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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Kolmars gesprochen wurde, war es lange Zeit üblich, diese einerseits als eine der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zu charakterisieren – und andererseits… …diese im Ausnahmefall nicht mehr vorhanden sind – an den Erstveröffentlichungen der Gedichte zu Kolmars Lebzeiten. Nicht zuletzt werden damit neben… …ihrer frühen dichterischen Phase entstanden sind und die mit dem 1920/1921 entstandenen Zyklus „Napoleon und Marie“ abgeschlossen ist. Diese Gedichte… …Kind“ und „Bild der Rose“. Nörtemann präsentiert diese Zyklen gemäß den umfangreichen Typoskripten und nicht – im Falle von „Das Preußische Wappenbuch“… …unterschiedlichen Werkphasen vergleicht. 310 Buchbesprechungen „Möge diese Ausgabe es den Gedichten von Gertrud Kolmar erleichtern, neues Herzland zu erreichen.“ Mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Stefan Willer: Poetik der Etymologie. Texturen sprachlichen Wissens in der Romantik, Akademie Verlag, Berlin 2003.

    John T. Hamilton
    …. Für Willer beinhaltet diese semantische Ambivalenz ein wichtiges Paradox: Jede Suche nach dem Grund eines Wortes kann „diesen Grund immer nur in… …die Auflösung, die notwendig wäre, um zu dessen gedanklichen Inhalt vorzudringen. Als bloßes Zeichen bleibt der Text dunkel; genau diese Dunkelheit aber… …ihrer Wörtlichkeit aufgefaßte Sprache wird in unabsehbar viele Elemente zersprengt; die Figur der Ähnlichkeit macht diese Elemente frei kombinierbar… …, indem Ähnlichkeiten überall wahrgenommen werden können, also ohne Berücksichtigung struktureller oder idiomatischer Grenzen“ (S. 4). Diese Betonung der… …Mythologie“ hingewirkt hat, und zweitens, wie diese „Versprachlichung […] mit dem Entzug dessen, was als Begriffsinhalt der Mythologie vorstellbar wäre“ (S… …, Wissen darzustellen, es zu operationalisieren, aber eben auch: es zu verstören“ (S. 278). Auf diese Weise leistet Willers Buch einen wichtigen Beitrag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Über das Unsagbare in der Literatur – Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass

    Zur Poetik von W.G. Sebald und Günter Grass
    Peter Philipp Riedl
    …in der Literatur und seinen poetologischen Implikationen auseinandersetzen. Der Aufsatz analysiert diese Poetik des Unsagbaren im Spannungsfeld der… …Einklang zu bringen, dann wurden diese aufgezeigten Grenzen der sprachlichen Möglichkeiten zumeist überaus kreativ und literarisch produktiv überwunden. Das… …in beiden Fällen, bei Sebald und bei Grass, zunächst einmal das bisher Ungesagte, das – vermeintlich oder tatsächlich – Tabuisierte. Diese Kritik – und… …Verwandtschaftsverhältnis zu dem übergeordneten Phänomen des Erhabenen, insbesondere zu den entsprechenden Konzeptualisierungen in der Ästhetik der Moderne. Diese ästhetische… …Unbegreifliche entzieht sich einer angemessenen Darstellung und Vermittlung. Diese Feststellung gilt im besonderen Maße auch für die Auseinandersetzung mit den… …Diese provozierende Frage stellt W. G. Sebald 1999 in seinem Buch „Luftkrieg und Literatur“, der überarbeiteten und ergänzten Fassung seiner viel… …keinen Begriff mehr zu bringenden Welt“ (LL, 18). Gerade diese Aporie, das Unsagbare auf den Begriff zu bringen, trifft den Kern des Problems der… …ästhetisiere, anstatt das durch die Gewalt ausgelöste Leid sinnfällig zu vermitteln. Auf diese Weise befördere Döblins Werk eine monumentale Utopie des Todes… …von „Choc“-Erlebnissen durch Eingedenken; diese würden so Teil der Erfahrung. – Vgl. Benjamins Aufsatz „Über einige Motive bei Baudelaire“ (1939), in… …extremer gesellschaftlicher Zustände“; 20 diese werde jedoch durch die Realitätsnähe des authentischen Augenzeugen, der seine Eindrücke unmittelbar und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …6 , Illustrationen 7 , Gattungsspezifika 8 und diversen Autorencorpora. An diese auf ganz unterschiedlichen Ebenen sich bewegenden Fragestellungen… …von Eschenbach und Gottfried von Straßburg, da die Texte des 13. Jahrhunderts in ihren metapoetischen Formen und Techniken an diese ‚Klassiker’ bewusst…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf Schloß Eckberg, Dresden, 3.–6. 6. 2004

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …der Partizipation an der Reflexion eines Ich über seinen Minnezustand hervor. Diese Überlegung stand auch im Zentrum des zweiten systematischen… …rhetorischen der ars amandi ganz allgemein zielen. Diese erlaube, „erlernbare Liebeserklärungen“ zu modellieren, wie Thomas Honnegger (Jena) an Beispielen aus… …konstituiere sich über den Einzeltext hinaus durch die Unterstellung eines identisch bleibenden Ich ein spezifisches Männlichkeitsmodell. Diese vermeintliche… …Identität ist jedoch der prinzipiellen Offenheit der Texte und ihrer Kontextabstraktheit geschuldet. Dass sich diese Offenheit auch an fehlenden Textgrenzen… …Thema Minne in verschiedenen Medien zu repräsentieren und diese dennoch als einen ‚Text‘ lesbar zu machen, während in der Diskussion weitergehend angeregt… …wurde, ob diese Unabgeschlossenheit nicht zugleich zur Auflösung von linearer Rezeption führe. Angeregt durch das provokante Stichwort ‚Trivialität‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Textgestaltungsprinzipien Rhetorik, Polyfunktionalität und Mehrfachadressierung, Meditation, Intertextualität und Mystik. Diese Kriterien wurden aus dem zeitgenössischen… …bzw. einer Sprachgeschichte als Textsortengeschichte vertreten. Diese liegt bislang allenfalls in ersten Ansätzen und bruchstückhaft vor. 2 Die hier… …: LABORES SACRI, Geistliche Kirch=Arbeit, Braunschweig 1703, Vorrede von 1624, Bl.)o(iij r ) Diese Schrifft ist auch im Namen deß HErrn dahin gerichtet. Lies… …christlichen Leser, Frankfurt/ Main 1667, Bl.)()(2 v ). Diese Untersuchung stellte sich das Ziel, die Spezifik der genannten Textsorten aus der Sicht der… …Tophinke, Tübingen 1997 (ScriptOralia 99), S. 117– 136, hier S. 118, bezeichnet diese Perspektive auch als ‚Innensicht‘ der jeweiligen Textproduzenten und… …-rezipienten, der sie die ‚Außensicht‘ des Wissenschaftlers gegenüberstellt, der diese Texte unter ganz unterschiedlichen Fragestellungen betrachten kann. 5 Zur… …, gelegentlich auch aus volkskundlicher Sicht. Diese interdisziplinäre Vorgehensweise trägt der Einsicht Rechnung, dass sich die Spezifik einer als… …historisch-empirischen Textsortenbegriff. Für diese Arbeit wurde der historisch-empirische Textsortenbegriff bevorzugt, der bei den in der zeitgenössischen Kommunikation… …oder von den Faktoren des Kommunikationsprozesses herleitet, jeweils in Abhängigkeit von der gewählten Textsortenauffassung. Diese Untersuchung… …sich eher in den zeitgenössischen Rhetoriken, so in Johann Matthäus Meyfarts „Teutscher Rhetorica“ (Coburg 1634). 13 5.2. Diese Prinzipien lassen sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Ursula Prutsch/Klaus Zeyringer (Hg.): Leopold von Andrian (1875–1951). Korrespondenzen, Notizen, Essays, Berichte, Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2003.

    Dieter Sudhoff
    …Identitäts- und Sinnkrise bis in die Textur hinein abzubilden. Statt realer Gewissheiten vermag diese nur noch subjektive und anzweifelbare Reflexe der… …Garten der Erkenntnis und andere Dichtungen“ eine erste Gesamtausgabe seines literarischen Œuvres erscheinen. 5 Diese Werkausgabe, die neben dem Kultbuch… …Freundschaft mit Hugo von Hofmannsthal, erhält durch diese neue, kenntnisreich kommentierte Edition eine wesentliche Erweiterung und manche Korrektur. Allein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …Basen mit Wortstatus“ 3 sprechen, doch gibt es diese Bevorzugung beispielsweise nicht bei Lehnwortbildungen, wo entlehnte Grundmorpheme wie z.B. therm oft… …. Diese Viktimisierung lässt sich sehr genau an Umfragen und Antworten ablesen. “ 6 „[…] die Sexualisierung und Pornographisierung der Gesellschaft.“ 7 „Die… …actionis, dem diese Bildungen formal folgen. Ihre Bildungs- und Wirkungsweise scheint mir mehr Beachtung zu verdienen, zumal sie auch belangvoll ist für die… …anklingen kann. Diese Scheinpartizipien haben jetzt einen systematischen Platz im gegenwartssprachlichen Funktionsstand der possessiven Adjektive gefunden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …argumentiert, dass Goethes umfangreiches Œuvre der letzten Lebensjahrzehnte einer kritischen Analyse der Moderne gilt. Diese Moderne ist, so Jaeger, vor allem… …wiederholt nennt. Goethe betrachte diese Moderne als Angriff gegen seine eigenen Grundprinzipien der Naturbetrachtung, der Ruhe der Anschauung und des… …modernen Lebens darstellen: Geschwindigkeit, Gefahr, Rausch. Dass diese Elemente bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg aus verständlichen Gründen zur… …verstiegensten Uneigentlichkeit“ (131f.). Dieser vielfach im Buch wiederholten Schlussfolgerung könnte man vielleicht zustimmen, sofern man diese „Angst“ von der… …. Eben diese Erwartung, die Goethe zwar nicht, dafür aber offensichtlich Jaeger hat, ist in der Tat ‚romantisch‘ oder ‚modern‘. Gegen moderne… …permanenten Kampf ums nackte Überleben […]. (437) Vorbereitet wird diese starke Lektüre der beiden Schlussakte von „Faust II“ in einer buchlangen Diskussion der… …„Moderne“ schlicht erhebt, was bei Goethe durchaus noch aus der Logik alter Fragen resultiert. Gerade indem diese „Phänomenologie der Moderne“ sich als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan George 1868–1933“ in italienischer Sprache und deutscher Übersetzung, Klett-Cotta, Stuttgart 2004.

    Daniela Gretz
    …Forschungsperspektiven. Anders die acht Forschungsbeiträge, denn diese diskutieren nicht allein, wie der Untertitel „Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung“… …Aktualität. Diese wird auch im Eröffnungsbeitrag von Stephan Schlak, anhand der neuerlichen Würdigungen Borchardts durch Literaten wie Botho Strauß und Martin… …auch auf die charakteristische ‚Eindeutschung‘ jüdischer Glaubensinhalte im Rahmen von Borchardts Nationalpädagogik ein. Dass diese Fragestellung… …unterschiedliche religiöse Bekenntnisarten ihm jeweils zur Selbstreflexion des erzählenden Ich dienen. Als eminent modern erweist sich Borchardts Rückgriff auf diese… …er differenziert herausarbeitet. Letztlich dienen diese insbesondere der legitimierendenden Identifikation des Dichters Borchardt mit „dem… …Borchardts Anthologie „Deutsche Denkreden“, scheint mir diese nicht nur als Sammlung von Grabreden von Interesse, sondern auch, weil Borchardts… …Religion besonders deutlich zu Tage tritt. Zu fragen ist, ob diese Gemengelage, die (allerdings weniger konsequent formuliert) auch bei George und…
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