Zeitschrift für
Deutsche
Philologie
  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Hilfe
  • |
  • Mediadaten
Hilfe zur Suche
Ihr Warenkorb ist leer
Login | Registrieren
Sie sind Gast
  • Über
    • Kurzporträt
    • Leseproben
    • Begutachtungsverfahren
    • Hinweise für Autor/-innen (Sprachgeschichte)
    • Hinweise für Autor/-innen (Literaturwissenschaft)
    • Mediadaten
  • Inhalt
  • Archiv
  • Verfasser
    • Verfasser
    • Redaktion
  • Service
    • Benutzerhinweise
    • Jahresinhaltsverzeichnisse
    • Infodienst
  • Bestellen

Suche verfeinern

Nutzen Sie die Filter, um Ihre Suchanfrage weiter zu verfeinern.

Ihre Auswahl

  • nach "2006"
    (Auswahl entfernen)
Alle Filter entfernen

Suchergebnisse

73 Treffer, Seite 5 von 8, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, Rodopi, Amsterdam, New York 2003 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 152).

    Claude Haas
    …. Bereits in den inventionistischen Arbeiten der „Wiener Gruppe“ sieht Theisen eine solche Struktur am Werk, diese wären in der Logik ihrer Studie somit auch… …aus jedem etablierten Kontext gerissen werden, dabei aber nicht primär eine ‚neue‘ möglichst kontextunabhängige Bedeutung gewinnen, sondern den Akt der… …Bedeutungsgebung 312 Buchbesprechungen selbst evozieren. Theisen entwickelt in diesem Zusammenhang eine Art Phänomenologie der Montage, die eine solche Struktur… …jede Form allegorischer Repräsentation und Referenz. Montage depragmatisiert und verfremdet nicht allein eine etwa über sprachliche ready-mades… …aufgenommene ‚Realität‘, vielmehr verweist eine solche der Montage einverleibte ‚Realität‘ auf die Konstruktion derselben in der Montage, verweist also in… …klassische Gattungsgesetze und exponieren damit einher deren kulturelle Nachhaltigkeit, die zugleich als eine solche sozialer Wahrnehmung verstanden wird. In… …Autorin ebenfalls eine Reformulierung der grundsätzlichen Fragen von Referenz und Realismus sowie den Versuch, Chancen und Grenzen eines Mediums in der… …Perspektive eines anderen zur Darstellung zu bringen. 313 Buchbesprechungen Theisen bleibt ihrem Ausgangspunkt durchgehend treu. Eine von der „Wiener Gruppe“… …Gruppe“ gelungen, das eine Reihe bedeutender, teils sogar ingenuöser Beiträge zu bestimmten Einzelphilologien wie selbstverständlich einschließt und über… …und Kommunikation als kulturelle Klischees ausgemacht und unterminiert werden können, ist eine durchaus eingängige Idee. Somit liegt eine im weitesten…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Leidenschaft als konstitutives Element im Schreib- und Leseprozess von Hamanns „Aesthetica in Nuce“

    Eva Kocziszky
    …und Römer, übers. v. Konrat Ziegler, Zürich, München 1979, S. 399. 2 „Auch das Lachen ist eine Leidenschaft – in der Wonne.“ (Übers. v. E. K.) Longinus… …. Ferner sei er der einzige ideale Leser seiner Texte, diejenige Instanz, die „über Wort und Philologie urteilen kann“. 6 Selbst eine Lektüre, die von der… …den Leser für eine dynamische, den Textintentionen folgende Lektüre gewinnen? Mit dieser Frage wollen wir aber keinesfalls einfach modisch sein oder… …durchsetze. „Die ältesten ächten Weisen waren Kämpfer und Schauspieler. Aus ihnen wurden Zuschauer“. 11 Sie hätten gewusst, dass aus der wahren Rede eine… …, Tübingen 1998, S. 80–105. 163 Eva Kocziszky eine solche aktive Potenz besitzt, kann es auch nicht rein passiv, intellektuell, meditativ rezipiert werden. Das… …Vernehmen und Verstehen erschöpft sich nicht in der Konstatierung eines Sachverhalts, es ist auch eine Handlung. Der stark rhetorisierte Text der „Aesthetica“… …der „Aesthetica“ schlägt dem Leser eine Lektüre vor, die sich mit der Erwerbung neuer Erkenntnisse allein nicht zufrieden gibt. Sein vehementer Stil… …ganz und gar profane Texte überträgt: „Jedes Buch ist mir eine Bibel und jedes Geschäfte ein Gebeth.“ 15 Damit unterstellt Hamann allen Büchern eine… …ähnliche Bedeutung wie der Bibel: dass sie bewusst oder unbewusst den einen lebendigen, wahren Gott bezeugen. Wie vermag aber der Autor den Leser für eine… …blutigen, schmerzvollen aber zugleich freudigen Aktes des Gebärens schildert16 , bleibt exzentrisch genug, um eine autororientierte Lektüre als dem Text…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Sagen und Zeigen – Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere

    Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere
    Horst Wenzel
    …courtly literature. 1 Horst Wenzel Die höfische Kultur ist eine ‚Kultur der Sichtbarkeit‘ oder eine ‚Kultur der Gestik‘, wie Jacques Le Goff es formuliert… …werden im kirchlichen Ritus und im höfischen Zeremoniell in eine Praxis der Aufführung integriert, die auf eine ganzheitliche, optisch betonte Wahrnehmung… …. Sichtbarkeit und Imagination im Medienwandel, hg. v. Horst Wenzel. Themenheft der ZfG NF 3, 1999; Haiko Wandhoff: Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche… …, Tituli, Intexte), die auf eine noch zu schreibende Schriftgeschichte im Bild verweisen, und Bilder in Texten (Autorenbilder, Initialen, Miniaturen), die im… …‚evident‘ gemacht wird, als habe es stattgefunden und sei dem Hörer oder Leser gegenwärtig. 7 Evidentia als eine rhetorische Technik, die den Hörer oder Leser… …negotium et res ante oculos esse videatur, dass eine Veranschaulichung (demonstratio, ) dann vorliege, „wenn eine Sache so mit Worten dargestellt… …Bild scheint gleichsam durch das Medium durch, wenn wir es betrachten.“ 9 Er bestätigt damit eine grundlegende Blickwendung von der materiellen… …durch eine wechselseitige Semiosis, die 8 James A. W. Heffernan: The Museum of Words. Ekphrasis and Representation, in: New Literary History 22, 1991, S… …Medieval Philology 3), bes. S. 20ff. 9 Hans Belting: Bild-Anthropologie. Entwürfe für eine Bildwissenschaft, München 2001 (Bild und Text), S. 30. 10 Ebd., S… …eine Ausnahme mit den Bildern am Rande“) – als Aussage über den „Willehalm“ und den „Sachsenspiegel“ missversteht (S. 110). Daraus leitet er die…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    „Documenta Orthographica“ – Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart
    Horst Sitta
    …Reform der Orthographie wieder zugänglich“ zu machen. Die Reihe gliedert sich in eine ältere und eine neuere Abteilung. In der älteren Abteilung A werden… …Wiesbadener Empfehlungen, 2 Bde., hg. v. Hiltraud Strunk 11. Dokumente zu den Bemühungen um eine Reform der deutschen Orthographie in der Ostzone und der DDR… …; Zeit also, eine erste Bilanz zu ziehen. Zuvor aber ein Wort zu dem Umfeld, in das hinein diese Bände erscheinen. 2. Zur Situierung Das Thema Schreiben /… …der fachlichen Öffentlichkeit – fast aus dem Blick, dass es auch eine Schreibforschung gibt, immer noch reich und vielfältig, wenn auch in allerletzter… …Zeit eine bedauerliche Abkehr vor allem jüngerer Kollegen von deren Gegenstand zu beklagen ist. Das Ganze hat eine Geschichte: – Es ist noch gar nicht so… …gestritten, konnten dabei aber miteinander reden, haben einander nicht beschimpft. – Dann kam die Zeit, wo eine Rechtschreib-Reform möglich wurde. Es wurden… …Kommissionen gebildet. Manche von uns wurden in solche Kommissionen berufen, andere nicht – eine erste Spaltung der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Bei den… …keine mögliche Lösung. Sie traten – mehr oder weniger im Zorn – aus den Kommissionen aus – eine weitere Spaltung. Beide Gruppen begannen sich an dieser… …der beteiligten Expertengruppen, dann in der Konstellation Expertengruppe / politische Auftraggeber. In der Schweiz spricht man – bezogen auf eine… …Anerkennung seiner Arbeit in den Franckeschen Stiftungen und in deren Umfeld eine breite Wirkung erzielt und sich hohes Ansehen erworben, mehr wohl, als er…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …Michel Foucault, eine Reihe von Arbeiten der Frage nach literarischen Reflexen sozialrepressiver Ausgrenzung devianten Lebens und Schreibens zugewandt… …. Eine zweite, tendenziell jüngere literaturwissenschaftliche Forschungslinie wirft hingegen Fragen nach anthropologischen Konfigurationen auf. Narren… …andere Quellen in bester naiv-realistischer Manier dafür her, Wirklichkeit, d.h. eine Narrenkultur als solche – die nichts anderes ist als eine beständige… …dabei als früher Vertreter einer ‚Kulturwissenschaft‘, die auf der Schnittstelle zwischen Historie und literarischer Hermeneutik operiert“ 3 , wird eine… …Abbildtheorie – sein Zugeständnis an eine spezifische, in seinem Arbeitsumfeld mit Macht dekretierte Realismus-Doktrin und an sein kritisch bewundertes Vorbild… …1789 ganze Forschungsgebäude lasten. 7 Es ist zu wiederholen: Literarische Narren sind durchgehend Kunstprodukte. Dass selbst eine dem Titel „A Social… …Narrenkosmos im Mittelalter, der Renaissance oder der frühen Neuzeit verbal herangezogen werden, statt sie methodisch präzise für eine historische Anthropologie… …implizite Poetiken stehen. Dass eine solche Untersuchung nicht auf Vollständigkeit zielen kann, braucht nicht eigens herausgestellt werden. In eine… …scheint eine solche Auslassung allerdings partiell zu rechtfertigen. 12 1. „Nachtwachen. Von Bonaventura“ Unter diesem unscheinbaren Titel erschien 1804 ein… …Inhalt des Texts. Im Mittelpunkt der sechzehn Nachtwachen steht der Ich-Erzähler, ein ehemaliger, gescheiterter Poet, der notgedrungen eine ordentliche…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …Jahre eine Reihe von Texten stehen, die 1969 als „Ereignisse“ publiziert worden sind und schon im Titel an eine Ästhetik des Plötzlichen an- 1 Zur Kritik… …späteren Protagonisten als ebenso herrische wie hilflose Versuche, eine längst zerstörte Kontinuität rhetorisch zu restituieren, um ihr zerfallendes Selbst… …sich als leere Geste, mit der eine Ordnung beschworen werden soll, die bereits im Moment der Beschwörung zerfällt. Wie dieses Verfahren zu einer Kritik… …. Schon eine oberflächliche Lektüre erweist indes, dass die 3 Auf diese Dialektik von Reden und Schweigen hat zuerst Ulrich Dronske hingewiesen (Ulrich… …eines Mannes, der „täglich, außer Sonntag, die Urlaube abgerechnet“, eine „Autobuslinie befährt“. Der protokollarische Duktus spiegelt sein entfremdetes… …erscheint als substanzlose Reproduktion, die erst durch eine unerwartete Beobachtung unterbrochen wird: An der Stelle, wo der Weg den Blick auf das Haus… …Kinder zu Bett bringt. Er sieht plötzlich, wie seine Frau die Bluse auszieht und sie über die Sessellehne legt. Sie nimmt vom Herd eine Schale Kaffee… …„Ereignisse“ oder Die Wiederkehr des Verdrängten. Eine psychoanalytische Interpretation, in: Wissen aus Erfahrungen. Werkbegriff und Interpretation heute… …: Selbstzerstörer. Suizidale Prozesse im Werk Thomas Bernhards, Köln, Weimar 2003, S. 31). 6 Da die „Ereignisse“ selten länger als eine Seite sind, gebe ich generell… …Plötzlichkeit artikuliert, beansprucht laut Bohrer eine „die Kontinuität der erzählten Zeit aufhebende Dignität“. 8 Aufschlussreich ist diese Deutung nicht nur…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Schnittpunkte. Deutsch-Niederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Ulrike Zellmann, Urban Küsters, Waxmann, Münster u. a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), 352 Seiten, 20 teils farbige Abbildungen

    Amand Berteloot
    …Hypothese, die Handschrift gehe auf eine niederländische Quelle zurück, ordnet den Aufsatz dem Thema der deutsch-niederländischen Literaturbeziehungen zu… …Ausgabe von 1526/1545 und stellt anhand von Auslassungen, Raffungen 134 Buchbesprechungen und Kürzungen eine Abmilderung der Eulenspiegelfigur fest, die… …des Verfassers nimmt die Kompilation nach Meinung des Verfassers eine Mittelstellung zwischen oberdeutscher und niederländisch-niederdeutscher… …seiner auffallend kurzen Regieanweisungen als einen Grenzfall zwischen geographischen Räumen und literarischen Gattungen. Sie meint darin „eine Anspielung… …, Predigten, Priameln und Rezepten besteht. Der Verfasser charakterisiert sie als eine Art Hausbuch, zusammengestellt von einem Kompilator, dessen… …Vorgehensweise eine „unernste, manchmal auch burleske Weltsicht“ (S. 231) offenbart. Bleiben zum Schluss noch drei Beiträge, die sich weniger gut in die allgemeine… …hinaus kaum bekannten Heiligen Lidwina von Schiedam. 135 Buchbesprechungen Diese deutsch-niederländische Initiative verdient eine Fortsetzung. Wenn die…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Spätformen mittelalterlicher Buchherstellung. Bilderhandschriften aus der Werkstatt Diebold Laubers in Hagenau, 2 Bde., Reichert Verlag, Wiesbaden 2001, I: XII und 294 Seiten, II: XII und 345 Seiten

    Ursula Peters
    …auch der literarhistorischen Arbeit mit illustrierten Hss. eine ausgezeichnete Grundlage liefern. Allerdings unterscheiden sich beide Arbeiten sehr… …Vorstellung von der Werkstatt Laubers und ihrem Vorgängeratelier von 1418 in eine flexible Abfolge einzelner Produktionsphasen auszufalten, die organisatorisch… …rationaler Arbeitsschritte sei die Organisationsform allerdings weniger mit den Begriffen ‚Schreibstube‘ oder ‚Werkstatt‘ zu fassen, die eine unzutreffende… …Seite steht Diebold Lauber zur Diskussion, jener Schreiber einiger Hss., zweier Bücheranzeigen und eines autographen Briefes, in dem eine Reihe von… …Unterscheidung zeitlich gestaffelter Produktionsphasen ist ein Merkmalbündel für 128 Buchbesprechungen eine „ideale Lauberhandschrift“ (S. 91): ihre besondere… …. kennzeichnend sei. Und in den Jahren 1425–1428 scheint sich mit der Arbeit der Malergruppe A eine neue Organisationsstruktur und ein neues Programm herausgebildet… …umfasse mit 29 Hss. den Zeitraum von etwa 1425 bis in die späten 30er Jahre, in dem in einem auf Historienbibeln spezialisierten Kleinbetrieb eine zunächst… …mehr eine interne Differenzierung erlaube. Die nächste Phase von den späten 30ern bis Mitte der 50er Jahre, die „Blütezeit des Unternehmens“ (S. 109–135)… …für eine Marktorientierung des Unternehmens: Zwar scheine man inzwischen über einen gewissen Vorrat an Papier zu verfügen, aber die Herstellung erfolge… …Buchbesprechungen die für die dritte, die letzte Phase des Unternehmens, von 1455 bis 1468, charakteristisch sei: eine Vielfalt der Buchgrößen, der Texttypen und…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Christiane Koopmann, Aspekte der Mehrgliedrigkeit des Ausdrucks in frühneuhochdeutschen poetischen, geistlichen und fachliterarischen Texten, Kümmerle, Göppingen 2002 (GAG 701), 205 Seiten

    Rudolf Bentzinger
    …geleugnet, aber die „Häufung der Paarformel [...] im 15. Jahrhundert“ wird nicht als „stilistisches Phänomen, sondern“ als „eine Verstehensnotwendigkeit“… …mehrgliedrigen Ausdrucks [...] einer offiziellen, gehobenen Sprachebene zukommt und nicht der persönlichen Aussage, nicht der Alltagssprache“ (ebd.). Eine solche… …Vorsicht und Ausgewogenheit in der Bewertung unterschiedlicher Forschermeinungen hätte der Verfasserin auch gut angestanden. Sie bezieht jedoch eine… …einseitige Position, wenn sie etwa S. 7 schreibt: „Werner Besch vertritt zu diesem Thema eine extreme Außenseiterposition. Er sieht in dem vermehrten Auftreten… …geboren‘, es diente als Vehikel einer allgemeinen überregionalen Kommunikation, da eine normierte deutsche Schriftsprache für alle Dialektgebiete noch nicht… …eine große Belegmenge verfügbar. Extrem wäre es allerdings, der Doppelform (Zweigliedrigkeit) jetzt nur noch diese Funktion zuzuschreiben, ohne Rücksicht… …Beurteilungen zur Forschungsgeschichte bietet, hervorheben müssen. Eine Nachlässigkeit ist auch das Übergehen der profunden Arbeit Gerhard Kettmanns „Formen und… …absolute „Keinesfalls“: S. 45 bringt sie als Beispiele, „die rein tautologische Funktion besitzen, also eine ‚Modeerscheinung‘ des 14. und 15. Jahrhunderts… …. Kurt Ruh, Tübingen 1985, [TTG 19], S. 89–125) „für das vermehrte Vorkommen von Zwillingsformeln eine ‚bunte Palette von Impulsen‘ verantwortlich, ‚die… …Zielgruppenbedürfnis mindestens zwei Funktionen“ an, „eine rhetorische und eine sprachausgleichende. Die erstere ist sicher die generellere – zeitübergreifend und…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Fort mit Dir nach Paris! Mozart und seine Mutter auf der Reise nach Paris, hg. und komm. v. Ingo Reiffenstein

    Werner Besch
    …1778 nach Paris. Überall war eigentlich das Ziel, Aufträge und insbesondere eine feste Anstellung des jungen Mozart, vorzüglich an einem Hof, zu erlangen… …Wandel der Briefkultur allgemein, in die Emanzipation der Gattung Frauenbriefe und in den Prozess der Ablösung oberdeutscher Schreibkonventionen durch eine… …. Jahrhundert öffnet die Tore weit für eine private Briefkultur nicht nur, aber insbesondere auch für Frauen. Damit wären wir dann auch schon bei der wohl… …, Flexionsmorphologie u.a.m. Die Kommentierung ist da für den normalen Leser nötig und hilfreich. Auch im Anredeverhalten ist das eine Zeit des Umbruchs. Die Eltern duzen… …der älteren Zeit. Bald aber kündigt sich allgemein eine Änderung an, wie man etwa dem Titel einer Streitschrift 1811 wohl entnehmen darf: „Ueber die…
    Alle Treffer im Inhalt anzeigen
◄ zurück 3 4 5 6 7 weiter ►
  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Datenschutz
  • |
  • Cookie-Einstellung
  • |
  • AGB
  • |
  • Hilfe

Die Nutzung für das Text und Data Mining ist ausschließlich dem Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG vorbehalten. Der Verlag untersagt eine Vervielfältigung gemäß §44b UrhG ausdrücklich.
The use for text and data mining is reserved exclusively for Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG. The publisher expressly prohibits reproduction in accordance with Section 44b of the Copy Right Act.

© 2026 Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Genthiner Straße 30 G, 10785 Berlin
Telefon: +49 30 25 00 85-0, Telefax: +49 30 25 00 85-305 E- Mail: ESV@ESVmedien.de
Erich Schmidt Verlag        Deutsche Sprache        ARCHIV

Wir verwenden Cookies.

Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Anpassen Cookies ablehnen Alle akzeptieren

Cookie-Einstellungen individuell konfigurieren

Bitte wählen Sie aus folgenden Optionen:




zurück