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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Das Ausdruckslose als Paradigma der Unvollständigkeit

    Die Figuration einer antimetaphysischen Universalität bei Walter Benjamin
    Hyun Kang Kim
    …Zukunftspotential. Es befindet sich nicht mehr im begrenzten Rahmen der Kunst, sondern im geschichtlichen und gar kosmologischen Kontext. Der schöne Schein ist für… …‚geschichtliches Dasein‘, d.h. als etwas, das geschichtlich so geworden ist, und fasst es nicht mehr als eine Substanz auf, die jenseits der Geschichte liegt. Es… …Schönen hinter der Erscheinung mehr. Somit vollzieht Benjamin eine zweifache Dekonstruktion des Schönen. Zentral für den Schein ist die notwendige Beziehung… …Gegenstandes nicht mehr aus der Welt zu schaffen ist. Die „Idee der Kunstkritik“ ist daher Benjamin zufolge die Idee der ‚Unenthüllbarkeit‘: Die Kunstkritik hat… …verschiebt. Die Erkenntnis ist nun nicht mehr eine Einbahnstraße, die vom Subjekt zum Objekt führt, sondern die Wechselwirkung von beiden. Wahrheit und Schein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Brechts Lektüre der Logik Hegels

    Frank D. Wagner
    …in den folgenden Seiten dann nicht mehr erfüllt. Die „Vorrede“ ist 1831 formuliert und verarbeitet Einwände, die es bis dahin schon mannigfach gegeben… …Ansatz ist damit überwunden, die Dialektik des transzendentalen Scheins verabschiedet. So gesehen darf nicht mehr überraschen, wenn Hegel geradezu… …patriotische Gesinnung, und der Sinn für den Staat hält diesen Gegensatz nicht mehr im notwendigen Gleichgewicht. 8 Brecht findet es geradezu „unheimlich“, wie… …in die Nähe der Theodizee eines Leibniz brachte, ist bei dieser Wucht des Widerspruchtheorems nichts mehr zu spüren. Die Metaphysik einer… …, mehr nicht. 610 Brechts Lektüre der Logik Hegels Brechts roter Strich an dieser Stelle darf als Zustimmung gewertet werden. In zeitlicher Nähe zur… …, aber durch die allerkleinsten Teile hindurch gäbe es nun keine Zielankunft mehr. Brecht habe, um das Paradox zu überwinden, alles auf die Spitze… …allgemeinen Sinn haben, jedes endliche Sein kennt Unterschiede, die sich zu Gegensätzen zuspitzen lassen. Das wäre dann eine mehr ontologische Feststellung. Der… …vorliegt, der mehr allgemeine ontologische oder der mehr scheinhafte ideologische, muss dann jedes Mal erneut geprüft werden. Der Sprachgebrauch von… …daran Kritik geübt. In der vorliegenden Zusammenfassung ist davon nichts mehr zu spüren. Brecht gibt hier eher eine Anweisung dahingehend, dass eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Qualen der Wahl

    Inszenierungen von Entscheidungssituationen im „Fortunatus“
    Ulrich Hoffmann
    …kontingent, doch ebenso als kalkulierbar erweise. 13 Mit der Betonung des Kalküls erweitert Kragl die Deutung Jan-Dirk Müllers, der noch mehr die… …, dem eine gewisse Willkür eigen ist. Was bereits voll determiniert ist, kann nicht mehr entschieden werden. Zur Entscheidung gehört daher auch ein… …Entscheidungen zu einer besseren Problembewältigung zu kommen. Solche Situationen rufen beim Akteur zunächst eine mehr oder weniger drastische Orientierungs- und… …Ratlosigkeit hervor. Sie werden als überraschend, unvorhergesehen, neuartig, dramatisch, unbestimmt, konturlos, vieldeutig und ähnliches mehr erlebt – was alles… …Erzählt wird Fortunatus Brautwahl zunächst als eine erneute Begegnung, nicht mehr nur mit einer Jungfrau im Wald, jetzt mit drei Jungfrauen, am Hof des… …nachhaltig auf eine Antwort besteht, erbittet sie sich folgerichtig und angemessen mehr Zeit und Rat zur Entscheidungsfindung: Cassandra sprach / „so begere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Kröten, Krokodile, Faultiere, Ratten und andere widerliche Mischungen

    Über einige Beispiele des Naturhässlichen
    Jessica Güsken
    …Häßlichen“ unternehme eine „Pathologie des Schönen“: „Das Häßliche bürgerlicher Wirklichkeit ist nicht mehr zu leugnen, es muß nun diagnostiziert und… …Anschauungsbeispiele beschreiben, die eine Regel der „Hölle des Schönen“ anschaulich machen, die an dieser Stelle nicht eigentlich expliziert, sondern mehr unterstellt… …Hässliche wesentlich ist, und damit, worum es der „Ästhetik des Häßlichen“ ihrem Anspruch nach geht, ist zunächst auffällig, dass viel mehr, genau gezählt… …denen die Hässlichkeit eines konkreten Verbrechens verhandelt werden kann – weitere Beispiele zeigen dann jedoch immer auch mehr und vor allem ganz… …wahnsinnig gewertet wird, erscheint in den Beispielen doch von dem her bestimmt, was unter Naturhässlichem firmiert – die Idee scheint mehr vom… …, Äderchen“, und „mehr noch die Sommersprossen, Bläschen, einzelnen Pockennarben, Leberflecke usw.“ fortzulassen. 46 Das Feld der Schönheit wird in Hegels… …stets über den Ort, an dem sie stehen, hinaus und zeigen mehr und anderes. Da es nun nach Kant beim Schönen, d.h. beim Naturschönen, das nichts bedeutet… …Empirizität mangelt und sie gar keinen originalen Bezug zur Sache herstellen. Dagegen „werden doch meine“, Lessings, „Beispiele mehr nach der Quelle schmecken“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Hin und Her.

    Verfahren Konkreter Poesie und Metaisierung in Wolf Haas’ „Verteidigung der Missionarsstellung“
    David-Christopher Assmann
    …Grundlagen des Erzählens „so intensiv in die Textstruktur eingewoben, daß sie nicht mehr herauszulösen sind“ 22 , um eine Formulierung Franz Mons mit Blick auf… …oder zumindest zu irritieren, die vorgeben, wie deutschsprachige Romane der Jahrtausendwende konventionell typographisch zu verfassen sind – und mehr… …funktioniert.“ 36 Und mehr noch: Konkretistische Verfahren spielten sprachliche Objekt- und Metaebene gegeneinander aus, ja legten diese gleichsam übereinander. In… …Haas’ Dissertation. Zum anderen finden sich in Haas’ Roman diverse narrative Selbstbetrachtungen und -bespiegelungen, die mehr oder weniger durch die… …„Verteidigung der Missionarsstellung“ wiederum eine Figur auf, die den Namen des Autors trägt, ja mehr noch: Wie im „Wetter“-Roman ist der fiktive ‚Wolf Haas‘… …. Denn sie legt die Konventionen autobiographischen Schreibens offen, ja mehr noch: Autofiktionale Verfahren verdeutlichen, dass es sich bei… …mehr gewesen, Mond und Sonne auch nicht, nur noch mein Buch. (162) Der Ich-Erzähler bringt in dieser auf einer Meta-Meta-Ebene platzierten Passage die… …– sowie deren auf innerfiktionaler Ebene wiederum fiktive Gegenstücke sind damit in letzter Konsequenz nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Zu den Handschriftenverhältnissen von Johannes Meyers „Buch der Ämter“ und „Buch der Ersetzung“

    Christian Seebald
    …(Monumenta Ordinis Fratrum Praedicatorum Historica 31). Es war mir leider nicht mehr möglich, auf die dort vorgelegten überlieferungs- und textgeschichtlichen… …Handschrift mit der alten Signatur H XIIII, also wohl Ricketts 198, nach einer von penn, aus Bern, erhaltenen Vorlage abgeschrieben. 21 Diese – heute nicht mehr… …, anfänglich mehr tabellarische Version des Verzeichnisses in Straßburg, National- und Universitätsbibliothek, Ms. 2934, Bl. 7r–8v, München, Staatsbibliothek… …ein Eintrag in der Chronik („Konventsbuch“) des St. Galler Klosters zum Jahr 1483 belegt. 38 Die St. Galler Abschrift selbst ist nicht mehr erhalten… …Textverbund des ursprünglichen Meyer-Codex insbesondere aufgrund der Bestimmung der neu hergestellten Handschrift als mehr oder minder programmatische Gabe für… …Augustinerchorfrauenstifts Inzigkofen, Sigmaringen 1997, S. 120. 408 Meyers „Buch der Ämter“ und „Buch der Ersetzung“ nach der nicht mehr vorhandenen St. Galler Abschrift der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    Hartmann von Aue: Der arme Heinrich. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Nathanael Busch und Jürgen Wolf

    Kay Malcher
    …wäre hier mehr, etwa im Sinne von ‚mein Inneres‘ oder ‚mein Herz‘. v. 800 f. nû sihe ich gerne, daz mich / iuwer minne iht unminne: Die Tochter äußert… …Profil, weil sie als Motivationsgründe inszeniert werden, grundsätzliche Probleme narrativer Identitätsstiftung werden dabei ausgeblendet. 6 Mehr… …biblische Motivik erläutert, theologische Argumente skizziert und mehr oder weniger plausible Anspielungen auf entsprechende Horizonte versammelt. Von daher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    vnd machet ſie mit geſehenden augen blind. Zum Problem von Editionen als Datenquelle für sprachhistorische Untersuchungen

    Klaus-Peter Wegera
    …Handschrift B übernommen haben kann. Die Konjekturen der übrigen Editionen sind alle mehr oder weniger frei gewählt. Am weitesten entfernen sich Henrici und… …nicht mehr dar. Die derzeitige rasante computertechnische Entwicklung wird hier in absehbarer Zeit andere Möglichkeiten eröffnen. Zunehmend werden jetzt… …die späteren Abschreiber nicht mehr verstanden und verwendet wurde. Das nicht mehr aktive phraseologische Potential wäre dann durch bekanntere (und… …Einsicht, daß für Hartmann gerade nicht ein didaktisch-belehrender, sondern ein sehr viel mehr spielerisch distanzierter und ironisch gebrochener Umgang mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2015

    Ein literarischer ‚Versuch‘ im Experimentierfeld Zeitschrift

    Medieneffekte der „Deutschen Rundschau“ auf Gottfried Kellers „Sinngedicht“
    Daniela Gretz
    …eine spezifische Form von Literarizität, in der sich die Einzelbeiträge nur mehr graduell unterscheiden. Der Rekurs auf das Publikationsmedium… …‚Versuch‘ im Experimentierfeld Zeitschrift ähnlicher Versuchsanordnung – sukzessive nicht mehr das Licht, sondern – am Beginn der Kristallographie – die vom… …. Parallel dazu konstatiert auch noch Dotzler „Es ist nicht anzunehmen, dass Keller um diese Hintergründe wusste. Umso mehr – nämlich gerade ihre Unbewusstheit… …Nothelfer“ 61 lediglich „mehr oder weniger sinnige und anregende Schöpfungen der Phantasie seien“. 62 Besonders problematisch scheint in diesem Zusammenhang… …keine singulär dem Menschen vorbehaltene Angelegenheit mehr ist, sondern vielmehr über die Analogie zwischen dem Lachen des Menschen und dem Lachen von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Einzelsprachen im Werturteil deutscher Sprachdenker des Barock und der Aufklärung (Teil 1)

    Thorsten Roelcke
    …das man nunmehr / in er|lernung der heiligen Göttlichen / vnd andern Schrifften | vnd Sprachen / mit geringer mühe / in drey oder vier Jah|ren / mehr… …außrichten möge / als zuvor in zehen / zwan|tzig oder mehr Jahren / nicht hat ge|schehen können. | ELIa HVTTERI, Nürnberg 1602, Bl. B. 433 Thorsten Roelcke –…
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