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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Markus Denkler und Stefan Mähl (Hg.): Beiträge zur historischen Wortbildung des Niederdeutschen

    Dr. Sarah Ihden
    …Ausgangspunkt ein Workshop im schwedischen Uppsala im Jahr 2018 bildet, verhelfen der mittelniederdeutschen Wortbildung zu mehr Sichtbarkeit und zeigen, welche…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Vergangenheit oder Geschichte?

    Überlegungen zum Neuen Historismus in der Literatur und Medienkultur der Gegenwart
    Claude Haas
    …mehr abgewinnen will. Diese Aufgabe scheinen derzeit eher historische TV-Serien zu übernehmen, mit denen der historische Roman abschließend konfrontiert… …Vergangenheiten, die er – wenn auch aus sehr unterschiedlichen Gründen – in keine einheitliche Geschichtsvorstellung mehr einfügen kann und will. In einem zweiten… …historischen Roman der Postmoderne, allerdings nicht mehr die Geschichte, die den Anlass zur Reflexion ihrer angemessenen narrativen Darstellung oder… …Geschichte einer treffenden Formulierung Achim Landwehrs zufolge „nicht mehr in unserem Hier und Jetzt einsortier[t] und mit Bedeutung versehen“ 11 werden… …Stils. Der Roman Mantels, so könnte man es zuspitzen, zeigt sich schon in seiner akribischen historistischen Detailverliebtheit mehr an der Vergangenheit… …Gegenwart als Bezugspunkt gleichsam selbstverständlich und waren es v. a. (mehr oder weniger) verklausulierte Anspielungen 17 Vgl. dagegen Jerome de Groot… …wissen, und wenn wir nur einen Moment nachdenken, wissen wir gar nichts. Wußte man damals mehr? War denn tatsächlich damals jenes Wort eines wie Soldat… …weiter. Heute sagt eigentlich niemand mehr ‚wir Heutigen‘ und auch das ‚Vermögen‘, zumal im Konjunktiv, scheint uns unserer eigenen Gegenwart stilistisch… …darüber belehrt, dass mit der Geschichte kein Staat mehr zu machen ist – et vice versa. Der wichtigste Hinweis auf die Erzählgegenwart fällt bei Kracht ganz… …erzählerlosen Erzählens“ zu begreifen (Tom Kindt: „Ein Zahnrad greift nicht mehr ins andere …“ Zu Erzählstrategie und Wirkungskonzeption von Christian Krachts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Das tragische Motiv und die Wiederbelebung des antiken Chors

    Einar Schleefs Theaterstück „Totentrompeten I“ zwischen Postdramatik, Medienreflexivität und Geschlecht
    Leo Skverer, Achim Küpper
    …Individuum als mit sich selbst identische, unteilbare Einheit nicht mehr vorkommt. Auf eine Annäherung an den Begriff des Postdramatischen einschließlich der… …eigene Spielräume eröffnet. Damit steht „Totentrompeten“ im Unterschied zu einem klassischen Drama für ein Theatermodell, das nicht mehr ausschließlich… …nicht mehr dramatische Theatertext. Aktuelle Bühnenstücke und ihre dramaturgische Analyse, Berlin 1997 (Reprint 2010), S. 41. 8 Vgl. Hans-Thies Lehmann… …dabei an die anderen, sind es gewohnt, keine direkte Antwort zu erhalten, und beanspruchen diese umso mehr voneinander. Trude und Elly sind ein… …Elly und Trude gefunden (vgl. T 23 f., 27–32). Insbesondere das permanente Schweigen Lottes, der verstummten Freundin – die „spricht nicht mehr, sie… …macht alles, was Sprache nicht kann, doch diese Sprache versteht man nicht mehr“ (T 7) –, spiegelt das Schweigen der Gemeinschaft, der Trude und Elly in… …etwas weiter: Bei meinem ersten Besuch nach dem Mauerfall verstehe ich sie nicht mehr. Ich bin ihrem Sprachfluß entwöhnt, kann die neuen Worte nicht… …will Schleef an der Sprache festmachen, in der Serie wird „erstmalig nicht mehr Hochdeutsch, nicht mehr reines Schriftdeutsch gesprochen“. 22 Zu der auf… …um eine Sprache gehandelt hat. Die Worte haben nicht mehr gegriffen, und zwar vom Inhalt, nicht von der Sprechtechnik her. Wenn sie sagten: Tasse… …ausschließt. Damit ist ein Verhältnis von Chor und Protagonistin impliziert, in welchem der Chor nicht mehr als Kollektiv, die Einzelne nicht mehr als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2025

    Tagungsbericht

    Florian Kragl, Holger Runow
    …geworden ist, bisweilen gerade noch tauglich für die eine oder andere Prüfungsaufgabe, wobei sich aber ein erkennbarer Mehrwert für die Textanalyse kaum mehr… …hat sich in der Mediävistik eine generelle Ablehnung Heuslers verbreitet, die freilich oft nicht mehr auf einer direkten 443 Tagungsbericht… …man die Fälle editionsphilologisch löst, entsteht dabei ein mehr oder weniger vitiöser Zirkel zwischen der (formalen) ‚Weltsicht‘ des Editors und dem… …Tagungsbericht Elision genauso wie die geläufige Vermutung, dass die Texte mittelalterlicher Codices mehr Partitur des Vortrags oder gar der Aufführung wären, also… …selbst, noch mehr aber seine schmalspurige Rezeption in einführenden Darstellungen gerne rasch hinwegläuft. Das Vertrauen auf technische Unterstützung bzw… …Gewissheiten der Heusler’schen Metrik mehr und mehr verflüchtigten, im Gegenteil: Die Beiträge konzentrierten sich ausnahmslos auf schwierige, gesuchte, rare…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Kai Kauffmann: Klopstock! Eine Biographie

    Stefan Elit
    …Monographie nicht nur die realen Begegnungen Klopstocks mit Goethe mehr als repräsentativ behandelt, sondern dass mehrere Werke Klopstocks letztlich im Lichte… …Frühphase von Oden- und Ependichtung reduziert gesehen werden sollte und dass es über mehr als ein halbes Jahrhundert durch thematische und formale… …Bemühungen rund um die „Grammatischen 320 Buchbesprechungen Gespräche“, wozu durchaus mehr Forschungen vorliegen als von Kauffmann angenommen) sowie (3) die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Eva Eßlinger: Fremde Heimkehr. Studien zu einem Literaturprogramm der Moderne

    Susanne Scharnowski
    …und Theodor Fontane. 6 Ausführlich analysiert werden die Texte auf mehreren Ebenen: in intertextuellen, mehr oder weniger direkten und in der Regel… …spezifische historische Kontexte ein; verbindende Elemente sind vor allem der mehr oder weniger deutliche Bezug auf einen der beiden ‚Urtexte‘ Odyssee und… …biblisches Gleichnis sowie das mehr oder weniger ausgeprägte Scheitern der jeweiligen Heimkehr. Besonders auffällig aber ist bei nahezu allen Texten, dass die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Nachruf Prof. Dr. Horst Wenzel (6.5.1941–7.10.2024)

    Christina Lutter, Kathryn Starkey, Haiko Wandhoff
    …Geschichtswissenschaften. Mittlerweile ist der medienanthropologische Zugang aus Forschung und Lehre in den Philologien ebenso wie in all diesen Fächern nicht mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Jagdlust, Schreibfrust, Mutterbrust

    Kafkas Jägerfiguren und eine mutterbezogene Schreibproblematik
    Steffen Hannig
    …Herkunftsnähe („von Koßgarten am Neckar“, NSF I 273) zum „Schwarzwald“, aus dem Gracchus entstammt (NSF I 310), ins Auge fällt. Mehr als zwei Jahre früher, im… …in einem lebensfeindlichen, ja todesverwandten Umfeld, nachdem die Jagd gerade nicht (oder schon lange nicht mehr) möglich erscheint. So reist der… …(vgl. Seiffarth [Anm. 5], S. 167) –, gilt für den vergleichenden Blick auf die unterschiedlichen Jägertexte hier umso mehr. 236 Jagdlust, Schreibfrust… …„,nicht mehr […] fortkommen‘“ wird (T 553), 11 wünscht sich der Wärter am Ende, dass bei seinen „Hustenanfälle[n] […] das Springen irgendeines wichtigern… …und wenig glückliche Realität abgelenkt wurde, sodass die Jagd gar nicht mehr stattfinden kann, so ist doch zu fragen, was es mit diesem Jagdideal, das… …mehr als „fünfzehnhundert Jahre“ vor Textgeschehen ins „vierte[…] Jahrhundert“ datiert ist (NSF I 378, 383), berührt eine jagdhistorische Wende, die in… …Glücksversprechen nicht mehr unbelastet zulässig ist. Eine erotische Komponente der Jagdlust geriet durch „die Gemse“, die den Jäger Gracchus einst „lockte“ (NSF I… …bzw. mehr als vier Jahre nach dem „Urteil“ entstanden, sodass sich die Frage auftut, ob das Ideal der lustvoll gelingenden Jagd, an dem Kafkas Jäger in… …„Toten“, der eine eiskalte Ruhe beim Schreiben im Sinn eines trancehaften, „tiefere[n] Schlaf[s]“ anvisierte (F 412), sich nicht mehr einstellen wollte… …hier verbunden mit dem sprichwörtlichen Gipfel des gelingenden Schreibens – ein Höhenkammschreiben, dem der Autor nicht mehr gerecht wird und sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Briefe im Werk Ursula Krechels und Stefanie Zweigs im Spannungsfeld von Fiktionalität und Dokumentarität

    Christine Arendt
    …. 7], S. 11). Übernommen ist die Tatsache, dass Aladar Tausig in Temesvar Rechtsanwalt war, die Stadt aber nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht mehr… …schrieb sie: „Viele Briefe werde ich wohl nicht mehr schreiben, es können auch täglich Ereignisse eintreten, die …“ weiter kam sie nicht. Dr. Wolff… …Finkelgruen folgender Prätext nachweisen, der jedoch erst auf den 30. November 1949 datiert ist: … Viele Briefe werde ich wohl nicht mehr schreiben, es können… …Fall Krechel) nicht mehr zu unterscheiden seien, und die zum einen eine Form der literarischen Empathie darstelle und zum anderen eine Revitalisierung… …Informationen und Kommentaren versieht, stehen die Zitate im Roman nicht mehr im Zentrum. Sie dienen vielmehr als Ausgangspunkt für Krechels Fiktionalisierung… …Verwandten nicht mehr am Leben. Herr Zweig ist in Tarnopol im Spital gestorben, nachdem ihn die Hitlermörder seherer? geschlagen haben und Frau Liesel… …war sofort tot und hat nicht mehr zu leiden brauchen. Frau Liesel wurde einen Monat später aus dem Schulhaus verschleppt und nach Belzec gebracht. Wir… …konnten nichts mehr für sie tun und haben nichts mehr von ihr gehört. Es war der dritte Transport nach Belzec. Von dem ist keiner zurückgekommen. […] 78…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2025

    Henrike Schwab (Hg.): Figurenkonstellation und Gesellschaftsentwurf. Annäherung an eine narratologische Kategorie und ihre Deutungspotentiale

    Linus Möllenbrink
    …üblichen Gegenstandsbereich der Narratologie gehören. Zeitlich decken sie eine Spannbreite von mehr 800 Jahren ab: Ein Schwerpunkt liegt, entsprechend den… …, nämlich dem hochmittelalterlichen Hof. 6 Beide Beiträge fragen (mehr oder weniger deutlich in der Nachfolge des Historikers Gerd Althoff) nach der… …Figurenkonstellation und (‚realistisch‘-historischem) Gesellschaftsentwurf hätte mehr Berücksichtigung verdient. Das betrifft grundlegend die Frage nach dem Verhältnis…
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