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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Die Ästhetik des essayistischen Romans – Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“

    Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“
    Simon Jander
    …, Diskursivität und Explikation verselbstständigen sich in mehr oder weniger autonomen Essay-Kapiteln und stellen sich der Entfaltung epischer Imagination gegenüber… …. Kapitel) in „Huguenau oder die Sachlichkeit“ um die ‚anti-deduktive Wirklichkeit‘, die sich nicht mehr in ein einheitliches System zwängen lässt und… …deutet sich eine neue Form von Individualität an. Ganz einfach gesprochen, man kann sich zu den Dingen, die einem widerfahren oder die man tut, mehr… …allgemein oder mehr persönlich verhalten. […] Und gerade diese Erscheinung, daß ein Erlebnis seine Bedeutung, ja seinen Inhalt erst durch seine Stellung in… …, der sie erlebt, und es sieht beinahe so aus, als ob im Idealfall der Mensch überhaupt nichts mehr privat erleben werde und die freundliche Schwere der… …sichere Instanz des Erkennens und Handelns mehr ist, sondern ein labiler Komplex unbeständiger Empfindungen und Assoziationen). 533 Simon Jander Bilder auf… …Diagnose zunächst noch, indem er sie nicht mehr nur auf geschichtsphilosophischer, sondern anthropologisch-erkenntnistheoretischer Ebene wiederholt: Die Welt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    ‚Im Ganzen war alles doch komplizierter‘ – Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“

    Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“
    Iris Denneler
    …Ende der neunziger Jahre das Originalmanuskript Littners aufgefunden wurde und ein erster Vergleich ergab, dass Koeppen weit mehr Material besaß als ein… …verschwanden, dafür gibt es mehr oder minder plausible Erklärungen. 3 Jedenfalls bestand von Seiten des Suhrkamp-Verlages nach Koeppens Autor-Outing kein… …. In Koeppens Vorwort hatte man einen „mehr verschweigenden als aussagenden Text“ (Estermann, SP 170) 9 vor sich, wenn nicht gar Koeppens Darstellung der… …allem nicht-wissenschaftliches Publikum mit den Ergebnissen philologischer Kärrnerarbeit. Dass dennoch, je mehr Dokumente aufgearbeitet und Ansichten… …, SP 177) ist eine durchgehende Stilqualität, keine Haltung, schon gar nicht eine gegenüber einem Holocaust-Opfer. 51 Dass hier einmal mehr ästhetische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Salomos Wunderwurm – Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters

    Stufen der Adaptation eines talmudischen Motivs in lateinischen und deutschen Texten des Mittelalters
    Martin Przybilski
    …Überlieferung ist bei Petrus aus dem rym# also ein tamir geworden, es ist auch nicht mehr der Wiedehopf, sondern der Strauß, der ihn verwahrt, und nur noch das… …dieser Form findet sich die Erzählung in einer Reihe späterer theologischer Werke mit mehr oder minder enzyklopädischem Anspruch. Sie ist u.a. aufgenommen… …‚Liber de natura rerum‘ Handschriften jener Textfassung zugrunde legte, die nicht mehr von Thomas von Cantimpré selbst redigiert wurde“ (Gerold Hayer… …bieten. Über diese mehr oder minder klassisch-heuristische Arbeit hinaus liefert das Konzept des Kulturtransfers jedoch zudem Möglichkeiten zum Verständnis… …geblieben. In einem weiteren, umfangreicheren Teil der zitierten Quellen wird dagegen nicht mehr auf diesseitige, sondern auf mirakulöse Bedeutungsvarietäten… …Christologie. Der Tempelbau, wenn er denn überhaupt noch erwähnt wird, dient nur mehr als ekklesiologische Präfiguration, und der Wunderwurm selbst wird zu einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Subjektstudien: Zu Robert Musils Novelle „Die Amsel“

    Wolfgang Rath
    …Schöpfungsbefehl und meine Urkunde war.“ (A 558) Diesem xxxxxxx (Fortsetzung der Fußnote auf S. 512) 511 Wolfgang Rath sal“. Man könne es so oder so mehr oder… …besteht es für jeden, der die Novelle kennt, in dieser Überraschung: Bis zum Erzählschluss ist fast nur von Azwei die Rede, mehr noch, textuell präsentiert… …[…]: das bedeutet noch viel mehr! Du weißt doch, man weint nur bei einer einfachen Enttäuschung“. (A 552 f.) Die Amsel verweist also vorderhand auf… …Festes“ (A 561) zu vermissen. Angezeigt wird aber noch mehr als die Instabilität eines Phantasten. Ohne Standfestigkeit ist Azwei zugleich Anmut in Person… …Stufe weiter, denn sein Vogel ist, wie anscheinend der Erzähler selbst, der Macht der Gewohnheit entflohen. Wie die Amsel „eines Tages […] nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Karneval in einer kleinen Stadt – Heinrich Manns Roman „Die kleine Stadt“ im Lichte Bachtins

    Heinrich Manns Roman „Die kleine Stadt“ im Lichte Bachtins
    Stefan Ringel
    …und seine Formen und Gebräuche bezogen, so ist er selbst späterhin nicht mehr die Quelle der Karnevalisierung: „Diese Wirkung geht fortan von der… …ab.“ 21 Die Figuren sind eben nicht mehr Objekte, über die der Erzähler verfügt, sondern im Sinne intim-familiärer Beziehung gleiche. Wichtig ist aus der… …Haus nicht mehr verlassen und wisse dennoch alles: „In der Stadt tat jeder, was er tat, unter den Augen der Unsichtbaren. Durch alle Häuser am Platz… …Geistigen dominiert, sondern der Einklang beider gesucht wird. Die Predigt Don Taddeos ist somit kein Teil des Karnevals mehr, sondern ist der Aschermittwoch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Die Edition deutscher Texte des Mittelalters zwischen Handschriftennähe und Rekonstruktion. Berlin, 1.–3. April 2004

    Jürgen Wolf
    …Bein für eine moderne Buchedition einfordert: den lesbaren Basistext, scheint für die elektronischen Medien noch weit mehr ein unverzichtbares Muss. Wie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Birgit Herbers, Verbale Präfigierung im Mittelhochdeutschen. Eine semantischfunktionale Korpusanalyse, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Studien zur Mittelhochdeutschen Grammatik 1), X und 372 Seiten

    Peter O. Müller
    …festgestellt werden, welches bereits im Frnhd. nicht mehr vorhanden ist“ (S. 325). Im Anschluss an die morphemzentrierte Darstellung folgt eine nach… …Bildungen werden von Herbers (S. 189) für den Basisnachweis nicht mehr berücksichtigt, was zumindest für die Subklasse der idiomatisierten Derivate…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2004

    Vom ‚erhabnen Drama der Revolution‘ zum ‚Selbstgefühl‘ ihrer Opfer – Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“

    Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“
    Ulrich Port
    …Freiheit. Nur ein Feigling stirbt für die Republik, ein Jakobiner tötet für sie. Wißt, finden wir in euch nicht mehr die Spannkraft der Männer des 10. August… …vulkanischer Ausbruch, eine Überschwemmung begraben Tausende. [...] Ich frage nun: soll die moralische Natur in ihren Revolutionen mehr Rücksicht nehmen, als die… …die Ecke zu setzen und Rüben zu kochen aber sie sollen uns keine Gladiatorspiele mehr geben wollen.“ (WuB, S. 10; I.1) Das ist nicht nur eine Metapher… …auf den Boden setzen und schreien, daß erschrocken Alles stehn bleibt, Alles stockt, sich nichts mehr regt. Sie setzt sich nieder, verhüllt sich die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der Einfluss lateinischer Quellen auf die Textgestaltung von Martin Luthers Bibelbearbeitungen (1522–1545)

    Zu einigen Spuren seiner Vorlagen in den Übersetzungsvarianten
    Sebastian Seyferth
    …Textstellen nicht aus. Denkbar wären demnach Synonyme, bei denen aus den Signifikanten nicht mehr auf deren lateinische Herleitung geschlossen werden kann… …Griechischen oder Lateinischen förderte erstaunlich uneinheitliche Ergebnisse zutage. Es entsteht der Eindruck, dass die Gegenstandsbestimmung mehr von… …ablehnte, die lateinische Vulgata zur Erklärung der ‚Fehler‘ Luthers einzusehen“. 28 Schon Dibbelt machte vor mehr als 50 Jahren darauf aufmerksam, dass…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30ff.

    Heiko Hartmann
    …Belegen, die die Stelle erhellen könnten, kann aber nur mehr oder weniger ähnliche Phänomene der mittelalterlichen Grabkultur benennen, keineswegs jedoch…
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