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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    "Das neue Deutsch" - Eine vergessene Reimrede aus dem Liedersaal-Codex

    Eine vergessene Reimrede aus dem Liedersaal-Codex
    Eberhard Nellmann
    …„DAS NEUE DEUTSCH“. EINE VERGESSENE REIMREDE AUS DEM LIEDERSAAL-CODEX Abstract: von Eberhard N e l l m a n n , Bochum Der weitgehend unbekannte Text… …berichtet detailliert über Besonderheiten in Wortschatz und Phraseologie des spätmittelalterlichen Deutsch. Eine neue Edition ersetzt den unzulänglichen… …Edition4 ist weder diplomatisch noch kritisch und enthält zudem eine Reihe von Fehlern. Der Verzicht auf jegliche Interpunktion erschwert das Verständnis… …Stellen (vv. 1, 21, 43, 65) ausgespart, der projektierte Buchstabe jeweils links neben der Leerstelle vermerkt. 382 „Das neue Deutsch“. Eine vergessene… …, bei dem kritisierten Wortgebrauch handle es sich um eine metaphorische (und neumodische) Verwendung von rât = ‚Ratschlag‘. 22 verwîsen ‚in die Irre… …. a. 1994, Bd. 5, S. 1640). Zu slappe ‚Nackenschutz‘ vgl. DWb IX, Sp. 483. 384 „Das neue Deutsch“. Eine vergessene Reimrede aus dem Liedersaal-Codex 40… …angeblich neue Mode? Oder geht es um das Neuwort ‚Leisetreter‘ (Erstbeleg 15. Jahrhundert)? 43 geschendet: Eine misogyne Redensart vom Typ ‚Wer ein Weib nimmt… …, das nirgends belegt ist (ebenso wenig das Verbum zuo reisen); dage- 386 „Das neue Deutsch“. Eine vergessene Reimrede aus dem Liedersaal-Codex 59 Laßb… …Übersetzungsvorschlag „der in die bücher beißt“ (DWb II, Sp. 469); Lexer verzichtet auf eine Übersetzung. Das zweite Kompositionsglied – bîz oder biz, beides von der… …vrezzen („Helmbrecht“; „Lohengrin“) und îsen ezzen (Pseudoneidhart; „Helmbrecht“). Der buochbîz ist also offensichtlich eine Parallelfigur zum îsenbîz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Modell - Fiktion - Sinn: Zu Walter Haugs neuestem Band gesammelter Schriften

    Zu Walter Haugs neuestem Band gesammelter Schriften
    Alois Wolf
    …, Heldendichtung, darüber hinaus Ausblicke bis Goethe und Jean Paul, Wissenschaftsgeschichte und Lage der Geisteswissenschaften – ist eine unbändige und rastlose… …übermenschliche Held, Sigfrid, tötet den Drachen und wird damit selbst eine Art Ungeheuer – die Hornhaut zeige das an. In der eddischen Dichtung ist von Hornhaut… …verselbständigen droht und eine Eigendynamik entwickelt, die die literarische Wirklichkeit hinter sich lässt. Dieses Modell geht von einem idealen Artushof und… …dessen Festlichkeit aus und stellt dem eine Welt entgegen, von der aus der ideale Hof provoziert wird. Ein Ritter der Tafelrunde antwortet auf die… …, ein lästiger Keu und ein König, der schläft. Kann man von ideal sprechen? Eine außerhöfische Provokation ist nicht in Sicht. Kalogreant erzählt nur… …m arthurischen Modell zu sprechen, sind eher Varianten bei der Darstellung des Artushofes zu registrieren. Im Gralroman liegt eine Provokation des… …die Dinge wieder ins Lot zu bringen, es ist der außerarthurische unhöfische Parzival, der den Provokateur tötet. Über dem Artushof liegt es wie eine… …hingegen akzeptiere die Quellen des Erecromans, diese korrumpierten Fabeleien der conteurs, nicht. Er wolle daraus „eine conjointure herausholen, d. h. er… …Sängern eine Form geben, die Ihren Sinn heraustreten lässt“ (S. 137). Es geht also um den Sinn. Korrekt gegenüber dem Text spricht Haug hier von herausholen… …Kontingenzerfahrung. Es geht also weniger um eine Befreiung des Literarischen von der Bindung ans Historisch-Faktische um der Befreiung willen, es geht vielmehr darum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter. Das Skriptorium der Reiner Mönche. Internationale Tagung des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam mit Abt und Konvent des Stiftes Rein. Zisterzienserstift Rein, 14.-17. Mai 2003

    Sigrid Rachoinig
    …dessen Südosten, vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Eine Grundlage für die Diskussion boten ein historischer Überblick über die Anfänge des Ordens in… …anderem auch aus Rein. Die ältesten Textzeugen aus dem Reiner Stift finden sich in Vorau um die Mitte des 12. Jahrhunderts, eine Zusammenarbeit zwischen… …galten zwei kunsthistorische Beiträge. Johann Konrad Eberlein (Graz) ortete in der Zentralisierung und Modernisierung des Ordens, die eine raschere… …, andererseits die Zisterze Sticna/Sittich, eine Tochtergründung Reins im heutigen Slowenien, mehrfach beleuchtet: kunsthistorisch in Bezug auf offensichtlich enge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Die Edition deutscher Texte des Mittelalters zwischen Handschriftennähe und Rekonstruktion. Berlin, 1.-3. April 2004

    Jürgen Wolf
    …spielt der Editor als Individuum eine zentrale Rolle. So entscheidet seine ‚richtige‘ Auswahl der Leithandschrift über Wohl und Wehe der Edition. Stackmann… …erahnen. Gerade die Materialmassen des „Passionals“ schienen bis dato nahezu unedierbar. Eine rigorose Reduktion der editorischen Ansprüche auf das… …Editor und Leser bzw. Nutzer“ vor dem Hintergrund sich dramatisch verknappender Ressourcen eine zunehmend wichtigere Rolle bei Editionsentscheidungen… …spielen muss. Das in die Diskussion eingeworfene Schlagwort ‚Marktorientierung‘ umschreibt in diesem Kontext durchaus eine bisher (zu) wenig beachtete… …Sprach- und Sachkompetenzen einbüßendes Publikum nutzbar zu bleiben. Wenn Kurt Gärtner eine ‚angemessene‘ lexikographische Erschließung einer Edition durch… …den Editor anmahnt, zielt auch dies in eine solche Richtung, obwohl primär das engere Fachpublikum angesprochen wird. Am Beispiel der DTM-Bände führte… …gewonnenen Daten spielen als Korrektiv bei der Analyse des Textes mitunter eine zentrale Rolle, etwa wenn die Handschrift weit älter ist als der vermeintlich… …solcher Autographen, die sich oftmals nur durch sekundäre Merkmale als eben solche zu erkennen geben. Eine Typologie der Autographen wurde deshalb als… …dringendes Forschungsdesideratum angemahnt – nicht zuletzt, weil autographisch vorliegende Texte eine genaue Einschätzung der Überlieferungsgenese erlauben… …Bein für eine moderne Buchedition einfordert: den lesbaren Basistext, scheint für die elektronischen Medien noch weit mehr ein unverzichtbares Muss. Wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Nationales DFG-Rundgespräch - Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Schloss Hirschberg/Beilngries, 15.-18. März 2004

    Armin Schulz
    …Mittelalter Schloss Hirschberg/Beilngries, 15.–18. März 2004 Im Laufe ihrer Geschichte hat die germanistische Mediävistik eine differenzierte und weitgehend… …werden: Afrz. aventure wird erst durch eine kreative syntaktische Umpositionierung (Kollokation), die sich erstmals – folgenreich – bei Chrétien findet… …Leitwörter âventiure, maere und rede beinahe austauschbar, doch zugleich ergibt sich eine komplexe Interaktion, bei der es laufend zu Verschiebungen zwischen… …Handwerker und berufen sich auf eine Vielzahl determinierender Instanzen und Faktoren; auch wenn sie dabei immer wieder ihre intellektuellen Fähigkeiten… …Diskussion. Dies nährt die Hoffnung, dass – anders als in der Neugermanistik – auch zukünftig auf eine Einheit des Fachs ‚Germanistische Mediävistik‘ gesetzt… …wäre eine Vielzahl solcher Studien, die langfristig als Grundlage eines umfassenden Wörterbuchs mittelalterlicher Dichtungssprache dienen könnten. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Wolfram von Eschenbach, Titurel, hg., übers. und mit einem Kommentar versehen v. Helmut Brackert, Stephan Fuchs-Jolie, de Gruyter, Berlin, New York 2002, VIII und 513 Seiten. Wolfram von Eschenbach, Titurel, hg., übers. und mit einem Stellenkommentar sowie einer Einführung versehen v. Helmut Brackert, Stephan Fuchs-Jolie, de Gruyter, Berlin, New York 2003, 293 Seiten

    Ralf-Henning Steinmetz
    …akademischen Unterricht. Die große Ausgabe bietet 1. eine Einleitung, in der die Überlieferung beschrieben, ihre Probleme diskutiert und die Grundsätze der… …Edition erläutert werden (S. 3–62); 2. den edierten Text mit zwei Apparaten darunter und einer Übersetzung daneben (S. 64–157); 3. eine vollständige… …Transkription der Handschrift M (S. 161–167); 4. die Melodie (S. 171); 5. einen sehr ausführlichen Stellenkommentar (S. 175–442); 6. eine ganze Reihe von… …Buchbesprechungen Bei dem unendlichen Bemühen, eine so schwierige Dichtung zu verstehen, wird jeder Leser immer wieder dankbar auf eine Prosaübersetzung zurückgreifen… …, die offensichtlich in zäher Auseinandersetzung mit den Problemen der Textkonstitution und der Kommentierung entstanden ist und dadurch eine… …„Titurel“ ja eine Art nachgereichter Vorgeschichte darstellt, und die Dokumentation v. a. der jüngeren Textinterpretationen, mit denen sich die Herausgeber… …Art einen zuverlässigen Ausgangspunkt. Die „Titurel“-Forschung erhält mit der großen Ausgabe eine neue Grundlage, die Heinzles 30 Jahre alte Arbeit, die… …, Kommentar und Anhänge wurden auf die unterschiedlichen Benutzerinteressen abgestimmt. Neu ist eine Einführung, in der Fuchs-Jolie den so sprunghaften… …. Anstelle des editorischen Berichts erfolgt eine knappe Übersicht der Überlieferung, der Editionsprinzipien und der Anlage der Ausgabe (S. 25–32). Auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Sangsprüche in Tönen Frauenlobs, Supplement zur Göttinger Frauenlob-Ausgabe, unter Mitarbeit v. Thomas Riebe, Christoph Fasbender hg. v. Jens Haustein, Karl Stackmann, 2 Teile

    1. Teil: Einleitungen, Texte, 2. Teil: Apparate, Erläuterungen, Anhänge, Register, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, Dritte Folge 232), 742 Seiten
    Robert Schöller
    …mit der Überlieferungssituation des Œuvres des Sangspruchdichters Heinrich von Meißen, genannt Frauenlob. Diese Arbeit sollte die Grundlage für eine… …Neuedition des Frauenlobschen Werkes bilden. Eine solche erschien notwendig, da die zu diesem Zeitpunkt existierenden Ausgaben entweder nur Werkteile… …enthielten (von der Hagen 2 , 1838 ff.; Pfannmüller 3 , 1913; Kirsch 4 , 1930), oder durch eine völlig willkürlich anmutende Konjekturalkritik und durch die… …. Die nach dem Leithandschriftenprinzip eingerichtete GA wurde im Wesentlichen auf der Grundlage der Thomasschen Echtheitsbeurteilungen erstellt, was eine… …grundsätzlich verbundenen Schwierigkeiten, selbst im Falle einer günstigeren als bei Frauenlob gegebenen Überlieferungslage, ab. 11 Eine annähernd ebenso große… …Ettmüller hinausgehend, trafen die Herausgeber eine Auswahl aus dem im RSM verzeichneten Textcorpus der in Frauenlob-Tönen überlieferten Strophen. Nicht… …Argumentationsgrundlage für die Nichtberücksichtigung eigentlich wegfallen, da ansonsten lediglich die Authentizitätswahrscheinlichkeit abgestuft wird: eine Aufgabe, welche… …worden.“ 23 Und weiter: „Eine besondere Regelung war in den Fällen erforderlich, wo in einer Texteinheit Strophen auftreten, die bereits in der GA oder an… …anderer Stelle in unserem Supplement gedruckt sind. Eine Wiederholung erschien uns als zu aufwendig. Wir haben daher in solchen Fällen nur Stellenhinweise… …Nach der oben gegebenen Definition meint Texteinheit eine in den Handschriften markierte Einheit. Der Benutzer, der mit einer solchen Texteinheit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Lexikon der antiken Gestalten in den deutschen Texten des Mittelalters, hg. v. Manfred Kern, Alfred Ebenbauer unter Mitwirkung v. Silvia Krämer-Seifert, de Gruyter, Berlin, New York 2003, XCI und 722 Seiten

    Fritz Peter Knapp
    …auch noch auf die grundsätzliche Konzeption Einfluss genommen hat) – eine wahrhaft Respekt gebietende Arbeitsleistung. Vorbereitet hat sich Kern auf das… …verwendbarer Exempel benutzt. Hier hätte man allerdings eine Auseinandersetzung mit Peter von Moos‘ weit reichenden Überlegungen zur mittelalterlichen Verwendung… …konstatieren. Eine ganz andere, pragmatische Schwierigkeit stellt Kern nicht in Abrede: „die eminent interliterarische Orientierung der deutschen Literatur des… …Mittelalters“, die nur eine komparatistische Erfassung auch der Antikenrezeption wirklich sinnvoll erscheinen lässt (S. XLII). Entscheidende Bedeutung kommt… …Datenerfassung nur auf die von Herausgebern hergestellten Texte gedruckter Ausgaben. Allerdings hätte eine größere Skepsis gegenüber den edierten Texten mitunter… …und wird von ihr in eine Spinne verwandelt“ (mit Verweis auf Ovid, Metamorphosen 6.5). Dann folgt ihre ‚mittelalterliche‘ Wesensbestimmung als Göttin… …„Roman d’Eneas“, dem wiederum Heinrich (B1) folgt, aber mit Vergöttlichung der Figur und Änderung der Verwandlung Arachnes durch Pallas Athene in eine… …Selbstverwandlung. Kern erwägt ein Missverständnis oder eine absichtliche Glättung zur moralischen Aufwertung Arachnes. Unter I B2 heißt es bei Kern: „A rächte sich… …mit dem Tod und löste damit eine große Klage aus (Katalog großer Klageanlässe, die von der Klage des Artushofs über Ginovers Entführung überboten… …Metathese als „Adriagne“ erscheint (so in einem Ovid-Codex des 13. Jahrhunderts) 8 , deshalb aber keineswegs notwendig auch eine Anspielung auf die ganz ferne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Repertorium van het Nederlandse lied tot 1600, samengesteld door Martine de Bruin, Johan Oosterman met medewerking van Clara Strijbosch e. a.

    2 Bde., Gent, Amsterdam 2001 (Studies op het gebied van de Cultuur in de Nederlanden 4), 919 Seiten und eine CD-Rom
    Helmut Tervooren
    …Strijbosch e. a., 2 Bde., Gent, Amsterdam 2001 (Studies op het gebied van de Cultuur in de Nederlanden 4), 919 Seiten und eine CD-Rom Wer in den letzten 20… …vieles, was dort geschieht, eine allgemeine Tendenz der Mediävistik, so etwa die Betrachtung von Literatur in kulturhistorischen Kontexten oder die… …Mittelniederdeutschen. Das ist eine Entscheidung, wie sie für die früheren Repertorien mit dieser Explizitheit und Konsequenz nicht getroffen ist, sich bei der… …Liedüberlieferung allerdings aufdrängt. Aber es ist zweifellos auch eine richtige und für die Zusammenarbeit der Disziplinen zukunftsweisende Entscheidung. Man hätte… …Titel, aber auch die Bemerkungen im Vorwort, problematisieren sollen oder statt des modernen Begriffes „Nederlandse lied“ eine Umschreibung, die sich an… …Handschriften in Beischriften und in Texten, Charakter der Überlieferungsträger, formale Merkmale wie Bauform und Refrain) und entwickeln aus diesem Bündel eine… …: Sind die Texte aus Lund gesungene Texte oder sind es doch spreuke?), aber für ein Repertorium ist eine mögliche Vollständigkeit, die auch potentielle… …Lieder einbezieht, ein höherer Wert als eine trennscharfe Definition des Liedbegriffs. Die Abgrenzung „tot 1600“ mag einen Germanisten, der gewohnt ist, in… …Bände, beigefügt ist eine CD-ROM. Nach den notwendigen Erläuterungen zur Benutzung folgt ein Verzeichnis der Lieder (7621 Eintragungen), der Melodien… …das Melodieverzeichnis), gibt Strophenzahl und -schema an, macht einen Vorschlag zur Einordnung in eine Liedgattung, verweist auf mögliche Vorlagen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Katrin Graf, Bildnisse schreibender Frauen im Mittelalter, 9. bis Anfang 13. Jahrhundert, Schwabe und Co, Basel 2002, 298 Seiten und Abb.

    Ursula Peters
    …illuminierten Handschriften kein Bild findet, das geistliche Frauen beim Schreiben oder Kopieren eines Codex zeigt, während etwa eine weltliche Autorin wie Marie… …eine umfassende Sammlung von Bildern mit im weitesten Sinne schreibenden bzw. an der Buchherstellung beteiligten Frauen zusammen, um sie einer kritischen… …Literaturbetrieb ist zugleich – wie in den 80er Jahren, der ersten Phase der fachwissenschaftlichen Frauenforschung – eine „Korrektur des herrschenden Blicks“ (S… …in Tours (Paris BN lat. 1, fol. 3v), in der sie in der Darstellung des Zusammenwirkens von Hieronymus, Paula und Eustochium eine im Vergleich zu… …, Bamberg SB Msc. Lit 142, fol. 65r), dessen übliches Verständnis der Übergabe der Regel an die Nonnen sie umbiegt in eine Darstellung der Buchurheberinnen… …Augustodunensis in der Münchner Hs. BSB Clm 4550 (fol, 1v) mit ihren zwei Frauenfiguren: Eine der beiden, die Figur der irdischen Braut am rechten Bildrand, sei mit… …– das Geschehen beobachten kann, zugleich eine Darstellung der Buchherstellerin, die hier im Gestus einer visionären Autorin präsentiert werde… …im Falle des Verweises auf die Christine de Pizan-Ikonographie (S. 54–56) – gelegentlich sehr weit ausgreifen. Dennoch bietet dieses Kapitel eine Fülle… …Radegunde-Viten (Bibliothèque Municipale, Ms. 250) des 11. Jahrhunderts als eine Art Parallelbild (fol. 43v) zum Bild des Hagiographen Venantius Fortunatus (fol… …ist eine stupende Fülle hochinteressanter Informationen zusammengetragen, die – etwa das Gegen- und Nebeneinander von Wachstafel und Pergamentblatt, das…
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