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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Genelun, der Verrâtaere

    Werner Hoffmann
    …Abstract GENELUN, DER VERRÂTAERE von Werner H o f f m a n n , Mannheim Ziel des Aufsatzes ist es, die alte Auffassung zu bekräftigen, dass Genelun im… …„Rolandslied“ als der aus eigensüchtigen Motiven handelnde Verräter erscheint. Die vor allem von Marianne Ott-Meimberg versuchte und noch in jüngeren Arbeiten… …wirksame Aufwertung Geneluns, dessen Position mit der Rolands zunächst gleichberechtigt sei, kann weder durch den Rückgriff auf die französische Vorlage noch… …Beurteilung seiner Handlungen höchst unterschiedlich ausfallen kann, hat man in der älteren Forschung, orientiert an der in der Dichtung deutlich vorgegebenen… …ablehnend, oft zitiert wird. Die Überprüfung ihrer Beurteilung Geneluns sollte dabei nicht mit der Erörterung der Gattungsproblematik des Rolandsliedes… …Rezeptionshaltung des Publikums zu klären, bewegt man sich gewiss auf einer weitaus anspruchsloseren Ebene der Betrachtung als bei dem Versuch, mit einschneidenden… …tragfähiger. Nicht um eine umfassende und weit ausgreifende Analyse der Gestalt Geneluns handelt es sich im Folgenden, vielmehr sind die Ausführungen auf die… …Wertung seiner Handlungen und damit auf das Urteil über ihn selbst zentriert. Ausgehen kann man von der im Rolandslied beschriebenen äußeren Erscheinung… …hinreichende Klärung der Begriffe ‚Kreuzzugsepos‘ und ‚Staatsroman‘ vermisst (Speculum 57, 1982, S. 648–650, hier S. 650), hat sich Ruth Schmidt-Wiegand in ihrer… …beschränkt. 4 Die Diskussion über die Gattung des Rolandsliedes kann sinnvoll nur unter der Prämisse geführt werden, dass in ihm verbundene unterschiedliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Die umstrittene Episode in der dritten Âventiure des "Nibelungenlied": Sîfrits "widersage" an die Burgunden

    Ingeborg Cavalié
    …DIE UMSTRITTENE EPISODE IN DER DRITTEN ÂVENTIURE DES „NIBELUNGENLIED“: SÎFRITS „WIDERSAGE“ AN DIE BURGUNDEN Abstract von Ingeborg C a v a l i é… …in „Nibelungenlied“. 1. Theorien Sîfrits Ankunft in Worms beginnt mit einem Paukenschlag. Der fremde Recke war den Burgunden als Eroberer des… …Nibelungenhorts und Drachentöter vorgestellt worden. Als aber König Gunther auf den Helden zutritt und sich erkundigt, was ihn denn ins Land der Burgunden führe… …umstehenden Burgunden durch immer verletzendere Worte. Das überrascht. Nichts im Handlungsbeginn des Epos lässt eine solche Kehrtwende vermuten. Zwar möchte der… …und gebärdet sich am Burgundenhof als vermessener Herausforderer, der es mit den Wormsern aufnehmen will. Dass er um Krîmhilts Hand werben möchte, ist… …ihm entfallen. Erst im letzten Moment gelingt es Gernot, dem Konflikt ein Ende zu setzen. Die Wellen glätten sich und der Held wird in Ehren empfangen… …unterschiedlich beantwortet 1 : 1 Ausschlaggebend für die nachstehende Klassifizierung war es, die Antworten der Forscher in ihrer Verschiedenartigkeit hervortreten… …sperrte. 361 Ingeborg Cavalié – Voraus geht A. Heusler (1920–29), der durch komparatives Quellenstudium ein „Brünhildenlied“ als (rein hypothetische)… …. Heusler scheidet die heikle Episode der 3. âventiure aus seinen Rekonstruktionen aus, ordnet sie also implizit der ‚Anschwellung‘ zu und kommt später mit… …Anreicherungen einreiht, die dem ersten Teil des Epos Fülle und Gehalt geben sollten. – Dem widersprechen der rekonstruierende H. Schneider (1962) und auch der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Joachim Bumkes Ausgabe der "Klage". Notizen zu einer bemerkenswerten Neuedition

    Karl Stackmann
    …JOACHIM BUMKES AUSGABE DER „KLAGE“ Notizen zu einer bemerkenswerten Neuedition von Karl Stackmann, Göttingen Abstract Die Prinzipien für die Ausgabe… …der „Klage“ sind streng aus den Überlieferungsbedingungen heraus entwickelt. Die Rekonstruktion eines Originals ist nicht möglich. Bumke gibt daher die… …vier tatsächlichen unterscheidbaren Fassungen in synoptischer Darstellung. Seine Edition wird unter Berücksichtigung der theoretischen Implikationen… …the theoretical implications. „Schwerlich wird jemand dies vom verleger prachtvoll ausgestattete buch ohne ein lebhaftes gefühl von entteuschung aus der… …dürfte, abschließend wenigstens für diejenige richtung, welche der herausgeber vertritt.“ Mit diesen Sätzen leitete im ersten Jahrgang des ‚Anzeigers‘… …Rudolf Henning seine Rezension von Edzardis Ausgabe der „Nibelungenklage“ ein. 1 Heute, 125 Jahre später, ist wieder eine Ausgabe des Gedichtes anzuzeigen… …, auch sie vom Verleger prachtvoll ausgestattet, diesmal von Joachim Bumke veranstaltet. Seine Ausgabe aber legt man mit dem Gefühl der Befriedigung aus… …der Hand. Sie erweist sich als die von Henning angemahnte abschließende Leistung – wenn man denn auf dem Gebiet des Editionswesens überhaupt von einer… …‚abschließenden Leistung‘ sprechen kann. An der Entstehungsgeschichte ist zu sehen, wie gründlich sich Henning täuschte, als er meinte, die „Klage“ bereite dem… …Herausgeber keine größeren Schwierigkeiten. Es bedurfte erst des Anstoßes durch Gedanken der New Philology, damit Bumke eine angemessene Lösung für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Judas als Held. Formen des Erzählens in der mittelalterlichen Judaslegende

    Jutta Eming
    …JUDAS ALS HELD Formen des Erzählens in der mittelalterlichen Judaslegende von Jutta E m i n g , Berlin Banished from heaven, I found this victim… …ate my flesh. Flayed without hope, I held the man for nothing in my arms. James Wright: Saint Judas 1 Abstract In der reich überlieferten… …mittelalterlichen Judaslegende wird die Geschichte des Judas, wie Evangelien und Apostelgeschichte sie berichten, mit einer Inzesterzählung nach dem Vorbild der… …noch entschiedener zu negativieren. In der folgenden Untersuchung wird dagegen die These vertreten, dass der Protagonist der Judaslegende mittels… …, fictionalised and to a certain extent stylised into a hero by means of a number of narrative strategies. Judas, der Erzsünder und Christus-Verräter, der Anti-Held… …und Gegenheilige, Judas, ein Werkzeug des Teufels, hinterhältig und geldgierig, Judas, der Verbrecher, der mit einem Selbstmord sein Schicksal besiegelt… …– es sind diese Stereotype, die bei der biblischen Figur des Judas Iscarioth wohl jedem, der von der christlichen Kultur geprägt ist, zuerst in den… …Judas“ veröffentlicht. Der erste Teil lautet: „When I went out to kill myself, I caught / A pack of hoodlums beating up a man. / Running to spare his… …Unfähigkeit zu erkennen, dass mit der Reue über seine Tat auch ein Ausweg gewiesen war, verfiel Judas der desperatio an der Gnade Gottes und, so die christliche… …Exegese, der endgültigen Verdammnis. 3 Erst die Neuzeit gilt als Epoche, in der, literarisch mit Klopstocks „Messias“, eine Deutungsrichtung einsetzt, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ursula Rieke, Studien zur Herausbildung der neuhochdeutschen Orthographie. Die Markierung der Vokalquantitäten in deutschsprachigen Bibeldrucken des

    Ursula Götz
    …Buchbesprechungen Ursula Rieke, Studien zur Herausbildung der neuhochdeutschen Orthographie. Die Markierung der Vokalquantitäten in deutschsprachigen… …Bibeldrucken des 16.- 18. Jahrhunderts, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1998 (Studien zur Geschichte der deutschen Sprache 1) Die Bezeichnung der… …Vokalquantitäten ist ein schwieriger Bereich der neuhochdeutschen Orthographie. Wie sich der heute gültige Gebrauch herausgebildet hat, war bisher nur in Grundzügen… …sowie von , , , und in Bezug auf ihre Verwendung in der neuhochdeutschen Orthographie. Das Corpus umfasst insgesamt 26 Bibeln, die zwischen 1522 und… …Erscheinung nacheinander für jeden der 26 Corpustexte in absoluten Zahlen und in Prozentwerten, mit Angabe der noch nicht konsequent markierten Lexeme und mit… …Ausreißern) linear auf die heutige Rechtschreibnorm zu bewegen. Diese Entwicklung verläuft im Bereich der Vokallängenbezeichnung konsequenter als bei den… …mehr Übereinstimmung mit der neuhochdeutschen Norm. So hohe Werte treten bei den Doppelkonsonanten erst etwa 100 Jahre später, und auch dann noch nicht… …in allen Texten, auf. Eines der Ziele der Arbeit von U. Rieke ist es, „die von W. Besch betonte Bedeutung des Ostmitteldeutschen für die Entstehung der… …nhd. Schriftsprache ab der 2. Hälfte des 15. Jhs. zu überprüfen“ (S. 18). Aus diesem Grund werden auch die Verhältnisse in den verschiedenen… …Sprachlandschaften miteinander verglichen, und zwar für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, da nur für diesen Zeitraum aus jeder der unterschiedenen Druckersprachen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Albrecht Hausmann, Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, A. Francke, Tübingen, Basel 1999

    Gert Hübner
    …Buchbesprechungen Albrecht Hausmann, Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, A. Francke… …Stelle der ‚Echtheit‘ tritt die ‚Überlieferungswirksamkeit‘, die aus den überlieferten Korpora mittels der Kategorien Konstanz und Mutanz abgeleitet wird… …. Die Koinzidenz von Überlieferungshäufigkeit und Tongruppierung konstituiert ‚Überlieferungsreihen‘ und lässt auf die ‚historische Relevanz‘ der Texte… …in ABCE bildet eine Überlieferungsreihe x1 aus den Tönen (in der MF-Zählung) I, III-VI, VIII-XV sowie Rugge XI. Zweitgrößte Relevanz kommt einer… …Überlegungen, die zumeist eine Differenz zwischen *BC, *AC und *AE-Fassungen begründen. Ein erster Interpretationsteil stellt das programmatische Konzept der… …Souveränität‘, das den Mann durch den Verzicht auf die prekäre Erfüllung vom weiblichen Wohlwollen unabhängig macht. Das Normproblem wird dabei verinnerlicht, der… …mit der typischen Liebender-Sänger- Rolle entspricht ein Gegensatz zwischen ‚Erzählfiktionalität‘ und ‚Rollenspielfiktionalität‘: Der… …Sprecherrollenwechsel signalisiert den Fiktionalitätskontrakt; da das Ich der Frauenstrophe nicht mit dem Sänger identifizierbar ist, geht das auch bei der Männerstrophe… …nicht. Im ‚Manneslied‘ dagegen wird der Fiktionalitätskontrakt nicht vertextet. Ein zweiter interpretatorischer Teil entwickelt die Aporie des Programms… …„Erosion der Beziehungshaftigkeit von Minne“ und einer „Entsubstantialisierung der Frau“ (S. 193). Der „frivol gefärbte Witz“ des Kussraubs (X) und des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ricarda Bauschke: Die "Reinmar-Lieder' Walthers von der Vogelweide. Literarische Kommunikation als Form der Selbstinszenierung, Universitätsverlag C

    Gert Hübner
    …Buchbesprechungen Ricarda Bauschke: Die ‚Reinmar-Lieder‘ Walthers von der Vogelweide. Literarische Kommunikation als Form der Selbstinszenierung… …und diffiziles Problem der Walther-Philologie und auch der Reinmar-Forschung“ vor (S. 11); ihr Buch ist, wie der Titel ankündigt, Walther- Philologie… …. Der erste Teil der Untersuchung bietet neben dem Forschungsbericht die Erläuterung von Zielsetzung und Vorgehensweise, der zweite Analysen von 12… …Liedern Walthers, der dritte eine Bilanz. Bauschke erhofft sich neue Erkenntnisse durch den Rückgriff auf die Überlieferung und ediert die behandelten Texte… …, hinreichende Dienste geleistet. Die Cormeau-Ausgabe ist für den Druck eingearbeitet.) Dass im Mittelpunkt der methodischen Überlegungen der Begriff… …unterscheidet dies von ‚Systemreferenz‘ als Benutzung der Gattungstopik. Intertextuelle Bezüge müssen ‚markiert‘ und ‚sinnstiftend‘ sein. Beide Kriterien werden… …nicht so weit erläutert, dass man klare Identifizierungskriterien fassen könnte; aus der interpretatorischen Praxis lässt sich schließen, dass… …Verständnis durch die Kenntnis des Prätextes beeinflusst wird. Das Textkorpus ergibt sich aus der Forschungstradition: Interpretiert werden alle Lieder, die im… …Zentrum der ‚Fehde‘-Konstruktion stehen, und eine Auswahl der Lieder, die die ältere Forschung in deren Zusammenhang stellte. Die Liedanalysen sind nach… …einem festen, an Kuhn und Tervooren orientierten Raster aufgebaut: Beschreibung der Überlieferung, Strophenform, Paraphrase in Gestalt einer erläuternden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Der Ritter mit dem Bock. Konrads von Stoffeln ?Gauriel von Muntabel?, neu hg., eingeleitet und kommentiert von Wolfgang Achnitz, Max Niemeyer

    Joachim Bumke
    …Buchbesprechungen Der Ritter mit dem Bock. Konrads von Stoffeln „Gauriel von Muntabel“, neu hg., eingeleitet und kommentiert von Wolfgang Achnitz… …, Max Niemeyer, Tübingen 1997 (Text und Textgeschichte 46) Die späteren höfischen Romane sind in den letzten Jahren zu beliebten Objekten der… …herzählen. Außer dem Großprojekt der kritischen Ausgabe des „Jüngeren Titurel“ (W. Wolf und K. Nyholm, 1955-1995) sind nur die Neueditionen des „Wilhelm von… …Wenden“ von Ulrich von Etzenbach (H.-F. Rosenfeld, 1957), des „Lohengrin“ (T. Cramer, 1971), des „Garel“ vom Pleier (W. Herles, 1981), des „Wigamur“ und der… …„Tristan“-Fortsetzung von Heinrich von Freiberg (D. Buschinger, 1987 und 1993) sowie der „Willehalm“-Vorgeschichte von Ulrich von dem Türlin (W. Schröder, 1999) zu nennen… …. 465 Buchbesprechungen Umso willkommener ist jetzt der stattliche Band (664 Seiten) von Wolfgang Achnitz, der die kleine Feengeschichte von Konrad von… …ersetzt, es wird auch ein ganz neuer „Gauriel“ bekannt gemacht, der 1500 Verse mehr zählt als in Khulls Ausgabe. Der erste Teil der Arbeit (S. 1–232)… …umfasst eine ausführliche Beschreibung der erhaltenen Handschriften und Fragmente und eine Erörterung des Handschriftenverhältnisses; ferner die Darlegung… …der Editionsprinzipien; eine Untersuchung der Autorfrage und des Datierungsproblems sowie die kritische Analyse neuerer Interpretationsansätze. Der… …zweite Teil (S. 233–483) bringt die neue Edition des Textes. Im „Anhang“ (S. 485–650) – der weit mehr ist als ein Anhang – steht ein ausführlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Freimut Löser, Meister Eckhart in Melk. Studien zum Redaktor Lienhart Peuger. Mit einer Edition des Traktats "Von der sel wirdichait vnd

    Christoph Fasbender
    …Buchbesprechungen Freimut Löser, Meister Eckhart in Melk. Studien zum Redaktor Lienhart Peuger. Mit einer Edition des Traktats „Von der sel… …und intensivierend sich wandelnde – Erforschung geistlicher Literatur des späten Mittelalters, stellt sich der Eindruck ein, manche ‚Karriere‘ verdanke… …sich hier in erster Linie einer veränderten wissenschaftlichen Perspektivierung: der allgemeinen Aufwertung 467 Buchbesprechungen sog. ‚rezeptiver‘… …Literatur und der Kompilation als literarischer Erscheinung1 oder der auch in diesem Bereich fruchtbaren Autor-Werk-Diskussion. Und in der Tat sind Namen wie… …(Überlieferungs-, Textund Rezeptionsgeschichte). Wer einen Redaktor erforscht, kann zwei Autoren gewinnen. Diese Option stellen auch Titel und Untertitel der… …gelten sollen. Über diesen Melker Professmönch (1420) wusste man seit der ersten Auflage des Verfasserlexikons das Nötigste und zeichnete es in groben… …geborener, aus Mattsee stammender wappenberechtigter Angehöriger des Ritterstandes“ (S. 31), interessiert nicht als ‚kreativer‘ Autor, der er auch nicht ist… …: „Schon seine eigenen Dichtungen sind Kompilationen aus Prosaabschriften von Werken anderer“ (S. 42). Der Melker Profess verstand sich nach eigener Aussage… …(vgl. S. 56) als Vermittler geistlicher Unterweisung an seine Melker Laienbrüder. Ein wesentlicher Gegenstand seiner Vermittlungsversuche war der… …namhafte Mystiker Eckhart. Anders als über den literarhistorischen Stellenwert der Reimpaarreden herrschte freilich Uneinigkeit über den Umfang des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Britta-Juliane Kruse, Verborgene Heilkünste. Geschichte der Frauenmedizin im Spätmittelalter, de Gruyter, Berlin, New York 1996 (Quellen und

    Thomas Bein
    …Buchbesprechungen Britta-Juliane Kruse, Verborgene Heilkünste. Geschichte der Frauenmedizin im Spätmittelalter, de Gruyter, Berlin, New York 1996… …Seiten starke Buch gliedert sich in 11 Hauptkapitel. Etwa eine Hälfte der Monographie (Kap. 1–8) ist der Darstellung des Gegenstandes gewidmet, die andere… …Hälfte stellen Hss.-Beschreibungen, Texteditionen, nützliche Register und Listen dar. In der Medizingeschichte repräsentiert die Erforschung der… …adäquat beurteilt werden, wenn man die traditionsmächtige Vergangenheit kennt. Auf diese Aufarbeitung der Tradition folgen – auf die deutschen Texte… …zugeschnittene – Untersuchungen zum Aufbau der Traktate und Rezepte und damit im Zusammenhang zur Struktur von Wissensvermittlung und zu den erschließbaren oder… …doch zu vermutenden Adressaten. Kulturgeschichtlich besonders interessant ist das 6. Kapitel, das der ‚Darstellung des weiblichen und männlichen… …Buchbesprechungen jedem Fall zu berücksichtigen und dürften durchaus auch als Interpretamente bei der Analyse fiktionaler Texte fungieren. Aufschlussreich wäre z.B… …. ein Vergleich von Virginitätsproben in medizinischer und poetischer Literatur sowie eine Untersuchung möglicher Einflüsse der einen auf die andere… …Anziehung) vielleicht auch eine Parallele bei Walther von der Vogelweide hat: Halsen, triuten, bî gelegen (61, IV). Natürlich ist der Kontext bei Walther ein… …anderer, die Nähe der Formulierung aber auffallend. Eine Form von ‚erotischer Klimax‘ begegnet freilich auch bereits in den in antiker Liebesdichtung…
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