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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Thomas Rathmann, Geschehen und Geschichten des Konstanzer Konzils. Chroniken, Briefe, Lieder und Sprüche als Konstituenten eines Ereignisses, Wilhelm Fink, München 2000 (Forschungen zur Geschichte der Älteren Deutschen Literatur 20), 303 Seiten

    Gerhard Wolf
    …Geschichtswissenschaft und gleichzeitig eine exemplarische Behandlung eines historischen Ereignisses, das nicht mehr als Faktum, sondern als diskursives Konstrukt… …Wirklichkeit selbst einen diskursiven 154 Buchbesprechungen Charakter zuspricht, dann wird schnell deutlich, dass es ihm um mehr geht als um eine primär oder… …allein aus Texten besteht, sondern diese bestenfalls ein Teil von ihm sind. Der Diskurs ist aber nicht nur mehr als die Überlieferung, er ist ein… …„Herabwürdigung des Konzilspapstes“ (S. 235). Der Chroniktext selbst tritt hier etwas in den Hintergrund. Rathmann beschäftigt sich mehr mit der Biographie des… …Ketzerverbrennung) die literarische Darstellung präfiguriert (ja vielleicht das Geschehen selbst) bricht die Arbeit relativ abrupt ab. Auf wenig mehr als einer Seite…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Wiederholungen über Wiederholungen – Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“

    Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“
    Heike Sahm
    …charakteristischen Kennzeichen der ae. Epen und noch viel mehr der as. Texte „Heliand“ und „Genesis“. 2 Der „Heliand“ gilt als Höhepunkt der Entwicklung, die „Genesis“… …poetischen Verfahren ist wenig mehr zu sagen, als was schon zum ‚Heliand‘ bemerkt wurde. Die Technik des Stabreimverses wird bis zu einem nicht mehr zu… …. 14 Die Relationen, die seine Prozentzahlen abbilden, mögen im Großen (im Altsächsischen mehr Variationen als im Altenglischen, im Altenglischen mehr… …als im Altnordischen) und im Kleinen (in der „Genesis“ ein wenig mehr Variationen als im „Heliand“) in etwa stimmen. Als selbstredendes Argument gegen… …zwei oder mehr Satzglieder beziehen. Unterschiede verzeichnet Behaghel in drei Punkten: Die „Genesis“ variiert den einzelnen Ausdruck mit einer Ausnahme… …. 33; Heusler [Anm. 11], führt aus: „Das varians kann sich zum variatum rein tautologisch verhalten, es kann mehr oder weniger ergänzen, bereichern… …Ganterts Ausführungen nichts mehr zu tun. Im Rahmen dieser Untersuchung kann keine umfassende Neudefinition der Variation geliefert werden. Grundsätzlich… …, die Halbzeile nochmals unterteilender Einschnitt nach dem varians uualdand für den Versbau nicht wünschenswert und für den Vortragenden kaum mehr… …„Beowulf“ finden sich in einem vergleichbar langen Textausschnitt bedeutend mehr solcher doppelt stabenden Formeln im Anvers (v. 40 billum ond byrnum; v. 81… …der „Altsächsischen Genesis“, komme also auf einige mehr als Paetzel [Anm. 8], weil ich unter inhaltlichen Gesichtspunkten nicht ganz so streng…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter. Das Skriptorium der Reiner Mönche. Internationale Tagung des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam mit Abt und Konvent des Stiftes Rein. Zisterzienserstift Rein, 14.–17. Mai 2003

    Sigrid Rachoinig
    …beiden Klöstern sei aber nur für das 12. Jahrhundert anzunehmen, danach lasse nichts mehr darauf schließen. Der Spezifik zisterziensischer Bildlichkeit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Nationales DFG-Rundgespräch – Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Schloss Hirschberg/Beilngries, 15.–18. März 2004

    Armin Schulz
    …nur wenig gewonnen ist, und andererseits, dass zukünftig mehr auf Differenzsemantiken gesetzt werden muss: im Blick auf ‚konzeptuelle Verschiebungen‘… …werden kann. Der Ertrag der exemplarischen Analysen machte aber auch die Defizite in der bisherigen Forschung mehr als deutlich. Mittelfristig zu wünschen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Dietmar Goltschnigg (Hg.), Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Bd. 1: 1875-1945, Bd. 2: 1945-1980, Bd. 3: 1980-2002. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001, 2002, 2003.

    Hartmut Steinecke
    …Tausend derartigen Anmerkungen stecken, ahnt jeder, der weiß, dass nur bei einigen wenigen Texten mehr als rudimentäre Vorarbeiten in Form kommentierter… …Einführungen zu den jeweiligen Bänden der weit mehr als ein Jahrhundert überblickende Literarhistoriker und Kulturwissenschaftler, der die großen Prozesse in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Holger Mosebach, Endzeitvisionen im Erzählwerk Christoph Ransmayrs. Meidenbauer, München 2003.

    Regina Eickelkamp
    …missratenes Projekt einer nicht mehr existenten Transzendenz darstellen: „Der Herrschaftsanspruch des Menschen auf die Welt, gepaart mit aggressivem Verhalten… …, nicht mehr zu. Ebenso wenig zieht der Autor aus dem inflationär strapazierten Bild der Apokalypse bei Ransmayr den nahe liegenden Schluss, dass es sich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    „Ein lebend Glied im großen Lebensringe!“ – Zu Hofmannsthals „Lebenslied“

    Zu Hofmannsthals „Lebenslied“
    Edda Polheim
    …dem meinen Durcheinander spielt sie alle das Dasein, Und mein Teil ist mehr als dieses Lebens Schlanke Flamme oder schmale Leier. (G 26) Am… …mit dem Dichter. 10 Erinnert man sich allein an den Schluss des Gedichtes „Manche freilich…“: „Und mein Teil ist mehr als dieses Leben / Schlanke Flamme… …oder schmale Leier“, so lässt das „mehr“ aufhorchen. Unübersehbar wird hier das Leben in seiner Gesamtheit über die „schmale Leier“ des Künstlers… …, der Priester und der Richter gegen das Leben; am Schluss des langen Gedichtes fällt die Aufteilung auf Personen weg und nur mehr der Begriff „Mensch!“… …ein Verschwender, nicht mehr und nicht weniger“. 487 Edda Polheim einem Gesalbten, aber nie von einem Geölten sprechen! Das kann nur heißen, dass die… …, der hier mehr als lyrisches Gestaltungselement eingesetzt ist. Dass Hofmannsthal zeit seines Lebens diese Verbindung zum antiken Chor aufrechterhielt… …beimaß. […] es gibt keinen zwingenden Grund, weshalb ein Kritiker mehr über den Sinn eines Gedichtes wissen sollte als der Dichter selbst. Der Grad des… …gesetzt. Das Bild suggeriert eine in der Ferne verschwimmende Wipfelreihe, wobei der einzelne Wipfel nicht mehr erkennbar ist, er geht vielmehr in der… …gemeinsamen Horizontlinie auf – genauso wie die Vorausgegangenen nicht mehr in ihrer Einzelexistenz erkennbar sind und zu wirken vermögen, sondern in ihrer… …gleitet und vorüberrinnt“ (G 21), hat für ihn keine Bedeutung mehr. Aus dieser Aufgehobenheit und Sicherheit heraus ist er in der Lage, wissend zu lächeln…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Lesen als Utopie der Freiheit – Alfred Anderschs „Sansibar oder der letzte Grund“

    Alfred Anderschs „Sansibar oder der letzte Grund“
    Günther Stocker
    …Lektüre führte ihm andere Möglichkeiten vor Augen, brachte ihn auf die Idee, mehr vom Leben zu wollen, als Fischer zu werden, eine Familie zu gründen, sich… …fremden Menschen und Welten. 8 Doch diese imaginäre Flucht ist ihm bald nicht mehr genug. Immer mehr wird ihm klar, „daß man es auf irgendeine Weise genauso… …machen mußte wie Huckleberry Finn. Man mußte raus“ (S. 9). Mark Twains Held wird zum erklärten Vorbild. Doch je mehr der Junge seine Möglichkeiten mit… …und ein paar Karl-May-Bände, und er dachte: die Bücher sind prima, aber sie stimmen alle nicht mehr, so, wie es in den Büchern zugeht, so geht es heute… …nicht mehr zu. […] Er war bald sechzehn Jahre alt, und er hatte begriffen, daß er mit dem Speicher und mit den Büchern zu Ende war (S. 76 f.). Andersch… …des Romans, nun nicht mehr aus der Perspektive des Jungen, sondern aus der des jungen Kommunisten Gregor erzählt, nimmt diesen Faden auf und geht den… …Unrecht ein Ende zu bereiten, hofft auf ein Zeichen. Nicht zuletzt wegen der ambivalenten Haltung der evangelischen Kirche in Deutschland bedarf er mehr als… …hergestellt, es gibt kein Erfassen oder Begreifen mehr, wie das in früheren Formen des Lesens noch üblich war. 38 Die Entsinnlichung des Leseakts bildet aber… …mehr gefragt, „ob es noch einen Sinn hat, an die Partei zu glauben“ (S. 45). Seine ästhetisch sensible Wahrnehmung der Welt weicht von den dogmatisch… …„überwältigen lassen“ (S. 40) und waren so in ihre Bücher versunken, dass sie ihre Umgebung gar nicht mehr wahrgenommen haben: „wir haben den Glockenturm Iwan…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    S

    Rudolf Steffens
    …Gemarkungs- und Kreisgrenzen des Bearbeitungsgebietes. Die Anfänge des „Südhessischen Flurnamenbuches“ reichen mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Im Jahre 1979… …: Das Seltene ist genauer zu dokumentieren als das Häufige; b) Belegtiefe: Es muss ersichtlich werden, seit wann ein Flurname belegt/ab wann er nicht mehr… …Sachregister (S. 134–145), welches die Namenlemmata nach Denotatbereichen ordnet. Dieses einzigartige regionale Flurnamenbuch bietet ungleich mehr rezentes und v…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Modell – Fiktion – Sinn: Zu Walter Haugs neuestem Band gesammelter Schriften

    Zu Walter Haugs neuestem Band gesammelter Schriften
    Alois Wolf
    …Rolle. Das erstaunt umso mehr, als Haug nachdrücklich für den Verfasser eintritt; zu nachdrücklich, denn es geht doch nicht an, die offenkundigen Brüche… …Wahrheit ja doch im Stoff liegt? Das fällt umso mehr ins Gewicht, als es sich bei Chrétien nicht um verbindliche religiöse Thematik handelt, sondern um einen… …, daß ein Erzählen, das die Welt nicht mehr auf eine vorgegebene Sinnhaftigkeit hin sieht, versucht, über eine fiktionale Sinnkonstruktion mit den… …diesen Autoren unterstellt, sie hätten sich nicht mehr damit begnügt, die Welt als Schöpfung Gottes heilsgeschichtlich zu deuten (S. 124). Davon kann wohl… …vorliegenden volkssprachlichen erzählerischen Großformen mehr als ebenbürtig; dies m. E. nicht, um angebliche metaphysische Sinnverluste zu kompensieren, sondern… …De facto kann man das Nibelungenepos aus unserer Sicht eine beeindruckende Fiktion nennen; so etwas hatte es zuvor nicht gegeben. Mit unendlich mehr…
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