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936 Treffer, Seite 20 von 94, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Frauenlob und Mannertod

    Stefan Georges "Buch der Sagen und Sänge": eine Dislozierung der Trobadordichtung
    Dr. Florian Scherübl
    …verstanden werden. 12 Dieser Aspekt lässt sich gegen Davids kritisches Urteil ins Feld führen. Schloss dieser, die Bücher seien eine „Sackgasse“ 13 und George… …Kommentar wieder. Sie entstanden wohl im Lauf des Jahres 1892 und wurden im Frühjahr 1893 ins Deutsche übertragen. Gedichte wie „Die Tat“, „Frauenlob“ oder… …Minnedame disloziert, in der zweiten das Leiden der fahrenden Sänger und Ritter an ihre Stelle gesetzt und damit ins Zentrum von Georges Minnevariationen… …. Siehe von Petersdorff [Anm. 41], S. 82–84. 538 Frauenlob und Männertod Mittelalters, um die Integration ins Gesetz des Vaters. Darauf weist die… …nun „edle Weine / Blumen und edelsteine / Fromm in die gruft hinab“ (47). Zuverlässige Lebenssymbole des Jugendstils sinken ins Grab. Die Frauenangst… …entstanden und wurde erst danach von George ins Deutsche gebracht. 50 Vgl. Elisabeth Bronfen: Liebestod und femme fatale. Der Austausch sozialer Energien… …Umwandlung vom Leiblichen ins Geistige statt. Von der blutigen Handlung am Körper geht das Christentum so, das Opfer aufhebend, zu seiner Symbolisierung über… …1980, S. 225). In der absoluten Religion, die für Hegel das Christentum ist, setzen sich die Einzelnen im Opferkult ins Verhältnis zum Absoluten, indem… …poetischen Prozess am Laufen hält. 56 Die Frau kommt lediglich ins Immaterielle sublimiert und, wie schon in „Sporenwache“, nur in Bezug auf den göttlichen… …Bedrohungskonstellationen produziert, die nur durch einen patriarchalen Dritten entschärft werden können, rückt das Verhältnis Mann und Mann fast schleichend ins Zentrum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Tradition, Traditionsbruch und das alte Medium Gedicht - Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger

    Zu einem Text von Hans Magnus Enzensberger
    Jürgen Brokoff
    …Gedicht auf zweifache Weise thematisiert. Zum einen wird die größere Ernsthaftigkeit bei der Schaffung künstlicher Wirklichkeiten ins Feld geführt: In der… …steht, zeigt der Titel des bekannten Gedichts „Ins Lesebuch für die Oberstufe“. 34 Die Mehrdeutigkeit des Titels lässt sich nicht auflösen, sie ist für… …diesen konstitutiv. Es ist nicht entscheidbar, ob das Gedicht ins Lesebuch für die Oberstufe aufgenommen werden will oder nicht. Ebensowenig ist… …, lässt sich die erste Lesart entwickeln: Das Gedicht will ins Lesebuch aufgenommen werden, aber eben nicht als Gedicht. Es will, mit einer Redensart… …gesprochen, die entstellt im Titel durchzuschimmern scheint, der Schule ins Stammbuch schreiben, dass Gedichte aufgrund ihrer ungenauen Sprache anachronistisch… …Strategie erinnert an ein avantgardistisches Verfahren. Für die historische Avantgarde war der Kampf gegen das Museum der sicherste Weg, ins Museum zu… …gelangen. 37 Der sicherste Weg für das neue Gedicht, ins Lesebuch zu gelangen und damit zum Traditionsbestand zu werden, besteht in der ironischen… …auftretenden Gedicht „Ins Lesebuch für die Oberstufe“ in dieser Weise nicht zur Verfügung stand. Im Rückblick nämlich vermag das Gedicht „Altes Medium“ das 34… …Hans Magnus Enzensberger: Ins Lesebuch für die Oberstufe, in: Ders.: Verteidigung [Anm. 30], S. 88. 35 „Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: /… …Rhetorik der Untertreibung sich artikulierende Selbstbewusstsein des Sprechers ins Feld zu führen. – Vgl. Hermann Korte: Lyrik von 1945 bis zur Gegenwart…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes "Sonetten an Orpheus"

    Mark-Georg Dehrmann
    …lautliche, hörbare. Der Baum, das scheinbar identifizierbare Objekt einer äußeren, primär sichtbaren Welt, ist ein Baum im und für das Ohr. Die Versetzung ins… …im Sprechen des Gedichtes selber ergibt. Das deiktische „da“ evoziert selbst das Steigen des Baumes. Und durch den Übergang vom Präteritum ins Präsens… …als den „Singende[n] Gott“ (I 2, V. 9) an, was für die neuzeitliche Mythendeutung nicht unüblich ist. 4 Das Ich bezeugt diesen Gesang und stellt ihn ins… …aufschlussreiche Strategie der Autorität ins Werk. Der Mittler gewinnt in ihr eine bedeutsame Rolle. Die Inspiration sondert ihn von den anderen Menschen ab, da sie… …Struktur der Mittlerschaft, die die Gedichte inhaltlich prägen, ‚ins Leben‘, indem er sich selbst aufspaltet. Er teilt sich in ein empirisches Subjekt, dem… …Quartetten zu den Terzetten. Hier, in den Terzetten nun, wendet sich das Gedicht entschieden ins Gelingen. Es setzt sein performatives Wissen um. In einem… …ins Zukommen. Aber das letzte Kolon reduziert auch noch dies: „Ein Wind“ ist vollends verb- wie subjektlos. Das Sonett inszeniert am Ende das… …des ganzen Zyklus (II 29) stellt diese chiastische Transformation in der Sprache ins Zentrum. Dem „stille[n] Freund“ wird durchgehend angeraten, sich an… …muss selbst erst die Autorität des Gottes konstituieren, dessen Wort es vermittelt. Anders käme sein eigener Gesang nicht ins Recht. 37 In I 26 liefert… …ins Dasein bringen kann, indem er sie in seinem Gedicht fingiert? Bei Hölderlin wendet sich die performative Dimension der Sprache in einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen - Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …fruchtbar macht. Mit dem Ziel, diese poetologischen Diskurse exemplarisch nachzuzeichnen, wird dieser Beitrag ein strukturelles Moment ins Zentrum stellen… …zu Recht als „Einladungen ins Bodenlose“ 8 bezeichnet worden sind. Seit den frühesten Texten wird Hilbigs fragende Auseinandersetzung mit dem… …11 , in die Tiefe vorzustoßen. In der Folge avancieren Bergwerk und Meeresgrund zu Bildräumen für ein Vordringen ins Verborgene und Innere, an denen… …und Gegenwart“ sowie „Eine Meerfahrt“ ins Zentrum stellt. 254 Lyrische Oberflächen Der Motivkomplex ‚Erde‘ überführt die Konfrontation mit dem… …jedem Fall unterhält sie bei Hilbig, statt autonom zu sein, eine indefinite Beziehung zu Kontexten, die der Überführung ins poetische Syntagma vorausgehen… …. 12f.), ist über den Wechsel in den Konjunktiv ins Unbestimmte verschoben. Die kalkulierte Aporie ist im Ausgang des Textes mit einer spezifisch… …auszustellen, um so ein mögliches, wenngleich abwesendes, Ganzes ins Spiel zu bringen: „Gerade die Ränder, mit denen sich das Fragment gegen eine falsche, hier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    "Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten?" Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes"Novelle"

    Daniel Hoffmann
    …Friedlichen ins Chaotische verleiht rückwirkend auch dem auf gleiche Weise strukturierten, aber scheinbar harmlosen Gegensatz von ruhigem Überblick und der… …Eigenschaften verliehen wie der Landschaft, in die er den Urvater Abraham auf seiner Wanderung ins Heilige Land einziehen sah? Beide Male ist es nämlich eine… …Marktplatz von der Höhe ins Tal zurückreiten wollten. „Reiten Ew: Durchlaucht, ich bitte, langsam! [...] Hier [...] ist ein böser Boden, kleine Steine und… …, erfüllt. Der Fürst-Oheim ist die einzige Figur der Erzählung, die in der Schlussszene im Schlosshof nicht anwesend ist. Goethe lässt ihn eilig ins Tal… …Unglücks sein möchte, das er nun zum zweiten Male erleben muss, wird er von Goethe ins Tal geschickt, sondern weil ihm eigentlich kein Platz in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2023

    Höfischer Universalismus

    Über Religion und Politik im "Nibelungenlied" (20.-23. Aventiure)
    Bruno Quast
    …Reise ins Hun- 49 Bruno Quast nenland, die Hochzeit in Wien und Kriemhilds Racheabsicht. Religion in Form religiöser Differenz wird insbesondere bei… …: Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Nach der Handschrift B hg. v. Ursula Schulze. Ins Neuhochdeutsche übersetzt und kommentiert von… …gegenseitige Überbietung oder politische Verzweckung, die Asymmetrie und Abhängigkeiten ins Kalkül zieht. Alle nehmen den Habitus des Herrschers an, alle geben… …und damit des eigenen Ansehens ins Auge zu fassen. Trotz des Risikos, das in Kriemhilds Wahrnehmung ihre Entscheidung für Etzel darstellt – Schande vor… …integraler Bestandteil einer transkulturell agierenden höfischen Friedensordnung firmiert, die ein Gegenbild zur Entkoppelung bietet, zeigen die ins Auge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur - Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten

    Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten
    Hartmut Kugler
    …einen Generalschlüssel entdeckt zu haben, eine Art ungeschriebenes Bauhütten-Wissen, das sämtlichen Kartenzeichnern vom 8. bis ins 13. Jahrhundert bekannt… …zeitliche Entstehung des „Abbildungssystems“ möglichst genau einzugrenzen. Als „Prototyp“ dient ihr die (ins 8. Jahrhundert datierte) Vatikanische Isidorkarte… …zu nehmen, solange sich nur die ‚Basiskonstruktion‘ 446 Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur irgendwie ins Kartenbild projizieren lässt. Das wäre… …bieten die Bildflächen der Stadtsymbole einen viel zu großen Spielraum. Das bringt die gesamte Idee der ‚Basiskonstruktion‘ ins Rutschen. Denn mit der 447… …Verteilung der drei ‚Basisorte‘ lässt sich demnach leicht auch aus der Bekanntschaft mit dem T-O-Schema erklären. Jerusalem hat auf den Karten bis ins 11…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Vom Epos zum Roman? Eine Problemstellung

    Heiko Christians
    …ins Lateinische übertragen, die „Ilias“ wird um 1590 von Johann Baptist Rexius in deutsche Prosa übersetzt, 1540 von Eobanus Hessus ins Lateinische und… …Vos“ wurde von Michael Beuther 1544 zunächst ins Hochdeutsche, dann von Hartmann Schopper zwischen 1567 und 1584 ins Lateinische übersetzt. Diederich von… …dem Werder übertrug 1626 Tassos „Befreites Jerusalem“ und 1632 Ariosts „Rasenden Roland“. Miltons „Paradise Lost“ wurde schon 1682 das erste Mal ins… …, Stuttgart 1990. 33 „Petrarca veranlasste die erste Übersetzung Homers ins Lateinische, die 1360 von Leonzio Pilato besorgt wurde. Von 1396 an unterrichtete… …1735 in England erscheint, das neue Impulse setzt. Es wird zwar erst 1776 vom erfolgreichsten deutschen Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voß ins Deutsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Diu gewaltaerinne Minne. Von einer weiblichen Grossmacht und der Semantik von Gewalt

    Hildegard Elisabeth Keller
    …die 19 Vgl. 532, 1 ff. 20 Heinrich von Veldeke: Eneasroman, nach dem Text von Ludwig Ettmüller ins Neuhochdeutsche übersetzt, mit einem Stellenkommentar… …34 Wie in Seuse eigener Vita 35 wird dieses höfische Turnierbild ins Geistliche gewendet und der Tochter appellativ vor Augen geführt: Viriliter etc… …bedient, mit einer besonderen Vorliebe, um das Herz oder das Auge ihrer Opfer ins Visier zu nehmen. 37 Pfeilverletzungen sind – im Gegensatz zur… …klingen. Markdurchdringend durchfährt der igneus ille amoris aculeus („jener feurige Pfeil der Liebe“) den ganzen Menschen, dringt bis ins Mark ein und… …Konstellation zwischen Täterin und Opfer ändert. Frau Minne kann nämlich den Höchsten, den Allmächtigen ins Visier nehmen. Dann wagt sie sich – punkto Herrschaft… …ins Visier. Sie unternimmt eine scharfe Attacke, die Lamprecht als „männlich“ loben will: 67 si trat dem künige vaste zuo, küenlîch und âne vorhte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Kunst und Erkenntnis in den Gedichten Heinrichs des Teichners

    Christian Schmidt
    …, 17) führen – eignet jedoch zugleich ein ambivalentes Moment. Wie kunst den Weg ins Himmelreich ausleuchten kann, so kann sie auch auf Abwege und in… …Verhältnis zu einem intellektuellen Verstehen und Wissen13 und daher ist noch bis ins Nhd. hinein 7 Parallelen, wie sie sich etwa zur artes-Lehre des Hugo von… …solchen Grenzen gesetzt sind: Weishait tendiert im Positiven, besichtichait im Negativen ins Unendliche. 25 Erst nun wird die deskriptive Ebene der… …setzt die unbeschriebene Tafel ins Bild, „daß die Vernunft das Intelligible gewissermaßen in Möglichkeit ist, aber nicht in Wirklichkeit, bevor sie es… …Wissen um Himmel und Hölle als Voraussetzung für den Kampf gegen die zur Sünde strebende natur, den der Mensch aufnehmen muss, um ins Himmelreich zu… …für alle, die ihren Wirkungen ausgesetzt sind. Das mit der kunst verknüpfte Erkenntnispotenzial, ihre Möglichkeit, als Licht den Weg ins Himmelreich zu… …, der ins Himmelreich führt. 78 Wird dieses telos der kunst verletzt, so droht die ewige Verdammnis. Kunst ist eine Medizin, welche die von der Sünde… …Führung oder Verführung über den Weg ins Heil oder in die Verdammnis entscheidet, lässt sich mit einer Denkfigur konfrontieren, die Jacques Derrida aus der…
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