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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Dissoziationserfahrung und Totalitätssehnsucht. ‚Farbe‘ als Vokabel im „Diskurs des ‚Eigentlichen‘“ der klassischen Moderne – Zu Hugo von Hofmannsthals „Briefen des Zurückgekehrten“ und Gottfried Benns „Der Garten von Arles“

    Zu Hugo von Hofmannsthals „Briefen des Zurückgekehrten“ und Gottfried Benns „Der Garten von Arles“
    Antje Büssgen
    …kein Jüngling mehr, sondern ein lebenserfahrener Kosmopolit – als einer existentiell abgesicherten Erfahrung vertraue. Mit Blaise Pascal, auf den… …läßt, es ist kein spleen, es ist – also, wie soll ich es nennen? Es ist mehr als eine Beobachtung, es ist ein Gefühl, eine Beimischung aller Gefühle, ein… …Dissoziationserfahrung und Totalitätssehnsucht de gepflegten Bilder von Deutschland waren, so weiß er nun, „mehr eine Ahnung als eine Gegenwart“, es waren Sehnsuchtsbilder… …zur Anschauung bringen – und ‚Wesen‘ bedeutet hier, wie Erwin Kobel schon 1970 hervorgehoben hat, nicht mehr im scholastischen Sinne die Quiddität eines… …: Farbe wird zu einer selbständigen Bildmacht, die nicht mehr unter dem Primat des Gegenstandes und der ihn konstituierenden Umrisslinie steht. 28 Farbe… …mehr als Lokalfarben, sondern gemäß den Erfordernissen von optischer Wahrnehmung, psychologischer Wirkung und künstlerisch-medialer, flächengebundener… …Ausdrucksmedium, ist nicht mehr Mittel oder Instrument, um deiktisch auf Anderes zu verweisen, sondern ist mit dem Gemeinten selbst je schon identisch. Die im… …treten sie nun im Paradigma des schlechthin nicht mehr miteinander Vermittelbaren auf, also als Paradoxa: Der geschichtsphilosophische Fortschrittsglaube…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die wîlsælde-Disputation: Zur Auseinandersetzung mit der Astrologie in der „Kaiserchronik“

    Graeme Dunphy
    …unpersönliche wîlsælde sein wie ein persönlicher Gott. Ab v. 3303 weicht die „Kaiserchronik“ immer mehr von der Quelle ab. Der altman entgegnet, vielleicht etwas… …Disputation, merke jedoch, nachdem weniger als ein Zehntel des ersten Gesprächsabschnittes zu mehr als 250 Versen angewachsen ist, dass dies ein unrealistisches… …Göttern, zitiert aber als Götter nur diejenigen, die für die Sterndeutung am interessantesten sind. Umso mehr überrascht es, dass er die Unstimmigkeit von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Von Drachentötern, Quellenfiktionen, Pastourellen und Lehnwörtern – Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter

    Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter
    Victor Millet
    …deutsch-sephardische Literaturbeziehungen hat es im Mittelalter nicht gegeben, oder sie sind uns nicht mehr fassbar. Joachim Bumke verweist in seinem Überblick über die… …Iberischen Halbinsel über diese Mitte hinweg selten gewesen sind, auch auf der Ebene des Lateinischen, umso mehr aber im Bereich der Volkssprachen. Deutsche… …Darstellungen der spanischen Heldenepik erwähnen die These nicht mehr (vgl. Alan Deyermond: El „Cantar de Mio Cid“ y la épica medieval española, Barcelona 1987… …Halbinsel weit mehr Aufsehen erregen als eine mögliche Sigurd-Figur. 27 Aber weder Weber noch Müller erklären, wie dieser Kampf in San Pedro ikonographisch… …untergeschoben haben, findet heute keine Zustimmung mehr: Wolfram hat die nordfranzösische Stadt 34 Grundlegend Friedrich Wilhelm: Über fabulistische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …Entwicklungsbewegung: Während der traditionell gegen Jünger erhobene Vorwurf der Gewaltheroisierung in der Folge von Bohrers Jünger-Lektüren mehr und mehr zugunsten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    „Wilhelm von Österreich“-Verse in der Kleinen Heidelberger Liederhandschrift

    Eberhard Nellmann
    …Rezeptionszeugnissen ein. Auch wenn die Verse textkritisch nicht relevant sein mögen, belegen sie einmal mehr die Wertschätzung, deren sich Liebesbriefe im Roman damals…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die mittelhochdeutschen Gedichte vom „Wartburgkrieg“

    Ludger Lieb, Stephan Müller
    …Staatsexamensarbeit (1971) entwickelte. Auch wenn er ein solches Rekonstruktionsprojekt als nicht mehr zeitgemäß charakterisierte, plädierte er doch dafür, die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Cyril Edwards, The Beginnings of German Literature. Comparative and Interdisciplinary Approaches to Old High German, Camden House, Rochester, New York, Woodbridge, Suffolk 2002 (Studies in German Literature, Linguistics and Culture), XVIII und 197 Seiten

    Dieter Kartschoke
    …präsentiert werden, aber die seitherige Forschung nicht berücksichtigen. Das ist gerade im Rahmen einer Publikation, die mehr sein will als eine bloße…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verst

    Rudolf Bentzinger
    …Textproduzenten versucht wurde, die Verständlichkeit zu fördern, folglich auch welchen Autoren dies mehr, welchen dies weniger gelungen ist und worauf sich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    „Todesfuge“ – „Todesorgel“: Zu Paul Celan und Robert Schindel

    Martin A. Hainz
    …habe; noch mehr indes, dass die „Todesfuge“ etwas – durchaus sarkastisch – bloßstellt; insofern Trauer und Sarkasmus keineswegs unvereinbar sind… …„Todesfuge“ indirekt spricht; durch die Erhabenheit des Gedichts wollte man das, was darum schon fast nicht mehr geschehen sein sollte, „sublimiert, ja… …auch immer zugeschriebene) „Gutheit“ 82 , die nicht mehr oder aber anders gut sein will. Wodurch sich die eine Gutheit von der anderen aber qualitativ… …nur, wo sie sich selbst nicht mehr über den Weg traut, noch Wahres schreibt und um dieses Wahren willen nicht ohne Bitterkeit fragen muss: „Sind uns die… …als ungebrochene geltend machen will; er verkennt, dass die Heimat als eine Aussagen quasi stützende Instanz nicht mehr ist – sie besteht nur noch „als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Tradition, Traditionsbruch und das alte Medium Gedicht – Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger

    Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger
    Jürgen Brokoff
    …Traditionsbruchs geben kann, ist ein Perspektivenwechsel verbunden. Im Blickpunkt steht nicht mehr die Tradition als das Gegebene und Überlieferte, sondern die… …konstitutives Merkmal von Tradition nun keine inhaltlich feststehende Größe mehr, die nur das kennzeichnet, was zum Traditionsbestand geronnen ist. Sie ist… …„wenig“ eigentlich mehr sein als viel? Der Sprecher folgt hier, um die Vielheit der Neuen Medien abzuwehren, der Tradition der Avantgarde des 20… …alltagssprachlichen Versatzstücken und hoher literarischer Tradition ist ja literarisch gesehen nichts Neues mehr, sie hat keinerlei Anspruch darauf, innovativ zu sein… …Kontrastierung von Alltags- und Dichtungssprache, auch wenn sie nicht mehr neu sein sollte, im vorliegenden Gedicht noch immer funktioniert. Nach wie vor werden… …bestehende Tradition des politischen Gedichts ein: „dieser eine hat geschrieben, was es in Deutschland seit Brecht nicht mehr gegeben hat: das große politische… …das Medium Gedicht nicht umhin, Buchstaben zu verwenden, ja es scheint, mehr noch, sogar auf die Literalität festgelegt zu sein. Aber es hat sich, wie…
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