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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …, der Liebesmetaphorik oder der Tabuisierung sexueller Details in Textproduktion und -überlieferung (z.B. mittels Rasuren). Was also kann dieser Band… …einschreiben, in der Liebe immer schon verschriftlicht sei. Innerhalb dieser Tradition begegnet aber das Schreiben über Liebe auch als Darstellung… …gegenüber dieser Forschungsposition zeichnet sich allenthalben ein Umdenken ab. 10 Die von der Toronto-Schule (Havelock, Goody, Watt, Ong) vorgenommene… …dieser Kritik an der dem Sammelband zugrundeliegenden Auffassung gerät natürlich auch dessen Gesamtkonzept ins Wanken – und somit auch die Grundlage all… …Dieser These steht u.a. Veldekes Lavinia gegenüber, die auch nach dem Abfassen ihres Liebesbriefes ihren eigenen Liebesgefühlen völlig ausgeliefert ist. 10… …bei der Entstehung von Eneas’ Liebe. In dieser letzten Stufe (nach der Lektüre des Laviniabriefs und dem Erblicken Lavinias selbst werden Amor und Venus… …Mythisierung“ (S. 81). Hinter dieser These steht die Auffassung, wonach Schrift eigentlich und üblicherweise mit Rationalität zusammengehe, nur eben hier im… …Öfteren so gesehen worden). Doch die ausschließliche Begründung dieser Funktion mit dem unzureichenden Medium Schrift leuchtet nicht ein. Denn Eneas selbst… …Weise eine erste Figur ihr Liebesgefühl einer geliebten zweiten Figur mitteilt, die von dieser Liebe noch nichts weiß und die selbst noch nicht von Liebe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Francesco Fiorentino, Giovanni Sampaolo (Hgg.): Atlante della letteratura tedesca

    Klaus W. Hempfer
    …neuerdings eine gewisse Prominenz zu, und in eben dieser ‚Wende‘ situieren sich die Herausgeber mit ihrem Atlas der deutschsprachigen Literatur. Sie schließen… …explizit an Foucaults Vortrag „Des espaces autres“ von 1967 an, in dem dieser das 20. Jahrhundert im Unterschied zum 19. Jahrhundert – der Epoche der… …Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw… …. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne

    Tobias Zier
    …ausgetretenen Pfade der immer wiederkehrenden Themenfelder wie Popliteratur und Postmoderne schimmern zwar auch noch durch die Beiträge dieser Publikation… …konventionalisierte Verständnisvorgaben, indem sie ihre eigene Medialität bekräftigen. Wünschenswert wären weitere Studien dieser Art, die das Anschreiben Brinkmanns… …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephanie Altrock: Gewitztes Erzählen in der Frühen Neuzeit. Heinrich Bebels Fazetien und ihre deutsche Übersetzung

    Klaus Kipf
    …; eine philologische Untersuchung dieser Übersetzung, ihrer Vorlagen, Bearbeitungsprinzipien und Druckgeschichte fehlte jedoch, auch in den wenigen… …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Wat den bin Ic?

    Zu einem anonymen Minnelied in einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz Inv.-Nr. 468)
    Norbert Kössinger
    …r , Wien Abstract Dieser Artikel behandelt ein lange verschollenes, zuletzt von Margarete Lang in der Textanthologie „Ostdeutscher Minnesang“ (1958)… …. 3], S. 123. 5 Lang [Anm. 3], S. 133. 6 Dieser Katalog kann demnach nicht Bartschs alleinige Quelle gewesen sein. Gustav Schmidt: Die Handschriften der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …können, als Textformat eigener Dignität in den Fokus literaturwissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt zu haben, darin besteht das große Verdienst dieser… …dieser Heterogeneitätsbefund pointiert so auf den Begriff bringen, daß die Untersuchung ein Stück weit selbst kompilatorische Züge annimmt (was aber… …parati simus“, folgendes wird: „welche Richtschnur des Lehrens wir bisher in dieser berühmten Schule eingehalten haben und wie wir zunächst auf zarte Weise… …mit Gott vorbereitet worden sind“. (Richtig: ‚an welcher Lehrmethode wir uns in dieser berühmten Schule bisher orientiert haben und woran wir mit Gottes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern und Sonsbeck

    Helmut Tervooren
    …. In einschlägigen Kreisen hatte man von dieser Arbeit aufgrund vieler verstreut erschienenen ‚Vorarbeiten‘ der Verfasserin schon lange gewusst und auf… …Sprachwissenschaftler sind es vor allem die Grenzen zwischen zwei Philologien, der Niederlandistik und der Germanistik. Das letzte Sonderheft dieser Zeitschrift „Dialog… …Handschriftenbestände zusammen. Beide Bibliotheken sind heute gut katalogisiert, so dass Costard in dieser Hinsicht ansprechende Arbeitsbedingungen vorfand. In der Region…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2013

    „Es war ihm, ihm als ob ...“ Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs‘

    Johannes F. Lehmann
    …fassen. In historischer Perspektive wird dann der massive Einsatz dieser Wendung in der Literatur seit Ende des 18. Jahrhunderts (Moritz, Goethe, Kleist… …Konjunktiv. Weitere Beispiele zeigen, dass es oft die berühmten Texte und mitunter sogar die berühmten Sätze dieser Texte sind, die diese Wendung enthalten. In… …Vergleichs auf eine komplexe Weise verklammert. Ich möchte im Folgenden versuchen, das Funktionieren dieser Wendung möglichst genau zu beschreiben und… …die Varianten der narrativen Wendung grammatisch eingrenzen und analysieren. Zweitens werde ich versuchen, die narrative Funktion dieser Wendung… …Person (ihm oder ihr) und wird zugleich das Erleben dieser dritten Person im Vergleich des ‚Als ob‘-Satzes erzählt, fragt sich, wer eigentlich das Subjekt… …über einen weiten Platz ginge…“ unbekannte Szene „Es war […], als jage der Wahnsinn auf Rossen…“ Das Vor-Augen-Stellen dieser Vergleiche folgt dabei –… …des Ganzen, noch aus den abgesonderten Empfindungen einzelner Theile desselben entstehet und entstanden ist.“ 33 Es ist exakt dieser in der Seele selbst… …, was in Basini vorgeht, wenn dieser gedemütigt wird. Basini weinte. ,Du quälst mich...‘ ,Ja, ich quäle dich. Aber nicht darum ist es mir; ich will nur… …stillen Veronika“ gibt es einen ähnlichen Dialog: „Aber sag mir doch, was in dir vor sich ging, sag mir, wie das ist, mit dieser lächelnden, süßen Angst…?!… …Vergleichspoesie heraus. Aus dieser inquisitorischen Szene des Verhörs im Törleß-Roman als einer Stelle, die das Erzählverfahren des Textes selbst reflektiert41…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815–1848)

    Dirk Göttsche
    …Dirk Göttsche, Nottingham Abstract Vor dem Hintergrund aktueller Forschung zu Erinnerung und Gedächtnis arbeitet dieser Aufsatz die weithin unbekannte… …einschlägigen Texten 1 ein zentrales Thema – zunächst in Zeitromanen und zeitgeschichtlichen Novellen, später in historischen Romanen und Novellen. Dieser… …. Gedächtnispoetik und Gedächtnispolitik dieser Texte vermitteln damit zugleich wichtige Einblicke in die Geschichte des Verhältnisses von Nationalismus und… …Medium der literarischen Geschichtsverarbeitung sind, stellt sodann (2.) die widersprüchliche Modellierung dieser einschneidenden Epochenschwelle in der… …zur Säkularfeier 1913) hat Stefan- Ludwig Hoffmann Grundzüge dieser Erinnerungsgeschichte der Befreiungs- 9 Vgl. zu deren Relevanz Jan Assmann: Das… …in dieser Phase (wenngleich nie bruchlos) in der Konkurrenz zwischen dem älteren, oft liberal besetzten Begriff ‚Freiheitskrieg‘ und dem neuen… …Überschrift „Die Zeit des Weltkrieges“ in Karl Goedekes „Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung“ (1898) zeugt von dieser Überlieferung. 24 Mit diesen… …noch einmal an den paternalistischen Patriotismus der preußischen Aufklärung und ihre konservative Utopie des ‚guten Königs‘ 56 zurück. Dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: „Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde“. Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …übergeordnete Gattung von Texten zu verstehen ist“ (21). Aber als was stattdessen, verrät der Autor nicht. Jedenfalls wird aus dieser Erkenntnis die… …Öffentlichkeitsmodell verhaftet, das von einer „professionalisierten Trennung von Sendern und Rezipienten“ (38) ausgeht. Der größte Abschnitt der Einleitung ist dieser… …(139) seltsam unvermittelt. Nicht auszuschließen wäre ja, dass genau dieser Überschuss die Polemik überhaupt erst in Gang gebracht und am Laufen gehalten… …hat. Wie so oft darf man Karl Kraus beim Wort nehmen, der zu seiner retrospektiven Polemik gegen Heine bemerkte: „[I]ch habe in dieser Schrift nicht… …vorliegenden Studie in dieser Hinsicht ist, zeigt bereits die Wahl der Streitfälle. Aus mindestens denselben, wenn nicht gar besseren Gründen, hätte man auch die… …angeführt wird. Dieser hatte Lessing einen „spielerischen Jagdtrieb“ in dessen Streitschriften bescheinigt: „denn ‚[d]as Jagen behagte ihm noch mehr als das… …, schreibt Heine“ (234) – und weiß, nachdem man die angegebene Briefausgabe konsultiert hat, dass Heine das nicht geschrieben hat. Dieser Einwand ist umso…
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