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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …in seinem Fortgang die Behauptung, mit der es beginnt: „Zu 68 gibt es nichts mehr zu sagen“ (S. 7). Was Stockhammer nicht wiederholen möchte, ist eine… …der vielen Geschichten der Ereignisse um 1968, in denen die Studentenbewegung entlang bekannter und etablierter Topoi erzählt wird. Weder die sogenannte… …gesamtgesellschaftlich präsenten Nationalsozialismus oder das ambivalente Verhältnis zu den Vertretern der Kritischen Theorie sollen erneut rekapituliert und dann als… …bei Stockhammer jenes im Text kursiv gesetzte 68, ein Paradigma gleichsam, das sich von der Jahreszahl 1968 abgesetzt und verallgemeinert hat. Im… …Verlauf der Fixierung und Tradierung jenes 68, so Stockhammers These, sei eine Dimension des Politischen verschüttet worden, die es nun wieder freizulegen… …gelte und die unter der wiederum kursiv gesetzten Jahreszahl 67 firmiert. Allerdings tritt dieses 67 nicht einfach zu 68 hinzu, sondern es wird der Ort… …, von dem aus sich 68 und was der Autor damit verbindet, kritisieren lässt. „Denn erst im Zeichen von 67 9 Vgl. Sprachschatz [Anm. 3], Sp. 1642 f. s. v… …. ‚Rür / rüren / gerüret‘, hier Sp. 1641, wo der entsprechende Beispielsatz „Die Predigt rüret einem das Herz“ lateinisch mit weitaus heftigeren… …identifiziert wird“ (S. 9). In der Entfaltung dieser „Infragestellung“ auf knapp 200 Seiten, also der beständigen, mal implizit mal explizit erfolgenden… …Kontrastierung von 67 mit 68 widerlegt Stockhammer die griffige These seines Anfangs. Der Autor hat sich entschieden, das Buch nicht als lineares Narrativ oder in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Evamaria Freienhofer: Verkörperungen von Herrschaft. Zorn und Macht in Texten des 12. Jahrhunderts, De Gruyter, Berlin, Boston 2016 (Trends in Medieval Philology 32) (Zugl. Diss. Freie Universität Berlin).

    Jan Glück
    …der Frage nach, welche Funktionen Zorn als einer „Emotion zur Strukturierung von Gemeinschaften“ (S. 4) bei der „Konzeptualisierung von Macht und… …der Arbeit als „ein Hauptergebnis“ präsentierte These, „dass sich im 12. Jahrhundert in den deutschen Teilen des Reiches ein neues Konzept von… …. Vorangestellt ist den Textanalysen eine ausschließlich „der heuristischen Analyse“ (S. 17) dienende Darstellung antiker Konzeptualisierungen von Zorn (Kapitel 1)… …. 474 Buchbesprechungen Die Ergebnisse der Textanalysen sind jeweils für sich genommen interessant und an vielen Stellen einleuchtend. Bereits im… …„Rolandslied“ des Pfaffen Konrad, das sie durchgängig vor der Folie der französischen „Chanson de Roland“ interpretiert, sieht Freienhofer eine konzeptionelle… …Verbindung von Zorn, Macht und Herrschaft angelegt, die eine idealisierende Konstruktion des rîche befördere. So führe etwa der in spezifischen Gesten codierte… …Zorn Karls beim Prozess gegen Genelun zu einer „Restituierung des rîche“ (S. 110). In Verbund mit der Analyse des „Policraticus“ wird der Gedanke gefasst… …des politischen Körpers“ dienen könnten (S. 197). Der Verfasserin gelingt so nicht nur eine ertragreiche Deutung des „Rolandslieds“, sondern sie… …des Herrschers und der Konstruktion des imperium angelegt: Während die Emotion im ersten Buch, das die Taten von Friedrichs Vorgängern präsentiert… …der Bücher drei und vier, bemühe sich demgegenüber, die Emotion aus seinen Darstellungen des Herrschers auszuklammern, müsse aber anerkennen, dass sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Laudine trauert. Identitätskonstituierung durch Trauerperformanz in Hartmanns von Aue „Iwein“

    Mareike Engel
    …Abstract LAUDINE TRAUERT. Identitätskonstituierung durch Trauerperformanz in Hartmanns von Aue „Iwein“ von Mareike E n g e l , Münster Der Beitrag… …untersucht die Klageszene der Laudine in Hartmanns von Aue „Iwein“ unter Rückgriff auf Judith Butlers Kategorie der Performativität von Geschlechtsidentität… …. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Spezifika das der Laudine-Figur mittels der Trauerperformanz attribuierte Identitätsmodell aufweist und in… …welcher Relation dies zu dem in der Enite-Klage des „Erec“ realisierten Identitätsmodell steht. Anhand textnaher Analysen wird herausgearbeitet, wie im… …by the rejection of recognisably female patterns of mourning. I. Einleitung Mit der Rezeption der Theorien Judith Butlers ereignet sich auch in der… …germanistischen Mediävistik eine endgültige Akzentverschiebung weg von der Dichotomisierung von biologischem (sex) und sozialem (gender) Geschlecht und der damit… …einhergehenden „These vom universalen Patriarchat“ 1 hin zur Fokussierung der Erzeugungsweisen von Geschlecht. 2 Butler stellt in ihren theoreti- 1 Judith Butler… …: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt/Main 16 2012, S. 19. 2 Erstmalig vorgestellt wird dieses Geschlechterkonzept in Butler [Anm. 1]. Vgl. zu dem… …genannten Umdenken in der Altgermanistik die inzwischen bereits über zwanzig Jahre zurückliegenden Bilanzierungen von Ingrid Bennewitz: Frauenliteratur im… …Mittelalter oder feministische Mediävistik? Überlegungen zur Entwicklung der geschlechtergeschichtlichen Forschung in der germanistischen Mediävistik der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Sarina Tschachtli: Körper- und Sinngrenzen. Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius, Paderborn: Wilhelm Fink 2017 (= zugl. Diss. Universität Zürich).

    Nicola Kaminski
    …kenne, diese Arbeit nicht rezensieren, denn sie bekennt sich explizit (z.B. S. 33) und mit Nachdruck zu der von mir in die Diskussion gebrachten… …; daher meine Entscheidung, gerade doch zu rezensieren, unter der angedeuteten Kautel. Der letzte Satz des Buches, im „Dank“ (S. 223), beschreibt dieses als… …. Eine Metapher, die am Ende der Untersuchung, nachdem es um reichlich fließendes Blut, eine unter der Folter freigelegte Lunge, geöffnete Herzen, Schnitte… …erklärtem Zutrauen in den Eigensinn der poetischen Sprache von Gryphius’ Dramen vor diesem diskursgeschichtlichen Horizont der Frage nach dem… …. Ausgangsbeobachtung für dieses Unterfangen ist der schier überwältigende Befund ubiquitärer textueller Präsenz solcher Körperbildlichkeit (man fragt sich, wo man bis… …dahin seine Augen hatte); und zwar nicht nur 1 Auf Wunsch der Autorin erscheint die Rezension in der alten Rechtschreibung. 632 Buchbesprechungen in den… …auch im Lustspiel, für das „Horribilicribrifax Teutsch“ einsteht. Leitend ist die These, daß am in der Sprache präsenten Körper – unterschieden wird… …zwischen „dramaturgische[n]“, d.h. „in Handlungszusammenhängen bedeutungstragend“ werdenden und „diskursive[n]“, d.h. „in der Figurenrede“ sich… …Souveräns (S. 65, Anm. 58) handelt, und zugleich ist es der (tödliche) Einschnitt, der den sinnerfüllten Körper umschlagen läßt ins sinnlose Fleisch… …, von der bisherigen Forschung einseitig auf „Sinnstiftung“ hin gelesen wurden, ohne sie „in Relation zu dem ihr eingeschriebenen potentiellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Textzeugin‘ und Medium für das (un-)rechte Maß: Die sprechende Feder im „Welschen Gast“ Thomasîns von Zerclaere

    Peter Glasner
    …Abstract: Thomasîn von Zerclaere hat in „Der Welsche Gast“ höfische Sittlichkeit unter die Leitkategorie der mâze gestellt. Hierzu scheint zunächst nicht nur… …Passage enthält, in der das Dichter-Ich von seiner Schreibfeder wegen maßloser Schreibarbeit angeklagt wird. In diesem Beitrag wird der Zusammenhang… …vermeintliche Widersprüche in Argumentation und Dichterverhalten als zusätzliche Register der Didaxe fungieren. In “Der Welsche Gast”, Thomasîn of Zerclaere… …have the function of additional didactic registers. „Der Welsche Gast“ von Thomasîn von Zerclaere1 ist ein Lehrgedicht in Reimpaarversen, das je nach… …explizitem Kreuzzugsaufruf nur zögerlich genähert. Während Georg Gottfried Gervinus in Thomasîn von Zerclaere einen Sokrates, 1 Zitiert wird nach der Ausgabe… …Thomasin von Zerklaere: Der Welsche Gast. Ausgewählt, eingeleitet, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Eva Willms, Berlin, New York 2004, die im… …Folgenden mit der Sigle DWG 1 abgekürzt wird. Da es sich bei Willms Textausgabe um eine Auswahledition handelt, werden dort ausgelassene Passagen zitiert nach… …: Der Welsche Gast. Secondo il Cod. Pal. Germ. 389, Heidelberg con le integrazioni di Heinrich Rückert e le varianti del Membr. I 120, Gotha (mit… …Strome der Rede die Poesie auch nicht ein einziges mal auftaucht. 4 Konsequenterweise favorisierte Grimm eine Teiledition von Thomasîns Lehrgedicht, denn… …für ihn gehörte dieser „zu den Schriftstellern, die sich in einem Auszuge, der das Beste auswählt und zusammendrängt, viel erträglicher ausnehmen als in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Erzählen zwischen Ursprungsmythos, Genealogie und Chronistik. Narrative in mhd. Klostergründungsgeschichten am Beispiel des „liber fundatorum“ des Klosters Zwettl

    Michael Schwarzbach-Dobson
    …fundatorum“ des Klosters Zwettl von Michael Schwarzbach-Dobson Der Aufsatz untersucht Klostergründungsgeschichten auf ihnen zugrundeliegende (mythische)… …Narrative. Am Beispiel der Ursprungserzählung des Zisterzienserklosters Zwettl kann gezeigt werden, inwiefern heldenepische Erzählmuster, Mirakelerzählung und… …Raumkonstituierung ein umfassendes Gründungsnarrativ entwerfen, das kulturelle Logiken von Adel und Klerus gleichermaßen bedient. Sowohl genealogische Ansprüche der… …Klosterstifter, der Kuenringer, wie auch klerikale Ansprüche auf eine überzeitliche sakrale Geltung des heiligen Klosterraumes konvergieren so im Gründungsbuch… …Zwettls. Auf ein Bild gebracht werden beide Ansprüche im Kreis, der sowohl als (rechtliches) Symbol, als Metapher und als Erzählstruktur die Zwettler… …Gründungsgeschichte bestimmt und diese damit auf ein genuin mythisches Narrativ perspektiviert. Dass aber so gleichzeitig der narrative Status der Ursprungserzählung… …ein prekärer zu werden droht, da keine grundlegende Differenz zwischen Anfang und Ende mehr besteht, thematisiert der Aufsatz abschließend. This article… …Klostergründungsgeschichten nicht zu den präferierten Analysegegenständen der literaturwissenschaftlichen Forschung. Schon der Kontext ihrer Verschriftlichung – in der Regel… …Kopialbücher, d.h. Urkundensammlungen eines Klosters oder Stifts – verweist auf eine archivalisch-chronikalische Funktion der Gründungsgeschichten, die sich dem… …Erzählen zu widersetzen scheint. Und doch verfügen mittelhochdeutsche Reimchroniken, die von der Gründung eines heiligen Ortes erzählen, über Elemente, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Gültiger Wortlaut und „sinnliche Masse“

    Zur Textkonstitution des „Faust II“
    Gerrit Brüning
    …Abschluss des „Faust II“ hat eine textkritische Problemlage hinterlassen, mit der im Lauf der Editionsgeschichte unterschiedlich, in jüngerer Zeit geradezu… …gegensätzlich umgegangen wurde. Der vorliegende Beitrag entwirft ein neuartiges Verfahren der Textkonstitution. Im Mittelpunkt steht die Gesamthandschrift H, der… …infolge ihrer entstehungsgeschichtlich bedingten Inhomogenität kein insgesamt testamentarischer Status zukommt. Als Grundlage des konstituierten Texts der… …Gegenbeispiel ist Goethes literarisches Vermächtnis: „noch besitzen wir keine Ausgabe des autorisierten Textes von Faust II!“, beklagte Hans Zeller 1975. 1 In der… …siebten Band der Frankfurter Ausgabe. Er setzte sich von den bisherigen Ausgaben in geradezu spektakulärer Weise ab, indem er durchgängig die… …Gesamthandschrift des „Faust II“ als Textgrundlage wählte. 2 Schönes Ausgabe hat ein so überragendes Prestige er- 1 Hans Zeller: Struktur und Genese in der Editorik… …. Auf diese sowie auf die revidierte sechste Auflage (ebd. 2005) wird im Folgenden mit der Abkürzung FA sowie Band- und Auflagenzahl verwiesen. 191 Gerrit… …Brüning reicht, dass sie als „die bedeutendste Ausgabe der letzten fünfzig Jahre“ bezeichnet worden ist. 3 Der in ihr gebotene Text wurde aber gleichwohl… …angefochten. 4 1997 erschien der den „Faust II“ enthaltende 18. Band der Münchner Ausgabe. 5 Der textkritische Bearbeiter Uvo Hölscher attestierte Schöne darin… …, einen wesentlichen Zeugen bei der Textherstellung „beiseite gelegt“ und damit in seiner Bedeutung verkannt zu haben (die handschriftliche Vorlage für den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Tagungsbericht: „Erzählte Ordnungen – Ordnungen des Erzählens“ 20.–22. Februar 2018, Zürich

    Raoul DuBois, Thomas Müller
    …und Geltung zu strukturieren vermöge. Ansinnen der Tagung war es, über die Beschreibung der vielfältigen in einem Text wirksamen Ordnungsvorstellungen… …deren Interdependenzen, insbesondere diejenige zwischen „erzählten Ordnungen“ und „Ordnungen des Erzählens“, in den Fokus der Diskussion zu rücken. Die… …Veranstalterinnen legten ihren einführenden Worten die Annahme zugrunde, dass Erzählen in literarischen Texten der Vormoderne dahingehend befragt werden könne, wie… …mitvollzogen werde. Der Impetus der Tagung war insofern auch davon geprägt, ein bereits vielerorts vorhandenes Interesse an Ordnungen in Texten wie auch an… …Ordnungen der Texte aufzugreifen, dies jedoch systematisch zusammenzuführen, indem die Kategorie ‚Ordnung‘ als möglicher Schwerpunkt narratologischer Analyse… …erprobt werden sollte. In ihrer Einführung zeigten Fuhrmann und Selmayr sechs exemplarische Arbeitsfelder als Denkanstöße auf: 1. Der Aspekt ‚Ordnung und… …Text‘ reflektiert, dass es einer strukturellen Ordnung des Erzählens bedarf, um Sinn zu evozieren. Zu fragen wäre nach dem Modus der Vermittlung, also wie… …Tagungsberichte 2. Der Aspekt ‚Ordnung, Kognition und Wissen‘ hebt die Wechselwirkung hervor, die zwischen der Einrichtung des Erzählten, seinem Wahrheitswert und… …historische und literarische Konstellationen überhaupt erst zu verstehen seien. 3. Der Aspekt ‚Ordnung und Geltung/Gültigkeit‘ zielt auf Prozesse der… …Stabilisierung und Destabilisierung und damit nicht zuletzt auf Phänomene der Ordnungskonkurrenz. Literarische Texte könnten auf unterschiedliche Weise Ordnungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Philologische Palingenesien

    Über die Herstellung von Herders „Volksliedern“. Ein Metakommentar
    Alexander Nebrig, Kaspar Renner, Carlos Spoerhase
    …Sammlung“ seiner Volkslieder. Dieses Projekt bildet den Ausgangspunkt für die Edition und Interpretation der Volkslieder vom frühen 19. Jahrhundert bis in die… …Gegenwart. Im Anschluss an Bernhard Suphans Kritik an der ersten postumen Herausgabe der Volkslieder unter dem Titel „Stimmen der Völker in Liedern“ (1807)… …(1773–1775) zu den „Volksliedern“ (1778/79) infrage, die sich mit Ulrich Gaiers Neuedition in der Forschung durchgesetzt hat. Unter Rückgriff auf Quellen aus… …digitale Edition der Volkslieder skizziert. Shortly before his death in 1803, Herder developed the project of a “palingenised collection” of his folk songs… …Suphan’s critique of the first posthumous publication of folk songs under the title “Stimmen der Völker in Liedern” (‘Voices of the Peoples in Songs’, 1807)… …of folk songs. 161 Alexander Nebrig, Kaspar Renner und Carlos Spoerhase I. 1871: Kritik der Konjekturalphilologie Im Jahr 1871 erschien in der… …Polemik wendet er sich gegen die Ausgabe der Volkslieder unter dem Titel „Stimmen der Völker in Liedern“, die Johannes von Müller im Jahr 1807 als Teil der… …auf die „Volkslieder“ und ihre Wirkung zurück, „wie verkehrt die Aufnahme sein würde, sah der Sammler vorher.“ Davon ausgehend wird das Projekt einer… …Sammlung solcher Gesänge, vermehrt, nach Ländern, Zeiten, Sprachen, Nationen geordnet und aus ihnen erklärt als eine lebendige Stimme der Völker, ja der… …aber für uns belehrend.“ (vgl. Suphan, S. 463) 2 1 Bernhard Suphan: Herders Volkslieder und Johann von Müllers ‚Stimmen der Völker in Liedern‘, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    Was ist deutsch oder was ist Deutsch? Fragen an die Sprachgeschichte

    Utz Maas
    …bearbeitet wird, sondern vor allem auch in der außerdisziplinären Diskussion im Blick ist, wie Publikumsbücher und Feuilletonbeiträge zeigen. Dem entspricht… …auch, dass in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt im Kielwasser der Studienreformen zahlreiche neue Sprachgeschichten erschienen sind, die sich in sehr… …unterschiedlicher Weise diesen Anforderungen stellen. Zu denen gehört, dass der Praxis der Sprachgeschichte (als wissenschaftlicher Disziplin) die theoretische… …: angefangen bei der Konzeptualisierung des Gegenstands als Deutsch (ausgerichtet auf die moderne Schrift- bzw. ‚Hoch‘-Sprache) bis hin zu den deskriptiven… …Indikatoren der angesetzten ‚Epochengliederung(en)‘. Einen Versuch eines in diesem Sinne offeneren Zugangs, der einerseits auf ein nicht professionell… …‚germanistisch‘ ausgerichtetes Publikum (gerade auch in der universitären Hörerschaft) abstellt, andererseits den Horizont der analytischen Betrachtung über eine… …Rückprojektion des heutigen ‚Deutsch‘ hinaus öffnet, habe ich in „Was ist deutsch? Die Entwicklung der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland“ (2012/2014)… …Beitrag versucht, das analytische Feld der Sprachgeschichtsschreibung für das Deutsche transparent zu machen. Linguistic history (and thus also the… …deutsch? Die Entwicklung der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland” (‘What is German? The Development of Linguistic Relations in Germany’, 2012/2014)… …zielen offensichtlich auf Verschiedenes: Sucht man im Internet, findet sich die erste oft in der Variante „Was ist typisch deutsch?“, und das als Antwort…
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