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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …und Einstimmigkeit, sondern in der Koinzidenz verschiedener Stimmen. Eine solche inter- und intrasubjektiv konfigurierte Polyphonie ermöglicht eine… …deutsche ‚Dichterpapst‘ des 18. Jahrhunderts, Johann Christian Gottsched, wendet darum ein, dass die Musik nur eine dienende Rolle übernehmen dürfe und die… …versteht, stellt dieser für Diderot immer eine Differenz dar mit dem Ergebnis, dass „uns“ nichts weniger ähnelt „als wir selbst“ (118). Der Neffe ist mit der… …Wahnsinn und musikalischen Phänomenen herstellten, machten Diderots Dialog überhaupt ‚salonfähig‘. Dennoch ortet der Autor der Monographie eine Fehllektüre… …des ‚Jetzt‘ („Indem ich ‚ich‘ schreibe, muss ich eine Selbstleugnung hinnehmen“ [140]) und sieht im Neffen die Zerrissenheit zwischen Ich und Ich. Doch… …Musikpraxis. Während in der katholischen Lesart die Konjunktion „oder“ im Titel von Kleists „Legende“ das eine mit dem anderen erklärt, insistiert die… …protestantische Interpretation auf dem Wechsel vom einen zum anderen (von der „Heilige[n] Cäcilie“ zur „Gewalt der Musik“). Die Reverenz an eine ‚prima prattica‘… …. So können Wörter einerseits konkret eine Sache bezeichnen und sich somit auf eine außerhalb der Sprache liegende Wirklichkeit beziehen, oder sie können… …und geschaffen werden – von seinem Ritter Gluck bis hin zu Manns Doktor Faustus. 623 Buchbesprechungen Vielleicht hätte der eine oder andere Hinweis auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …sollen von ihrem Gebrauch her verstanden werden, wohl im Zeichen des Paradigmas ‚Literatur im Lebenszusammenhang‘. 1 Konkret erfolgt eine solche Annäherung… …Briefe in eine der ursprünglichen Chronologie der Aufzeichnungen mutmaßlich entsprechende Reihenfolge zu bringen, die seitdem nicht mehr angezweifelt… …referiert er sie im weiteren Verlauf der Arbeit und rekurriert auf sie im Zusammenhang von Thesenbildung. Dabei handelt es sich um eine Vorgehensweise, die… …liefern, zumal sie sich in ihrem die „Offenbarungen“ und das „Paternoster“ von Margaretha Ebner betreffenden Teil als eine wortgetreue Abschrift einer… …, ohne sich dabei auf den Autor als eine „das Textmaterial zentrierende[ ] und organisierende[ ] Kohärenzfigur“ (Martin Baisch) zu berufen (vgl. S… …. 404f.). Ausführlicher wird dagegen die Möglichkeit einer Datierung der Vorlage auf 1498 diskutiert (vgl. S. 395–404). Auch wenn eine Schreiberin namens… …reformierten Dominikanerinnenkonvent Medingen aufzuarbeiten, sei hier neben Osanna von Binzendorf und Magdalena Topplerin auf Elisabeth Sighartin, eine weitere… …weiter unten). Und auch Federer will den observanten Charakter der Briefsammlung nicht forcieren, denn er entscheidet sich für eine Datierung ins 14… …zu der von Jakob von Vitry verfassten Vita Maries von Oignies vom 5 Eine Auswahl an Handschriften, die um die in Anm. 4 genannte Handschrift München… …Briefe, dass die Seelsorge „nicht unwesentlich eine literarische Angelegenheit [war]“, was wiederum voraussetzt, dass ein Seelsorger wie Heinrich „um…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …ausführlich und wiederholt beleuchtet: das in Müllers innovativer Textpraxis zunehmende Verschwimmen der Gattungsgrenzen, welches eine strikte traditionelle… …Zuordnung hochproblematisch, oft gar unmöglich macht. Gängige Prosaformen wie Kurzgeschichte oder Erzählung finden sich kaum, eine Novelle oder einen Roman… …Ausdrucksmodus, der eine Differenz ausbildet zu gebundenen Sprachformen“ (ebd.). Damit begegnet er nebenbei zugleich dem Problem der geringen Materialbasis, indem… …Theaterfestival „Steirischer Herbst“ verfasst wurde, in den Prosaband aufzunehmen – eine Entscheidung, der Schütte ausdrücklich folgt. Das somit versammelte… …Stücke einbaute oder mit Gegenentwürfen kommentierte. Eine „brutale Chronologie“, wie Müller es selbst für seine Werkausgabe forderte, ist ebenso… …besprochenen und unter dieser Rubrik zusammengefassten Texten, aber zugleich eine theoretische Herleitung der Zuschreibung „Kleine Prosa“, die auf viele andere… …denen allerdings nicht ganz klar ist, wie sie sich zu den kapitelweise vorgenommenen Unterteilungen verhalten (man könnte vermuten, dass es sich um eine… …Prosa wechseln, wenn selbst dies nicht (mehr) gegeben sei. Weiterhin sieht Schütte in den Stücken der 1970er-Jahre eine zunehmende „Entfremdung des Dramas… …der Zwischenüberschrift „Texturierung“ wird wiederum eine Dreiteilung vorgeschlagen: in heterogene Texte, deren „Konstruktionsprinzip […] der… …Spiel‘“ (234). „Anatomie Titus Fall of Rome…“ hingegen stelle eine Fortsetzung des Einschubs von Intermedien mit anderen Mitteln dar (insofern, als hier der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …schließlich die Resultate der Beiträge (S. 16–22). Der Versuch, die bunte Vielfalt der Beiträge in eine gewisse Systematik zu bringen, ist verdienstvoll, kommt… …von Schrift zu tun. 1 4. Schrift und Schriftlichkeit werden oft vermischt. Das eine ist ein mediales, das andere ein linguistisches Phänomen. 2 In dem… …über Liebe. All dies erfordert eine linguistische, nicht eine mediale Analyse eines Textes. 5. Die Fokussierung auf den medialen Unterschied von… …möglich, dass eine Figur sich in einem Monolog (also in einer mündlichen Sprachform) über ihre Liebe Klarheit verschafft, also Distanz zu sich gewinnt, weil… …: Einerseits ermögliche Schrift die Distanz zur Liebe, zum eigenen Gefühl, andererseits würden sich die Schreibenden (Protagonisten, Autoren) in eine Tradition… …Reflexion und Verstandestätigkeit (und damit Distanz zu sich, Bewusstwerden des eigenen Ich). Dahinter steckt wieder eine Überzeugung, die wohl als… …Divide-Hypothese hinaus möchte Jäger nachweisen, dass eine als genuines Merkmal von ‚literaler‘ Sprache unterstellte Eigenschaft in Wirklichkeit als konstitutive… …mittelalterlichen Mentalität (Wahrnehmungsweisen, Bedeutungszuschreibungen, Glaubensvorstellungen) auf eine spezifische Medialität schließt, die dann einen… …Quast/Schausten sehen eine literaturgeschichtliche ‚Bewegung‘ in Veldekes „Eneide“ von einer mythologischen Begründung der Liebe (Dido) über eine allegorische… …als Liebe hervorrufende Gestalten erwähnt) sehen Quast/Schausten eine neue Perspektive auf die Minne, die sie als „Neuen Mythos“ bzw. als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Christian Kiening: Unheilige Familien. Sinnmuster mittelalterlichen Erzählens

    Elke Koch
    …von den Engeln in Wolframs ‚Parzival‘. Eine poetologische Lektüre von Trevrizents Lüge, in: PBB 134 (2012), S. 39–72. 150 Buchbesprechungen kann es… …Reflexionspotentials einsichtig macht. Die Begriffsopposition ‚geistlich-weltlich‘ wird hier auf eine offene Weise gehandhabt, wie sie sich in der neueren… …europäischer Verbreitung: „Schneisen sind zu schlagen durch ein immenses Material. [...] Eine Balance ist zu finden zwischen der Herausarbeitung der Strukturen… …vergleichen3 ; er weist selbst mehrfach auf diesen ‚Vorgänger‘ hin. Wie Müller geht es Kiening darum, eine Form der kulturwissenschaftlichen Interpretation zu… …entwickeln, die das kulturelle Potential von Literatur nicht durch eine Beobachtung der Wechselbeziehungen von Text und Kontext zu bestimmen sucht, sondern die… …dem so konstatierten Muster zu betrachten. Die Rekurrenz ist zugleich Begründung für die Annahme, dass das Muster im gegebenen historischen Moment eine… …kulturelle Faszination, eine Virulenz oder ein Spannungspotential besitzt, die im einzelnen Text auf je besondere Weise produktiv werden. Im Unterschied zu… …Überlegenheit eines geistlichen über ein weltliches Modell abzeichnete oder umgekehrt, sondern um den Prozess, in dem das eine mit dem anderen in… …unterschiedlichen Formen in Beziehung gesetzt wird: Noch dort, wo eine geistliche Lebensform privilegiert wird, bleibt sie auf die Sozialform der Familie eng bezogen… …: Kiening zeigt, im Einzelnen aufschlussreich, wie jede Erzähltradition und noch jeder Text eine eigene Problemkonstellation und eine spezifische Dynamik der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers „Annäherungen“ (1970)

    Marcus Hahn
    …, in: Ders.: Sämtliche Werke, 2. Abt., Bd. 11, Stuttgart 1978, S. 383. Im Folgenden zitiert mit der Sigle: AN, Seitenzahl. 577 Marcus Hahn „eine… …Rauschprotokolle5 und lässt vier Jahre später eine Generalapologie der Drogen mit dem Titel „Vom Rausch im Orient und Okzident“ (1966) folgen, während Hofmann erst… …Aspekte im Mittelpunkt stehen: erstens eine genauere Beschäftigung insbesondere mit dem Drogenbuch Jüngers (als dem literarischen Zentralgestirn dieses… …Männerbundes); zweitens eine von den Zusammenkünften in der Wilflinger Oberförsterei ausgehende Rekonstruktion der Austauschbeziehungen zwischen den literarischen… …und den wissenschaftlichen mitteleuropäischen Drogendiskursen im 20. Jahrhundert; sowie drittens eine Analyse der weitgehend auf dem Feld der… …sind dem Modell einer geographisch gegliederten Enzyklopädie nachempfunden. Auf eine umfängliche Einleitung folgt ein Kapitel zu Europa, d.h. zu… …„Annäherungen“ eine Reaktion zum einen auf Gottfried Benns 1943 geschriebenen (und 1949 gedruckten) Drogen-Essay „Provoziertes Leben“ dar, dem – so Gelpkes Urteil… …Meskalin-Experimente. Bereits das Publikationsjahr der „Annäherungen“ – 1970 – macht deutlich, dass es sich bei Jüngers Buch zugleich auch um eine Reaktion auf den… …stimulierenden und aktivierenden Einflüsse vor“, er konsumiert Mittel, „die eine bildlose Steigerung der Lebenskraft einbringen“ und „degradiert“ „die Droge [...]… …Offiziere fliegen? um äußerlich und innerlich unabhängig zu werden“; während der Orientale über eine „größere Instinktsicherheit“ und „‚Gegenwärtigkeit‘“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Die Lehre der Philomele. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz

    Hans-Georg von Arburg
    …, verschreiben? Im griechischen Wort φιλία (philía) herrscht zwischen dem uneigennützigen Herzensbund und dem erotischen Begehren eine eigentümliche Spannung. Das… …Kunstwerk als Freund. Eine Leitidee Winckelmanns mit Folgen für die frühe Kunstgeschichte, in: Ars et amicitia. Beiträge zum Thema Freundschaft in Geschichte… …distanzierende Arbeit des Philologen? Lässt sich eine affektive bis libidinöse Beziehung zum Gegenstand des Wissens wissenschaftlich überhaupt legitimieren und… …den Schlussteil des Erstdrucks (der eine harsche Kritik an Winckelmanns beschreibender Kunstkritik enthält) gekürzt und unter dem veränderten Titel „Die… …kontaminierten Doppeltitel als eine in der Sache begründete Herausgeberentscheidung. 500 Die Lehre der Philomele Dieser Versuch sei im Folgenden gewagt. Er kündigt… …nach, dann isst Philomele nämlich ganz einfach nur gerne Früchte. Sie ist eigentlich gar keine Freundin des mélos, sondern eine Liebhaberin von Obst, der… …geht es mir zuerst um eine spezifische Haltung, die den Vordenker der klassizistischen Autonomieästhetik jenseits von stil- und literaturhistorischen… …Kategorien zu einer intellektuellen Autorität macht. Symptomatisch für diese Haltung ist die Freundschaft mit Goethe, eine nicht unproblematische Freundschaft… …Liddell und Robert Scott: A Greek-English Lexicon. With a revised Supplement, Oxford 1996, S. 1937. Im Übrigen hat das Substantiv το μῆλον auch eine… …Tätigkeit wendet, denn da wird er allerliebst. Seine Grillenfängereien haben alsdann eine wahre Unterlage und seine Träumereien Zweck und Sinn. Jetzt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna Dörrich
    …aufweisen. So wie für den Ritter in der âventiure das „Unterwegssein“ als „Lebensform“ gilt, er „auf eine programmatische Weise landlos und heimatlos ist, bis… …gar die des griechischen Liebesromans, des höfischen Romans sowie der Legende kombiniert. 8 Eine besondere Konfiguration von Wegen zeichnet auch die… …. Jahrhundert fest geprägten Gestalt charakterisiert durch eine strukturelle Zweiteilung, die entstehungsgeschichtlich begründet ist. Der zweite und ältere Teil… …erzählt die passio des Heiligen, die als eine Art Sprosslegende an eine in den Bartholomäusakten erwähnte Nebenfigur geknüpft worden war: Ein Helfer des… …wurde der Erzählung vom Martyrium des Heiligen später, wohl erst im 13. Jahrhundert, eine andere Erzählung vorangestellt, die davon berichtet, wie dieser… …: Der Hl. Christophorus. Seine Verehrung und seine Legende. Eine Untersuchung zur Kultgeographie und Legendenbildung des Mittelalters, Leipzig 1937, zur… …, Julianus und seine Frau sterben bald darauf. 355 Corinna Dörrich Leidensnachfolge im buchstäblichen Sinne auf den Spuren des Herrn, er verkörpert darin eine… …spezifische Form der Nachfolge, die nach Mk 8,34 (Mt 10,38) im engeren Sinne ursprünglich das konkrete ‚Hinter-Jesus-Hergehen‘ der Jünger als eine Lebensform… …Martyriums stellt eine für die Erzählform ‚Legende‘ typische, für die Christophorus-Legende also gänzlich unspezifische Erscheinungsform eines christlichen… …des Jacobus de Voragine, aus dem Lateinischen übersetzt von Richard Benz, Heidelberg 1979, S. 498–503. 14 Das Passional. Eine Legendensammlung des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Matthias Beilein: 86 und die Folgen. Robert Menasse, Doron Rabinovici, Robert Schindel im literarischen Feld Österreichs

    Anja Johannsen
    …und Rabinovici in der Folge der Waldheim-Affäre in Österreich neue Feldpositionen besetzen und wie sich mit ihnen eine neue Form des literarischen… …geworden ist. Zu Recht setzt er also eine gewisse Vertrautheit seiner Leser mit den wichtigsten Begriffen wie dem Feld, dem Habitus und den verschiedenen… …beschäftigt, weist – so spannend die Arbeiten in diesem Umfeld ansonsten auch sind – eine Lücke in der Erforschung der Inszenierungspraktiken genau dort auf, wo… …2008. Eine rühmliche Ausnahme bildet Dirk Niefanger: Provokative Posen. Zur Autorinszenierung in der deutschen Popliteratur, in: Pop Pop Populär… …und demontiert werden –, dass eine der Protagonistinnen dieser Forschungsrichtung, Simone Winko, selbst mittlerweile dafür plädiert, Textinternes… …zukünftig stärker in die Kanonforschung mit einzubeziehen; schließlich zeige sich ja, so Winko, dass Textmerkmale bei sämtlichen Auswahlakten eine doch… …verstehen und kommentierend begleiten, erfordert dies eine Herangehensweise, die die Literatur in ihren Bedingtheiten und Möglichkeiten umfassend zu verstehen… …Kapitel über die „nichtfiktionalen Texte“ hat er eine Fülle teils schwer zugänglicher Essays, Vorträge, Reden, Radiointerviews und vor allem Zeitungs- und… …werden, zunächst eine Reputation als Essayist auf, vornehmlich mittels seiner Thesen zur „Sozialpartnerschaftlichen Ästhetik“ 7 , um dann wiederum – und… …: Kaum eine Debatte findet sich im Kontext der neuen Österreich-Kritik, in die er sich nicht einschaltet. Diese neuen Österreich-Kritiker unterscheiden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt.“

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …style,” it can only restage Christian salvation in a distorted manner. 1. Übersetzung und Imitation Bekanntlich hat es Opitz für „eine guete art der vbung“… …, so klingt in seinem „Teutsch“ stets ein rhetorisiertes Humanistenlatein mit. 5 Eine Untersuchung, die sich dem Sprachstand barocker Literatur widmet… …sie nicht gut/ wie daß man Frewd’ auß jhr empfindet? 2 Eine solche Studie hat Alewyn vorgelegt; bei ihm steht allerdings nicht die Sprache, sondern –… …eine allgemeine Beschreibung des „Humanistenlateins“ und seiner „Einwirkung auf die modernen Sprachen“ vgl. Eduard Norden: Die antike Kunstprosa vom VI… …Übersetzung ist also neben dem Original und der von ihm vorgegebenen Sprachlichkeit – dem petrarkischen Liebesparadox – eine weitere Regelsprache präsent, die… …zur Auflösung paradoxer Ausdrücke in der Antithese führt. Das ist umso bezeichnender, als die Oxymora im siebten Vers formal wie inhaltlich eine… …sein.“ 14 Jeder Gattung nämlich – so lautet der zugrunde liegende Gedanke – kommt eine Stillage zu, die ihrerseits die Sphäre der Gegen- 12 Eine… …oder einem inneren Widerspruch. Die rhetorische Figur schließt also auch eine Denkstruktur ein (vgl. dazu ausführlicher: Hans-Jürgen Scheuer: Art… …Heilige Schrifft. Deudsch auffs new zugericht [Wittenberg 1545], hg. v. Hans Volz, Heinz Blanke, München 1972. 24 Man erkennt, dass Gryphius hier eine… …mente multos credula pingunt polos.“ 25 Sie wurde von Schöne als „eine der Ausprägungen jener Antithetik und Dialektik, der die allgemeine Vorliebe des…
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