte das Gesprächsbuch des Erasmus von Rotterdam unter dem Titel „Colloquia familiaria“ (1518). Die produktive Zahl der… …lateinisch-deutsches Schülergesprächsbuch in der Krakauer Offizin des Hieronymus Vietor herausgegeben, wobei ihm eine polnische und eine ungarische Fassung beigegeben… …sich offensichtlich der Funktionsbereich der Textsorte ‚Schülergesprächsbuch‘. Nach wie vor diente es den Anfängern als eine praktische Hilfe beim Erwerb… …Lateinischen, zumal es seit dem Mittelalter eine gängige Praxis war, dass junge Scholaren zum Zeitpunkt des universitären Studienbeginns über Lateinkenntnisse… …Siebeneycher. Vgl. Helmut Glück, Konrad Schröder: Deutschlernen in den polnischen Ländern vom 15. Jahrhundert bis 1918. Eine teilkommentierte Bibliographie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Kritische Heteronormativitätsforschung

    Der queer turn in der germanistischen Mediävistik
    Andreas Kraß
    …des Begehrens in den literarischen Texten. Eine solche Entideologisierung des üblicherweise durch heteronormative Identitätskategorien geprägten… …affirmative Selbstbezeichnung aufgegriffen und positiv gewendet. Heteronormativ ist eine soziale, kulturelle und epistemologische Ordnung, die auf den binären… …entstehungsgeschichtliche Gründe. Die historischen Literaturwis- 3 Einführungen in deutscher Sprache: Annamarie Jagose: Queer Theory. Eine Einführung, Berlin 2001 (engl… …, politische und logische Dimensionen plural-queeren Denkens, Köln 2005 (PapyRossa-Hochschulschriften 60); Nina Degele: Gender/Queer Studies. Eine Einführung… …Difference in the Middle Ages, hg. v. Sharon Framer, Carol Braun Paternack, Minneapolis, London 2003. – Eine queer-theoretisch informierte Kulturgeschichte der… …auszeichnen. 13 Dinshaw bezieht eine provokante Position, wenn sie, in strategischem Anachronismus, eine epochenübergreifende Kontinuität queerer Gemeinschaften… …Homosexualität eingeebnet und dafür viel akademische Kritik einstecken müssen. 14 Der politische Impuls dieser Studie löste in den USA eine heftige, konstruktive… …, bezieht Dinshaw mit ihrer Geschichte der sexuellen Dissidenz eine konstruktivistische Position. Indem sie spätmittelalterliche englische Texte – poetische… …wie die „Canterbury Tales“ und religiöse wie „The Book of Margery Kempe“ – im Lichte der Queer Theory betrachtet und eine queer community across time… …veranschlagt, zielt sie nicht auf eine sexuelle Identität, sondern auf die virtuelle Gemeinschaft derer, die sich, in welcher Epoche auch immer, dadurch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts "Tristrant" in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …identifizieren: Eine weibliche und eine männliche Figur stehen links und rechts neben einer Wasserstelle, über der ein Baum emporragt. In dessen Krone ist (links)… …eine gekrönte männliche Halbfigur zu erkennen, die mit ihrer Linken eine kleine männliche Figur (rechts) am Schopf ergriffen hat und mit dem Schwert in… …, hier Kat.-Nr. 48 (mit weiterer Literatur). 2 Vgl. Ott [Anm. 1], Kat.-Nr. 38–44. Die meisten Kästchen haben proportional eine geringere Tiefe. 3 Vgl… …Humphrey Weise eine größere Distanz zueinander als bei anderen Darstellungen der Baumgartenszene. Die als Quelle zu deutende querovale Wasserstelle und der… …Baum, die sich über die beiden mittleren Felder erstrecken, werden mittig durch das mittlere Beschlagband geteilt. Damit hängt vielleicht eine weitere… …hin, dass die ikonographische Gestaltung der Baumgartenszene eine ungewöhnliche Nähe zum „Tristrant“ Eilharts von Oberg zeige 9 : Dort wird erzählt… …französischen und deutschen in nichts nachgestanden habe, hielt er auch eine englische Herkunft für möglich (vgl. Pollen [Anm. 1], S. 12 f.). 7 Vgl. Kohlhaussen… …als Rezeptionszeugnis für eine bestimmte Textfassung gewichtet, sondern in ihrer neuen Kontextualisierung interpretiert werden soll, muss auch die… …Dreiecksprofil in gleichmäßigem Abstand aufgebracht; alle weisen eine entsprechende Dekoration in regelmäßigem Wechsel auf (rautenförmige Blüten bzw… …geschnitzten, analog gestalteten Tiermasken mit wulstigen Brauen, Hundeohren und Löwenmähnen. Auf die Vorderseite ist eine undekorierte querrechteckige…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Der Schreiber IV des Codex Sangallensis 857 und die *C-Fassung des "Nibelungenlieds"

    Eberhard Nellmann
    …abgeschrieben worden. Auch eine zweite „Nibelungenlied“-Handschrift (Karin Schneider) 2 und eine zweite „Parzival“-Handschrift (Nigel F. Palmer) 3 sollen hier… …„Nibelungenlied“-Schreiber) den Auftrag, eine zweite Abschrift des „Nibelungenlieds“ herzustellen, von der Fragmente (Sigle: E) in Berlin erhalten sind. 6 Allerdings war… …diesmal nicht ein Text der Fassung *B die Grundlage der Abschrift, sondern (wie zuerst Palmer festgestellt hat) 7 eine Handschrift der *C-Fassung… …Nellmann haben 8 – eine einigermaßen sensationelle These. ‚Schreiber IV’ verfertigte außerdem noch (so Palmer) die erwähnte zweite „Parzival“-Handschrift… …Herstellung deutschsprachiger Handschriften spezialisiert“? 12 Arbeiteten sie gleichzeitig für mehrere Besteller, deren jeder ein anderes Format und eine andere… …E-Schreibers, die entschieden gegen eine Identität mit Hand IV des Sangallensis sprechen. Schneiders Urteil, dass die Schreibgewohnheiten „in beiden… …uns wohl noch eine Zeitlang beschäftigen. 16 Schneider [Anm. 2], S. 136. 17 Schneider, S. 142. 18 Ein Parallelfall – Herstellung zweier… …für gesichert. Eine genauere Untersuchung wäre wünschenswert. 19 Zweifel bei Bumke [Anm. 4], S. 155. Abb. des Fragments in: Nibelungenlied (Katalog)… …[Anm. 4], S. 206. 20 Palmer [Anm. 3] hat eine Untersuchung angekündigt (bisher m. W. nicht erschienen). 127…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Lyrische Narrationen - narrative Lyrik. Generische Interferenzen in mittelhochdeutscher Epik, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.-19. September 2008

    Susanne Kaplan, Reinhard Spiekermann
    …besonders adäquat fassen, und für welche bietet sich eine narrative Darstellungsweise an? Mögliche Antworten auf diese Frage nach den Gattungen sind… …geronnenen lyrischen Bild, in dem eine narrativ entfaltete, dilemmatische Grundsituation kulminiert (Armin Schulz: Natureingangstopoi als Minnesangzitate… …; Hartmut Bleumer: Lyrisches als Paradoxie-Exposition), wurde einhellig als besondere Leistung lyrischen Sprechens gewertet. Jedoch müsste eine… …Interferenzprozesse gehören, die eine eindeutige Einordnung in die klassische Gattungstrias schwierig machen. Die Dimension der sinnlichen Erfahrbarkeit Gottes…
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