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674 Treffer, Seite 22 von 68, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …Buchbesprechungen John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache, übers. v. Andrea Dortmann, Wallstein, Göttingen 2011. Auch… …Reading auf Diderots Dialog „Le neveu de Rameau“, der über die Hälfte der Monographie einnimmt, und auf dessen Rezeption in der deutschen (Früh-) Romantik… …. Einerseits sieht der Autor einen Zusammenhang zwischen dem furor poeticus und der Bindung der Musik an das Wort im 18. Jahrhundert, zwischen dem… …Unmittelbarkeitstopos der Musik und dem Wahnsinn, den er nicht einfach 6 Vgl. zu diesem Problem in systematischer Konfrontation des Trauerspiels mit der Tragödie Eva… …Geulen: Das Ende der Kunst. Lesarten eines Gerüchts nach Hegel, Frankfurt/ Main 2002, S. 93–100. Vgl. darüber hinaus die in der deutschen… …. 620 Buchbesprechungen als Metapher, sondern auf der Grundlage von Foucaults „Histoire de la folie“ (1961) diskurgeschichtlich präzis einordnet. Die… …dritte, auf Deutsch etwas umständliche Begriffsprägung, „das Außerkraftsetzen der Sprache“ („the Unworking of Language“, wie es im englischen Original… …an die vorliegende Differenzierung anschließt, bildet die autobiographische Nichtdarstellbarkeit des Selbst, das in der Stimme zwischen Subjekt und… …Murr“. Doch nun alles der Reihe nach. Ausgangspunkt der Überlegungen sind die ‚Lehrjahre Diderots‘, die Hamilton als „dokumentarische Wüste“ (40)… …bezeichnet. Die Leerstelle füllt nun Diderot nicht wie der ‚antirameauistisch‘ und ‚antipolyphon‘ eingestellte Rousseau mit dem Anspruch narrativer Kohärenz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …Buchbesprechungen Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller, Winter, Heidelberg 2010. Heiner Müller war und ist… …allerdings geraten auch andere Gattungen und Texte dieses Autors in den Blick der Literaturwissenschaft. Geradezu ein Paukenschlag war die Wahrnehmung der… …Schütte4 die erste Monographie zu Heiner Müllers Prosa vorgelegt, von der er sagt, sie sei „bisher fast unbemerkt, geradezu unbehelligt geblieben. Zumindest… …das darf hier gleich vorweggenommen werden – durchaus ein gelungenes. In der Einleitung gibt Schütte verschiedene Gründe für die bisherige… …Vernachlässigung der Prosa Müllers an, u.a., dass dieser selbst sich in Interviews abwertend über Prosa geäußert und sie als eher nebensächlich abgetan hat (vgl… …. 16f.). Dazu passt der Prima-facie-Befund, dass es die von Müller am wenigsten bediente Gattung war: Der Prosaband, Nummer zwei der Suhrkamp-Werkausgabe… …, ist mit 190 Seiten der schmalste von allen. Als weitere hinderlich wirkende Faktoren nennt Schütte „die Verstreutheit der Publikationsorte, die… …ausführlich und wiederholt beleuchtet: das in Müllers innovativer Textpraxis zunehmende Verschwimmen der Gattungsgrenzen, welches eine strikte traditionelle… …Müller im Spiegel seiner Interviews und Gespräche, Frankfurt/Main u.a. 2002. 3 Kristin Schulz: Attentate auf die Geometrie. Heiner Müllers Schriften der… …Ausdrucksmodus, der eine Differenz ausbildet zu gebundenen Sprachformen“ (ebd.). Damit begegnet er nebenbei zugleich dem Problem der geringen Materialbasis, indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …Hans-Joachim Solms in Verbindung mit Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 132. Band 2013 · Drittes Heft Abstract AUTODIEGETISCHES ERZÄHLEN IN DER… …Erzählen in der ersten Person ist in der mittelhochdeutschen weltlichen Literatur nicht verbreitet. Zwar ist die erste Person eine konventionalisierte… …Erzählperspektive der Minnerede, doch deren Ich-Erzähler sind zumeist nicht autodiegetische, d.h., sie erzählen zwar aus der ersten Person, aber nicht von sich selbst… …, sondern z.B. von der minne. Erzählen von sich selbst, also Selbstthematisierung, findet vielmehr im Lied statt, beispielsweise bei Oswald von Wolkenstein… …und Michel Behaim. Der Beitrag sucht gattungstypologische, medienhistorische und poetologische Gründe dafür. First-person narration is neither popular… …Michel Behaim. The article discusses a number of reasons for this. Wer eine Geschichte erzählen möchte, kann prinzipiell zwischen zwei Grundformen der… …Erzählung wählen. 1 Die in der Erzählliteratur wohl verbreitetste Form der Erzählung ist die eines auktorialen, heterodiegetischen – also in seiner 1 Für… …sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens“ trägt und vom 30. September– 02. Oktober 2013 im Kloster Irsee stattfinden wird. Der… …vermag, berücksichtigen. 321 Katharina Philipowski Erzählung selbst nicht vorkommenden – Erzählers. Das Gegenmodell dazu ist der autodiegetische, also in… …noch in der Literaturtheorie Übereinstimmung darüber herrscht, was eine Ich-Erzählung ist und was sie zu einer solchen macht. Maßgebliches Kriterium…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna Dörrich
    …KONFIGURATIONEN DES WEGES IN DER CHRISTOPHORUS-LEGENDE von Corinna D ö r r i c h , München Abstract Der Beitrag arbeitet die Wegsemantik der… …competing patterns of orientation. Die mittelalterliche Literatur zeigt mit der âventiure des höfischen Romans 1 und mit der peregrinatio der Legende 2… …aufweisen. So wie für den Ritter in der âventiure das „Unterwegssein“ als „Lebensform“ gilt, er „auf eine programmatische Weise landlos und heimatlos ist, bis… …ihn die Aventiure“ 1 Zum âventiure-Weg vgl. u.a. Dennis H. Green: Der Weg zum Abenteuer im höfischen Roman des deutschen Mittelalters. Als öffentlicher… …Vortrag der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften gehalten am 25. 6. 1974 in Hamburg, Göttingen 1974; Ernst Trachsler: Der Weg im… …mittelhochdeutschen Artusroman, Bonn 1979; Andrea Glaser: Der Held und sein Raum. Die Konstruktion der erzählten Welt im mittelhochdeutschen Artusroman des 12. und 13… …. Jahrhunderts, Frankfurt/Main 2004, bes.: S. 129–196; Mireille Schnyder: Sieben Thesen zum Begriff der âventiure, in: Im Wortfeld des Textes. Worthistorische… …im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, hg. v. Xenja von Ertzdorff und Dieter Neukirch unter redaktioneller Mitarbeit von Rolf Schulz, Amsterdam… …, Atlanta 1992 (Chloe: Beihefte zum Daphnis 13), S. 67–80; Matthias Christen: „to the end oft the line“. Zu Formgeschichte und Semantik der Lebensreise… …, München 1999; Julia Weitbrecht: Aus der Welt. Reise und Heiligung in Legenden und Jenseitsreisen der Spätantike und des Mittelalters, Heidelberg 2011. 353…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und

    Martina Backes
    …Buchbesprechungen Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert… …, also jene beiden Gattungen, in denen der romanische Einfluss zweifellos am intensivsten gewirkt hat. 2 Die Gattung der Chansons de geste stand hingegen… …Habilitationsschriften verfasst worden, die sich in grundsätzlicher Weise mit der Rezeption der französischen Heldenepik im deutschsprachigen Raum auseinandersetzen… …. Bereits 2002 legte Bernd Bastert an der Universität Köln eine Arbeit mit dem Titel „Helden als Heilige. Chanson de geste-Rezeption im deutschsprachigen… …Raum“ vor, die allerdings erst 2010 im Druck erschien. 2005 schloss Thordis Hennings an der Universität Heidelberg die hier zu besprechende Untersuchung… …ab, die sie 2008 veröffentlichte. Beide Arbeiten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der untersuchten Zeiträume, sondern sie gehen zugleich von… …Chansons de geste bis ins späte 15. Jahrhundert verfolgt, liegt der Schwerpunkt von Hennings Untersuchungen auf der Frühphase der Rezeption bis ungefähr 1300… …quellenkritische Forschungen bereit zu stellen, bietet die Arbeit in einem ersten Teil, der ungefähr ein Drittel des Buches umfasst, als Bestandsaufnahme einen… …Bearbeitungen. Da die Untersuchung vor allem an der Feststellung von inhaltlichen Parallelen bzw. Abweichungen interessiert ist, liegt das Hauptgewicht dieses… …Überblicks auf detaillierten Inhaltsangaben der französischen Werke, die durch Angaben über Autor, Datierung, dialektale Zuordnung, Quelle, Publikum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters, De Gruyter, Berlin, New York 2008 (Trends in Medieval… …Philology 13), VI und 260 Seiten. Der vorliegende Sammelband ist einem aktuellen und komplexen Frageaspekt gewidmet: dem Verhältnis von Medialität und… …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …Jahrzehnten auseinandergesetzt, etwa in der Trobador- und Minnesangforschung oder hinsichtlich der Entstehungsbedingungen der frühen lateinischen Sammlungen… …erotischer Texte („Carmina Cantabrigiensia“, „Carmina Ratisponensia“, der „Tegernseer Briefsammlung“) sowie der (lateinischen und romanischen) Briefliteratur… …, der Liebesmetaphorik oder der Tabuisierung sexueller Details in Textproduktion und -überlieferung (z.B. mittels Rasuren). Was also kann dieser Band… …Neues bieten? Der Sammelband mit seinen zehn Beiträgen geht auf ein im Oktober 2005 von Mireille Schnyder und Christian Kiening veranstaltetes Kolloquium… …die unterschiedlichen medialen Funktionen der Schrift (S. 8–16), wobei sie sich an den Beobachtungen der einzelnen Beiträge orientiert, und referiert… …schließlich die Resultate der Beiträge (S. 16–22). Der Versuch, die bunte Vielfalt der Beiträge in eine gewisse Systematik zu bringen, ist verdienstvoll, kommt… …aber nicht ohne einige Wiederholungen und Verrenkungen aus. Anerkennenswert ist auch, dass Schnyder durchaus widersprüchliche mediale Funktionen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    "Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt."

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …Hans-Joachim Solms in Verbindung mit Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 132. Band 2013 · Zweites Heft „WER GESTORBEN IST, DER IST GERECHTFERTIGT.“ Zur… …Trauerspielsprache bei Gryphius von Joachim H a r s t , Bonn Abstract Der Aufsatz untersucht am Beispiel des Märtyrerspiels „Catharina von Georgien“ die Charakteristik… …der Gryph’schen Trauerspielsprache zwischen „erhabenem Stil“ und sermo humilis. Unter Rückgriff auf die einschlägigen Studien Auerbachs wird besonderes… …Augenmerk auf das problematische Verhältnis zwischen dem christlichen Gegenstand – der Passion als Erniedrigung des Gottessohnes – und der barocken Stillehre… …style,” it can only restage Christian salvation in a distorted manner. 1. Übersetzung und Imitation Bekanntlich hat es Opitz für „eine guete art der vbung“… …gehalten, „zuweilen auß den Griechischen vnd Lateinischen Poeten etwas zue vbersetzen“, um die „eigenschafft der wörter/ die menge der figuren/ vnd das… …vermögen auch dergleichen zue erfinden“ zu steigern. 1 Umgekehrt lässt sich der Sprachstand etwa des Deutschen an der Übersetzungskunst seiner Poeten messen… …, wenn man das Augenmerk nicht auf die poetische ‚Qualität‘, sondern die sprachliche Struktur 1 Martin Opitz: Buch von der deutschen Poeterey [1624]… …. Studienausgabe, hg. v. Herbert Jaumann, Stuttgart 2002, S. 71. 161 Joachim Harst der Texte legt. 2 Die Diskrepanz zwischen Original und Übersetzung hängt jedoch… …konsequent in antithetische Bildungen umformte, um den tragischen Fall als entscheidbaren Rechtsfall begreiflich zu machen und der rhetorischen Tugend der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Im "Labyrinth" der "Spiegelwände"

    Gottfried Kellers Ästhetik zwischen Epigonalität und Innovation
    Wolf Gerhard Schmidt
    …IM „LABYRINTH“ DER „SPIEGELWÄNDE“. Gottfried Kellers Ästhetik zwischen Epigonalität und Innovation von Wolf Gerhard S c h m i d t , Bayreuth Abstract… …Der Aufsatz diskutiert am Beispiel Gottfried Kellers die Funktionen des Spiegel- Paradigmas im Realismus. So zielt der Schweizer auf integrale… …Reflexionen einer transzendenzlosen Welt bei simultaner Selbstspiegelung der Kunst hinsichtlich der Frage, wie derart integrale Spiegelungen poetisch umzusetzen… …aber öffnen für den Blick auf anthropologische Muster. Aus diesem Grund konstruiert der Autor ein „Labyrinth“ von „Spiegelwänden“ als letzte Möglichkeit… …, Komplexität und Transparenz des Lebens ästhetisch zu versöhnen. Der späte Keller verabschiedet dieses Modell nicht, gelangt jedoch zu der Einsicht, dass der… …allerdings auch der goldene der Kunst. The paper uses the example of Gottfried Keller to discuss the functions of the mirror paradigm in realism. The Swiss… …force. However, along with the bright mirror of the subject, the golden mirror of art is also tarnished. I. Über die Frage, welche Bedeutung der… …Spiegeldiskurs für den poetischen Realismus besitzt, herrscht in der Forschung Dissens. „Gäbe es“, so Jochen Hörisch, „ein operationalisierbares Motivkriterium zur… …Darstellung der realistischen Ablösung des romantischen Spiegel-Paradigmas“ stehe allerdings „noch aus“. 1 Meyer H. Abrams verortet diesen Substitutionsprozess… …bereits innerhalb der romantischen Ästhetik: durch den „Übergang von Nachahmung zu Ausdruck, 1 Jochen Hörisch: Gott, Geld und Glück. Zur Logik der Liebe in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne

    Tobias Zier
    …Buchbesprechungen Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne, transcript Verlag, Bielefeld 2011. „Endlich… …, endlich, endlich“, das möchte man dem Herausgeber Markus Fauser und den Autoren des Sammelbandes „Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der… …ausgetretenen Pfade der immer wiederkehrenden Themenfelder wie Popliteratur und Postmoderne schimmern zwar auch noch durch die Beiträge dieser Publikation… …hindurch, aber das liegt am Gegenstand. Ohne die Bedeutung Brinkmanns für eine erneute Modernisierung der deutschen Literatur der 1960er Jahre und seinen… …Stellenwert als Galionsfigur der Popliteratur 9 Geoffrey C. Howes in: Modern Austrian Literature 43, 2010, H. 1, S. 114–116. 281 Buchbesprechungen leugnen zu… …wollen, akzentuiert die Programmatik des Sammelbandes hingegen einen längst überfälligen alternativen Zugang zum Werk. Der Fokus liegt, wie Fauser in der… …Einleitung bemerkt, auf der „Erkundung des Zusammenspiels zwischen Medium und Form“ (12) sowie dem Aspekt der Medialität und Materialität der literarischen… …Hervorbringungen des Schriftstellers. Weniger Fragen der inhaltlichen Bezugnahmen zwischen verschiedenen Medien oder Medienzitate stehen damit im Blickpunkt der… …Ausführungen, sondern vielmehr die formale und materielle Seite der Texte. Diese ,mediale Wende‘ stellt in einem dem Gesamtwerk des 1940 in Vechta geborenen… …dar. Das Interesse an der Materialität künstlerischer Medien im Zusammenspiel mit medientheoretischen Neuansätzen ist zwischenzeitlich kanonisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter-André Alt, Volkhard Wels (Hgg.): Konzepte des Hermetismus in der Literatur der Frühen Neuzeit

    Ulrike Kummer
    …Buchbesprechungen Peter-André Alt, Volkhard Wels (Hgg.): Konzepte des Hermetismus in der Literatur der Frühen Neuzeit, Vandenhoeck & Ruprecht… …unipress, Göttingen 2010 (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung, Bd. 8) Der Forschungsstand zum Hermetismus kann nicht anders als desolat bezeichnet… …es der Forschungsdebatte an Substanz und sogar an elementaren Kenntnissen. Es verwundert nicht, dass auf der im Juni 2009 abgehaltenen Tagung „Konzepte… …des Hermetismus in der Literatur der Frühen Neuzeit“ in der Herzog-August- Bibliothek in Wolfenbüttel weder über den Begriff „Hermetismus“ noch über die… …Inhalte „hermetischer Schriften“ (10) Einigkeit erzielt werden konnte. In der Einleitung des Tagungsbandes (vgl. 7–22) vertreten die Herausgeber die… …dies nichts bei, denn mit ‚Hermetica‘ bezeichnete man in der frühen Neuzeit eben auch das alchemische Schrifttum. Hermes Trismegistos, die mythische… …Gründerfigur der Alchemie, fungierte nicht nur als pseudoepigraphischer Autor des „Corpus Hermeticum“ (darunter „Pimander“, „Asclepius“, Stobaios-Exzerpte)… …, sondern auch als Urheber der „Tabula smaragdina“ und anderer Alchemica (krit. Ausgaben fehlen). So ist nach wie vor unklar, ob es eine Tradition gab, die… …christlich-kirchlichen standen und welche Rolle die Ars hermetica in der Wissenschaftsgeschichte spielte. Neuere Studien zur alchemischen Fachprosa lassen es indes äußerst… …zweifelhaft erscheinen, ob es je einen „volkstümliche[n]“ alchemischen Hermetismus gegeben hat, der es fernab jeder Theorie vor allem mit „magisch-technische[n]…
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