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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Francesco Fiorentino, Giovanni Sampaolo (Hgg.): Atlante della letteratura tedesca

    Klaus W. Hempfer
    …, 30). Dem großen italienischen Germanisten Marino Freschi eine angemessene Festgabe zu seinem 65. Geburtstag überreichen zu können, war keine leichte… …neuerdings eine gewisse Prominenz zu, und in eben dieser ‚Wende‘ situieren sich die Herausgeber mit ihrem Atlas der deutschsprachigen Literatur. Sie schließen… …Übertragung eines nichtzeitlichen, rein örtlichen Ordnungsschemas, eben des Atlanten, auf zeitliche Prozesse, die sich an Orten abspielen und in denen Orte eine… …zentrale Bedeutung Tübingens und des Tübinger Stifts zwischen 1790 und 1830 für die deutsche Literatur und Philosophie, eine Bedeutung, die sich freilich… …fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Braese, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Realien des Realismus. Wissenschaft – Technik – Medien in Theodor Fontanes Erzählprosa

    Christiane Arndt
    …Fontanes Erzählprosa“ gehört in die Reihe von Beiträgen, die in den letzten Jahren eine Aufarbeitung der Interferenzen von Realismus und realgeschichtlichem… …der Aufsätze eine programmatische Medientheorie realistischen Erzählens entwirft. Innerhalb der jeweiligen Narration erscheinen die untersuchten Realien… …Gewohnheit der aktuellen Realismusforschung geworden, für die Epoche eine Präfiguration der Moderne festzustellen. Wenn diese Feststellung jedoch, wie hier… …Thematisierung ein großer Gewinn. Im Zuge dieser Revidierung stellt der Band eine Alibifunktion, ein ‚als ob‘ der Texte angesichts der Realien fest, das die… …Realismusprogramm Fontanes, indem der Wahrheitsanspruch der Texte eine Entschädigung für den Einbezug der Schattenseiten darstellt. Braese erweitert damit den Befund… …, dass der Realismus eine profunde Abneigung gegen die Wirklichkeit der Moderne aufweist. Dabei stellt er heraus, dass die zunächst habituelle Zuneigung zu… …faszinierende Verschränkungen zeigt sich anhand der Dichotomie von Rausch und Störung eine Matrix von echter und unechter Korrespondenz, anhand derer die Texte… …Ersatz in eine Lücke platziert scheint, tatsächlich aber die Leerstelle (des Erbgebers) im Kontext wachsender medialer Überwältigung offen lässt… …, zu einer hyperrealistischen Wiedergabe technischer Gegebenheiten bei. Die so enthüllte Kontingenz des modernen Lebens ruft eine Skepsis gegenüber der… …technisch-medialen Neuerungen in Fontanes Werk. Reulecke zeigt, dass die Texte eine subtile „grammatologische“ Theorie des Medialen ausarbeiten, insbesondere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Sibylle Peters: Der Vortrag als Performance

    Peter Brandes
    …wissenschaftlicher Forschung und Lehre ist der Vortrag keineswegs ad acta gelegt, sondern nach wie vor eine der wichtigsten Formen der Wissenspräsentation. Ein Blick… …. Dass jeder Vortrag, der gehalten wird, immer schon eine Performance ist, wird wohl jedem Vortragenden und jedem Zuhörer unmittelbar einleuchten. Dass… …aber der Vortrag als theatrale Situation nicht nur ein schon vorgängiges Wissen abbildet, sondern selbst Wissen generiert, ist eine nicht so weit… …systematischer Perspektive angeordnet ist. Der allgemeinen einführenden Bestimmung des Feldes Vortragsforschung folgt eine Darstellung und Analyse der Genese des… …Gewissheit ist zweifellos eine zentrale Kategorie der Wissensgesellschaft. Peters sucht aber in ihrer Archäologie des Vortrags nachzuweisen, dass sich im… …gewissermaßen als ‚unrein‘: „Auf diese Weise wird Wissenschaft beglaubigt – auch und gerade dort, wo eine letzte intrinsische Garantie auf Wissenschaftlichkeit… …. Jahrhundert eine Neubewertung der rhetorischen actio (Vortragsweise) beobachten. So weisen gerade die damaligen Protagonisten der akademischen Forschung und… …aber Evidenz nicht als bloße Redefigur, sondern als Figurierung der Rede auf: „Evidentia ist demnach eine Relation zwischen dem, wovon gesprochen wird… …ab. Das Vortragsszenario ist dabei immer durch eine Struktur des Sagens und Zeigens bestimmt. Eine besondere Form des Vortragsszenarios sind… …Umgangs mit dem Vortrag als Darstellungsform. Obwohl die Powerpoint-Präsentation deutlich als Performance kenntlich ist, zeichnet sie sich durch eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne

    Tobias Zier
    …hindurch, aber das liegt am Gegenstand. Ohne die Bedeutung Brinkmanns für eine erneute Modernisierung der deutschen Literatur der 1960er Jahre und seinen… …Autors verpflichteten Ansatz eine neue und überaus ergiebig scheinende Grundlage für weitere literatur- und (medien-)kulturwissenschaftliche Forschungen… …. Vielleicht hätte eine Unterteilung der insgesamt 15 Beiträge in verschiedene thematische Sektionen nicht nur dem Leser, sondern auch dem Herausgeber selbst… …Erleichterung mit Blick auf eine terminologische Fundierung geboten. 282 Buchbesprechungen Das Analysematerial des 1975 in London verstorbenen Literaten reicht… …Medialitätsdiskurs ausdrücklich eingehen, muss den Leser mindestens irritieren. Eine dezidierte Rückführung auf den gegebenen Materialitätskontext und damit eine… …verschleiert, erweist sich so als eine schwierige Kandidatin, wenn es darum geht, Bedeutungszuweisungen von der Sprache abzukoppeln und infrage zu stellen sowie… …Reich-Ranicki, den er laut Überlieferung wohl mit einem Maschinengewehr in Buchform niederschießen wollte. Dies sei eine „genau überlegte mediale… …„Piktographen“ beschreibt Greif den hybriden Status der Arbeiten Brinkmanns. Die „Schrift-Bilder“ seien eine Möglichkeit, Attacken auf die Schematisierungen der… …erfolgen. Die laut Greif noch radikaleren Schrift-Bild-Verbindungen der „Piktographe“ wiederum leisten gleichfalls eine Form von Widerstand gegen… …unterbelichten, könnte der Band dennoch in der Zukunft als Fanal für eine Reformulierung methodischer und thematischer Herangehensweisen an das Werk Brinkmanns…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Der Sternenhimmel als Reklamefläche. Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l’Isle-Adam

    Stefan Bub
    …, darunter vor allem „Le pont des planètes“, als Beleg für das Ausgreifen von Technik und Mode (Ware) auf den Himmelsraum. Dieses Motiv erfährt eine markante… …zu Reklamezwecken dienstbar macht. Der Aufsatz schließt mit einem Blick auf das 20. Jahrhundert: Eine von Italo Calvinos Marcovaldo-Geschichten… …französischen Metropole. Während eine Verbindung wie „Haussmann oder die Barrikaden“ 1 auf einen historisch unmittelbar gegebenen Zusammenhang rekurriert – die… …des Zeichners und Karikaturisten Grandville (1803–1847), stattfand, erkennt Benjamin in dessen Darstellungsweise eine den Utopien der Weltausstellungen… …nicht so sehr eine „wahnsinnige“ Verfremdung des Gewohnten dargestellt als vielmehr eine „wahnwitzige“ Einverleibung karikiert wird, bei der es sich zudem… …es der Verfasserin geht, liefert dieser „stark auf eine Zeichnung von Grandville mmmmmm (Fortsetzung auf S. 566) 565 Stefan Bub kommener „Neu-Götter“… …phantastischen Kobolds“ (GS V/2, S. 1060) –, stößt auf seiner Reise durch das Weltall auf eine gigantische Brücke, eben jenen „Pont des planètes“, auf den sich die… …Zahl an Brückenpfeilern ironisch verzerrt wird, mit der für den Zeitgenossen gewohnten Behaglichkeit des bürgerlichen Alltags: Eine Brücke, deren beide… …verweist „Der Saturnring oder Etwas vom Eisenbau“ auf eine pointierte Ausprägung dessen, was Benjamin in einem Brief an Gretel Adorno vom 20. März 1938 in… …Glanzleistungen der Technik die Rede war.“ (GS V/2, S. 1060). Überdies stößt der Leser beim Blick in Grandvilles Werk noch auf eine weitere Illustration, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Dietmar Goltschnigg, Hartmut Steinecke (Hg.): Heine und die Nachwelt. Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern. Texte und Kontexte

    Ritchie Robertson
    …. Texte und Kontexte, Analysen und Kommentare. Band 3: 1957–2006, Erich Schmidt, Berlin 2011. Mit diesem Band wird eine gewichtige wissenschaftliche… …, die eine Resonanz jenseits der Universität finden, im Vordergrund stehen. Versuche, eine Zwischenbilanz der Forschung zu ziehen, rücken dabei besonders… …Dietmar Goltschnigg in Graz veranstaltete internationale Tagung „Heinrich, Henri, Harry Heine“ eine so verspätete wie willkommene Ausnahme darstellt. Das… …,Judentum‘ zwar eine kritische Auseinandersetzung mit Klaus Brieglebs These zu Heines ,Marranentum‘ geboten wird, Prawers gewichtige, immerhin 841 Seiten… …, Hölderlin oder Büchner angezogen. Eine Ausnahme bietet Christoph Hein, der es noch vor der Wende wagte, in seiner an der Universität Jena gehaltenen… …„Vorlesung über einen Satz Heinrich Heines“ eine wunde Stelle, nämlich Heines im Vorwort zu „Lutezia“ geäußerte ambivalente Einstellung zum herannahenden Sieg… …des äußerst produktiven Forschers Joseph A. Kruse, der 1975 in der Nachfolge von Eberhard Galley die Leitung des Heine-Instituts übernahm, eine… …vertretenen Germanisten zur Wehr setzten. Eine gewisse Begründung hatte allerdings der Einwand, dass Heine im Gegensatz etwa zu Justus Liebig, dessen Name die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Harald Haferland, Matthias Meyer (Hg.): Historische Narratologie. Mediävistische Perspektiven

    Regina Toepfer
    …nieder. 1 Er geht zurück auf eine Tagung an der Universität Osnabrück aus dem Jahr 2007, auf der die Frage diskutiert wurde, ob und wie narratologische… …, beschreiben sie ihr Erkenntnisinteresse und fordern eine „historische Dimensionierung der Narratologie“ (S.7). Zwar wird das narratologische Instrumentarium… …den contes eine Mittelposition zwischen historischer Faktizität und bloßer Erfindung zuweise, betrachte Chrétien mündlich tradierte Geschichten als… …. 231–261). Er interpretiert Konrads von Würzburg „Silvester“ als eine „‚Metalegende‘“ (S. 259), in der gattungsspezifische Fragen narrativ diskursiviert… …der englischen Literatur, 1050–1500“, S. 281–305) entwickelt eine Systematik von verschiedenen Bewusstseinsdarstellungen in der mit- 146… …. 187–203), der für eine stärkere Gewichtung der Figur in narratologischen Studien plädiert. Aus dem verweigerten Einblick in Erecs Inneres und der… …„Parzival“ eine wesentliche Rolle, so dass „paradigmatisch ein[] epische[r] Erzählhintergrund“ gestiftet werde (S. 397). Statt dem Lebensende von Figuren… …offen, ob dieser Befund als ironische Brechung des Schemas zu deuten ist oder eine Revision des Strukturmodells erfordert. Die gesamte Struktur des… …Es handelt sich um eine deutsche Übersetzung eines englischen Originalbeitrags, vgl. Monika Fludernik: 1050–1500: Through a Glass Darkly; or: the… …werden durch ihre inhaltliche oder sprachliche Nachbarschaft bzw. eine gemeinsame Teilhabe an einem bestimmten thematischen Feld miteinander verknüpft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …Erzählen in der ersten Person ist in der mittelhochdeutschen weltlichen Literatur nicht verbreitet. Zwar ist die erste Person eine konventionalisierte… …Michel Behaim. The article discusses a number of reasons for this. Wer eine Geschichte erzählen möchte, kann prinzipiell zwischen zwei Grundformen der… …Kritik und Anregungen bin ich Sonja Glauch sehr zu Dank verpflichtet. Mit ihr zusammen bereite ich derzeit eine Tagung zum Thema vor, die den Titel „Von… …noch in der Literaturtheorie Übereinstimmung darüber herrscht, was eine Ich-Erzählung ist und was sie zu einer solchen macht. Maßgebliches Kriterium… …hierfür kann die Erzählperspektive sein – eine Ich-Erzählung wäre dann jede Erzählung eines Ich-Erzählers, unabhängig davon, wovon bzw. von wem er erzählt… …. 3 Genette nimmt deshalb eine Differenzierung in Bezug auf die Diegese vor – er unterscheidet homo- von heterodiegetischen Erzählungen, also solche… …Kategorie der homodiegetischen Erzählung führt er dann eine weitere Differenzierung ein, die er folgendermaßen begründet: 2 Routledge Encyclopedia of… …eine Figur ist, handelt es sich um eine Ich-Erzählung. Diese terminologische Wirrnis wird von Genettes Terminologie (Homo-/ Heterodiegese) geschickt… …Ich-Erzähler wird, dass er „eine Figur“ ist – das ist der Erzähler Wolframs von Eschenbach im „Parzival“ oder im „Willehalm“ auch. Doch er bleibt außerhalb der… …, die er mit einer jeweils anderen „ontologischen Basis“ in Verbindung bringt: „Das Erzähler-Ich hat diesseits und jenseits dieser Grenze eine andere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2013

    „Es war ihm, ihm als ob ...“ Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs‘

    Johannes F. Lehmann
    …spezifischer Vergleich analysiert, der zwischen Erzählstimme und Figur changiert und der erlaubt, das Erleben der Figur punktuell als eine imaginäre Szene zu… …Wendung im 20. Jahrhundert folgt unvermittelt auf eine zweite Hochkonjunktur um 1900. An Hand von Texten Robert Musils wird die hochfrequente Verwendung… …den Augen den Sätzen folgte, war ihm, als drehe eine alte, knöchernde Hand ihm das Gehirn in Schraubenwindungen aus dem Kopfe.“ 4 Es handelt sich ganz… …Vergleichs auf eine komplexe Weise verklammert. Ich möchte im Folgenden versuchen, das Funktionieren dieser Wendung möglichst genau zu beschreiben und… …und Fußnoten verstand er kein Wort, und wenn er gewissenhaft mit den Augen den Sätzen folgte, war ihm, als drehe eine alte, knöchernde Hand ihm das… …des konjunktivischen Vergleichs Erzählte auf das Erleben der Figur und nicht auf eine von der Aussageinstanz verbürgte objektive Realität in der… …das Feuer seiner Brust. Dann saß er wieder eine Weile stille und dachte sie hinter ihren Vorhängen, im weißen Nachtkleide mit dem roten Band um den Kopf… …– das Ende der Musik negativ als Steigerung seiner Liebes-Unruhe. Dann fängt er sich, indem er, mit Hilfe von Fetischen, eine Szene imaginiert, die… …eine Mittelstellung, denn der Experiencer ist weder ein Agens (von dem eine Handlung ausgeht) noch ein Patiens (der eine Handlung erleidet), sondern der… …. v. Rolf Kailuweit, Tübingen 2004, S. 377–401. 8 Die Möglichkeit, das Verb ‚sein‘ mit Dativobjekt als psychisches Verb zu brauchen, ist eine Eigenheit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „zwei, drei Worte verstecken“

    Heinrich Bölls Roman „Billard um halb zehn“ und Paul Celan
    Barbara Wiedemann
    …der Hauptfigur Robert Fähmel und Celans poetischen Verfahren zur Zeit des Gedichts „Engführung“. Eine Lektüre des Romans in diesem Kontext beleuchtet… …in einem Roman auch Personen verstecken, Gefühle, so wie man ihn als Versteck für eine ganze Stadt benutzen kann. Mit diesen Worten schließt Heinrich… …Böll seine Ausführungen auf eine Frage von Horst Bienek danach, wodurch im Roman „der Prozeß des Schreibens gelenkt“ 1 werde. Als konkretes Beispiel… …danach unmotiviert. Dann nämlich unmotiviert, wenn nicht „Billard um halb zehn“ das Versteck ist für eine bestimmte Person, für bestimmte „zwei, drei… …, Paul Celan, weist er aber auf einer Postkarte am 3. April 1959, unmittelbar bevor er die letzte Fassung des Romans erstellt, ausdrücklich auf eine… …Verbindung hin: „Bald wird der Roman fertig sein, wird auch eine Antwort auf Ihren Brief enthalten.“ 7 Böll bezieht sich auf Celans Brief vom 2. Dezember 1958… …Hosiannah-Stelle her. Eine unfaire Kritik kam mir nach der Lesung in Form einer Karikatur zu Gesicht. Darauf stand in gebückter Haltung ein gefesselter Sklave, der… …, von dem Celan eine 1941 in Paris gehaltene Rede kennt, wo dieser die nationalsozialistische Ideologie als notwendige Waffe im Kampf gegen Völkerbund… …, S. 349–354). 243 Barbara Wiedemann Eine schnelle Reaktion Bölls, eine vergleichbare Nähe, bleibt im Dezember 1958 jedoch aus, eben weil er, wie er in… …lebe die Literatur! – eine Antwort enthalten. Ich möchte Ihnen nun den Vorschlag machen, diesen Roman, wie schon Ihr „Irisches Tagebuch“, Herrn Karl Korn…
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