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59 Treffer, Seite 1 von 6, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer ‚novelle‘ im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …„Decameron“-Novellen liegen inzwischen Arbeiten vor, die sowohl die kontextuellen als auch die textuellen Aspekte dieses Kulturtransfers beleuchten. 1 In diese Reihe ist… …dar, durch die sich die Erzählpraxis in der deutschen Literatur allmählich verändert (S. 35–45, Zitat 43). Diese enge Definition einer „deutschen… …deutschen Übersetzungen gerade nicht auf das italienische ‚Original‘, sondern auf eine lateinische Zwischenstufe zu. Diese mittelbare Rezeption kann als… …‚novelle‘“ stünde die charakteristische Einzelrezeption der Texte dann schon ganz prinzipiell entgegen. Auf diese Einwände antwortet die Arbeit mit einem… …Damen richtet, die diese Kompetenzen gerade nicht mitbringen. Kocher kann den Widerspruch nur auflösen, indem sie das „Decameron“ als einen… …und festigt sie auf diese Weise.“ (S. 386)) eine näher zu begründende Behauptung. Erhart Lurckers bereits ins 16. Jahrhundert gehörenden… …Untersuchungen: Diese werden mit Akribie vorgenommen und erbringen für die Ebene der ‚Erzählung‘ und die der ‚Narration‘ zum Teil wichtige und so auch noch nicht… …. Diese Aufschwellungen sind wohl der Grund dafür, dass das Analyseverfahren – leider unkommentiert – bei mehreren Texten nicht zur Anwendung kommt, was… …diese Befunde, die der deutschen „Decameron“-Rezeption schärfere Kontur verleihen und deretwegen man Kochers Buch mit Gewinn konsultieren wird. Göttingen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Johanna Thali: Beten – Schreiben – Lesen. Literarisches Leben und Marienspiritualität im Kloster Engelthal, Francke, Tübingen, Basel 2003 (Bibliotheca Germanica 42), VIII und 385 Seiten

    Susanne Bürkle
    …Untersuchungen. 2 Johanna Thalis Dissertation (Universität Freiburg/Schweiz) knüpft an diese Arbeiten und deren Resultate manchmal recht unvermittelt an… …Intentionen“ und Funktionen der Texte ‚herausgearbeitet‘ werden könnten (S. 14f.). Diese Zweisträngigkeit beherrscht dann auch die weiteren Ausführungen: nicht… …, wodurch sich der Engelthaler Text deutlich von anderen bis ins 15. Jahrhundert fortgeschriebenen Nonnenbüchern unterscheide. Diese thematische Zentrierung… …Tendenz zur Vereinfachung diese eher zementiert als weiterführende Perspektiven in dieser Hinsicht eröffnet. Mit Gewinn liest sich das 9. Kapitel, das mit… …Einzeltitel im Register sehr nützlich gewesen. Mit ihren 54 tewczen kofentz pucher (S. 329) repräsentiert diese Liste der Engelthaler Bücher nach Thali weniger… …diese ausschließlich Meister Eckhart zuzuschreiben (S. 267) und damit der gängigen Eckhartrezeption in Frauenklöstern erneut Vorschub zu leisten, wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eckehard Simon, Die Anfänge des weltlichen deutschen Schauspiels 1370–1530. Untersuchung und Dokumentation

    Thomas Habel
    …zusätzliche Quellen- und Belegmaterialien heranziehen und auswerten. Für das hier vorzustellende Handbuch bilden diese Beiträge ein festes und unverzichtbares… …. 365–456). Diese Aufführungsbelege und sonstigen Nachrichten von Spielaktivitäten sind – bis auf zu vernachlässigende Ausnahmen – Zeugnisse der zwischen… …Darbietung dokumentieren. Erhalten sind diese librettoartigen Gebrauchshandschriften allerdings nur in den seltensten Fällen. Die daneben vorhandenen Le- S… …. Niedergeschrieben für Liebhaber und Sammler, belegen diese Einzel- und Sammelhandschriften zwar ein frühes ‚literarisches‘ Interesse an den Spielen, zu einer breiten… …zugänglich waren. Wie wichtig diese Quellen für die Spielforschung sind, belegen die vorliegenden Ergebnisse, die das bisherige Bild der Lübecker… …Einkehrspiele vorgeführt, die für Lübeck bisher nicht vermutet wurden. Eine Textüberlieferung existiert weder für diese Einkehrspiele noch für die ‚offiziellen‘… …Festesaktivitäten aufgrund der glücklichen Text- und Archivalien-Überlieferung besser dokumentiert sind als die jeder anderen deutschen Stadt, bekommt durch diese… …von Klaus Ridder und Martin Przybilski berücksichtigt werden sollen.) 458 Buchbesprechungen licher Art. Wie vorzüglich diese Belege geeignet sind, das… …Bestandsaufnahme zu den Anfängen des weltlichen deutschen Schauspiels zu bieten. Zwei Register und ein sprechender Abbildungsteil tun das ihre, diese detailreiche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Nikolaus Ruge, Aufkommen und Durchsetzung morphembezogener Schreibungen im Deutschen 1500–1770, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004 (Germanistische Bibliothek 19), 294 Seiten

    Michael Elmentaler
    …Schreibkonventionen herausbildeten. Die Ergebnisse des Bamberger Projekts zur Herausbildung der Großschreibung im Deutschen 1 deuten darauf hin, dass diese Prozesse… …zumindest in ihrer Anfangsphase weitgehend unabhängig von den Normierungsbemühungen der zeitgenössischen Grammatiker verliefen. Ob diese Feststellung auch für… …ausdrücklich ausgeklammert (Kap. 4.4). Diese Fokussierung auf die kontextübergreifende Morphemkonstantschreibung ist aus arbeitsökonomischen Gründen… …Zeitpunkt, zu dem diese ‚morphematische‘ Reinterpretation einsetzt, zumindest im Falle der auslautenden 3 Vom Autor zitiert nach Duden. Deutsche Orthographie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Alexander Honold: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800, Vorwerk 8, Berlin 2005.

    Bart Philipsen
    …Alexander Honold wird diese Beziehung noch einmal in ein neues, von den heideggerschen sowie nachheideggerschen, hermeneutischen und posthermeneutischen… …chronologischen Kommentar“ (S. 15). Diese Absicht liegt der Aufgliederung der Arbeit in drei größere Komplexe zu Grunde: in einem ersten Teil werden „an Hölderlins… …„naturgemäß unterschritten werden muß” (Ebd.). Dass diese als Selbstkritik verhüllte Bescheidenheitsformel zum Teil zutrifft, ist erneut weniger der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …weiter erhellen. Die vorliegende Interpretation füllt diese Leerstellen und erläutert im Vergleich der Fassungen der „Iris“ und der „Studien“ besonders die… …Brief vom 2. August 1841 schreibt Stifter: Ich hoffe, nein ich weiß es, daß diese Dichtung ein großes Aufsehen machen müsse, ich habe meine Pläne darauf… …. 1,1). 526 Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“ daß diese Dichtung innig und warm ist, und warme Herzen ergreifen muß, und… …die Wärme und Innigkeit der Erzählung, denn diese Charakteristika des Erzählens sind bereits im ersten Teilsatz erwähnt. Also legt die sprachliche Logik… …Entsprechung zwischen dem ‚Waldeinsamkeitslied‘ bei Tieck und Ronalds Lied vom Mord des Königs an seiner Liebsten bei Stifter. Besonders im Hinblick auf diese… …Untersuchung geht von dieser Verrätselung der Erzählung aus und setzt sich zum Ziel, diese aufzulösen. Die neuere Forschung zum „Hochwald“ stellt die… …und Kultur/ Geschichte entspricht dann dem von Romantik und Aufklärung. Diese an die strukturale Methode der Bildung von Oppositionsstrukturen… …Forschung konnte bislang nicht befriedigend klären, welcher Grund für diese Streichung ausschlaggebend sein könnte. 6. Welcher symbolische Mehrwert verbindet… …hier wie auch in anderen Untersuchungen ein Verweis auf die Symbolik der Fauna des Böhmerwalds. 30 Insgesamt erweisen sich diese ‚Leerstellen‘ der… …Strafe ihre Geltung auch für die Gegenwart der Erzählung deutlich. Die symbolische Idealisierung der Mutter rückt diese in Gottesnähe; so wird sie nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …wird die These vertreten, dass Robert Walsers Bildungskritik im Zeichen der Moralistik zu lesen ist. Diese findet mit Walser ihren Ort in der… …Test auf die Unwahrscheinlichkeit, ohne die Vorlage von Büchern und vorzüglich Romanen zur „Literatur“ beizutragen. Diese Dimension des Walser’schen… …, hg. v. Bernhard Echte, Werner Morlang, 6 Bde., Frankfurt/Main 1985–2000, hier: Bd. 6, S. 568–584 (diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „ADB“… …Einzelausgaben, hg. v. Jochen Greven, 20 Bde., Zürich, Frankfurt/Main 1985–1986 [auf diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „SW“ Bezug genommen]) und den… …dehnbar erweist, die Elastizität hat, die nicht starr ist, sondern sich unseren Spielen, dem Spiel des Lebens anbequemt, anpaßt.“ 10 Und diese Distanz zu… …dieser beiden semantischen Formationen lässt sich unschwer die deutsche Bildungskonzeption angeben. 13 Diese pointierte Diagnose ist allerdings nur um den… …[diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „B“ zitiert]) Das Argument jedoch wiederholt eine moralistische Gedankenfigur: „On n’a plus de raison, quand… …gebildeter Menschen, die ihre Umwelt total verachten und es mit einer Ungezwungenheit aussprechen, die mir beinah als etwas Strafbares erscheint. Diese… …kritisch beobachtet. Diese Beobachtung ist also nicht vorrangig von Ressentiments gegen Arrivierte gesteuert. – Auch wenn solche Ressentiments gelegentlich… …Montesquieus anzuführen, das damit variiert erscheint: „Je disois: ,Ceux qui ont peu de vanité sont plus près de l’orgueil que les autres.‘“ 23 ) Wie ist diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Performanz als Kategorie einer kulturanalytischen Lingusitik

    Joachim Scharloth
    …verbale Interaktion für das Verstehen kulturellen Wandels haben kann und inwiefern diese Perspektive eine Transformation der Gegenstände der Linguistik… …kulturanalytischen Linguistik sen. 1 Zudem hat es den Anschein, dass diese Interaktionsmodalität häufig in Situationen beobachtbar ist, in denen soziale… …werden. Allerdings birgt die Realisierung des Musters immer auch das Potenzial seiner Veränderung. 15 Diese Eigenschaften haben das Ritual zu einem Modell… …Linguistik rehabilitiert zu haben. 16 4. Linguistische Traditionslinien Mir scheint, dass diese am Performanz- und Ritualbegriff geschulte Sprachtheorie in der… …Iteration bilden. Mit jedem Sprechen zitieren wir diese Muster und wirken so selbst an der Bildung der „Traditionen des Sprechens“ (so der bekannte Titel… …seiner Abwandlung. Sprache (als Kompetenz) ist also das Produkt einer sich zu Mustern verdichtenden Sprechtätigkeit. Diese Erkenntnis liegt auch den… …, Tedlock) konstatieren vor allem die Formelhaftigkeit des Sprechens, Parallelismen und Äquivalenzen in der Syntax sowie bestimmte prosodische Muster. Diese… …Performativen bringt, scheinen mir ihre Arbeiten doch in diese Richtung zu weisen: Mit dem Fokus auf die formale Gestaltung sprachlicher Ereignisse, einem… …und natürlich auch zum Umgang mit der Visitenkarte. Diese nämlich spielte bei der Anbahnung der Antrittsvisite eine bedeutende Rolle. Sie wurde dem… …selbstverständlich, daß die älteren Ansiedler an einem Ort den Neuankommenden mit Rat und Tat an die Hand gehen. 49 Diese Darstellung des Ablaufs einer Antrittsvisite…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Erhard Schüttpelz: Die Moderne im Spiegel des Primitiven. Weltliteratur und Ethnologie (1870-1960), Fink, München 2005.

    David Pan
    …sich „auf die Mobilität ihrer Gegenstände einlassen“ müsse (S. 327). Tatsächlich folgt diese Seekrankheit aus einer fundamentalen Ambiguität der Analyse… …grundsätzliche Reversibilität in den Rollen von Modernen und Primitiven gibt. Damit er diese Reversibilität in den Rollen von europäischen Ethnographen und… …ethnographischen Objekts übernimmt, um das Verhältnis zwischen beiden zu untersuchen. Diese an sich sehr interessante Methode führt zu Lektüren, in denen die… …Totemismus nutzbar zu machen, interpretiert Schüttpelz diese Theorie als Projektion einer christlichen Opfergeschichte 625 Buchbesprechungen in einen… …(S. 377). Denn diese Zuneigung bildet die Basis für eine Überbrückung des Gegensatzes zwischen Europa und dem Anderem durch die Kategorie des… …Primitiven (S. 378). Schüttpelz schließt aber seine Analyse von Robertson Smith mit einer These, die diese Art Zuneigung ausschließt: „Das Totemopfer war eine… …Möglichkeit, sich im Opfer der Primitiven zu ‚spiegeln‘, aber auch sie durch diese Spiegelung verschiedener zu machen“ (S. 131). Das Bild des Primitiven ist… …, dass diese Diskussion sich durch ihre Differenziertheit von den Darstellungen bei Bleek oder Robertson Smith unterscheidet, ergreift er diese Gelegenheit… …, werden diese Schlüsselfragen leider nicht behandelt. Schüttpelz’ Analyse führt am Ende zu einem Alles-oder-Nichts. Auf der einen Seite verneint er die… …westlichen Blicks hält. Wenn das Primitive tatsächlich nicht als Gegenstand, sondern als eine Kategorie zu betrachten ist, dann wäre diese auch als Dimension…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …Zugang zur Wahrheit seiner selbst; diese wird ihm vielmehr durch autoritative Texte vermittelt. Die Selbstentzifferung des Individuums ist an die… …Entzifferung von Schriften gekoppelt. Diese Lektüre beschränkt sich jedoch nicht auf die hermeneutische Erfassung von Sinn. Um als konstitutives Element… …bringen. (S. 24) 601 Buchbesprechungen Gegen diese idealisierenden Darstellungen der Antike zeichnet Moser sowohl bei Plato und Aristoteles als auch in der… …Veranschaulichung und Dialogisierung als Identifikationsangeboten an den Leser befassen. Diese rhetorischen und literarischen Strategien können die… …. Wenn es doch eine Differenz zwischen antiken und christlichen Modellen der Subjektkonstitution gibt, so ist diese Mosers Studie zufolge nicht auf die… …Selbstkonstitution zunehmend eine positive Einschätzung der Affekte abzuzeichnen. Liest Moser allerdings diese Tendenz ausschließlich im Zeichen karitativer Zuwendung… …und liebender Mitteilung, drängt sich die Frage auf, inwieweit diese Umwertung und Hochschätzung der Affekte im Kontext einer Ethik des Selbst nicht…
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