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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln. Zweite Abteilung. Mit Beiträgen von Michael Stolz, hg. v. Karl Stackmann / Karl Stackmann: Philologische Untersuchungen zur Ausgabe der kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln

    Thomas Bein
    …unterschiedlichster Art eine verlässliche Basis darstellt (zu den Prinzipien weiter unten). Stackmann hatte ursprünglich noch mehr geplant, so etwa auch den „Abdruck… …anderen Strophen sind es noch mehr. Die Eingriffe sind sicherlich berechtigt; ob immer ‚nötig’ müsste von Fall zu Fall diskutiert werden, und wie bei jeder… …, ein Glossar, das nicht den Anspruch hat, ein Mügeln-Wörterbuch zu sein, aber doch weit mehr ist als nur eine Vorstufe zu einem solchen. Das Glossar… …können deren Texte nicht mehr als unecht erkannt werden. Es geht Stackmann also um signifikante Abweichungen von nicht in g überlieferten Texten – mit… …Abweichungen“ anzutreffen sind. Daraus schließt Stackmann, dass es „mehr als unwahrscheinlich“ sei, „daß ein Nachahmer aus geborgten Brocken ein neues Gedicht… …indes sehr viel mehr als nur eine Vereinheitlichung von Schreibungen. Er will durchaus einen „zutreffenden Eindruck von der Sprache des Autors vermitteln“… …Alternation zum Ausdruck“ verhelfe. Das würden andere Editoren heutzutage wohl nicht mehr tun, da letztlich doch Zweifel angebracht sind, ob (selbst früheste…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das „Ende der Kunstperiode“ und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
    …entschied sich für das Fortschrittsmodell, das er aber nicht mehr humanitätsphilosophisch, sondern sozialkritisch ausformte und kämpferisch verschärfte… …alsbald den Schikanen der Zensur aus und zwang ihn, nach Paris ins Exil zu gehen. Doch verstand er unter Emanzipation weit mehr als die Befreiung von einem… …gespenstischer Wiedergänger. Seine Bilder kopieren die alten Formen, aber es ist kein Leben mehr in ihnen. „Betrachten wir seine Bilder“, schreibt Heine über… …zeitgenössische Paradebeispiel des Epigonentums, das sich im Kopieren des Vergangenen erschöpft, weil es keine eigene, originale schöpferische Kraft mehr besitzt… …Tat,treffende‘ Selbstcharakterisierung: „Es fehlt nicht einmal der Schmerz im Auge, ein Schmerz der mehr einem geträumten als einem erlebten Leide galt [...] und… …„Schmerz der mehr einem geträumten als einem erlebten Leide galt“. Heine hebt dieses Psychodrama der Epigonalität, das Schicksal des Unauthentischen, das er… …trübseliges Ende?“ Er nimmt „Zeichen von nahem Absterben“ (DHA 12/1, 48) wahr. Hier handelt es sich nicht mehr bloß um ein auf die Goethezeit eingegrenztes… …deshalb nicht mehr epigonales, sondern authentisches Kunstschaffen möglich: Wird das greise Europa sich wieder verjüngen, und die dämmernde Geistigkeit… …gebrochenen Wertungen, die jedes systematisierenden oder gar vereindeutigenden Zugriffs spotten. Wenn sich Heine mehr zur Partei einer poli- 16 Die oft zitierte… …Abfolge von Heines Schaffensphasen. In den 1820er Jahren und in der ersten Hälfte der 1830er Jahre plädiert er mehr für die politisch engagierte Literatur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Figurationen der Melancholie. Spuren Walter Benjamins in W. G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“

    Anja Lemke
    …werden oder abfließen könnte. Sie fungiert als materielles Substitut des Mythos, als Naturalisierung des Unheimlichen: Nun ist es nicht mehr die nächtliche… …Erinnye, sondern immer die Schwärze, nicht mehr der Gott, sondern immer das Unwiderstehliche, nicht mehr die lähmende Umklammerung des Dämons, sondern der… …melancholy“ (ders.: Anatomy of melancholy, Oxford 1997) nicht mehr von „accidie“ sondern nur noch von „religiöser Melancholie“ spricht. Vgl. Hersant [Anm. 11]… …engeren Bindung der Melancholie an die Kontemplation, die Reflexion und die wissenschaftliche Erforschung der Welt. Melancholie wird jetzt nicht mehr, wie… …nichts anderes mehr sichtbar als das farblose Stück Himmel im Rahmen des Fensters.“ (RS 12) „Des Fensters“ steht an dieser Stelle zentriert in einer… …zu schauen. Und genau wie Gregor mit seinen trübe gewordenen Augen die stille Charlottenstraße, in der er mit den Seinen seit Jahren wohnte, nicht mehr… …, wenn sie mehr sein will als die oben zitierte „hochgemute Demutsgeste“ eines zeitgenössischen Schriftstellers, der sich noch einmal als romantischer… …überhaupt nicht mehr zu Gesicht, und wenn er nicht genau gewußt hätte, daß er in der stillen, aber völlig städtischen Charlottenstraße wohnte, hätte er… …Trauerspiel sich ganz in die Trostlosigkeit der irdischen Verfassung. Kennt es eine Erlösung, so liegt sie mehr in der Tiefe dieser Verhängnisse selbst als im… …Heilsversprechens. Das Symbol als Versprechen der unmittelbaren, momenthaften Verkörperung des Transzendenten trägt für Benjamin nicht mehr, weil sich die Verheißung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Jutta Eming, Emotion und Expression. Untersuchungen zu deutschen und französischen Liebes- und Abenteuerromanen des 12. bis 16. Jahrhunderts / Elke Koch, Trauer und Identität. Inszenierungen von Emotionen in der deutschen Literatur des Mittelalters

    Armin Schulz
    …, wobei das angestrebte Ideal nicht mehr die authentische Expression von Emotion, sondern deren Dämpfung im Sinne einer demonstrativen Gelassenheit ist… …die Emotionen der Figuren genau wie ihre Handlungen dann mitunter paradigmatisch überdeterminiert sein müssten und nicht mehr durchgängig schlüssig sein… …Enite trotz Erecs Sieg dieser Gefahr nicht: Sie wird danach kaum mehr erwähnt. Zuletzt interpretiert Koch Gottfrieds „Tristan“. Die Identität des Helden… …. „Verwandtschaft ist nun nicht mehr in erster Linie eine Frage der Abstammung [...], sondern der performativen Herstellung [...] von Bindungen in der direkten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes „Servatius“

    Jan Goossens
    …Petrus C. Boeren 2 , nicht mehr berücksichtigt hat. Für seine Darstellung der Vorlagen stützt sich Wolff auf die Dissertation von Kai Walter. 3 Die Vorlage… …nennt. 10 Sie ist mit 68 Kapiteln, drei mehr als die niederländische, die längste. Koldeweij11 erstellt eine Liste der 66 Gesta- Handschriften und… …ausführlich erzählte eschatologische Wunder, die sich in Brabant zutragen) verstärkt. T enthält wesentlich mehr Geschichten. Nach Nr. 56 folgen hier die Wunder… …. 2], S. 119, dagegen sieht in den Mirakeln, die T mehr enthält, Hinzufügungen aus der frankobelgischen Variante der Gesta. 20 Kempeneers [Anm. 14], S… …de liturgische dienst.“ Man kann dem mit der Einschränkung zustimmen, dass ‚mehrere‘ Fassungen nicht mehr als zwei gewesen sein müssen. Schieb hat in… …den Versen 856–858 gemeint sind, ist aber nicht haltbar. Dort findet sich nämlich nichts, das mehr boven maten wäre als dasjenige, was der Dichter… …, dass Veldeke die Gondulphusvita in der Fassung der Gesta benutzt hat. In der Frage, ob er die Vita benutzt hat, ist aber mehr Sicherheit zu gewinnen. Die… …etwas mehr gesagt wird. Dann folgen die Viten seiner beiden Nachfolger: Monulphus und Gondulphus. Schließlich wird die Aufzählung in der Gestalt einer… …mehr überblicken. Vielleicht kann eine Sichtung der 66 Handschriften, die Koldeweij als Gesta-Handschriften betrachtet, hier mehr Klarheit bringen, aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im „Lalebuch“

    Gert Hübner
    …damit unterstellten Einspruch gegen frühneuzeitliche Sozialdisziplinierungsprozesse zu erkennen: Die Deutung verdankt sich m. E. mehr Bachtin als dem… …, ist kaum dazu geeignet, einen der „Utopia“ vergleichbaren Ordnungsdiskurs zu entfalten. 12 Stattdessen konzentriert sich das „Lalebuch“ mehr auf die… …aber keine Einwände mehr habe vorbringen wollen, da Hythlodeus solche offenbar nicht gut ertragen konnte; allein aus diesem Grund hätte er, Morus, die… …kann kein gutes Leben mehr führen, es sei denn, als Leser.“ 19 M. E. beschäftigen sich „Lalebuch“-Interpretationen generell zu wenig mit der Frage, worin… …Urlale muss seine Heimat verlassen haben, weil die Lalen nicht mehr in Griechenland leben. Also war er ein Fall dieser Regel und deshalb weise. Die… …Behauptung, dass gespielte Torheit immer mehr zu echter würde. Sie unternimmt dies durch die Art und Weise, wie sie das Verhältnis zwischen kalkulierter und… …schnell, weil wir uns alle mehr für die Torheit als für die Weisheit interessieren, dieweil wir alle zu Lalen worden sind / in dem wir die rechte Weyßheit… …Anagramm von ‚alle‘ verstanden werden soll, lässt sich an dieser Stelle kaum mehr übersehen. 30 Die moralsatirische Sinnkonstruktion ist auf den Zusammenhang… …dem Kaiserbesuch vergleichbare, kontinuierliche Handlungsfolge entwickelt, sondern nur mehr Episoden reiht, lässt sich kaum bestreiten; konzeptionslos…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …zunächst als innere aus: „O hoher Baum im Ohr!“ Die Anwesenheit des Orpheus ist jedoch, mehr noch als eine ‚innere‘, eine sprachliche, genauer: eine… …wirbt er nicht mehr um ein „Endlich noch Erreichtes“. Scheinbar könnte das Gedicht hier enden. Aber freilich reicht die bloße Bestimmung nicht hin. Sie… …richtet sich aber nun nicht mehr auf das Dichten, sondern auf sein Prädikativum, das Sein. Logisch gesehen, beruht die neue Frage auf einem keineswegs… …ersten Schritt verändert sich seine Pronominalstruktur. Das Ich richtet sich nicht mehr an Orpheus, sondern an ein zweites Du: „Dies ists nicht Jüngling… …Funktion zurück und hält sich im grammatischen Objekt. Es wird zum Sprechakt, der Sein oder Dasein nicht mehr benennen muss, sondern sich, gleichsam objektiv… …, sondern, die sprachliche Bezeichnungsfunktion aufhebend, immer mehr nur sich selbst. Das Sprechen verweist auf sich selbst als Akt. Seine mögliche Finalität… …Subjektbindung: Der „Hauch“ verwandelt sich in ein subjektloses „Wehn“, das sich eben nicht mehr „um“ den Gott bemüht, sondern sich ‚in‘ ihm vollzieht. Das Gedicht… …Seinsäußerungen), aber nicht mehr beides in einem.“ 569 Mark-Georg Dehrmann dem Ich bzw. dem Menschen nun möglichen Gesang als orphischen aus. 36 Das Spur- Sein des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …. Eigentümlich ist es freilich dennoch, dass Autorenbiographien, anders etwa als Politikerbiographien, seit geraumer Zeit noch nicht einmal mehr den Anspruch… …darin, dass seine eigene Schreibweise zu der Jüngers mehr als nur oberflächliche Parallelen aufweist. Genau wie dieser entpuppt sich auch Blumenberg oft… …geschmäcklerischen) Dezisionismus: Dort, wo sich Jünger in dem „Weltwust des Unbedeutenden und nur Massenhaften“ mit bloßen „Enklaven der Bedeutsamkeit“ nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung: innere und äußere Sprachgeschichte im Diskurs. Ein Besprechungsaufsatz zur 2. Aufl. von „HSK“ 2, 1-4

    Christopher Wells
    …wohl am meisten von dem zweiten Halbband befriedigt sein, denn er bringt in den Kapiteln VIII bis XIV die mehr oder weniger vertrauten ‚Ergebnisse‘ der… …europäischen Nationalsprachen (S. 1117– 1123): Allerdings sprengt er damit eigentlich den europäischen Rahmen! Die vielen ‚Englische‘ sind seit mehr als einem… …Jahrhundert keine nur-europäischen Sprachen mehr, und auch das (britische) Englisch wird zunehmend von Amerikanismen und von Importen aus ehemaligen Kolonien… …die Sprachgemeinschaften gebunden sind bzw. waren“ (S. 164). Ferner ist, wie schon Schottel bemerkt, überlokale Sprache eben nicht mehr nur lokal… …steht jetzt der Beitrag von Sonderegger zur deutschen Schweiz (S. 2825–2888) für den süddt. Raum nicht mehr so unvermittelt da. Zwei Aufsätze von Ingo… …liefern viel mehr als ein Bild der Sprache in deutschen Sprachlehrbüchern: Der Sprachwissenschaftler verfährt interpretierend und bildet in der Analyse das… …Bevölkerung sind immerhin ‚Ausländer‘), was natürlich die Existenz von mehr oder weniger zweisprachigen Forschenden voraussetzt, um über das bloße Ansammeln von… …sich momentan durch demotische Funktionalsprachen wie Business English oder Chattsprech auf deutsche Varietäten aus, und neue, mehr oder weniger ephemere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …mehr zu reagieren vermag. Bewegungen werden nicht mehr extensiv als Ortsveränderung in der (linearen, extensiven) Zeit erfahren, sondern als intensive… …Entscheidend ist vor allem freilich der Sachverhalt, dass moderne Poesie seit Rimbaud keine Manufaktur zur Produktion von Versen und Reimen mehr ist, ob teuere… …mehr hat die Leere mit dem zu tun, was Heidegger „das Entgleiten des Seienden im Ganzen“ nennt und was Benn mit der Wendung vom „prämorbiden Auge für die… …Bedürfnisbefriedigungen glaubt, leergefegt worden ist? Was wird aus der Poesie und ihren Elevationen, wenn nichts mehr zählt als der immer selbe Zyklus aus Produktion… …mehr „Gnade und ewige Seligkeit“, sondern es ist „entweder das Nichts, le Néant“, oder aber „eine Art sinnlicher Erfüllung, die Vision einer […]… …Moment besteht sodann darin, dass in Baudelaires Dichtung für Erlösung und Hoffnung innerhalb der Welt kein Platz mehr ist. „L’Espoir, / vaincu, pleure.“… …Verweltlichung oder Säkularisierung ist nicht die Rede, umso mehr von Welt-Exil und von der Unfähigkeit mitzumarschieren, mitzugrölen und das „andere Blau“ je zu…
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