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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Goethe-Handbuch, Bd. 4 (in zwei Teilbänden): Personen, Sachen, Begriffe, hg. v. Hans-Dietrich Dahnke und Regine Otto. Metzler-Verlag, Weimar, Stuttgart 1998.

    Martin Vöhler
    …zusammengetragen und für die Erläuterungen genutzt. Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte eine Neubearbeitung des Handbuchs unter der Leitung des Berliner… …, Hans-Dietrich Dahnke, Regine Otto und Peter Schmidt herausgegebene „Goethe-Handbuch“ versucht eine grundlegende Überarbeitung des alten Konzeptes. Goethe gilt den… …. Dabei bleibt auch die Zielvorgabe bestehen, „eine auch für den Nichtfachmann lesbare Einführung in die Texte und Biographie“ zu erstellen, wobei der… …Monenda begrenzen den Nutzen des Handbuchs: Grundsätzlich fehlt eine sorgfältige Stichwortverknüpfung, auch die willkürliche Zitation irritiert. Darüber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …Angesicht des Todes kommen mithin zwei spezifische Wendepunkte hin zur Moderne in den Blick, was eine vergleichende Betrachtung der Untersuchungen nahelegt… …der Tat geht es der Verfasserin nicht um Darstellungen des Todes oder des Sterbens, sondern um eine literarhistorische Konfiguration, die, so die These… …Barock“, gekennzeichnet durch eine unlösbare Verknüpfung von eigenem und fremdem Tod, durch ein gut installiertes Bedeutungsverhältnis zwischen Tod und… …der Horn die Terzinen auf Schillers Schädel („Im ernsten Beinhaus“) als späte Apologie des Goetheschen Symbolprojekts gegen eine nie verschmerzte Kritik… …, fortschreibende Trauer-Projekt Bettine von Arnims letztlich doch eine ‚Poetik des Lebens‘. In der Differenzierung der fiktionalisierten Briefschreiberinnen von der… …mustergültig, bisweilen hinreißend. Was Eva Horn hier leistet, nämlich eine exemplarischkursorische Lektüre dieser fünfhundert Seiten Lyrik als ein Projekt, ist… …um so höher zu bewerten, als es sich in dieser Hinsicht um eine literaturwissenschaftliche Erstbeschreibung handelt. Die Repräsentationsfunktion der… …. Daß somit den „Kindertodtenliedern“ eine Strategie des Scheiterns eingesetzt ist, verdeutlicht Eva Horn schließlich im Hinweis darauf, wie man den… …Pfeiffers Erörterungen eher locker gefügt und gereiht. Allerdings gibt es, im Unterschied zum betonten Gattungspluralismus bei Horn, eine klare Orientierung… …am Erzählen: Es geht um eine Narratologie der Moderne. Deren thanatologische Ausrichtung schreibt Pfeiffer aus Walter Benjamins „Erzähler“-Aufsatz her…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht (Hg.), Handbuch zur "Völkischen Bewegung' 1871-1918, K. G. Saur, München 1996.

    Uwe-K. Ketelsen
    …Gemengelage, Darmstadt 1994. 614 Buchbesprechungen weniger aus der Absicht, eine neue Sichtweise durchzusetzen; vielmehr erzwingt der aus dem etablierten… …Wahrnehmungsmuster gelöste Blick auf die Textbestände und Konstellationen veränderte Deutungen. Als eine der ersten Folgen verliert dabei der auch anderweitig… …Thesen nun teilen oder auch nicht – seit der zweiten Auflage von Armin Mohlers „Die Konservative Revolution“ 8 eine bibliographische Aufbereitung vor, die… …Wagner-Fans lange Furchen durch ein weites Areal zu pflügen und zudem eine seit der Mitte der 80er Jahre stetig anschwellende Flut von Sekundärliteratur zu… …Paradoxien dann noch eine Windung weiterzudrehen: gerade unter mediengeschichtlichem Blickwinkel erscheinen diese Hüter einer bedrohten Ganzheit (völlig im… …genug, eine homogene Konzeption der Darstellung zu entwickeln: einerseits handelte es sich bei den Völkischen im wahrsten Sinn des Wortes um eine… …Institutionen (wie zum Theater oder zur Germanistik) eine Art Kreuzgitter über das verworrene Terrain legen. Daß der ,Kultur‘ dabei ein Drittel, nimmt man die den… …Perspektive gerade hier mehr Systematik verdient gehabt hätte. Eine Reihe von 91 allerdings sehr knappen Kurzbiographien von Hermann Ahlwardt bis Oswald… …Fragestellungen erschwert, etwa eine Auseinandersetzung mit der vehementen Staatsfeindlichkeit der Völkischen, mit ihrer fast grenzenlosen Sucht nach Harmonie bei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Über Paul Scheerbart. 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden. In Zusammenarbeit mit Katja Rauschenberg hg. v. Paul Kaltefleiter (Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende Bd. 1, 4 und 11) (Literatur- und Medienwissenschaft 11, 30 und 60). Igel Verlag, Paderborn 1992 u. 1996, Oldenburg 1998

    Clemens Brunn
    …denen dies zu geschehen hat. Wie alle Schicksalsgöttinnen nimmt sie es dabei mit der individuellen Intentionalität, die eine literarische Schöpfung… …keinem anderen Autor deutscher Sprache gibt es eine vergleichbare Publikation“, unterstreicht Initiator Michael Schardt in der Vorbemerkung zum dritten… …einer „Abhandlung über die Architektur der Neuen Sachlichkeit“ werden (mit gleichem Recht könnte man das Neue Testament eine Studie über den Katholizismus… …kaum der Erwähnung, wären sie nicht symptomatisch für eine generelle, auch interpretatorische Flapsigkeit der Scheerbart-Rezeption. Zudem zeigt sich… …Hungerstreik gestorben, auf eine aus dem produktiven Zeitenabstand von vierzig Jahren kreativ gefüllte Erinnerungslücke Walter Mehrings zurückgeht – in den jetzt… …zugänglich gemachten Nachrufen ist nur recht prosaisch vom „Schlagfluß“, dem Suff und der nun allerdings wirklich kriegsbedingten Resignation die Rede. Eine… …weitere Mär, Scheerbart habe zuletzt wie Diogenes in einer Tonne gehaust, folgte Lothar Schreyers Erinnerungen an eine nostalgische Plauderei mit dem alten… …man am besten schmunzelnd zur Seite legt. Nun gibt es erfreulicherweise auch so etwas wie eine Literaturwissenschaft, und die rechtfertigt ihre… …, mit dem auseinanderzusetzen sich lohnt – eine erfolgverheißende Entwicklung, die vor allem im zweiten Band der Reihe dargestellt wird. Die… …also über eine umfassende Dokumentation der Rezeption Scheerbarts verfügen, ist ironischerweise nicht einmal sein Hauptwerk „Lesabéndio“ in einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Stephan Braese, Holger Gehle, Doron Kiesel, Hanno Loewy (Hg.): Deutsche Nachkriegsliteratur und der Holocaust. Campus Frankfurt/Main 1998.

    Sven Kramer
    …bundesrepublikanische Öffentlichkeit (von der DDR ist wenig die Rede) und deren literarischen Diskurs eine Geschichte der mehr oder weniger bewußten Abdrängung des… …jüdischen Figuren Sätze in den Mund gelegt, die 621 Buchbesprechungen eine strategische Funktion für das Täterkollektiv erfüllten: „Der erfundene Jude… …in den Handel gelangen. Für ‚schädlich‘, so Hien, habe man an dem Buch gehalten, [...] daß dessen Veröffentlichung eine Beschädigung des… …insbesondere das Judentum sowohl Celans als auch dasjenige von Nelly Sachs kommensurabel gemacht wurde. Er unterscheidet „eine epische und eine pontifikale Linie… …des ‚Zivilisationsbruches‘ Auschwitz eine Dekonstruktion des realistischen Erzählens im Erzählprozeß selbst leistet“ (197) und zum „Programm einer Epik… …zeigen, daß sich neben dem im Täterkollektiv vorherrschenden Reflex zur Abdrängung des Holocaust-Themas eine quantitativ geringe, dafür aber um so…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Heiner Müller, Die Gedichte (= Heiner Müller. Werke 1. Hrsg. von Frank Hörnigk). Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1998.

    Norbert Otto
    …eine nachgeordnete Rolle. Seit einigen Jahren allerdings nun schon läßt sich ein gesteigertes Interesse auch an dem Lyriker Müller beobachten. Das mag… …hatte; zum anderen, daß er 1992 eine Auswahlsammlung seiner bis dahin nur verstreut erschienenen Gedichte veröffentlicht hatte (Berlin: Alexander Verlag)… …sowie innerhalb der ersten Dekade eine weitere Abteilung „Übersetzungen“, in der diejenigen Texte zusammengefaßt sind, die nach Ansicht des Herausgebers… …angesichts des Todes von Müller bereits in der Mitte der Dekade „eine bewußte Entscheidung über Veröffentlichung oder Zurückhaltung eines einzelnen Textes… …nicht behauptet werden“ (S. 333). Innerhalb der einzelnen Abschnitte selbst hat der Herausgeber eine „möglichst genaue zeitliche Aufeinanderfolge“ (S… …. 332) angestrebt; im einzelnen aber abgesehen von dem pauschalen Hinweis auf eine in Müllers Archiv hinterlegte Blattfolge keine nachvollziehbaren… …, zweitens als Editionsprinzip sinnvoll ist – oder ob der Editor in der Rolle des literarischen Testamentsvollstreckers damit nicht eine Werkkohärenz… …, aus dem Band ausgeschlossen. Auch Hörnigks Entscheidungen hinsichtlich der Gattungszugehörigkeit einzelner Texte (eine insgesamt schwierige Frage, weil… …Entscheidung für eine Ausgabe letzter Hand. Damit wird bereits im Ansatz der selbstgesteckte Anspruch einer Ausgabe in ‚brutaler Chronologie‘ wieder unterlaufen… …nachgewiesenen Druckfassung „Ist blau der Himmel eine schwarze Wolke“ (ED: „Ist blau der Himmel eine schwarze Heimat“)? Warum fehlt die 4. Verszeile des Gedichts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Yale Companion to Jewish Writing and Thought in German Culture, 1096-1996. Edited by Sander L. Gilman and Jack Zipes. Yale University Press, New Haven and London 1997.

    Andreas Kilcher
    …bei Drucklegung verbotenes „Sammelwerk“ „Juden im deutschen Kulturbereich“ (1935) konzipierte, wollte er dieses als eine „Schlussbilanz des deutschen… …aus. Es will alles andere als eine „Schlussbilanz“ sein, alles andere als ein historisierender Rückblick auf die vergangene deutsch-jüdische… …Kultursymbiose. Die Herausgeber gehen vielmehr davon aus, daß es eine Kontinuität des kulturellen Schaffens von Juden im deutschen Sprachraum bis in die Gegenwart… …Begriff der Geschichtsschreibung: der nicht-lineare historiographische Schreibakt tritt in eine aktuelle und singuläre Konstellation mit dem von ihm… …bedeutet allerdings nicht den Verzicht auf eine systematische Fragestellung. Der Blick auf die mit Daten indizierten Schreib-Ereignisse ist geleitet von der… …. Mitte des 18. Jahrhunderts zum Tragen gekommen war. Erst die philosophisch-politischen Bedingungen der Aufklärung ermöglichten eine theologische und… …Transformationsprozeß des Judentums, der gängigerweise unter die Begriffe der Emanzipation, der Assimilation und der Akkulturation gebracht wird und den Weg für eine… …ebensowenig wie ein lückenloses und kontinuierliches Geschichtswerk will der „Yale Companion“ eine Enzyklopädie des jüdischen Schreibens sein. Wenn er dennoch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Norbert Oellers (Hg.), Manche Worte Strahlen. Deutsch-jüdische Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Altius Verlag, Erkelenz 1999.

    Andreas Kilcher
    …Nelly Sachs geht daraus eine politische Funktion der Sprache hervor; bei Rose Ausländer mag der „Glaube an die Wunder der Worte“ auch „Zuflucht in Sprache… …verstehen, den Oellers zum Titel des Buches genommen hat: „Manche Worte strahlen“. Gertrud Kolmar dagegen weist, ohne unmittelbar politisch zu schreiben, eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Herder-Konferenz 2000

    …NOTIZ Herder-Konferenz 2000 Die International Herder Society veranstaltet in Kooperation mit der Stiftung Weimarer Klassik im Sommer 2000 eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

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    …, Weimar 1999. Kasper, Helga, Apologie einer magischen Alltäglichkeit. Eine erzähltheoretische Untersuchung der Prosa von Friederike Mayröcker anhand von…
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