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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Bernd Witte: Jüdische Tradition und literarische Moderne. Heine, Buber, Kafka, Benjamin, Carl Hanser, München 2007.

    Tore Langholz
    …Witte zugleich darüber im Klaren, dass die Form des talmudischen Kommentars nicht mehr als „religiöse Rede“, sondern in Form „historischer Zitate“… …Gemeinde und gegen die Verpflichtung der Gebote wird einer individuellen Religiosität das Wort geredet, das sich sogar mehr römisch-paulinisch denn jüdisch… …Schreiben geltend macht, wird die jüdische Tradition des Kommentierens zwar nicht mehr direkt, doch immer noch als Kommentar zweiter Ordnung kenntlich (vgl. S… …Wissenschaften manche Allüre aus der jüdischen Tradition erklären, die man gar nicht über das Phänomen Kabbala ausdeuten müsste – was um so mehr Gemeinsames mit… …Heine und Kafka vermuten lässt. Witte über Benjamin: Benjamin wendet die Methode religiöser Wahrheitssuche nicht mehr nur auf den heiligen Text, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Daniela Gretz: Die deutsche Bewegung. Der Mythos von der ästhetischen Erfindung der Nation, Wilhelm Fink, München 2007.

    Dirk von Petersdorff
    …nationalpädagogisches Spätwerk, das seinen Ausdruck nicht mehr allein in der Literatur, sondern vor allem in den sozialen Praktiken des George-Kreises findet“ (S. 147)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Barry Murnane: "Verkehr mit Gespenstern". Gothic und Moderne bei Franz Kafka, Ergon, Würzburg 2008.

    Malte Kleinwort
    …Fantastischen auf Kafka anzuwenden, so erscheinen auch die Gespenster in Murnanes Untersuchungsrahmen weitaus mehr zu sein als bloß fantastische Geschöpfe…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Michael Cramm: Ghost/Writer. Autorschaft in Heiner Müllers Spätwerk, Königshausen & Neumann, Würzburg 2009 (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Band 668).

    Nikolaus Müller-Schöll
    …. Ab und zu gab es einen kleinen Grenzkrieg. Aber es passierte nichts Aufregendes mehr.“ 2 Als der belesene Philologe, der Müller auch war, wusste und… …Schriften, die zwischen 1989 und dem Tod des Schriftstellers im Jahr 1995 entstanden sind, mehr oder weniger ignoriert. Einem ersten Teil, in dem Cramm die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Irrgänger, Teufelskinder und unkeusche Spiele.

    Althochdeutsche Griffelglossen zu Isidor von Sevilla "De ecclesiasticis officiis"
    Andreas Nievergelt
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal "Erec" am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …Hartmanns zweiten Artusroman, den „Iwein“, 8 aber den „Erec“ nicht mehr. Auch bei Diepolt Lauber im Elsaß, dem großen Handschriftensortimenter der Mitte des… …verballhornen in dieser Zeit den Namen Erecs, wo er als Figur in anderen Artusromanen vorkommt, weil er ihnen offenkundig nichts mehr sagt. 10 Der Roman war also… …, aber außer Bruchstücken von drei Exemplaren keine erhaltenen Abschriften, dagegen existiert im 15. und 16. Jahrhundert weitgehend keine Rezeption mehr… …Fassung oder Bearbeitung 23 , sondern wohl am ehesten einen Stoff in einer bestimmten Gestaltung und unter dem mehr oder minder starken Signet eines… …mehr zurückgelangen kann; Bearbeitungen dagegen die offenkundig sekundären Umgestaltungen einer vorausliegenden Version des Texts. Mehrere Repliken auf… …Text und Schrift begründenden Situationen poetischer Kommunikation keine selbstverständlich privilegierten mehr, keine Hierarchie, und also auch keine… …Alter und hohe Textqualität zumindest für die zweite Texthälfte sicher nachweisen, den mehr als 300 Jahren zum Trotz, die zwischen Entstehung und… …mehr angezweifelt werden, seit Nellmann (Rez. Cormeau/Gärtner, in: ZfdA 119, 1990, S. 243) gezeigt hat, dass die Verszahl zwischen 4317 und 4629 exakt… …identifizierbar ist: es ist ein Erecroman. 37 Bei dieser Identifizierung hilft der frz. Text Chrétiens weit mehr als der Ambraser Text. Mit anderen Worten, auch… …wenig mehr Zeilen“; Nellmann: Zwettler Erec [Anm. 37], S. 4f.: 21/22 Zeilen pro Seite; Gärtner [Anm. 37], S. 41: „Blattgröße zwischen Oktav- und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Konrad IV. und die "Weltchronik" Rudolfs von Ems: ewiclich memorial und imperiale Agenda vor neuem Quellenhorizont

    Mathias Herweg
    …literaturwissenschaftlichen Aufarbeitung trotz so gewichtiger wie verfrüht aufgegebener Ansätze7 nach wie vor harrt. An Rudolf mehr als an jedem anderen deutschen Dichter der… …. Kanzlei um ca. 100 erhöht und damit mehr als verdoppelt hat (bislang waren rund 70 Texte überliefert); auf neue, unter Umständen auch für die Einschätzung… …nicht mehr publizistisch-zeithistorischen, sondern spezifisch chronistischen Konzeption Rudolfs zusammen, die eine enzyklopädisch umfassende ist und sich… …Zukunft der Chronistik, nur eben nicht mehr der lateinischen. Dies ist das grundlegend Neue an Rudolfs „Weltchronik“: Sie gibt das Idiom der Ge- 12 Vgl… …Legitimität, mehr noch: befand sich auch jenseits des durch die Gnadengüter der Kirche gewährten Heils. Der Sohn des seit 1227 wiederholt gebannten, als Ketzer… …selbst einst menschlîchen trat, als Schauplatz des Heilsgeschehens und als der edilsten kúnige houbit lant begründet es ein nicht mehr nur imperiales… …sullen gehorsamen (WC, vv. 21560 ff.). Der kúnigliche namen lässt an dieser Stelle aufhorchen: Es ist nicht mehr das Kaisertum, über das Konrad nie… …fürs erste vor – und später ließen die veränderten Verhältnisse keine Chance mehr, das Versäumte nachzuholen und Konrads Makel zu beheben. Gekrönt wurde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Bildphilologie. Hartmut Kuglers kommentierte Neuedition der Ebstorfer Weltkarte

    Hans Jürgen Scheuer
    …Faksimile sowie der Begleitband mit Untersuchungen und Kommentar bringen eine mehr als zwanzig Jahre währende Forschungsarbeit zum Abschluss, von der im… …dadurch aber erscheint sie in einem neuartigen, strahlenden Licht, das an den alten Tafeln zweifellos mehr Information zutage fördert, als selbst die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Eine Vermutung zu Hl. 25 degano dechisto

    Stefan Zimmer, Stefan Müller
    …„Hildebrandslied“ ist seit seiner Entdeckung im Jahre 1715 immer wieder Gegenstand mehr oder weniger ausführlicher germanistischer Untersuchungen gewesen. Die… …nicht mehr angenommen: Jedes *gn, *hn, *in sei unter Kluges Gesetz gefallen. Zur Erklärung des *in in awn. þegn usw. wird dort ersatzweise erwogen, dass… …die regelmäßige wäre. 3. Die dritte Erklärung ist, Lühr21 folgend, unwahrscheinlich. Das gilt umso mehr, wenn sich der Widerstand von *iwn gegenüber… …eines Positivs, der nicht im Ahd. belegt ist. Das ist wohl möglich, aber mehr oder minder unwahrscheinlich, weil Superlative eher seltener gebraucht und… …Stefan Müller Wendung degano dechisto wurde lange nicht mehr als figura etymologica verstanden: so wenig wie … chind, in chunincriche; chud ist min al…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    mit sorgen er gap si in gotes phlege. Bemerkungen zum Text von Hartmanns "Erec' (v. 5309)

    Eberhard Nellmann
    …bemüht. Es scheint mir an der Zeit, die Lesart der Ambraser Handschrift, die wir nun immerhin seit mehr als zwanzig Jahren kennen, endlich ernst zu nehmen… …einer anderen Frau zu helfen, das scheint sich Erec, nach mehreren gemeinsam bestandenen Abenteuern, nun nicht mehr erlauben zu wollen. Er ist besorgt8…
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