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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Autonomie, Heteronomie und Literarizität in den „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ und den „Phantasien über die Kunst“

    Jost Schneider
    …, weshalb eigentlich die modernen Maler nicht mehr jenen „unmittelbaren göttlichen Beystand“ 5 genießen, der insbesondere Raphael nach Auskunft der… …einflößt, kann eine solche Kunst nicht mehr fungieren, denn diese 4 Wilhelm Heinrich Wackenroder/Ludwig Tieck: Herzensergießungen eines kunstliebenden… …Farben“ ergänzt, „nichts und alles, sie ist ein Organ, feiner als die Sprache, vielleicht zarter als seine Gedanken, der Geist kann sie nicht mehr als… …Gegenwartskünstlers für ihn offenbar nicht mehr nur diejenige einer weiteren Blume in Gottes Kunstgarten, sondern auch diejenige eines zweiten – allerdings… …Autoren von ihm zitierter Quellen wie Sandrart oder Vasari, mal mehr oder minder authentische Zeitzeugen und Briefschreiber, mal die Erzähler poetischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Mit Zirckel vn Richtscheydt. Dürers Bauernsäule als praktisches Vermessungsinstrument für ,theoretisches‘ Neuland

    Jürgen Schulz-Grobert
    …. Kongreßakten des 6. Symposiums des Mediävistenverbandes in Bayreuth 1995, Sigmaringen 1997, S. 3–13; Georg Bollenbeck: Die Kulturwissenschaften – mehr als ein… …, wie geschickt diese organisiert sind –, und zwar aus dem entscheidenden Grund, daß die Kunst etwas Gesellschaftliches ist und deshalb mehr als ,ein‘… …– wie Rebel zeigen konnte – mehr als wahrscheinlich. 51 Und sicher ist, daß sie zu eben der Generation von Nachwuchs-Künstlern gehörten, in der Dürer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Friedrich von Hardenberg und Johann Gottfried Langermann

    Hermann F. Weiss
    …Deutschland ist er dagegen Sozial- und Medizinhistorikern längst kein Unbekannter mehr. Die wenigen überlieferten Quellen lassen erkennen, daß Langermann von… …Fakultät nicht mehr vorhanden sind. 18 Ungewiß bleibt auch, wann Langermann Hardenberg kennenlernte, der sich bekanntlich am 24. Januar 1791 in Leipzig als… …, denn sie entsprachen nicht seinem damaligen Bedürfnis, den „Errinnerungen“ an die kürzlich verstorbene Sophie „mehr Zeit und Nachdenken [zu] widmen.“ 59…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Zu Neidharts Sommerlied 12 und Winterlied 37

    Elisabeth Hages-Weißflog
    …Fällen waren daher eher der San Bernardino oder, mehr noch, der Lukmanier zu begehen, zu welchen man über den Monte Ceneri und Bellinzona gelangte. 9 Etwas… …Anfang Juli 1245, nicht mehr unter den Zeugen erscheint. 26 Von besonderem Interesse sind in unserem Zusammenhang die Reisen von 1228, 1232, 1239 und 1245…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    „Ich denke mir es sehr möglich, daß wir einander verständen“ – Der Briefwechsel zwischen Rahel Levin Varnhagen und Karoline von Fouqué

    Birgit W�genbaur
    …Gutmüthigkeiten an ihr bemerkt: und noch viel mehr Großartigkeiten. (Bd. I, S. 468) Die ironische Aufrechnung der „Gutmüthigkeiten“ und „Großartigkeiten“, die Rahel… …Natur das ursprüngliche Wesen erst zum Vorschein bringen. Das Ungezwungene selbst wird zur Konvention. Mehr noch, da dem Deutschen sowieso ein Verlangen… …Anrede drückt für Rahel ganz wesentlich den Grad der Nähe zwischen Adressat und Absender aus. Sie sieht in ihr weit mehr als eine bloße Floskel… …. Entsprechend innig bedankt sie sich bei Karoline von Fouqué für deren Wahl der Form „liebste Rahel“ bereits im ersten Brief: „Um so mehr aber möchte ich Ihnen… …distanzieren beginnt, doch eine andere Wendung für die Unterschrift zu finden: „Schreiben Sie mir nicht mehr ,Ihre ergebene‘, Karoline sans phrase ist besser.“… …darum, ihr künftig nicht mehr offen zu schreiben, mit der Begründung: „mir ist, als entflöge den Zeilen geistiger Duft, wenn 18 In die gleiche Richtung… …Bedürfniß nicht befriedigt hat, und das Gewissen krank ist. [...] Kann man aber mehr thun, als sich ändern, reinigen, bessern? [...] Antworten Sie mir hierauf… …mehr auf den Roman zurück. Karoline von Fouqué aber ist sich der weltanschaulichen Differenzen durchaus bewußt, wenn sie im Anschluß an ihre Ausführungen… …Rahel zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr geschrieben. Nach deren Äußerungen über die Sinnlosigkeit des Krieges brach sie den Briefwechsel ab und wandte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das literarische Ich als Seismograph oder von der Objektivität der Subjektivität. Zu Börnes früher vormärzlicher Erzählprosa

    Bernhard Budde
    …humanistisches Erbe in den Dienst staatlicher Affirmation genommen, für mehr oder minder sakrosankt erklärt worden. An einem traditionellen Kunstbegriff und an den… …Aufforderung: „Legen wir daher den Nachdruck unserer Forschungen in Zukunft etwas mehr auf das Liberale und die thematischen Zusammenhänge, wenn schon nicht aus… …„mehr auf die Ausdrucksseite“ als auf den „politischen Inhalt“ 10 der Schriften gelenkt worden, so geht auch er unnötigerweise von einer Dichotomie aus… …Freiheit liebte, schrieb seinen Prinzen, so daß er alle rechtschaffenen Psychologen in Verlegenheit und in solche Verwirrung gebracht, daß sie gar nicht mehr… …Autor als Argumentationshilfe kaum heranzuziehen. Mag Börne dann – nicht zuletzt auch durch eigenes Zutun – mehr als Charakter, als leidenschaftlicher… …Fortschritts verstandenen Presse ist ja in der Tat massiv eingegriffen worden, während Werke größeren Umfangs (eben von mehr als zwanzig Druckbögen) wohl als… …keinerlei republikanische Tugend mehr auf- 219 Bernhard Budde weist: wer nichts lehrt, als „ein Knecht mit Anmut“ zu sein, nur „Wein, Mädchen und Geduld“… …pseudo-utopischen Gedankenspiel als ihr idealer Agent anbietet: für „eine schönere Zeit“ freilich, „da man nicht mehr die schlechten Menschen zu ge- 20 Bei Labuhn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Möglichkeiten und Grenzen einer Analyse historischer Textsorten

    Oliver Pfefferkorn
    …Textsorten gehört die Auffassung, daß die jeweiligen sozialen Handlungsmuster ausdrucksseitig mit mehr oder weniger regelhaften sprachlichen Mustern realisiert… …, erleichtern aber zugleich den kommunikativen Umgang, indem sie den Kommunizierenden mehr oder weniger feste Orientierungen für die Produktion und Rezeption von… …Intentionen des Verfassers abweichende Interessen verfolgt haben können. Kann also nicht mehr der Urtext rekonstruiert werden, sind Aussagen zu Intentionen bzw… …, kann natürlich ebenso damit zusammenhängen, daß, wie schon erwähnt, der situative Kontext dieser Texte oft nicht mehr eindeutig rekonstruiert werden kann… …also ebenfalls als polyfunktional aufgefaßt werden, da sie neben dem Moment des immer vorhandenen, mehr oder weniger stark hervortretenden Unterhaltens… …/ trägt vielleicht zu sträflicher Zeitvertreibung mehr Belieben / dem wir auch so wenig / als er uns einzureden haben.“ (Nürnberg 1649, Bl. 19v… …Einzeltextmerkmale ausgeschieden werden. Zudem existieren Textsorten nicht isoliert voneinander, sie gehen in mehr oder weniger größeren kommunikativen Bereichen… …treten spezialisierte, sich bewußtseinsmäßig immer mehr absondernde Bezugsbereiche (,Welten‘) einer theoretischen Kommunikation hinzu und führen zum Aufbau…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das neue Pathos und seine Vorläufer. Beobachtungen zum Verhältnis von Frühexpressionismus und Symbolismus

    Gregor Streim
    …folglich nicht nach richtiger oder falscher Erkenntnis, sondern allein nach seinem Vermögen zu einer mehr oder weniger starken Selektion der Wahrnehmung… …als nicht mehr zeitgemäß an. 25 So zählte er George und Hofmannsthal in seinem Aufsatz über „Die Jüngst-Berliner“, der im Juli 1911 in der „Heidelberger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Wîpliche man, manlîchiu wîp. Zur Konstruktion der Kategorien Körper und Geschlecht in der deutschen Literatur des Mittelalters. Internationales Kolloquium der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und der Gerhard-Mercator- Universität Duisburg, 8.–10. Oktober 1997 in Xanten

    Ricarda Bauschke
    …Publikums. Zum Ende des Kolloquiums wurden damit einmal mehr die Diskursabhängigkeit der entworfenen Weiblichkeitsbilder verdeutlicht und die vielfältigen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Die verlorene Heimat in der Fremde. Franz Kafkas „Ernst-Liman“-Fragment

    Hartmut Vollmer
    …läuft mir auseinander, ich kann ihn nicht mehr umfassen, ich schreibe wohl nichts, was ganz außer Zusammenhang mit mir wäre, es hat sich aber in der… …Der Kutscher erscheint wie eine mechanische Figur, die zwischen Fremdbestimmung und Selbstbestimmung nicht mehr zu unterscheiden weiß. Mit seinen… …meint es ja nicht gerade schlecht mit mir“ sagte sich Liman und sah lächelnd das Mädchen an „schade daß ich kein Junge mehr bin und mich auf unsichere… …Kampf gestalten, indizieren augenfällig, daß es hier um weit mehr geht als um den Versuch, einen Hotelgast zu gewinnen und dessen Kundentreue zu sichern… …Zerstörung nicht mehr wiederzuerkennen ist. Der „Ersatz“ des Heimatverlustes kann Liman nicht befriedigen; die offerierte „Privatwohnung“ mißbilligt er, da sie… …Liman“-Fragment „keinen rechten Halt“ mehr 15 und kann so Finis Eindringen in den Wagen nicht verhindern. Im Tone der Verzweiflung fragt ihn das „kräftige Mädchen“… …und Hüften setzt aus, in den vor Angst nur lose geschlossenen Mund fährt mehr Luft als gewöhnlich und die Wangen scheinen ein wenig aufgeblasen. (IX…
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