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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte – Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘
    Markus Wilczek
    …de linguistique générale, hg. v. Tullio de Mauro, Paris 1972, S. 156. Freilich legt der Verweis auf eine „Seite 26“, der gewiss nicht den Vorlesungen… …Sprache werden konnte. Wie eine undatierte Notiz aus dem Umfeld des „Cours de linguistique générale“ nahelegt, wäre Saussure selbst mit der Übertragung des… …die sogenannten „boundary concepts“ eine gewisse Verwandtschaft mit Saussures ‚Begriffen der dritten Art‘. Vgl. etwa Ilana Löwy: Unscharfe Begriffe und… …der Schwelle verschiedener binärer Systeme – Raum/Zeit, Natur/Kultur, Geist/Materie – zu operieren. 8 So verstanden erweist sich eine „Anthropologie der… …Frühmoderne weitgehend unvermittelt nebeneinander existierenden Zugänge zum Phänomen der Artikulation miteinander ‚verschaltet‘: namentlich eine Sichtweise, die… …sich vom Interesse an der physikalisch-akustischen Beschaffenheit der Artikulation leiten lässt (man denke etwa an Bacons „Sylva Sylvarum“), sowie eine… …Anbeginn an Sprache gegeben, gerade da er Mensch sei. Unter keinen Umständen würde Herder der Annahme beipflichten, „dass eine wirkliche Menschennation… …(V, S. 187). Berücksichtigt man, dass es eine der hier zur Rede stehenden Differenz vergleichbare Unstimmigkeit war, die Herder in der… …, ND, Hildesheim, New York 1967, S. 179–188, hier: S. 183. Nachweise werden im folgenden unter Verwendung der Sigle V im Text geführt. – Eine sorgfältige… …eine Affinität im methodischen Verständnis sein, die den Herder der „Ideen“ für Monboddos Verfahren, die Sprachursprungsfrage innerhalb eines breiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bleibende Stelle – Zu Stifters „Granit“

    Zu Stifters „Granit“
    Marcus Twellmann
    …im Medium der Schrift ein mündliches Erzählen, das, Vorfahren und Nachkommen verbindend, das Gedächtnis an eine gemeinsame Vergangenheit bewahrt, indem… …Gedächtnis‘ 9 eine Weitergabe von Individuum zu Individuum ein, damit aber ein stets prekäres Moment, das seinen Fortbestand gefährdet. An den Dingen und Orten… …: Erst im Gedenken an eine Vergangenheit, die sie durch gemeinsames Erinnern zu ihrer Vergangenheit machen, versammeln sie sich vor Ort zu einer… …Gemeinschaft, deren Bestand sich durch die Weitergabe ihres Wissens um sich in der Zeit bewahrt – „‚Arterhaltung‘“ ist nach Jan Assmann „eine Funktion des… …Tradenten und dadurch in ihrem Bestand garantiert. Als eine literarische aber konfrontiert diese Darstellung das Dargestellte mit einem medialen Wissen: einem… …hinweggestorben waren, und nebst all den andern in dem Kirchhofe schlummern. (G 23) Während die von der Anthropologie beerbte Vorstellung, eine flüchtige Ordnung… …der Zeichen sei durch ihre Verortung zu verstetigen, sich auf eine unproblematische Gegebenheit des Raumes verlässt, um der Kultur eine Substantialität… …„Granit“ als eine Kindheitserinnerung an eine ländliche Ordnung zu lesen, die angesichts gegenwärtiger Unordnung fiktional restauriert werden soll, liegt… …also gleichfalls nahe. Eine solche Lektüre aber nimmt als gesichert an, was in Stifters Text sich als unsicher erweist. Die Voraussetzung einer… …eine Binnenerzählung vom Ausbruch der Pest. Während der memorierende Erzähler, dessen Gegenwart in einem äußeren Rahmen angesiedelt ist, in ersterer als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Jörg Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, Bd. 1: Untersuchungen, Bd. 2: Wörterbuch, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, 611 und 650 Seiten

    Bernhard Schnell
    …Lemmata), Bezeichnungen aus dem Bereich „Heilung und Gesundheit“ (S. 537–596, 161 Lemmata) sowie als Anhang eine Auflistung der Pflanzenbezeichnungen (S… …grammatische Bestimmung und eine (oder mehrere) nhd. Bedeutungsangabe(n), die durch eine Übersicht über die Herkunft der Belege abgeschlossen wird. Auf diese… …wird eine Präsizion erzeugt, die den in der Regel vagen lat. Termini mit ihren ahd. Glossen nicht entspricht und daher nicht selten in die Irre führt… …wirft jedoch ein bezeichnendes Licht auf das zentrale Anliegen des 1. Bandes, den Nachweis nämlich, es habe sich bereits im Ahd. eine medizinische… …bilden Kap. IV, eine Bestandsaufnahme der Quellenbasis (S. 91–208), und Kap. V, die Auswertung des Wörterbuchs (S. 209–483). Die Untersuchungen werden von… …Wortregister erschließen den Band. Eines der beiden Hauptprobleme der Untersuchung ist, dass es im Grunde nur eine höchst unzureichende Text- bzw. Quellenbasis… …, Krankheitserreger‘ erklärt, für lat. gesastere. Hier liegt ein Missverständnis des Glossators vor, da gesastere eine bestimmte medizinische Erde meint; die Erklärung… …diesen Texten sei noch eine weitere fragwürdige Bedeutungsansetzung erwähnt: Hystemcepnizan: wulust (I, S. 135) wird zu ahd. wulst ‚aufgeworfene Lippen‘… …gestellt (vgl. auch II, S. 522f.); vermutlich handelt es sich bei hystericen pniga (mit Verlesung des halbunzialem g als z) um eine von der Gebärmutter… …hervorgerufene hysterische Erstickung. Demnach wäre wulust als ‚Wollust‘, eine Umschreibung für den Orgasmus, zu verstehen. Die in diesen Abschnitten angeführten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …Ästhetik zurückführen lassen, steht jeweils eine Kontinuitätsthese. Für die Vertreter der ersten Kontinuitätsthese steht Schiller – neben Lessing und Herder… …Vertreter beider Kontinuitätsthesen häufig nicht nur auf eine genauere Reflexion des notorisch unterbestimmten Erziehungsbegriffs, den Schillers „Briefe“ zwar… …Buchbesprechungen politischen Kontexte zweier individueller Dispositionen, zwischen denen immerhin gut 130 Jahre liegen, tendenziell aus. Eine solche Analyse von… …ästhetischer Erziehung im Spannungsfeld von „Kunstautonomie“ und politisch relevanter Wirkungsästhetik verortet. Büssgen gelingt im ersten Teil ihrer Arbeit eine… …, in dem der Mensch durch den Ausgleich von Stoff- und Formtrieb, durch die Aufhebung der Zwänge von Natur- und Sittengesetz eine „Totalitätserfahrung“… …Schlussfolgerung ziehen, dass sich genau hier, bei der möglichen Einführung von Zwang, das Einfallstor 616 Buchbesprechungen für eine politische Indienstnahme der… …Studie eine interessante Verbindung zwischen Schiller und Benn ergeben können. Denn im Zentrum von Benns Diskurs der „Züchtung“ steht, wie zahlreiche… …Untersuchung zu Schiller als eine „in sich geschlossene Analyse“ (S. 15) angelegt hat, die ohne „Verweise“ (ebd.) auf Benn auskommt. Nach einer kurzen Diskussion… …Menschen durch den pädagogisch-politischen Künstler thematisiert. Von hier aus hätte sich dann eine systematische Untersuchung des für Schiller wie für Benn… …gleichermaßen wichtigen Formbegriffs entwickeln lassen. Zum anderen wäre eine genauere Untersuchung des Erziehungsbegriffs bei beiden Autoren nicht nur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Erika Timm unter Mitarbeit von Gustav Adolf Beckmann: Historische jiddische Semantik. Die Bibelübersetzungssprache als Faktor der Auseinanderentwicklung des jiddischen und des deutschen Wortschatzes, Max Niemeyer, Tübingen 2005, VIII und 736 Seiten

    Gernot Heide
    …nur schwer verarbeitbaren Form vorliegt, musste Timm eine Darbietungsweise wählen, die auf alle Texte anwendbar und für den Leser verständlich ist… …Universitätsbibliothek Leipzig) sind es rund 22000. Auch wenn die Autorin betont, dass sie selektiv vorgegangen sei, hat sie eine riesige Menge Material bewältigt und… …Eintragungen hilfreich; besonders gekennzeichnet werden Wörter, die im rezenten Ostjiddischen nicht mehr auftauchen, aber in der Bibelübersetzungssprache eine… …in Abgrenzung zur humanistisch-christlichen Tradition – weitergegeben wurde. Dies konnte in Anlehnung an den hebräischen Urtext durch eine wort-… …denen er den Schülern sein Wissen weitergab, orientiert an der Tradition und nicht durch eine zentrale Autorität vermittelt. Die Tatsache, dass die Texte… …notwendig, da es – in Konkurrenz zu śotn – über eine lange Tradition verfügt. Im Gegensatz zur allgemeinen Vorschrift der Juden, das Alte Testament in ihre… …Regelfall die Haupttraditionslinie aus den Varianten herausgefiltert werden muss – wobei in manchen Dokumenten sogar eine Übersetzungsalternative angeboten… …kommt zu dem tentativen Schluss, dass eine stärkere Einflussnahme aus Italien wahrscheinlich ist. Eine Ausnahme bildet allerdings die Handschrift L, da… …der Fülle von Belegen selektiert, weil eine Generalisierung der Übersichtlichkeit wegen vorgenommen werden muss, zum anderen wird bei schwierigen… …werden. Darüber hinaus sollten sich Judaisten und Theologen, die sich mit Bibelübersetzungstraditionen beschäftigen, angesprochen fühlen, da eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …. Auf der anderen Seite beschränkt sich die Aufgabe des Schreibens nicht auf die bloße Darstellung des Selbst, sondern erfüllt eine ethopoetische Funktion… …unterschiedlichen Techniken, mit Hilfe derer ein Subjekt eine verschriftlichte und damit vergegenständlichte Wahrheit sich aneignen, sie für sich wahr machen und… …Lesens und der Verschriftlichung in ihren jeweiligen pädagogischen und psychagogischen Funktionalisierungen vermag zunächst einmal, eine simplizistische… …. Wenn es doch eine Differenz zwischen antiken und christlichen Modellen der Subjektkonstitution gibt, so ist diese Mosers Studie zufolge nicht auf die… …Gegenüberstellung von Selbsttechnik und Selbsterkenntnis festzulegen. Stattdessen lässt sich der Unterschied zwischen Antike und Christentum auf eine im Christentum… …Mitmenschen und zum Mitmenschen. Mosers Analyse der „Bekenntnisse“ des Augustinus im Kontext der Entwicklung einer christlichen Selbsthermeneutik bedeutet eine… …Selbstkonstitution zunehmend eine positive Einschätzung der Affekte abzuzeichnen. Liest Moser allerdings diese Tendenz ausschließlich im Zeichen karitativer Zuwendung… …. Für eine Genealogie der Technologien der Selbstformung des christlichen Mittelalters erscheint somit Foucaults Entscheidung durchaus überzeugend, sich… …statt auf eine Analyse von Augustins Bekenntniswerk auf die der Grundlegung der monastischen Lebensform durch einen Zeitgenossen des Bischofs von Hippo… …während Foucault die Machttechniken des Christentums analysiert, bietet Mosers Studie eine literaturwissenschaftliche Analyse textueller Paradigmen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Mireille Schnyder, Topographie des Schweigens. Untersuchungen zum höfischen Roman um 1200, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003 (Historische Semantik 3), 447 Seiten

    Jan-Dirk Müller
    …Phänomen des Schweigens in der Zeit um 1200 zu geben. Es ist insofern eine kulturwissenschaftliche und kulturhistorische Arbeit, als sie nach dem kulturellen… …spiegeln“ (S. 32). Die Arbeit hat einen klaren systematischen Aufriss: Zuerst wird aus der lateinischen Sprachtheorie eine Art ‚Schweigetheorie‘ entwickelt… …bedacht eine Identität erfindet, so dass seine Rede dann alles andere als kindisch ist“ (S. 142)? Ist es richtig, dass Gawans „Übergriff auf Antikonie“… …spät gebroche- 436 Buchbesprechungen nes Schweigen“ eine Rolle, indem er „sich in unentschlossener Schwäche, in nachdenklichem Schweigen, wenn er die… …Situationen eine Rolle, und insofern gehören sie in eine „Topographie des Schweigens“, doch zählt es eher zu den vielfältigen Begleitumständen. Dem Bemühen um… …als alle Einzelkapitel zuvor und übertreffen sogar an Länge die einleitenden Ausführungen zu Grammatik, Rhetorik und Sprachphilosophie) ist eine sichere… …nicht von gesellschaftlichen Rücksichten verderbten Form. Es handelt sich nicht um eine „Schweigende Liebeswelt“ (S. 316), sondern um eine Welt, die alle… …. Ist „im Nibelungenlied das Ziel des Erzählens das letztliche Verstummen“ (S. 390)? Schnyder hat eine hervorragend dokumentierte, kulturgeschichtlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …einen „Prozeß zunehmender Verdrängung des Naturraumes“ 10 sowie andererseits eine „Präsenz des Sozialraums im Naturraum“. 11 Zu ähnlichen Ergebnissen… …Vgl. beispielsweise Dorothea Lohmann: Stifters Erzählung „Der Hochwald“: Eine vergleichende Interpretation der Hauptszenen in „Waldwiese“ und… …. 117–120. 17 Vgl. Horst Albert Glaser: Stifters „Hochwald“. Eine Utopie des Jahres 1842 und die Landkarte heute, in: Vierteljahresschrift des… …Adalbert-Stifter-Instituts des Landes Oberösterreich 40, 1991, H. 3/4, S. 84–90; Arthur Brande: Stifters Hochwald am Plöckenstein. Eine vegetationskundliche und… …„rätselhaften Figur“ 18 , der – so Klubertanz – angesichts von Johannas Schönheit eine vergessene „Erfahrung in eroticis“ 19 vor Augen hat. 2. Was geschah mit der… …Schlußfolgerungsverfahren auf der Objektebene des Gedichts steht eine minimale Datenmenge gegenüber“. 21 Reddick sieht eine „strategy of suppression“ am Werk, die den Leser… …gerade an dieser Stelle des Textes eine der wenigen Abänderungen von der Journal- hin zur Studienfassung vor. John Reddick legt mehrere… …, umfangreiche Änderungen vor? Neben den Mutterfiguren scheint es so besonders die Vaterfigur zu sein, die ins Zentrum der Aufmerksamkeit für eine Interpretation… …rückt. Stifter ändert nicht nur die unter (4.) erwähnte Textstelle; vor allem streicht er eine zirka zweiseitige Passage der Journalfassung (JF, S. 214… …sich mit dem Geier? Wie auch das Lied Ronalds, taucht der Geier an zentraler Stelle der Erzählung auf und leitet eine Wende ein, denn wie dieses Lied…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer ‚novelle‘ im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …Hans-Jörg Neuschäfer vertretene – Auffassung, dass sich mit dem Novellenerzählen eine ‚neue‘ Art des Erzählens verbinde, die über den Kontrast zu… …deutschen Übersetzungen gerade nicht auf das italienische ‚Original‘, sondern auf eine lateinische Zwischenstufe zu. Diese mittelbare Rezeption kann als… …Germanica 37); sowie neuerdings: Klaus Grubmüller: Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter. Fabliau –… …schließlich drittens auf eine weitere Besonderheit der deutschen „Decameron“-Rezeption: die Herauslösung einzelner Novellen aus dem Sammlungskontext des Zyklus… …. Fasst man die Novelle mit Wilfried Wehle als eine Gattung auf, die nur als plurale tantum existiert 3 , dann wäre zu folgern, dass die einzelnen Texte… …italienischen Originals ab, die deutschen Rezipienten seien „Boccaccio nicht gewachsen“ (S. 18). Die Annahme, die Rezeption der „Decameron“-Novelle etabliere eine… …nur die bekannteren Texte der deutschen „Decameron“-Rezeption (Eyb, Wyle), sondern auch Texte, die in der jüngeren Diskussion eine untergeordnete oder… …dem Ehediskurs zuzuordnen: An den Anfang der „Grisardis“ ist eine umfangreiche Debatte über das Für und Wider der Ehe gestellt4 , „Ghiscardo und… …, fehlt im Verzeichnis der ungedruckten Quellen. Stattdessen wird auf eine in Vorbereitung befindliche Edition und Untersuchung des Textes durch die… …Faksimileausgabe des Leipziger Drucks wäre in diesem Fall eine so einfache wie naheliegende Lösung gewesen. 5 Das Kapitel zum 16. Jahrhundert beginnt mit einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XVIII und 253 Seiten

    Bernd Schneidmüller
    …von Wolkenstein und Hugo von Montfort, in: ZfdA 126, 1997, S. 174-192. 433 Buchbesprechungen avancierte als Charlemagne zum Namengeber für eine… …(Alexander M. Schilling) Texten. Manche Aufsätze mussten eine überreiche, verzweigte Forschung (etwa zu den Chansons de geste oder zu den mittelhochdeutschen… …, spielen aber in ihrem eigenständigen Gewicht eine geringere Rolle als lateinische Großdichtungen oder volkssprachige Epen, Romane, Gedichte. Dass Karl der… …gelten; hier „sind keinerlei Hinweise auf eine besondere Erinnerungskultur um oder gar eine Verehrung für Karl den Großen aus der Umgebung des Heidelberger…
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