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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Frank Kirchhoff: Von der Virgel zum Komma. Die Entwicklung der Interpunktion im Deutschen, Heidelberg (Winter) 2017 (Germanistische Bibliothek, Bd. 61; zugleich Diss. Universität Köln).

    Klaus-Peter Wegera
    …motivierte Interpunktion für die Zeit nach ca. 1500 heute niemand mehr ernsthaft infrage stellt, erschien mir der angedeutete wissenschaftliche Mehrwert der… …Deutschen nach. Die übrigen Interpunktionszeichen kommen nur am Rande vor. Insofern verspricht der Untertitel mehr als die Studie hält. In der Einführung wird… …intonatorisch begründete Interpunktion zeigen könnten, wie etwa literarische Prosa oder Versdichtung (vgl. S. 63). Hier erscheint die Korpusauswahl nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …in seinem Fortgang die Behauptung, mit der es beginnt: „Zu 68 gibt es nichts mehr zu sagen“ (S. 7). Was Stockhammer nicht wiederholen möchte, ist eine… …sowie eine geradezu allergische Abwendung von der Idee des Ausdrucks in der Kunst und der Literatur längst kein Novum mehr oder ein Relikt vergangener… …Vorliebe Gegenstand mal mehr mal weniger erhellender akademischer oder kulturtheoretischer Reflexionen sein kann? Robert Stockhammers Buch stellt einen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Dorothea Walzer: Arbeit am Exemplarischen. Poetische Verfahren der Kritik bei Alexander Kluge, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Michael Niehaus
    …. Alexander Kluge ist seit mehr als einem halben Jahrhundert auf vielen Gebieten und in unterschiedlichen Milieus und Medien rastlos tätig, wobei sich –…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Erzählen zwischen Ursprungsmythos, Genealogie und Chronistik. Narrative in mhd. Klostergründungsgeschichten am Beispiel des „liber fundatorum“ des Klosters Zwettl

    Michael Schwarzbach-Dobson
    …ein prekärer zu werden droht, da keine grundlegende Differenz zwischen Anfang und Ende mehr besteht, thematisiert der Aufsatz abschließend. This article… …Prosperierens in Frage und verlangt abweichende, nicht mehr rein zyklisch angelegte Schemata zur Orientierung. Abschließend soll dies hier kurz anhand der… …. Bernhard hat mit einiger Sicherheit keine lateinische Vorlage. Da der „liber fundatorum“ St. Bernhards heute verschollen ist, können seine Bilder nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    ‚Sprachgeschichte des Deutschen‘ – Versuch einer neuerlichen Diskussion

    Hans-Joachim Solms
    …jeweiligen Autoren nicht akzeptierten, dass das Fach „keinen identitären Kern“ mehr besitze. Genau diesen hatte aber schon Helmut Glück 5 herausgearbeitet… …herzustellende fachinterne Diskurs kaum mehr stattfindet, 9 wenn gar auch der Eindruck entsteht, das Fach (zumindest die Literaturwissenschaft) habe ihren… …nicht mehr erwartet. Insofern ist in der Argumentation hier anzusetzen, ist frei nach Schiller zu erläutern, dass der ‚Mohr seine Arbeit noch lange nicht… …Sprachgeschichte mehr? Die Diskussion sei eröffnet! 14 Krischke, Wolfgang: Utz Maas: Was ist deutsch?: Hochdeutsch ist ein politisches Projekt, In: FAZ 6. 11. 2012…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Sarina Tschachtli: Körper- und Sinngrenzen. Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius, Paderborn: Wilhelm Fink 2017 (= zugl. Diss. Universität Zürich).

    Nicola Kaminski
    …„eine seltsame Gabe, aber eine mit viel Herz (und noch mehr Blut)“, und diese Charakterisierung trifft zu: Es ist ein mit Herzblut geschriebenes Buch… …ins eigene Fleisch und auf seinen Marktwert taxiertes Jungfernfleisch gegangen ist, nicht mehr ‚bloß‘ metaphorisch erscheint, sondern beunruhigend… …, argumentative Gegensätze zwischen der Partei Michaels und derjenigen Leos eigensinnig unterläuft; ja mehr noch, das vermeintlich metaphorisch stillgestellte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Werner Michler: Kulturen der Gattung. Poetik im Kontext 1750–1950, Göttingen: Wallstein Verlag 2015.

    Ralf Klausnitzer
    …Verfassers, wenn er über sein Vorgehen im Kapitel über die Frühe Neuzeit bemerkt, hier werde „gewiss mehr angedeutet als hergeleitet“, warum in „jener breiten… …sich in verwirrenden Hochgradsystemen verzettelte) lässt die Zusammenhänge zwischen masonischer Ritualistik und Intellektuellenorganisation mehr als… …stimmen? Ist es tatsächlich relevant, welche subkutanen und widersprüchlichen Bewegungen die historischen Vorgänge prägten, in denen Werner Michler mehr oder… …Mystifikation von Gattungen eine verbindliche Gattungspoetik“ nicht mehr zulasse: „Weder die modernen Autoren selbst, die nur 308 Buchbesprechungen mehr als… …Fachwissenschaftler geworden, die Autoren, die das ingenium neu und das poetische Unbewusste erstmals entdecken – ist mehr zur Hegung und Tradierung der Gattungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Im Spiegel der Katze: Kulturökologische Aspekte in Marlen Haushofers ‚Kinderbuch‘ „Bartls Abenteuer“

    Nick Büscher
    …, S. 240–279, hier: S. 241. Umso mehr besitzt das Kätzchen, so lässt sich schließen, diesen Namen aufgrund der von Salten beschriebenen Eigenschaft, die… …– das Futter wird später von Bartl durch Mäusefang beschafft, womit in gewisser Weise die natürliche Ordnung nachvollzogen wird – und „sich nie mehr… …den Menschen nicht mehr aus. […] Es war entschieden klüger, auf der Hut zu sein.“ (BA 120 f.) Sinnfälliges Beispiel von der katzenfeindlichen Welt gibt… …Indes gesundet er am Stadtrand, es sind „keine Rußkörnchen mehr in seinem Fell, nur noch Disteln oder Fichtennadeln.“ (BA 107) Ebenfalls bedeutet die… …Natur aus äußerst mißtrauisch [war]“ (BA 8). Mehr als bezeichnend ist, dass im Sinne der Gattungsdifferenz zwischen Katze und Mensch darauf hingewiesen… …, kümmert sie sich nicht mehr um ihn – der Mensch, so wird hier im Spiegel des Katers deutlich, macht seine Zuneigung von der Unterwürfigkeit des jeweiligen… …idyllische Katzenwelt im „mörderische[n] Kampf“ (BA 74) zwischen Beli und Semmelkater, von dem letzterer sich nicht mehr erholt, so „mochte er [Bartl, NB] den… …Dachgarten nicht mehr besuchen“ (BA 74). Später ist auch der Dachboden nach Semmelkaters Tod, Bartls Umzug und Belis späterem Sturz vom Dach „ganz verlassen“… …Domestiziertes“ 51 , mehr und mehr wirkt der Kater wie der Bürger zweier Welten, der zivilisatorisch geprägten Menschenwelt und der wilden Katzenwelt, die sich in… …anthropofugalen Bildungsweg als Kater, welcher „nur kleine Narben unter seinem Fell“ (BA 58) hinterlässt, mehr und mehr gewahr wird. 52 V. Die Erzählbarkeit des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    „So war es mir nicht zweifelhaft, dass ich ins Deutsche Lager gehöre“

    Krieg und Grenzgängertum in Feldpostbriefen deutsch-jüdischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg
    Constantin Sonkw� Tayim
    …Laufbahn beschreiben diese Briefe Kriegserlebnisse, die alle u.a. Not, Kriegsgewalt, Tod, Heimweh, Müdigkeit, aber auch mehr existenzielle, persönliche… …. Gotthold Kronheim, Unteroffizier in der Preußischen Armee und 1917 gefallen, schreibt in seinem Testament: einer Zunft u. dgl. mehr; aber man kann nicht… …mehr Briefe, in denen ausdrücklich Fälle von Antisemitismus gemeldet werden. Aus der von ihnen herausgegebenen Sammlung wäre neben dem Feldwebel Czapski… …. Nach unseres Kaisers Ausspruch sollte es ja keine Parteien mehr geben, nur noch Deutsche, doch da Zurücksetzungen mir widerfuhren und Anmerkungen bisher… …das Benehmen des Hauptmanns auch gegen das Kaiserwort, ‚Ich kenne keine Parteien mehr‘, verstößt“ (FJS 162). Genauso deutlich hören sich die Worte des… …„deutschen Bürgers“ ablesen, sondern auch ein Sehnen nach mehr Rücksicht, nach einem humaneren Leben als Jude, ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Dass in diesen… …für den Nichtjuden an der Front nicht hat. Der am Krieg teilnehmende Jude hat in dieser Hinsicht einen Sonderstatus, der aber nichts mehr damit zu tun… …Juden in Deutschland und noch mehr in Österreich wenig Zweifel an ihrer Zugehörigkeit zum Vaterland. Es ging also darum, durch die Teilnahme am Krieg die… …Grenze zwischen Judentum und Deutschtum in einem offiziellen Akt zu kippen, denn das Engagement für das Vaterland sollte kein untergründiger Diskurs mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: ‚Lyrische Kohärenz im Mittelalter. Spielräume – Kriterien – Modellbildung‘, 18.–20. Januar 2018, Zürich

    Julia Frick, Thomas Poser
    …. Damit einher gehe eine Neukonfiguration der Laura-Figur, die nun nicht mehr Verführerin des Subjektes sei, sondern durch ihre stoizistische… …redigiert wurden, was darauf schließen lasse, dass einstrophige Lieder in E offenbar nicht mehr vorgesehen waren. Das zweite Beispiel behandelte den… …nicht mehr um die klangliche Qualität der Lieder, vielmehr werden die Texte zum „Steinbruch“ für neue textuelle Einheiten, die sich der Form der… …Allusionspoetik“ zutage tritt. Die aufgelöste ‚Übersetzung‘ bietet hingegen keinen Interpretationsspielraum mehr. Die Verschriftlichung der altnordischen Skaldik…
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