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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Portrait of the artist as a young woman. Die Schauspielerin in Lilly Stepaneks „Malina“ und in Ingeborg Bachmanns Werk

    Elke Brüns
    …, Berlin Der Titel von Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ gab zu vielerlei Deutungen Anlaß. Der Aufsatz weist die Herkunft des Titels als Übernahme einer 1947… …in Wien erschienenen ‚Theatergeschichte‘ von Lilly Stepanek nach. Ausgehend von diesem Fund wird dem Bild der Schauspielerin und der damit verbundenen… …. In ihrer „Der Umgang mit Namen“ betitelten Frankfurter Vorlesung entwarf Ingeborg Bachmann eine Poetik literarischer Namen, die von einem Faszinosum… …ausgeht, gebe es doch „nichts Mysteriöseres als das Leuchten von Namen und unser Hängen an solchen Namen“. 1 Der Aura literarischer Namen wohnt so ein… …zugesprochen: Im Fall der gelungenen Taufe habe dann „eine Namensgebung stattgefunden, die endgültiger und von einem Vorzug ist, an dem kein Lebender teilhat“. 3… …Denn anders als den Namen der Lebenden eigne dem fiktiven Namen eine „Strahlkraft“, mittels der er „sich frei macht und verselbständigt; der Name allein… …genügt, um in der Welt zu sein“. 4 Bei Bachmanns einzigem zu Lebzeiten veröffentlichten Roman „Malina“ hat sich jedoch die Taufe andernorts ereignet: Nicht… …erst 1971 erscheint er in der literarischen Welt, sondern bereits 1947 – mit dem als „lustige Theatergeschichte“ untertitelten „Malina“ der Wiener… …. 238. 4 Ebd. 5 Ich danke Herrn Adolf Opel, Wien, der mich auf den Text Lilly Stepaneks aufmerksam machte sowie Frau Stepanek, die mir ihr Exemplar zur… …, imaginäre Autobiographie“ 6 – nach ihm benannte. Mit der Übernahme des Titels verweist sie auf das Erscheinungsdatum von Stepaneks Buch und damit auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die „Basisrelationen“ des Deutschen und die Auxiliarisierung von Haben, Sein und Werden

    Michail L. Kotin
    …Triebkräfte und Besonderheiten der Auxiliarisierungsprozesse bei den Verben ‚haben‘, ‚sein‘ und ‚werden‘ untersucht, wobei der Herausbildung der… …periphrastischen Formen des Tempus, Genus und Modus im Deutschen auf dem Hintergrund des konzeptuellen Bedeutungspotentials dieser Verben bzw. der damit gebildeten… …gibt es eine recht umfangreiche Literatur – es handelt sich vor allem um Aufsätze, die sich mit Ursprüngen und Mechanismen der Grammatikalisierung von… …periphrastischen (ursprünglich freien syntaktischen) Fügungen befassen. 1 Die diachrone * Der Autor ist der Alexander von Humboldt-Stiftung für die finanzielle… …Unterstützung seines Forschungsvorhabens zu Dank verpflichtet. 1 Werner Abraham: Aktionsartsemantik und Auxiliarisierung im Deutschen, in: Neue Fragen der… …; Hans-Werner Eroms: Zur Entwicklung der Passiv-Periphrasen im Deutschen, in: Neuere Forschungen zur historischen Syntax des Deutschen, hg.v. Rolf Bergmann u.a… …für deutsches Altertum und deutsche Literatur 126,1 1997, S. 1–31; Mirra M. Guchman: Tipologija razvitija zalogovych oppozicij [Die Typologie der… …Entwicklung der Genus-Oppositionen], in: Istoriko-tipologicheskaja morfologija germanslich jazykov [Historisch-typologische Morphologie der germanischen… …Sprachen], hg.v. Viktorija N. Jarceva u.a., Moskva 1977, II, S. 128–211; Michail L. Kotin: Probleme der Beschreibung der deutschen Verbalmorphologie (Zur… …Herausbildung der grammatischen Kategorie des Genus verbi), in: Deutsche Sprache 1, 1995, S. 61– 72; ders.: Die analytischen Formen und Fügungen im deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Konstellationen nach der Zeitenwende: Vier Neuerscheinungen zum Verhältnis von Literatur und Geschichte um und nach 1800

    Barbara Potthast
    …MISZELLEN KONSTELLATIONEN NACH DER ZEITENWENDE: Vier Neuerscheinungen zum Verhältnis von Literatur und Geschichte um und nach 1800 von Barbara P o t… …t h a s t , Stuttgart Als Übergang von der Aufklärung zum Historismus hat die Epochenwende vom 18. zum 19. Jahrhundert die kulturwissenschaftliche… …Forschung der vergangenen Jahre auf besondere Weise interessiert. Dabei waren es vor allem wissenschaftsgeschichtliche Perspektiven, aus denen die… …Kontinuitäten und Paradigmenwechsel dieser Zeitenzäsur im unmittelbaren Gefolge der Französischen Revolution beobachtet wurden. Vier z.T. interdisziplinär… …(Eke) und „Konfigurationen“ (Struck) am Umbruch zwischen der Epoche der Vernunft und der Epoche der Geschichte. Peter Philipp Riedls Arbeit „Öffentliche… …Rede in der Zeitenwende. Deutsche Literatur und Geschichte um 1800“ 1 untersucht diesen Umbruch anhand der politischen Rhetorik und öffentlichen… …im Kontext der Herausbildung einer bürgerlichen räsonierenden Öffentlichkeit eine lebendige Erneuerung erfahren. Ausgehend von der Vorstellung, daß das… …gesprochene Wort mit der Französischen Revolution neue, niegekannte Macht über die öffentliche Meinung erfuhr, ja zum Machtfaktor wurde, untersucht Riedl die… …Rezeption der in Frankreich sichtbar gewordenen Interdependenz von Rhetorik, Macht und Meinung in Deutschland. Er verfolgt Aussagen über Möglichkeiten und… …Weise einen bisher häufig übersehenen, differenzierten Diskurs über öffentliche Rede, der die politischen und ästhetischen Verhältnisse um 1800 neu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Phraseologie in der Diskussion. Kritische Würdigung des Ansatzes von Csaba Földes

    Regina Hessky
    …PHRASEOLOGIE IN DER DISKUSSION Kritische Würdigung des Ansatzes von Csaba Földes * von Regina H e s s k y , Budapest Abstract Vorliegender Beitrag… …berichtet über eine Arbeit, die sich das Ziel gesetzt hat, für kontrastives Arbeiten im Bereich der Phraseologie neue Akzente zu setzen und dadurch der… …setzt hohe Erwartungen. Kontrastiert werden in der Arbeit einerseits die Phraseologie des österreichischen Deutsch bzw. des Ungarndeutschen mit jener des… …ausführliche Analyse des „integrativen Konzepts“ und der entwickelten Methodologie untersucht der Beitrag vor allem die Frage, inwieweit es dem Autor gelungen… …ist, durch seine Arbeit zu der bisherigen, gewissermaßen „festgefahrenen“, also bis zu einem gewissen Grad erneuerungsbedürftigen interlingualen… …of the varieties aspect. 1. In der Reihe ‚Deutsch im Kontrast‘, herausgegeben von U. Engel und K. Vorderwülbecke, ist zum ersten Mal eine Arbeit… …Vorrangstellung morphosyntaktischer Fragen zu beobachten. Mit der Arbeit des international bekannten ungarischen Germanisten und Phraseologen Csaba Földes kann also… …Band 15 * Csaba Földes: Deutsche Phraseologie kontrastiv. Intra- und interlinguale Zugänge, Heidelberg 1996. 420 Phraseologie in der Diskussion sowohl… …thematisch wie hinsichtlich der Vergleichssprache als Erweiterung und Bereicherung der Publikationsreihe begrüßt werden. Dem gewählten Thema, laut Titel des… …Werkes: „Deutsche Phraseologie kontrastiv“, wurde in der relativ kurzen Geschichte der (germanistischen) Phraseologieforschung von Anfang an große…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    „Ich bin bisher mit Anerkennung nicht überhäuft worden“. Gerhart Hauptmann und sein Sohn Ivo

    Eberhard Hilscher
    …Hauptmann nach Jubiläums-Worten des Autors Gottfried Sello zwischen 1910 und 1920 „innerhalb der deutschen Malerei der maßgebliche und erfolgreichste… …ihn ein. Vor allem aber hatte er einen weltberühmten, einflußreichen Vater. Konnte ihn der verehrte Dichter nicht fördern, ins Gespräch und zur Geltung… …bringen? Oder wollte sich der Filius womöglich gar nicht helfen lassen? Gab es expressionistische Vater-Sohn-Konflikte? Interessante Fragen, auf die ich eine… …, Segenschiffe statt Segelschiffe, einen Schriftzug, der wie „ne lange Eisenbahn“ aussehe oder über Störche, „die haben sich mit goldnen Snäbeln debeißt“– eine… …Formulierung, die im „Biberpelz“ dem Knäblein Philipp des Privatgelehrten Fleischer in den Mund gelegt wird. Es handelt sich hier um Erprobungen der für… …lärmendes Spiel fühlte sich der Dichter beim Arbeiten gestört. „Es lag in der Natur der Sa- 1 Der Beitrag wurde als Vortrag auf dem Ivo-Hauptmann-Kolloquium… …Familie, Br NL I 1-K. 1. Der Handschriftenabteilung in der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz sei für die Erlaubnis zur Zitierung der… …Erinnerungen, hg. v. Erik Blumenfeld, Hamburg 1976, S. 12. 286 Eberhard Hilscher che, daß er diesem Milieu entfloh.“ 5 Dann das schmerzliche Erlebnis der… …ihm in mir aufgebrochen wie ein Born.“ 7 Das Weihnachtsfest 1901 verlebte Ivo zusammen mit dem Vater und der nur elf Jahre älteren Margarete, die… …hauptsächlich von der Künstlerlaufbahn Ivo Hauptmanns berichten und von den Beihilfen und Behinderungen, die er dabei erfuhr. Als hilfreich erwiesen sich dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Hêre frowe (Walther 39,24)

    Helmut Tervooren
    …HÊRE FROWE (WALTHER 39,24) von Helmut T e r v o o r e n , Duisburg Joachim Heinzle diskutierte neulich 1 die bisherigen Deutungsversuche der… …Schluß fest: „So zweifle ich nicht daran: die Sprecherin des ,Lindenlieds‘ ist wie die Umworbene im ,Lied von der Traumliebe‘ dezidiert als frowe, als… …gelegentlich auch in der Kenntnis dieses Corpus). J. Heinzle weiß das natürlich und weist selbst darauf hin 3 . Auch können gerade „im Kontext offene Verse“ 4… …Walther-Kommentar von Wilmanns-Michels hingewiesene Beziehung zwischen Walthers ,Lindenlied‘ und dem Abgesang der 4. Strophe von Reinmars Frauenlied LV aufmerksam… …muß man nun bei Hadloubs Lied ‚Wol der süezzen wandelunge‘ (SMS 30, Lied 35) nicht haben. Sowohl Max Schiendorfer6 als auch nnnn 1 Joachim Heinzle… …. S. 152 und Anm. 37. 4 Günther Schweikle (Hg.): Walther von der Vogelweide. Werke. Bd. 2: Liedlyrik. Mhd./Nhd, Stuttgart 1998, S. 650. 5 Heinzle, ebd… …wil mîn frowe, daz ich kumber dol. (1,8) Das von Walther vorgegebene Attribut ,hêre‘ schlägt freilich (gleichsam als verzögerte Pointe) nach in der… …unerhörten Bitte der Strophe IV: So spraeche ich: ,lieb, nu sich, wie vil daz bette hât der wunnenspil: darûf gê mit () mir, vil hêre! – (4,5–7) Allerdings…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Abgerissene Einfälle. Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts. Mit einem Nachwort herausgegeben von Harald Fricke und Urs Meyer. Beck, München 1998.

    Friedemann Spicker
    …. Beck, München 1998. Anthologie und Aphorismus stehen in einem besonderen, einem engen Verhältnis zueinander. Der Gattungsbegriff bezieht während der… …gesamten Zeit seiner klareren Herausbildung auch das Anthologische ein, sei es mittels der Blumenstrauß-Metaphorik oder im Florilegium, sei es konkret in… …. Im 18. Jahrhundert werden „Aphorismen“ durch Exzerpieren und Sammeln hergestellt, und überall dort, wo in der Folge „Eigenes und Angeeignetes“… …noch bei Hofmannsthal. Heute begegnet die Anthologie in der Regel als die wiederholte, oft kommerziell motivierte Zusammenstellung von Bekanntem; ein… …vielfach thematischer Faden bindet den Strauß jeweils anders. Weit seltener sind die anthologischen Glücksfälle, in denen der eigenwillige Blick eines… …andererseits einen wertvollen Forschungsbeitrag, äußerst kenntnisreich, Neues erschließend und präzise bis zur Angabe der Fundorte der seltenen älteren Titel… …Auswahl freilich ist, wie immer in solchen Fällen, diskussionswürdig. Weniger der Titel, der Jean Paul zitiert, als der Untertitel verlangt nach einer… …Erläuterung. Mit der zeitlichen Bestimmung ist es dabei schnell getan. Streng chronologisch wird das noch im 18. Jahrhundert selbst im Druck zur Wirkung… …Gelangte (und nicht etwa „nur“ Entstandene) dargeboten. (So genau muß es sich allerdings der Leser selbst klarmachen.) Damit scheidet für Jean Paul der… …problematischen, im übrigen auch größtenteils nach 1800 entstandenen sogenannten „Maximen und Reflexionen“ nicht in Frage, sondern nur der Lehrbrief aus „Wilhelm…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Kontaktfelder literarischer und gelehrter Kommunikation im Kulturraum Hessen-Thüringen im Mittelalter. Bericht über eine Fachtagung auf Gut Willershausen/Herleshausen vom 11. bis 13. Oktober 1998

    Stephan Müller
    …auf Gut Willershausen/Herleshausen vom 11. bis 13. Oktober 1998 Beiträge zur systematischen Rekonstruktion der Bedingungen der Möglichkeit von Literatur… …und poetischer Kommunikation in der höfischen Welt des Mittelalters sowie der Determinanten ihrer historischen Entwicklung sind das Anliegen des… …altgermanistischen Teilprojekts im Dresdner Sonderforschungsbereichs 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ („Institutionalisierungen und Geschichtlichkeit der… …höfischen Literatur des Mittelalters“, Leitung: Peter Strohschneider). Die der mediävistischen Forschung längst geläufige prominente Stellung des… …thüringischen Hofes bei der Entwicklung und Förderung höfischer Literatur gewinnt dabei unter den Gesichtspunkten einer institutionellen Analyse literarischen und… …welche Mechanismen sichern deren Gelingen relativ dauerhaft? Fragen dieser Art wurden auf einer Tagung thematisiert, die der Sonderforschungsbereich 537… …chronologischen Spektrum – von den Anfängen thüringischer Sagentradition bis hin zur Mittelalterrezeption – sollten den Gesprächen eine breite Basis geben. Mit der… …vermieden werden, ohne auf die biographischen und regionalhistorischen Fäden zu verzichten, die in den Diskussionen immer wieder aufgenommen wurden. Mit der… …Vermeidung einer allzu konkret realhistorisch gedachten Vorgabe wurde auch der Tatsache Rechnung getragen, daß der Ansatz des Dresdner Projekts zwar den… …fundierte Theorie der Institutionalität 2 zugleich bemüht ist, die Aporien einer traditionellen Sozialgeschichte der 1 Ein etwas in Vergessenheit geratener…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Jeffrey L. Sammons, Ideology, Mimesis, Fantasy: Charles Sealsfield, Friedrich Gerstäcker, Karl May, and Other German Novelists of America. The University of North Carolina Press, Chapel Hill and London 1998.

    Wynfried Kriegleder
    …skeptisch gegenüber der imagologischen Vermutung, „images“ verrieten nur etwas über die Ausgangskultur – „the other“ [sei] „radically unknowable“. Gerade die… …reader. (ebd.) Der erste „Ideology“ betitelte Teil gilt Charles Sealsfield. Hier kann sich Sammons auf eine Fülle von eigenen und fremden Vorarbeiten… …stützen, stand doch der Deutsch schreibende mährisch-amerikanisch-schweizerische Autor österreichischer Herkunft im Zusammenhang mit der 200. Wiederkehr… …ideologisch in der Tradition der sklavenhaltenden amerikanischen Südstaaten: als Parteigänger des amerikanischen Präsidenten Andrew Jackson ist Charles… …Sealsfield ein „Austrian Jacksonian“ (S. 36). Entschieden, und stärker als die bisherige Forschung, betont Sammons die ästhetischen Qualitäten Sealsfields, der… …den vielen (angeblichen) Vorbildern in der amerikanischen Literatur unterscheide – seine literarische Größe liege in seiner „exuberance“ (S. 58)… …. Sealsfields Festhalten an der jacksonianischen Ideologie und seine Frustration angesichts von deren Folgen beendeten letztlich seine schriftstellerische… …Unfähigkeit, den großen Roman der „Deutsch-Amerikanischen Wahlverwandtschaften“ abzuschließen, macht Sammons „conservative despair“ (S. 88) verantwortlich. Und… …vertretener Aufklärungsanspruch letzten Endes ins Leere. – In einer ausführlichen Analyse der Sealsfieldschen „Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre“… …Kontext des inneramerikanischen Nativismus; Sealsfield ist 303 Buchbesprechungen ein Ideologe der „Manifest Destiny“, noch bevor dieses Konzept zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    ‚Fragen der Liedinterpretation. Theorien, Methoden, Interpretationspraxis im Typenfeld weltlicher und geistlicher Lieddichtung‘ Regensburg, 26.–28. 2

    Hedda Ragotzky
    …Tagungsberichte ,Fragen der Liedinterpretation. Theorien, Methoden, Interpretationspraxis im Typenfeld weltlicher und geistlicher Lieddichtung‘… …Regensburg, 26-28. 2. 1999 Die Tagung zeichnete sich durch die Vielfalt der thematischen Aspekte und methodologischen Möglichkeiten aus; besonders… …herauszuheben sind die folgenden: – Zur Heuristik einer Beschäftigung mit der handschriftlichen Überlieferung: Der einleitende Vortrag von Nikolaus Henkel… …(Hamburg), der dem Phänomen vagierender Einzelstrophen im Minnesang galt, eröffnete ein breites Spektrum an in- 436 Tagungsberichte teressanten… …Untersuchungsmöglichkeiten (z.B. die Einzelstrophe als Programmstrophe, als selbständiges Lied u.a.), das sich – wie die Diskussion zeigte – einem Zugriff, der auf Typisierung… …der Diskussion deutete sich die Möglichkeit an, daß die Neigung zu Einzelstrophen mit dem spezifischen Oeuvreprofil einzelner Sänger zusammenhängen… …Lieddichtung: Dieser Aspekt war Gegenstand des Vortrags von Franz Josef Worstbrock (München), der die These aufstellte, daß die Typenbildung im Minnesang… …zwischen 1210 und 1230 vorrangig geprägt sei durch die Aufnahme eines zweiten Paradigmas, das aus der lateinischen Vagantenlyrik stamme und anders als die… …„klassische“ Minnekanzone am Stichwort der vroide orientiert sei: Diese These wurde lebhaft – und zwar gerade im Hinblick auf die behauptete strikte zeitliche… …Typus (z.B. Kreuzzugslied) entziehe, weil der Text vorrangig durch die Profilierung der für das Walther-Oeuvre charakteristischen Autorrolle vor dem…
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