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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Helmut Bottiger: Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er - eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur

    PD Dr. Ingo Meyer
    …Buchbesprechungen Helmut Böttiger: Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur, Göttingen: Wallstein… …Philologenzunft. 2 Insofern ist Böttigers Angebot, das eine gute Mischung aus Trouvaillen und Erwartbarem präsentiert, zu begrüßen. Als emblematische Figur der… …Revolution, allesamt fraglos Leitvokabeln noch der Siebziger. So wird Peter Schneiders „Lenz“, eine bemerkenswerte kleine Erzählung von 1973, geschickt als… …ist schon da, der Text eine Art Stimmgabel, die den Sound der Siebziger vorgibt. Schneiders Lenz findet kurzzeitig hinter den Bergen Gemeinschaft… …genau weiß, dass „Die Palette“, Fichtes Erstling von 1968, auch sein „bestes Buch“ blieb (S. 205). Auf eine stringente Interpretation der fünf schmalen… …, und Uwe Johnsons „Jahrestage“ – eine „in sich stimmige Einheit“ (S. 373) – erhalten als ‚epochal‘ und ‚monumental‘ ausschließlich Zuspruch, als könnte… …Böttiger: Fritz Rudolf Fries und der Rausch im Niemandsland. Eine Möglichkeit der DDR-Literatur, Hamburg 1985. 4 Paul Nizon: Die Erstausgaben der Gefühle… …Gattungen o. ä. stattfindet, 7 wird paradox aus seinem Subjektivismus heraus eine Art neohistoristisches „wie es eigentlich gewesen“ suggeriert. Umso… …misslicher deshalb, dass jeglicher Nachweis fehlt, überprüf- oder auffindbar ist hier kein einziges Zitat. Dafür bietet der Band eine stattliche Menge von… …Versuch zur gleichen Epoche, vgl. Ingo Meyer: Nicht Fisch, nicht Fleisch. Literaturessay zu „1977. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ von Philipp Sarasin…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2022

    Ulrich Breuer: Ungeschickt. Eine Fallgeschichte der deutschen Literatur, Paderborn: Brill Wilhelm Fink 2021.

    Kirk Wetters
    …Buchbesprechungen Ulrich Breuer: Ungeschickt. Eine Fallgeschichte der deutschen Literatur, Paderborn: Brill Wilhelm Fink 2021. Ulrich Breuer’s…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag

    Stefan H. Kaszyíski
    …BUCHBESPRECHUNGEN Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich… …Schmidt Verlag, Berlin 2001. Der Titel des Buches von Lada Lubimova-Bekman, „Rezeption von Aphorismen“, lässt vermuten, dass es sich hier um eine… …literaturwissenschaftliche Untersuchung handle, doch der Untertitel „Eine textlinguistische Studie“ korrigiert die falsch geortete Einordnung. Die Arbeit ist eindeutig… …Untersuchungen nicht einmal bibliographisch erfasst, ist der sprachwissenschaftlichen Aphorismusforschung immerhin eine wichtige, diesmal textlinguistische Studie… …Studie weder eine eigene Aphorismusdefinition noch die Definition der Rezeption auf und verlässt sich im Umgang mit diesen Begriffen ganz auf die… …. Die Autorin erkennt schon deutlich, dass die 285 Buchbesprechungen Aphorismen eine außergewöhnliche Textsorte mit „verdichtetem“ Informationsgehalt und… …einer „spezifischen Struktur“ sind, die vom Leser eine besondere „Anstrengung im Prozess der kognitiven Textverarbeitung“ fordern. Es ist also nicht so… …gleichen wie die, zu denen man über eine poetologische Textuntersuchung kommen kann. Die vorliegende textlinguistische Studie zur Aphorismusrezeption wird… …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen… …Rezeptionsästhetik kein einziges Mal verwendet wird. Lada Lubimova-Bekman hat aber mit ihrer Studie sehr deutlich nachgewiesen, dass es eine sehr starke Verbindung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft)

    Volker C. Dörr
    …Buchbesprechungen Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“… …„intertextuellen Annäherung“ an ihren Objekttext zunächst, im Sinne einer methodologischen Reflexion, eine sehr konzise und hilfreiche Übersicht über eine Fülle von… …Voraussetzung bedeutet es tatsächlich eine „Störung der literarischen Kommunikation“, wenn ein Zitat nicht erkannt wird: weil die Autorintention an einer solchen… …entscheidenden Einfluss Adornos – desavouiert wird. Dieser Widerspruch des Romans, der doch tatsächlich eine intertextuell konstituierte „Spannung“ ausmacht (die… …nicht um Zitate handelt, sondern um ein „fiktives Zitat“, dessen „Autorin“ eine Romanfigur ist, im einen Falle (ebd.), um eine von einer Figur… …ausgesprochene gereimte Lebensmaxime, die wie eine Volksweisheit klingt, im anderen Falle (vgl. 107). Da aber beide Male nicht die Herkunft aus einem anderen… …, führt die Verfasserin eine Vielzahl weiterer Stellen aus Manns Roman an, die tatsächlich als Zitate aus dem Drama Goethes gelesen werden können, wenn… …(259). An dieser Stelle, im abschließenden dritten Teil der Studie, erfolgt dann eine Differenzierung von Phänomenen der Intertextualität nach ihrer… …Studie liefert – trotz einiger Schwächen in der Argumentation auf insgesamt überzeugende Weise – eine Vielzahl von neuen Einzelbeobachtungen, klammert… …Zitats weitgehend aus. Zudem wäre – gerade weil es sich um eine Studie zur Intertextualität handelt, innerhalb derer die Genauigkeit der Zitation eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …Buchbesprechungen Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer… …und Kant noch eine Landkarte mit vielen weißen Stellen. Ziel dieser Studie ist die Neuvermessung dieses unübersichtlichen Terrains“ (S. 5). Hinter der… …des Rhetorisch-Erhabenen und des auf empirische Subjektivität Bezogenen handelt es sich vielmehr um eine dem Erhabenen immanente Opposition, deren… …Rhetorisch-Erhabenen nur einer von zwei entgegengesetzten Lesarten. Die eine Lesart versucht, Longins hypsos-Konzept ins Schema des hohen Stils innerhalb der… …dennoch bekommt das Bekannte aufgrund des bis zu diesem Punkt Erörterten neue Resonan- 605 Buchbesprechungen zen. (Unklar ist allerdings, warum eine… …emanzipiert sich endgültig aus rhetorischen Vorgaben: Bezeichnend dafür ist, daß Longin weder bei Edmund Burke noch bei Kant eine entscheidende Rolle spielt (S… …Epochen – das schiere Wissen, welches eine Studie solchen Ausmaßes erfordert – sind beeindruckend. Die Klarheit der Exposition, sowie ihrer… …Hindernis zum Verständnis der Rezeptionsgeschichte Longins aus dem Weg geräumt. Aber gerade hier, bezüglich der kritischen Leitthese, ist auf eine… …. Problematisch dabei aber ist, dass der Rhetorik-Begriff, der diesen Arbeiten zugrunde liegt, eine ganz andere Funktion hat, als derjenige der antiken Tradition… …abwertenden Sinne zu verbrämen, hat also mehr mit Willen als mit Einsicht zu tun: eine ornamentale Auffassung des Erhabenen als bloßer Zierrat wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …Abstract: EIN HELD, DER KEINER MEHR SEIN WOLLTE König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden von Björn Klaus B u s c h b e c k… …mittelhochdeutschen Heldenepik setzen sich im Allgemeinen nicht zur Ruhe. Ihre sich auf Exorbitanz 1 gründende Figurenanlage mündet in eine Permanenz heroischen… …ausgeblendet, spielt eine zentrale Rolle“, Udo Friedrich: Held und Narrativ. Zur narrativen Funktion des Heros in der mittelalterlichen Literatur, in: Narration… …. Klaus Zatloukal, Wien 1997, S. 151–170, hier: S. 161. 365 Björn Klaus Buschbeck Erzählkonventionen der mittelhochdeutschen Heldenepik in eine Aporie… …der Geschichte final steuern“. 10 Ablauf und Ausgang gattungstypischer Erzähleinheiten, das sind beispielsweise eine Episode nach dem Schema der… …folgend eine Perspektive einzunehmen, die „das Gewicht des Handlungsverlaufs von der Handlungsstruktur wegverlagert und als Teil einer fundamentalen… …denken. Ortnit erscheint zuletzt als widerwilliger Held, wobei ihm, anders als in anderen heldenepischen Texten, eine resignierende Erkenntnis der… …nachgeordnet erscheint“ (Haug [Anm. 2], S. 150). 13 Elisabeth Lienert: Mittelhochdeutsche Heldenepik. Eine Einführung, Berlin 2015, S. 9. Lienerts… …: Mittelhochdeutsche Heldendichtung, Berlin 1974. Hoffmann definierte den Helden als eine Figur, die ihr „Leben der Tat weiht und der Ehre und dem Ruhm, die aus der Tat… …als ausreichender Grund, eine Heldenkarriere an ihr Ende kommen zu lassen. Doch wenn ein Held sich weder zur Ruhe setzen noch nach dem Erreichen eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Fritz Peter Knapp: Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und formgeschichtliche Einführung

    Seraina Plotke
    …BUCHBESPRECHUNGEN Fritz Peter Knapp: Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und… …abstrakten Denk- und Formmuster, auf denen die literarischen Zeugnisse basieren und aufbauen“ (S. 11f.). Im Vordergrund steht dabei eine komparatistische… …(Ältere deutsche Literatur. Eine Einführung, hg. v. Alfred Ebenbauer, Peter Krämer, Wien 1985; Dorothea Klein: Mittelalter. Lehrbuch Germanistik, Stuttgart… …handelt es sich bei Knapps Einführung jedoch um ein lesenswertes Buch, das eine informative Annäherung an die Literatur des Mittelalters bietet. Basel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung' auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Reproduktionsvorgänge finden, die eine vorgegebene Minnerede ‚verbessern‘ oder für andere Kontexte umdeuten. Ann Marie Rasmussen (Durham/NC) verfolgte den umgekehrten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der "Willehalm" Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de Gruyter

    Annette Gerok-Reiter
    …Buchbesprechungen John Greenfield, Lydia Miklautsch, Der „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, de Gruyter, Berlin/New York 1998 (de…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Jan Urbich: "Heimwärts kam ich spät gezogen". Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze Problemgeschichte

    Christoph Deupmann
    …BUCHBESPRECHUNGEN Jan Urbich: „Heimwärts kam ich spät gezogen“. Das Subjekt der Heimkehr in Dichtung und Philosophie der Moderne. Eine kurze… …anthropologische ‚Erkenntnis‘ (S. 19) in Hinsicht auf eine Situation geht, die – mit archetypischen Textbelegen in Homers „Odyssee“ oder im Neuen Testament (die… …Hegel, heißt: „spekulative[r]“ (S. 41) – Art, indem er „eine bestimmte idealtypische Grundsituation der Heimkehr in der Dichtung der Moderne“… …(S. 18). Das qualifiziert die Heimkehr für eine problemgeschichtliche Untersuchung, die darin eine poetische oder philosophische Verdichtung des… …Holocaust“ (S. 142) – stellvertretend für eine moderne „Verzweiflung und Resignation“ (S. 155), die auch für Franz Kafkas nach dem Ersten Weltkrieg verfasste… …Daheimgebliebenen als endlose Verzögerung und Verharren auf der Schwelle in Erscheinung, ohne dass der Text dem Heimkehrer eine Perspektive eröffnet. Kafkas Erzählung…
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