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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    … und sanc ir sîniu liet – Der Auftritt des Sängers in der Epik

    Der Auftritt des Sängers in der Epik
    Patrick Fortmann
    …, welche eine erweiterte theoretische Basis bereitstellen, wird seither ein neuer Rahmen für die Betrachtung des Minnesangs als sanc abgesteckt. 2 Die… …abstellt und unter dieser theoretischen Vorgabe begriffen werden sollte. Die Worte, die die Texte überliefern, geben deshalb nur über eine Dimension des… …repräsentativer Großform erfüllt“. 5 Im Begriff ‚Vollzugskunst‘ sind alle drei Komponenten zusammengeschlossen. In Absetzung davon hat sich Jan-Dirk Müller für eine… …Forschung bereits eine Diskussion einschlägiger Belegstellen aus der Erzählliteratur. 11 Eine Zusammenschau und Auswertung dieser Stellen im Lichte des… …Pro- 9 Müller [Anm. 8], S. 385f. 10 Eine verwandte Fragestellung bearbeitet: Helmut Tervooren: Helden in der Lyrik – Minnesänger in der Heldendichtung… …Lektüre könnte also noch die eine oder andere Entdeckung gelingen. Hilfe bei der Identifikation von Stellen verspricht der angekündigte Motiv-Index der… …identifiziert man im Textgeschehen eine Aufführungssituation? Diese Fragen legen die Latte hoch. Nur wenige Belege passieren diese Schwelle so eindeutig, wie eine… …zudem eine Textzeile wörtlich mitgeteilt wird. Ulrich Fuetrer inszeniert höfischen Sang in der Epik und steht deshalb vor der Aufgabe, das kommunikative… …eine jüngere Deutung mit ähnlicher Fragestellung gibt: Ulrike Draesner: Zeichen – Körper – Gesang. Das Lied in der Isolde-Weißhand-Episode des „Tristan“… …diese kurze Zeit steht schon unter den Vorzeichen des Kommenden. 17 Eine der letzten großen Gesten in der Inszenierung des Höfischen ist eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Silvio Vietta, Dirk Kemper, Eugenio Spedicato (Hg.): Das Europa-Projekt der Romantik und die Moderne. Ansätze zu einer deutsch-italienischen Mentalitätsgeschichte, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Patrizio Collini
    …europäisch-universelle Visionsfähigkeit der deutschen Romantiker eine wohl so große Rolle wie die schon erwähnte frühromantische Frankophilie. Einige der soeben… …Europäisierung und Nationalisierung der europäischen Literaturen ist. Silvio Vietta verdankt man auch den Vorschlag, eine „Europäistik“ (S. 1) als ein… …Wagnis und eine wahre kombinatorische Hybris (an sich sehr romantisch) wiederholt sich in anderen Beiträgen des Sammelbandes, in denen versucht wird… …versucht. Der Beitrag besteht an sich aus zwei wertvollen Essays: der eine Leopardi und der zweite Büchner gewidmet; das Problematische entsteht, indem man… …bleibe auch dahingestellt, ob eine italienische Romantik überhaupt existiert, da deren Manifesto (die „Lettera semiseria“ von Giovanni Berchet aus dem… …Jahre 1816) nur G.A. Bürger zu kennen scheint und weder von Jena noch von Heidelberg Bescheid weiß. Zum Schluss eine wohl rhetorische Frage: Ist nicht der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Tanz und Teufel in der Neidharttradition:

    Cora Dietl
    …Linksbewegung oder Linksdrehung aufgerufen werden sollte. Welche Bedeutung aber hätte eine solche? Fragen wie diese umreißen den Horizont der nachfolgenden… …der Tanz in der Kirche verurteilt. 4 Vermutlich von Johannes Chrysostomus5 stammt eine Sentenz, die das ganze Mittelalter hindurch zitiert und zuweilen… …hohen Mittelalter, München 7 1994, S. 311f. Eine Zusammenstellung kritischer Äußerungen der frühen Kirche findet sich bei: Carl Andresen: Altchristliche… …, sondern eine Form der Selbst-Erniedrigung und Selbstaufgabe vor dem Göttlichen. 13 Tänze werden in theologischen Texten des Mittelalters v. a. aber auch… …ist 15 : Die Zehn Gebote, genauer ihre Übertretungen, werden auf die Zehn Ägyptischen Plagen bezogen. Eine Abbildung zum Dritten Gebot, dem Sabbatgebot… …Sakramente, so insbesondere gegen die Absage an den Teufel in der Taufe, da der Tanz eine processio diaboli sei (D4ra). Man breche das Sakrament der Ehe, denn… …direkt in die Hölle führe, dem Springen eines Bockes entspreche und eine große Torheit sei. Die hier angedeutete Verbindung von Teufelsverfallenheit und… …vff brach (61, 5–8). Eine große Zahl weiterer Belege könnte hier angeführt werden. Die Verurteilung des Tanzes durch die christliche Morallehre ist im… …. Bei aller Verurteilung des ‚teuflischen Tanzes‘ aber ist einzuwenden, dass eine höfische Gesellschaft ohne Tanz nicht denkbar wäre. Bei Hofe findet der… …ich han den sumer funden (vv. 154f.). Zu diesem Quell und Inbegriff der höfischen Freude zieht nun eine Tanzprozession. Neidhart hat allein durch diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2006

    Tagebuch und Personalausweis

    Zur Codierung von Individualit
    Thomas Weitin
    …„Anton Reiser“ von Thomas W e i t i n , Münster Die Suche nach Individualität treibt im „Anton Reiser“ auf eine Grenze zu, an welcher der Selbstausdruck… …Personenkontrolle eine Individualisierungstechnik, die nicht über Repräsentation, sondern durch Codierung funktioniert. Der Roman, so zeigt der Aufsatz, handelt vom… …Namen – „Nebukadnezar, Abednego, usw.“ 3 – als eine zunächst rein mechanische Fertigkeit antrainiert, deren Sinnerschließungsfunktion sich erst… …Bemerkung „dummer Knabe“ (AR 111) übergeht. Eine Reihe ähnlicher Erfahrungen schließt sich an diese traumatisch empfundene Urszene an, wobei insbesondere die… …einen Sehfehler hat, der sie stets jemand anderen als den unmittelbaren Gesprächspartner ansehen lässt. Das führt dazu, dass Anton fälschlicherweise eine… …wieder ganz verwinden“ (ebd.). Ich möchte diese erste Anrufung zum Ausgangspunkt nehmen für eine Untersuchung des Kampfes um Anerkennung, der im Roman auf… …verschiedene Weise geführt wird. Meine These lautet: Eine Entwicklung findet im „Anton Reiser“ nicht auf der Ebene des Individuums selbst, sondern in der Technik… …Wagner-Egelhaaf hat eine entsprechend akzentuierte Lesart des „Anton Reiser“ vorgelegt. Brecht entwickelt das semiologische Argument an den gleichzeitig… …Butler das Subjekt, das auf den Anruf reagiert, „eine bestimmte Identität“ erhält, indem es von außen her zu sich selbst gebracht, „ins Leben“ gerufen wird… …Buch beinahe zerreißt, was ihm, da der Direktor es „auf eine sehr bittere Art“ als Mangel an Empfindsamkeit auslegt, Anlass zu weiterer „Beschämung“ gibt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …Literatur und nimmt seine Kritik zum Anlass, eine grundsätzliche Reflexion über die Funktion des modernen Romans anzustellen. Die Frage, was den meisten… …Aufgabe des Romans, Dinge zu schildern, die vorkommen oder wenigstens vorkommen können. 2 Damit wird eine Kategorie problematisiert, die in der Diskussion… …um den Roman eine durchaus prominente Stellung innehatte. In der poetologischen Debatte des 18. Jahrhunderts galt die Wahrscheinlichkeit der… …des bloßen Erzählens durch eine Form des narrativen Schreibens, in der die Erlebniswirklichkeit der Personen eine ideale Gegenwart (Henry Home) gewinnt… …ankommt: Aufgabe des modernen Romans scheint mir die zu sein, ein Leben, eine Gesellschaft, einen Kreis von Menschen zu schildern, der ein unverzerrtes… …Erinnerung an eine bestimmte Lebensepoche nicht mehr genau wissen, ob es gelebte oder gelesene Figuren waren, ähnlich wie manche Träume sich unserer mit… …Welterleben zu steigern, indem sie es ermöglicht, sich zu den erdichteten Gestalten des Romans in ein persönliches Verhältnis zu setzen. Das ist eine ebenso… …für das ästhetische Gelingen der poetischen Mimesis ist die „Gefühlsintensität“, die sich in der Begegnung mit den Personen des Romans einstellt. Eine… …Erfahrung: Was soll ein Roman? Er soll uns, unter Vermeidung alles Übertriebenen und Häßlichen, eine Geschichte erzählen, an die wir glauben. Er soll zu… …unserer Phantasie und unserem Herzen sprechen, Anregung geben, ohne aufzuregen; er soll uns eine Welt der Fiktion auf Augenblicke als eine Welt der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Inhaltsverzeichnis

    ….............. 29 Wulf-Otto Dreeßen: Das was durch eine list getan. Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“… …Dynamik des Substandards. Eine Studie zum Westmitteldeutschen (Wittlich/Eifel), Stefan Müller-Dittloff, Interferenzen des Substandards im… …Westmitteldeutschen am Beispiel von Idar-Oberstein. Eine kontrast- und fehleranalytische Untersuchung (Michael Elmentaler)… …fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Schiller und sein Verleger Johann Friedrich Cotta – Zur Gründungsgeschichte der „Horen“

    Zur Gründungsgeschichte der „Horen“
    Bernhard Fischer
    …„mercantilischen“ Fragen ist aber nur die eine Seite des ungemein intensiv geführten „Verlegerbriefwechsels“. Die andere ist der herzliche, vertrauensvolle und… …und Cotta wirklich war, jenseits des Kalküls, das in solchen Geschäftsbeziehungen immer eine Rolle spielt und das vor allem dem Autor verbietet, sich… …allzu spröde gegenüber seinem Verleger zu gebärden. Für eine innige Beziehung spricht, dass die Freundschaft die Familien mit einschloss. Mehrfach brachte… …Briefe mit Cotta, was bei den damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten auf eine größere Intimität schließen lässt. Wie eng 1 Treffen lassen sich… …– versucht hatte, über Schillers Vater Johann Caspar mit dem Sohn ins Geschäft zu kommen 8 , brachte ihm das Jahr 1793 eine zweite, ungleich bessere… …Interessen näher stand –, und gleichsam als Siegel des erreichten Einverständnisses erbat er sich eine kleine Geldaushilfe von 200 Talern, die ihm Cotta am 20… …Buchhandlung eine Anzeige aufsetzen möge. 15 NA XXVI, S. 350. 16 NA XXXIV, S. 351. 17 NA XXVI, S. 351. 18 So erläuterte Schiller am 14. April 1794 gegenüber… …und Sachen wo möglich zur Lockspeise zu machen, diese aber in Modestoff arbeiten zu lassen.“ 25 Im Oktober 1788 avisierte er Bertuch eine Idee für… …dessen „Journal des Luxus und der Moden“, „vielleicht ein Mittel ihm 300 Käufer mehr zu verschaffen“ 26 , um dann wieder an eine Reform des „Merkurs“ 27… …und, nachdem diese ohne ihn stattgefunden hatte und in seinen Augen fehlgeschlagen war, an eine neuerliche Anstrengung mit der „Thalia“ zu denken…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Gottlieb Klopstock: Biblische Dramen. Text/Apparat, hg. v. Monika Lemmel, de Gruyter, Berlin, New York 2005 (Ders.: Werke und Briefe. Historischkritische Ausgabe [Hamburger Klopstock-Ausgabe], Werke, Bd. V).

    Stefan Elit
    …der dramatischen Gattung verweist einerseits auf ein Verharren in traditionell-christlicher Läuterungsthematik (ohne eine tragische Spannung im… …sowie das dramatische Werk noch aus. Dessen eine Hälfte ist nun von Monika Lemmel in einem wohlproportionierten Band ediert worden; ein zweiter Band… …und „Anhang“ (S. 451–485) aufgeteilt. Die Texte der Trauerspiele „Der Tod Adams“ (S. 3–28), „Salomo“ (S. 31–156), „David“ (S. 159–268) und eine „Vorrede… …parallel zum „Tod Adams“ auch an diesem Stück gearbeitet hatte, vermochte er es, nach einer Wiederaufnahme wohl nicht vor 1762, erst 1763 zu vollenden. Eine… …, S. E.] einen so schlimmen Einfluß auf sein Urtheil erlaubt.“ (S. 273) Der Anhang-Abschnitt bietet eine (an der HKA immer wieder lobenswerte) genaue… …. Letzteres stellt, wenn man so will, eine Systematisierung und Ausdehnung von Anmerkungen dar, die Klopstock bereits dem „Salomo“ anfügte (vgl. S. 155–157)… …ohne Zweifel so weit 627 Bucbesprechungen zurückgegangen sein, dass allein deswegen nicht nur eine allgemeine Rezeption, sondern auch die… …erstmals eine umfassende textkritische und textgeschichtliche Erschließung und Präsentation dieses dramatischen Werkteils des Autors. Für die genauere… …mehr, dass von ihm ein neues Interesse daran und einige Anregungen für wissenschaftliche Auseinandersetzungen ausgehen. Anbieten würde sich etwa eine… …(am differenziertesten in sich: Herders große „David“-Rezension, vgl. S. 372–377). Sehr zu wünschen ist zu guter Letzt, dass eine solide…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Der kranke Jude und der große Künstler“ – Richard Dehmels Gedicht

    Richard Dehmels Gedicht „Ein Heine-Denkmal“
    Christian Neuhuber
    …widmen werde 3 , nennt zum ersten Mal ein Gedicht, das – obwohl kaum bekannt – eine durchaus markante Stellung im lyrischen Schaffen Dehmels beanspruchen… …vorweg eine nähere Betrachtung der Rahmenbedingungen seiner Entstehung und der historischen Problematik durchaus lohnen, um im dritten Teil die dominanten… …von platten Floskeln und Begriffen“ 5 in tiefe Krisen gestürzt. Erst mit Ende des Jahres 1894 war es Dehmel durch eine Erbschaft gelungen, sich von… …der große Künstler“ Tatsächlich versucht Dehmel in den folgenden Jahren eine Präzisierung seiner kunsttheoretischen Vorstellungen in unmittelbarer… …künstlerischen Unbekannten, die im Idealfall gegen Null geht, den Reproduktionscharakter also verschwinden lässt, eine phänomenologische Überbewertung der Natur… …Einführungen von Dr. Hans W. Fischer. Bd. 10: Die neue Wortkunst. Eine Zusammenfassung ihrer ersten grundlegenden Dokumente, Berlin 1925, S. 1–210, hier S. 82. 9… …–, durch eine ‚Ästhetisierung‘ den Menschen „von Zwangseinrichtungen und Schutzvorschriften für das Ineinanderwirken der Gesellschaft“ 14 zu befreien… …. Denn diese ‚ästhetischen‘ Menschen wären in ihrer Verbundenheit zur Menschheit imstande, eine neue, ideale Form des Zusammenlebens zu finden. Es sei… …Führung gehetzt habe, sowie auf den „Prototyp des modernen, entarteten Judentums“, dessen Denkmal „eine Schandsäule für das deutsche Volk“ 21 wäre. Zur Zeit… …worden, sondern aus Kostengründen eine schlichtere Portraitbüste des Dichters. Doch wenige Wochen später nahm der Düsseldorfer Stadtrat seine Bewilligung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Das war schon einmal da! wie langweilig!“ – Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …, Hagen 1 Die französische Revolution verstand sich als ein wiedergekehrtes Rom. Sie zitierte das alte Rom genau so wie die Mode eine alte Tracht zitiert. 1… …Analysen getreten, wurde er wieder von strukturalen und poststrukturalen Modellen hinterfragt, auf die schließlich die Debatte über eine… …also durch eine, modern gesprochen, dokumentarische Montage nicht nur historisch kontextualisierbar sind, sondern die entsprechenden Kontexte auf der… …. Wie ist über eine solche einerseits historische, andererseits mit der Historie brechende Revolution zu schreiben? Die Bedeutung des Ereignisses für die… …Henkerskarren eine prominente Fuhre auf den Platz der Revolution gebracht, in dessen Mitte die berüchtigte – der Logik der Revolution gemäß humane, weil egalitäre… …, 7 abgeschrieben aus der „Histoire de la Révolution Française“ von Adolphe Thiers (1823–1827) also – kein geringer Skandal für eine auf die… …– „Stimmen“, finden, daß das alles „schon einmal dagewesen und langweilig“ sei. 8 Büchners Drama ist mithin eine inszenierte Quellenmontage, ein… …Thiers entnommenen Szenen, S. 110. Eine kritische Textversion von „Danton’s Tod“ mit Markierung aller bis dato identifizierten Zitate liegt mit Thomas… …II in: studi germanici NF 9 (1971), S. 223–233. Eine synoptische Edition von Quellen und Dramentext bietet Richard Thierberger (Hg.): Le Mort de Danton… …Zitatmontage aber eine eigene Ästhetik implizieren könnte, ist erst in jüngerer Zeit erwogen worden. 14 Insbesondere Helmut Müller-Sievers hat in seiner Studie…
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