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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Die Enzyklopädie im Wandel vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit, Akten des Kolloquiums des Projektes D im Sonderforschungsbereich 231 (29.11.– 1.12.1996), hg. v. Christel Meier, Wilhelm Fink, München 2002 (Münstersche Mittelalter-Schriften 78), 589 Seiten

    Robert Luff
    …Rezeptionsgeschichte einen Wechsel vom systematischen zum detailverliebten Darstellungsstil konstatiert, nimmt Hünemörder die nicht mehr von Thomas selbst, sondern von… …Bücher auf eine christologische, soteriologische Dimension hin zu öffnen vermag. In eine ähnlich Richtung weist auch die mehr als 300 Jahre später durch… …l’évolution du ‚Speculum maius‘“) einmal mehr den durch Quellen- und Umfangserweiterungen bedingten Übergang von einer zwei- zu einer dreigeteilten… …Illustrationsprogramm: Alle Lemmata sollten – originell konzipierte – Bilder erhalten, und mehr als 800 Illustrationen wurden tatsächlich durchgeführt, wobei die… …negative Beurteilung des Polyhistors, der seinem Anspruch auf universale Gelehrsamkeit in den Augen der Aufklärer keineswegs mehr gerecht werden kann. Aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Subversives weibliches Wissen im „Nibelungenlied“

    Ingeborg Robles
    …. 170-186). Etzel spiegelt im zweiten Teil den Gunther des ersten Teils: auf der Suche nach einer Frau; mit Kriemhilt verheiratet, die sich mehr und mehr… …mehr als zehn Jahre. Vgl. auch Ursula Schulze: Das Nibelungenlied, Stuttgart 1997 (RUB 17604), S. 203. 13 Unter weibliches Wissen wird hier ein… …märchenhaften, anderweltlichen Bereichs, außerhalb der höfischen Welt, aus deren Perspektive eine solche Frau keine Frau mehr, sondern eine Teufelin ist („want… …werden höflich empfangen. Aber es ist nicht mehr ausreichend, die Boten zu kennen und ihre Botschaft zu erfahren; sondern was sich hinter der Botschaft… …geteilt. Sie glauben, Kriemhilt habe ihren Zorn überwunden. Wenn Hagen nun beschließt, sich den Burgunden anzuschließen, so ist dieser Entschluss nicht mehr… …ist ein Wissen ohne Auswirkung. Als Hagen gefragt wird, warum er den Kaplan über Bord geworfen hat, lügt er. Er spricht nicht mehr offen und behält sein… …großen Unterschied mehr. Hagens Wissen ist nicht mehr, oder nur noch beschränkt, handlungsauslösend; dadurch verringert sich auch die Position Hagens, der… …zunehmend der Intrige und der Rache. Wissen, das der Bewahrung, der Rettung, dem Frieden dienen könnte, kommt nicht mehr zum Zuge, so wenn Hagens Rat nicht… …dînem willen z’einem ende brâht, / und ist ouch rehte ergangen, als ich mir hête gedâht“ (Str. 2370,3f.). Wissen, das nicht mehr Teil der… …Gefangene, verrät ihn nicht. Der letzte männliche Held, dessen Wissen zuletzt nichts mehr hat bewirken können, verspottet die Frau, deren Wissen sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Michael Jaeger: Fausts Kolonie. Goethes kritische Phänomenologie der Moderne, Königshausen und Neumann, Würzburg 2004.

    Fritz Breithaupt
    …Ordnung vorbehalten. Andere Leser Goethes werden bei mehr als einer dieser Einordnungen widersprechen. Jaegers Aburteilung der „satanischen Kräfte des… …, werden mehr als einen berechtigten Einwand provozieren. Wer Walter Benjamins (unerwähnter) Studie zu den „Wahlverwandtschaften“, die gerade die Vermischung… …hilfreiche „ideengeschichtliche Epilog“ und die „Positionen der Forschung“ vermeiden die Diskussion mehr, als dass sie sie suchen. Bloomington Fritz Breithaupt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Neue deutsche Sprachgeschichte. Mentalitäts-, kultur- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge, hg. v. Dieter Cherubin [sic!], Karlheinz Jakob, Angelika Linke, de Gruyter, Berlin, New York 2002 (Studia Linguistica Germanica 64), X, 415 Seiten

    Péter Maitz
    …nationalpolitischen Schwerpunkten allmählich befreit und sich immer mehr ‚europäisiert‘ hat. Die Sichtweise bei der Darstellung ist stark wissenschaftssoziologisch… …behandelt werden. Der Aufsatz hätte nach Ansicht des Rezensenten wesentlich mehr sprach(bewusstseins)geschichtliche Früchte gebracht, wenn die Darstellung… …Herausgebern gestellten bilanzierenden Anspruch weniger, dem programmatischen dafür deutlich mehr gerecht wird. Die sich aus der Gesamtheit der Einzelanalysen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum gesprochenen Deutsch), IX und 197 Seiten

    Werner Besch
    …mehr (von) der einheitlichen deutschen Standardaussprache, sondern Norm der schweizerdeutschen bzw. österreichischen Varietät der deutschen… …in den drei Staaten mit deutscher Sprache Rechnung trägt. Das bedeutet auch, dass die ‚binnendeutsche‘ Norm nicht mehr als Generalmuster angesehen… …werden. – Für , , und kann man die Vorschläge etwa so zusammenfassen: Stimmhaftigkeit ist in keiner Wortstellung mehr gefordert. Sonst kann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …actionis, dem diese Bildungen formal folgen. Ihre Bildungs- und Wirkungsweise scheint mir mehr Beachtung zu verdienen, zumal sie auch belangvoll ist für die… …. Sie können daher nicht mehr in jedem Einzelfall als „Adjektivierungen echter Partizipformen“, als „Konvertate“, d.h. „konvertierte Adjektive“ 26 aus… …nicht mehr im gleichen Sinne gebraucht werden (vgl. be-tag-t, be-mittel-t, ge-harnisch-t oder routin-iert). Von solchen Partizipialformen ausgehend konnte… …verdeutlicht durch die Nominalgruppe „mit der neuen Brille“. 28 Für solche Ableitungen ist es nicht mehr belangvoll, ob hier jeweils ein Basisverb denkbar wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Wolf Gerhard Schmidt: ‚Homer des Nordens‘ und ‚Mutter der Romantik‘. James Macphersons „Ossian“ und seine Rezeption in der deutschsprachigen Literatur, 4 Bde, de Gruyter, Berlin, New York 2003/04. Bd. 1: James Macphersons „Ossian“, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption, 2003. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentexte und Forschungsliteratur, 2003. Bd. 3: Kommentierte Neuausgabe deutscher Übersetzungen der „Fragments of Ancient Poetry“ (1766), der „Poems of Ossian“ (1782) sowie der Vorreden und Abhandlungen von Hugh Blair und James Macpherson, 2003. Bd. 4: Kommentierte Neuausgabe wichtiger Texte zur deutschen Rezeption, hg. v. Howard Gaskill und Wolf Gerhard Schmidt, 2004.

    Rudolf Brandmeyer
    …, kann sie den Leser auch dieses Kapitels der Untersuchung davon überzeugen, dass die Aufarbeitung der Ossian-Rezeption mehr bereithält als eine Geschichte… …nichts mehr von der Reputation des ehemaligen Legitimationstextes. Friedrich Schlegel 618 Buchbesprechungen taugt nicht als Zeuge einer kontinuierlichen… …Schlegel lesen Homer nicht mehr mit Blair und Herder, sondern mit Winckelmann und mit Wolfs „Prolegomena“. Ihre Literatur- und Gattungstheorie baut auf… …literaturtheoretischen Ossian-Diskurs keine Anknüpfungspunkte mehr. Darüber hinaus treten an die Stelle des alten Legitimationstextes die vor allem aus der Romania…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Altgermanistik und Universitätsreform, Berlin, 14.–15. 5. 2004

    Albrecht Dröse
    …eine Reform der Universität. Eine immer komplexere Forschung verlangt ein Mehr an Zeit, zugleich aber macht die heutige Massenuniversität, insbesondere… …im Hinblick auf die Propädeutik, ein Mehr an Lehre unbedingt erforderlich. Eine andere Struktur der Lehre und eine bessere Ausstattung an Lehrpersonal…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Geltung ohne Bedeutung“ – Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …hört aber damit auf, „sich in Spuren abzusetzen, sich als abwesend zu erweisen, sie bedarf nicht mehr der Entzifferung durch Zeichen. Aus ihr spricht das… …zum Gesetz weniger sinnfällig macht. Ist es im modernen Verfassungsstaat nicht mehr der Körper des Königs, sondern ein Text (die Verfassung), um den… …gewährleistet werden sollte, ist in dieser naturrechtlichen Überwölbung staatlicher Gesetzgebung nicht mehr normativ gesetzt, sondern nur noch ‚problematisch‘… …Gesetzgebung hat nun der kategorische Imperativ selbst keinen anderen Inhalt oder keine andere ‚Materie‘ mehr als eben die bloße Form einer allgemeinen… …kann ein derart auf die bloße Form seiner selbst reduziertes Gesetz kein Gegenstand möglicher Erfahrung mehr sein. Jeder Empirie und jeder Positivität… …interpretiert zum Beispiel Gilles Deleuze die „kopernikanische Wende“ Kants in der „Kritik der praktischen Vernunft“, die nicht mehr „das Gesetz vom Guten“… …, allenfalls dahin bringen, sich daran gar nicht mehr zu kehren, aber sie zu h ö r e n kann er doch nicht vermeiden.“ Immanuel Kant: Metaphysik der Sitten… …mehr oder weniger guten Gründen. Man hat den Mann vom Lande ebenso als „Anti-Moses“ 21 verstehen wollen wie als „verhinderten Messias“ 22 , den Türhüter… …Kafka und seinen Interpreten) „nicht“ oder „nicht mehr“ gegeben sei, müsse es im Roman selbst notwendigerweise bestimmungslos bleiben. 35 Seine… …nicht (nicht mehr?) gege- 508 „Geltung ohne Bedeutung“ durch die Interpretation würde daher nicht nur der Intention Kafkas, sondern dem im Roman…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Schreiben gegen die Katastrophe – Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)

    Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)
    Axel Stähler
    …– „von denen zwar manche kaum mehr wußten, daß sie Juden waren, die aber doch in diesem Augenblick zu ahnen begannen, worum es ging“ (VHS, 136). Die… …von dem assimilierten Juden Oguz geführt werden, setzen sich schließlich Bulans Scharen siegreich durch. Mehr noch, Bulan – und mit ihm sein Gott und… …Gerechtigkeit nicht mehr ein frommes Gebet, sondern Realität wird.“ 24 Die Gültigkeit des historischen Exempels sieht 21 Von den im Folgenden besprochenen… …ihre Schwerter zu Karsten umschmieden und ihre Spieße zu Winzermessern. Kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben und nicht mehr werden sie den… …Armenier), wächst Gabriel immer mehr mit seinem Volk zusammen und verfolgt mit zunehmender Unruhe die Geschehnisse. Schon sehr früh, wenn auch zunächst noch…
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