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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Deutsch-niederländisch/niederländisch-deutsche Literaturbeziehungen im Mittelalter. Internationale Fachkonferenz zur Erforschung überregionaler Verbundenheit in der mittelalterlichen Kulturregion Rhein-Maas, 22.–25. Februar 2000 in Düsseldorf.

    Angelika Lehmann-Benz
    …anonym, jedoch rezipiert wurde; während im eigentlichen Ruusbroec-Kreis um 1350 kaum eine Tauler-Rezeption stattfand, setzt diese aber ab 1450 verstärkt… …sowie die Textüberlieferung, die auf eine Verbindung mit der gelehrten Mystik der deutschen Dominikaner hindeuten. Die Spezifität der späten Frauenmystik… …den Niederlanden so spät einsetzte (eine Ausnahme ist Antwerpen), während Köln sich sehr früh und machtvoll als Druckort etablieren konnte. Gegen die… …rezeptiv offenen Literaturregion, die sich durch eine zunehmend institutionelle Vernetzung des Raumes (Adelsbibliothek der Eifler Grafen von Manderscheid-… …der Prosa und unterstützt durch den frühen Buchdruck eine enorme Breitenwirkung. Dem Komplex vielgestaltiger, aber wenig beachteter Handschriften galten… …Texte („Moralium dogma philosophorum“, eine Spruchsammlung und das „Bestiaire d’Amour“ von Richard de Fournival) die, so konnte es Gerritsen überzeugend… …, dass das Fragment H 51 auf eine gemeinsame Vorlage mit der Handschrift A zurückgeht und selbstständig unter einem eigenen Konzept gekürzt hat. Der… …deutlich den männlichen Protagonisten in seiner kämpferischen und intellektuellen Überlegenheit. Brüggen sieht darin eine nach dem biographischen Schema… …Gewalt bezogen sich die Textbeobachtungen von Zellmann für den „Valentin und Namelos“ und Lehmann-Benz für die „Haimonskinder“. Im Valentin wird eine Stufe… …, sondern das Umgekehrte der erwünschten Ideale performativ in Szene und erwecken so eine Gemeinsinn stiftende Identität zwischen Publikum und Spielern. Um…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Hans-Jochen Schiewer, ‚Die Schwarzwälder Predigten‘. Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Sonntags- und Heiligenpredigten, Niemeyer, Tübingen 1996 (MTU 105)

    René Wetzel
    …confecta‘ – ‚work in progress‘. (S. 63) 464 Buchbesprechungen Ein Zusatz sichert die Entstehung – spätestens um 1300 – in einem Kloster, der Verweis auf eine… …. 75–80) auch eine textgeschichtliche (eigentlich textkritische) Analyse der Gr-Fassung vorgelegt, wobei Schiewer die (nicht überlieferten) Vorlagen der drei… …anderen Handschriften der Fassung, worunter die eine auch als Vorlage für die Vulgat-Fassung gedient haben dürfte, als „Autor(en)- bzw. autor(en)nahe… …und Z) der Corpusund eine (F) der Streuüberlieferung zuzuordnen (S. 80–96). Fehlt bei letzterer praktisch jeglicher Hinweis auf ihre mittelalterliche… …Überlieferungsgeschichte und den Gebrauch, so bieten Glossen und textinterne Daten bei Z Schiewer Hinweise auf eine Verwendung „zur erbaulichen Lektüre, Kirchenjahr… …begleitend und unabhängig davon“ (S. 88f.) (wahrscheinlich) im Benediktinerkloster Zwiefalten, obwohl potenziell auch eine Nutzung als Predigthandbuch im… …, so sieht Schiewer bezüglich der Sonntagspredigten in der Vulgatfassung den Endpunkt dieses Arbeitsprozesses, eine „Ausgabe letzter Hand“ (S. 97), und… …beiden Teile nicht in einem Zuge entstanden sein können. Im Gegenteil sei es „durchaus denkbar […], daß ursprünglich eine Bearbeitung, d.h. eine Ausgabe… …diente – im Anschluss an eine Briefformelsammlung – einer Augsburger Familie mit mutmaßlichen Beziehungen zur städtischen Verwaltung der erbaulichen… …bestand. Am Anfang dieses Erfolgs steht nach Schiewers Ansicht allerdings eine klare Strategie der franziskanischen Predigt-Redakteure, die sich generell in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Ich Ajax der sein Blut“. Heiner Müllers lyrische Inszenierung des Tods der Tragödie

    Michael Ostheimer
    …langsamer verblödende Kino Ich Dinosaurier nicht von Spielberg sitze Nachdenkend über die Möglichkeit Eine Tragödie zu schreiben Heilige Einfalt (292,1–7). 1… …bändigen. Auf den ersten Blick also überrascht Müllers Unterfangen, eine Problematik, die der Poetik der Tragödie zugehört, lyrisch zu vergegenwärtigen. Die… …man dem Gros der Theoretiker im 20. Jahrhundert, eine tote Gattung3 ; desungeachtet erklärt man aber Heiner Müller seit nunmehr reichlich zwanzig Jahren… …sich diese Fra- 2 Eine bedingte Ausnahme davon stellen die „Bakchen“ des Euripides dar. Bedingt deshalb, weil die – keineswegs unübliche – Themenwahl… …jedoch um eine Metatragödie, deren Gehalt darin besteht, zu zeigen, „wie ein Drama auszusehen hat, woher es stammt, welche Elemente es enthalten muß und… …, in: Die Zeit v. 8. Juni 1990, S. 57–58; bis Michael Schneider: Bertolt Brecht und sein illegitimer Erbe Heiner Müller. Eine Streitschrift, in: ndl 3… …Gedichts bestimmend, auf zweifache Weise zum oft beschworenen Tragödientod Stellung bezogen. 1. Der Text führt – vorwiegend in der ersten Hälfte – eine Reihe… …anatomisch, Ajax als Mittel des reinigenden Eingriffs verstanden) und bei dem Selbstmord um sich überbietende Formen der Autoagression; eine aufsteigende Reihe… …spezifiziertes Stoffreservoir der Dichtung (vgl. Peter Kobbe: Mythos und Modernität. Eine poetologische und methodenkritische Studie zum Werk Hans Henny Jahnns… …präjudiziert. 10 Bei dem Warenzeichen Ajax handelt es sich tatsächlich, wie eine diesbezügliche Anfrage bei der Colgate-Palmolive GmbH ergab, um „den Helden aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Kerstin Bartels, Musik in deutschen Texten des Mittelalters, Lang, Frankfurt/M. u.a. 1997 (Europäische Hochschulschriften 1601).

    Martin J. Schubert
    …Belegstellen älterer Forschung und vermehrte sie durch eine Auswahl von Stellen aus weiteren Texten (S. 15). Eine Anforderung an die Belege war, dass sie Anlaß… …anzusehen. Beispielsweise findet Bartels im Minneturnier (15. Jh.) „bereits […] eine größere Orgel […], die ihren festen Platz auf der Empore der Kirche… …auffordert, statt der Harfe dem göttlichen Wort zu lauschen (S. 117) – sucht man nicht ohne weiteres unter der „Musik des Teufels“. Geholfen hätte eine… …allein „Busine“ zur Kennzeichnung, dass sich dies Instrument von der modernen Posaune unterscheidet (S. 25). Da sich hinter dem Namen bis zum 15. Jh. eine… …. 391. 458 Buchbesprechungen rung von „Busine“ und „Trompete“ jeweils im Einzelfall problematisiert werden. Überhaupt wurde auf eine handhabbare… …erwähnt (S. 336). Das Verdienst des Bandes ist es, eine reiche Materialsammlung vorgestellt und aufgeschlüsselt zu haben. Dies bietet Grundlage und Anregung… …für weiteres; die ansatzweise durchgeführten Querschnitte (S. 401f.) ließen sich ausbauen. Interessant wäre zum Beispiel eine vergleichende Untersuchung… …der verschiedenen Arten von Empfangsmusik (S. 70, 72, 196ff., 224); lohnen dürfte sich auch eine Gegenüberstellung von höfischem Tanz und dem Tanz der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wo fand Brentano die blaue Blume der Romantik?

    Heinz Härtl
    …erinnert den literaturgeschichtlich Gebildeten an eine dramatische Literatursatire, mit der Brentano Kotzebues gegen die Jenaer Romantik gerichtete Satire… …den Frühromantikern und ihren Gegnern aus den Lagern der Spätaufklärung und Unterhaltungsliteratur. 3 Eine Hauptrolle in diesen Richtungskämpfen hatte… …Frühromantik, begleitet von den Stimmen der Umwelt. In Einzeldarstellungen, Berlin 1958, S. 352, 444. Daß Brentano zugleich auf eine am 30. April 1800… …„Casperle“ als Inszenierungsstätte der drei angekündigten Stücke nimmt eine weitere frühromantische Polemik gegen die „Allgemeine Literatur-Zeitung“ auf. Sie… …„Gustav Wasa“ zu Schellings Aufforderung, eine gemeinsame Front der besseren Autoren gegen die von der „Allgemeinen Literatur-Zeitung“ repräsentierte… …Regestform, Bd. III, hg. v. Karl-Heinz Hahn, Redaktor Irmtraut Schmid, Weimar 1983, S. 189f. 7 Athenaeum. Eine Zeitschrift, hg. v. August Wilhelm Schlegel und… …Friedrich Schlegel, Nachdruck Darmstadt 1983, Bd. III, S. 117. 8 Ebd., S. 118. 9 Eine persönliche Beziehung um 1800 ist jedoch nicht dokumentiert. Die… …junge Brentano interessierte 12 , war Ende 1798 gestorben. Falls mit „Green“ überhaupt auf eine zeitgenössische Person angespielt ist, dann wohl über die… …vorspielartigen Charakter. Sie kommt in einer nichtsatirischen Partie des Werks zum Ausdruck, das man mißversteht, wenn man es ausschließlich für eine chaotisch… …verbunden. Als „poetisches Spiel“ ist vor allem eine „Simphonie“ betitelte große Szene gestaltet, in der ein synästhetisches Kunstideal aus Musik und Dichtung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Ulrich Karthaus, Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. Verlag C.H. Beck, München 2000.

    Eberhard Hilscher
    …an den Rationalismus. Überleitend beschreibt der Verf. Johann Georg Hamanns Eintreten für Homer und Shakespeare, eine empfindungsreiche… …selbstironisch als „Wurststil“ glossierte, eine Kombination von „Brocken, Fragmenten, Grillen, Einfällen“. – Als maßgeblicher Anreger des Sturm und Drang erscheint… …, Satzbrüche und Emotionen im „Werther“, das „Prinzip der Stilmischung“ bei Lenz und Wagner. Allgemein sei bei den damaligen Schriftstellern eine kreative… …. An eine Überlieferung in Dantes „Göttlicher Komödie“ anknüpfend, veranschaulicht es, wie ein heimtückischer Erzbischof den Grafen Gherardesca nebst… …hauptsächlich erregte Monologe und Dialoge zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Wirrnis und Standhaftigkeit; flinken Stimmungswechsel und eine „Steigerung der… …dessen ungestümer Freiheitsdrang, der damit freilich im wesentlichen Freiheit für Faustrecht, Selbsthelfertum und Ständeordnung meint. Eine weitere… …Aufrührer, der eine Bürgertochter heiraten will und deshalb seinem präsidierenden Vater den Gehorsam aufkündigt, doch seine pathetische Subjektivität deutet… …den Namen gab, geriet das Drama in Vergessenheit. Es sollte ursprünglich „Wirrwar“ heißen, eine „recht genau[e]“ Bezeichnung, wie Karthaus meint, denn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Andrea Gnam, Die Bewältigung der Geschwindigkeit. Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Walter Benjamins Spätwerk. Wilhelm Fink Verlag, München 1999.

    Albert Kümmel
    …Schritt halten zu können. Der medizinische Diskurs, der die Gefährdungen von modernem Verkehrs- und Großstadtleben thematisiert, kennt eine Vielzahl… …Geschwindigkeitsdiskurses, das eine Veränderung der Raumstruktur im Zuge steter Beschleunigung behauptet, in den Mittelpunkt der Untersuchung. Die verbreitete Vorstellung… …welcher Beobachtungsebene die Arbeit sich situieren möchte. Versucht sie eine Erstbeobachtung mit anthropologischem Aussageziel: so und so kann… …Unterscheidung der beiden Idealtypen von Räumlichkeit fragwürdig werden läßt. Im Kontext Musil sprechen mindestens zwei weitere Argumente gegen eine solche… …konzeptionalisiert, nichts als diskursive Umschriften experimentalpsychologischer Versuchsaufbauten. Eine unmediatisierte Leiblichkeit, die dann den velofizerischen… …Entstehungsherd gefunden, der literarisches und naturwissenschaftliches Wissen auf eine gemeinsame Frageebene hin durchstößt. Für Walter Benjamin, den zweiten Autor… …Benjaminschen Figuren aufzeigen. So verweist sie auch anläßlich des Kunstwerkaufsatzes auf eine „Ambivalenz“, die sie für Benjamins Umgang mit… …selbst: die Operation mit einer Leitdifferenz, die aufgebaut wird, um eine Argumentationslogik zu initiieren, die diese an den Rand ihres Zusammenbruchs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Diskurse über soziale Mobilität im Spiegel von Fiktion und Historie: Die ‚Bauernszene‘ im „Renner“ Hugos von Trimberg (V. 1309–2280) und das achte Gedicht der „Seifried Helbling“-Sammlung (SH VIII, 1–410)

    Inés de la Cuadra
    …historischen Anspruch hin. Der höfische Roman ist in einen Gebrauchszusammenhang eingebunden und kann eine didaktische Dimension für sich beanspruchen. 4 Auf der… …sein poetisches Unterfangen beschreibt, an die Integumentum-Lehre anlehnt, jedoch nicht eine verborgene Bedeutung meint, die aufgedeckt werden müsste… …durch eine Triade des Realen, Fiktiven und Imaginären zu ersetzen. 6 Iser definiert das Reale als die „außertextuelle Welt“, die das Bezugsfeld des Textes… …bildet, worunter auch andere Texte zu verstehen sind, die eine Interpretation von Wirklichkeit liefern. Das Reale ist „die Vielfalt der Diskurse, denen die… …Wahrnehmung von Realität und wird andererseits durch den Akt des Fingierens in eine wahrnehmbare Form gebracht. 8 Der Akt des Fingierens schafft das Realwerden… …von Imaginärem und die Irrealisierung von Realem. Er ‚übersetzt‘ das Imaginäre in eine konkrete Gestalt zum Zweck des Gebrauchs und konstituiert sich in… …drei Schritten: 1. die Selektion aus Realitätselementen, bei der eine Absicht und somit die Intentionalität des Textes zum Ausdruck kommt 9 ; 2. die… …ein Eindruck von Realität entstehen soll. 11 Durch die Selektion von Realitätselementen kehrt im fiktionalen Text eine erkennbare Wirklichkeit wieder… …fassbar – wie noch zu zeigen sein wird, spielt die Tradition Neidharts eine konstitutive Rolle. Die Erzählung von Ruprecht und Geppe ist Teil eines… …wünschen eine Belehrung darüber, wie es kommt, dass die einen adlig sind, die anderen unadlig, die einen frei, die anderen leibeigen (V. 1321–1340). Der Gast…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Thomas Ehlen, Hystoria ducis Bauarie Ernesti. Kritische Edition des „Herzog Ernst“ C und Untersuchungen zu Struktur und Darstellung des Stoffes in den volkssprachlichen und lateinischen Fassungen, Narr, Tübingen 1996 [ScriptOralia A, 23]

    Thomas Bein
    …schriftlichen Quellen rezipieren zu können“ (S. 18). Unter Rückgriff auf eine von P. Koch und W. Oesterreicher (Roman. Jahrbuch 36, 1985, S.15–43) vorgenommene… …zugrundeliegenden „historischen Basisgeschehnissen“ und uns noch zugänglichen Textdokumenten nicht eo ipso eine mündliche Grundstufe ausschließen. Auch wäre ich… …m.E. wenig Sinn macht, den HE über dieses ,Schema‘ in eine an sich schon fragwürdige und problematische Kleingattung ,Spielmannsepik‘ einzubinden… …der lateinischen Fassungen geht dahin, dass allen eine „lateinische Prosafassung mit Verseinlagen“ zugrunde liegt (S. 207), wobei die Fassung C an ein… …Übersetzung von ,HE‘ C) und in Joh.[anniterbibl.] A 68, einer Straßburger Pergamenths. aus dem 14. Jh., die 1870 verbrannt ist. Für eine neue Edition kommen… …freilich nur die beiden erhaltenen Hss. in Frage, die „nicht in direktem Verhältnis zueinander stehen, [...] jedoch zumindest mittelbar auf eine gemeinsame… …ist. Ehlen ist eine beachtliche Studie gelungen, die philologische Grundlagenarbeit (Edition) ebenso bietet wie aktuelle textgenetische Analysen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zwischen Protestantismus und Katholizismus: Zu einem poetischen Strukturprinzip der Lyrik Georg Trakls

    Wolfgang Braungart
    …offensichtlich viel mehr als nur die religiöse bzw. konfessionelle Orientierung der Bevölkerung. Sie wollen eine Mentalität charakterisieren. ‚Katholisch‘ steht… …für sinnlich, lebensfroh, anschaulich, dem Erfahrbaren und Konkreten zugewandt, auch für vital, exzessiv, für eine starke Zäsur zwischen Alltag und… …und ‚katholisch‘ sollen also eine kulturelle Dichotomie markieren, wie wir überhaupt dazu neigen, kulturelle Prozesse und unsere Kultur insgesamt in… …kulturelle Komplexität auf eine übersichtliche Struktur. Das ist also auch zu bedenken, wenn man mit dem Deutungsmuster von ‚protestantisch‘ vs. ‚katholisch‘… …eine wichtige Quelle für den fundamentalen Paradigmenwechsel im 18. Jahrhundert, für die Entdeckung 2 Vgl. Max Weber: Die protestantische Ethik. I. Eine… …. Denn wer vermöchte zu sagen, was das Subjekt ausmacht, was es in seinem Innersten ist? Das ist eine – so nur ganz grob skizzierte – bewußtseins- und… …. 11 Der poetische Versuch, den innersten Grund des Selbst zu formulieren, kann aber eine so überzeugende ästhetische Kraft entfalten, daß er eine… …deutlich Allegorische die ästhetische Überzeugungskraft des Mythos schwächt.) Es ist deshalb, scheint mir, eine müßige Frage, ob die neue Mythologie, wie sie… …z.B. vom „Ältesten Systemprogramm des deutschen Idealismus“ gefordert wird14 , ‚nur‘ eine ästhetische Mythologie sein soll, weil alle Mythologie… …artikulierte sich nicht nur die Sehnsucht nach dem bergenden Universalismus der sancta ecclesia, sondern auch ein ästhetisches Problem. Sie war auch eine…
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