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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Tradition, Traditionsbruch und das alte Medium Gedicht – Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger

    Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger
    Jürgen Brokoff
    …vielmehr angenommen, und diese Annahme geschieht in der Form eines Glaubens. 12 Der Glaube ist dabei natürlich nicht auf kirchlich-religiöse Formen… …werdenden) Traditionalität zeigt. Dass durch diese Infragestellung, kritische Nachprüfung und Aufhebung der Selbstverständlichkeit die Tradition aufhört… …werden, wenn diese Infragestellung nicht selbst wiederum in Frage gestellt wird, wenn die kritische Nachprüfung nicht selbst kritisch nachgeprüft wird… …Tradition, die den formalen Traditionsbegriff in ihre Überlegungen mit einbezieht, müsste sich gerade für diese Produktion neuer Selbstverständlichkeiten und… …nahe zu liegen, sind doch Buchstaben die materielle Grundlage der Schriftkultur, der auch das vorliegende Gedicht angehört. In diese Richtung scheint die… …Brokoff (V. 3), „Schwer zu entziffern“ (V. 7) und „Zumutung“ (V. 9). Diese Zuschreibungen können zwar auch materiell im Sinne eines Unleserlichen verstanden… …des Intertextualitätsbegriffs, in: Ebd., S. 133–138. 21 Im (zitierenden) Rückblick auf die überlieferte literarische Tradition stellt sich diese als… …. Wird nun diese Aussage zur Grundlage eines negativen ästhetischen Urteils über das Gedicht gemacht, bringt man die in der modernen Literatur und Kunst… …die Kontrastierung im vorliegenden Gedicht abgenutzt und verbraucht erscheint. Gerade die Abnutzung könnte aber darauf hindeuten, dass diese Form des… …einmal erfolgten Traditionsbruchs inzwischen selbstverständlich, d.h. ihrerseits zur Tradition geworden ist. Und zwar ist diese Form selbst zu einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Über das Unsagbare in der Literatur – Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass

    Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass
    Peter Philipp Riedl
    …in der Literatur und seinen poetologischen Implikationen auseinandersetzen. Der Aufsatz analysiert diese Poetik des Unsagbaren im Spannungsfeld der… …Einklang zu bringen, dann wurden diese aufgezeigten Grenzen der sprachlichen Möglichkeiten zumeist überaus kreativ und literarisch produktiv überwunden. Das… …in beiden Fällen, bei Sebald und bei Grass, zunächst einmal das bisher Ungesagte, das – vermeintlich oder tatsächlich – Tabuisierte. Diese Kritik – und… …Verwandtschaftsverhältnis zu dem übergeordneten Phänomen des Erhabenen, insbesondere zu den entsprechenden Konzeptualisierungen in der Ästhetik der Moderne. Diese ästhetische… …Unbegreifliche entzieht sich einer angemessenen Darstellung und Vermittlung. Diese Feststellung gilt im besonderen Maße auch für die Auseinandersetzung mit den… …Diese provozierende Frage stellt W. G. Sebald 1999 in seinem Buch „Luftkrieg und Literatur“, der überarbeiteten und ergänzten Fassung seiner viel… …keinen Begriff mehr zu bringenden Welt“ (LL, 18). Gerade diese Aporie, das Unsagbare auf den Begriff zu bringen, trifft den Kern des Problems der… …ästhetisiere, anstatt das durch die Gewalt ausgelöste Leid sinnfällig zu vermitteln. Auf diese Weise befördere Döblins Werk eine monumentale Utopie des Todes… …von „Choc“-Erlebnissen durch Eingedenken; diese würden so Teil der Erfahrung. – Vgl. Benjamins Aufsatz „Über einige Motive bei Baudelaire“ (1939), in… …extremer gesellschaftlicher Zustände“; 20 diese werde jedoch durch die Realitätsnähe des authentischen Augenzeugen, der seine Eindrücke unmittelbar und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Hansjürgen Blinn, Wolf Gerhard Schmidt (Hg.): Shakespeare – deutsch. Bibliographie der Übersetzungen und Bearbeitungen. Zugleich Bestandsnachweis der Shakespeare-Übersetzungen der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek Weimar, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2003.

    Christine Roger
    …versehen wurden. Diese Rubrik umfasst wiederum drei Abteilungen: 1. Gesamtund Auswahlausgaben, 2. Textauswahl zu besonderen Zwecken, 3. Einzelausgaben. Sechs… …Reclam- und Schulausgaben der Werke Shakespeares vollständig anzugeben. Diese selbst verordnete Einschränkung wirft die Frage auf, ob nicht gerade…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Andrea Gnam: Sei meine Geliebte, Bild! Die literarische Rezeption der Medien seit der Romantik, Iudicium, München 2004.

    Volker C. Dörr
    …und dient nur als „Vehikel“ (S. 136) dazu, ein untergehendes Medium an seinen Standorten aufzusuchen und diese zu kartieren. Die Standortgebundenheit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Stefan Willer: Poetik der Etymologie. Texturen sprachlichen Wissens in der Romantik, Akademie Verlag, Berlin 2003.

    John T. Hamilton
    …. Für Willer beinhaltet diese semantische Ambivalenz ein wichtiges Paradox: Jede Suche nach dem Grund eines Wortes kann „diesen Grund immer nur in… …die Auflösung, die notwendig wäre, um zu dessen gedanklichen Inhalt vorzudringen. Als bloßes Zeichen bleibt der Text dunkel; genau diese Dunkelheit aber… …ihrer Wörtlichkeit aufgefaßte Sprache wird in unabsehbar viele Elemente zersprengt; die Figur der Ähnlichkeit macht diese Elemente frei kombinierbar… …, indem Ähnlichkeiten überall wahrgenommen werden können, also ohne Berücksichtigung struktureller oder idiomatischer Grenzen“ (S. 4). Diese Betonung der… …Mythologie“ hingewirkt hat, und zweitens, wie diese „Versprachlichung […] mit dem Entzug dessen, was als Begriffsinhalt der Mythologie vorstellbar wäre“ (S… …, Wissen darzustellen, es zu operationalisieren, aber eben auch: es zu verstören“ (S. 278). Auf diese Weise leistet Willers Buch einen wichtigen Beitrag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    E.T.A. Hoffmann: „Meister Floh“. (1) Faksimile des Handschriftenteils des Märchens „Meister Floh“ aus dem Geheimen Staatsarchiv, Preußischer Kulturbesitz Berlin. (2) Bernhard Schemmel: E.T.A. Hoffmann „Meister Floh“. Die „Knarrpanti-Episode“, ICH-Verlag Häfner & Häfner, Nürnberg 2003.

    Hartmut Steinecke
    …Ansicht nachträglich gestützt, Hoffmann habe diese Passagen seinem Märchen aufgepfropft, um seinen Ärger über „Knarrpanti“ (den Direktor im… …Polizeiministerium von Kamptz, seinem Hauptgegner in der Untersuchungskommission) satirisch zu artikulieren. Die neueste Forschung ist dabei, diese Ansicht zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004.

    Clemens Pornschlegel
    …politisch-ästhetische Diskussion der zwanziger Jahre wegweisend ist. Besançon Clemens Pornschlegel 3 Michel Foucault hat diese Zusammenhänge in seiner Vorlesung am…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …Kriegsbüchern) und Affirmation andererseits (im Großessay „Der Arbeiter“), überführe Müller eben diese gegensinnigen Reaktionsweisen in seinen Dramentexten in… …gewaltsam-totalitären Ausschluss alles anderen konstituiere. Ihre Substanz erhalte diese organische Gemeinschaft durch eine nationalistisch motivierte, der Vaterlandsidee… …die theatrale Repräsentation überhaupt. Anhand einer instruktiven Analyse der Primärtexte wird diese Zäsur bereits mit dem Drama „Leben Gundlings“ und… …Gerade hier, und selbstverständlich auch mit Blick auf zukünftige Vergleichsarbeiten zu Jünger und Müller, wird diese aufschlussreiche Studie wertvolle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Kolmars gesprochen wurde, war es lange Zeit üblich, diese einerseits als eine der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zu charakterisieren – und andererseits… …diese im Ausnahmefall nicht mehr vorhanden sind – an den Erstveröffentlichungen der Gedichte zu Kolmars Lebzeiten. Nicht zuletzt werden damit neben… …ihrer frühen dichterischen Phase entstanden sind und die mit dem 1920/1921 entstandenen Zyklus „Napoleon und Marie“ abgeschlossen ist. Diese Gedichte… …Kind“ und „Bild der Rose“. Nörtemann präsentiert diese Zyklen gemäß den umfangreichen Typoskripten und nicht – im Falle von „Das Preußische Wappenbuch“… …unterschiedlichen Werkphasen vergleicht. 310 Buchbesprechungen „Möge diese Ausgabe es den Gedichten von Gertrud Kolmar erleichtern, neues Herzland zu erreichen.“ Mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002.

    Silke-Maria Weineck
    …totem Buchstaben und lebendigem Sinn, ausgesetzt. Stoermer bringt sein Thema einführend auf diese Formel: Die philosophische Hermeneutik versteht sich… …Bescheidenheit umso überzeugender. Dass und wie diese Fragen immer auch alle Interpretationen von Dichtung treffen, die selber (historischen oder eben auch nicht…
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