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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    „Wie haben wir alle gebetet“ – Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik

    Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik
    Stefan Keppler
    …Abstract „WIE HABEN WIR ALLE GEBETET“ Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik von Stefan Keppler, Berlin Als zentrales Phänomen der Religion… …der Klassischen Moderne darstellt: „wie haben wir alle gebetet“, lässt sich Richard Huelsenbeck aus dem Lager des Dada vernehmen, als der Zenit dieser… …„Grenz-Ausdrücken“ im religiösen Sprachbereich auch Paul Ricœur: Gott nennen, 236 „wie haben wir alle gebetet“ sich die in ihren Innovationsansprüchen ansonsten nicht… …Kaiser: Werke, hg. v. Walther Huder. Bd. 4, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1971, S. 692 u. S. 699, Zitat S. 692. 238 „wie haben wir alle gebetet“ (1907)… …: Not lehrt beten u. Thüringisches Kindergebet, in: Ders.: Gesamtausgabe, hg. v. Günther Emig, Bd. 1, Berlin 1983, S. 494 f. u. S. 613. 240 „wie haben wir… …(1985/85), S. 273-283, bes. S. 277. 242 „wie haben wir alle gebetet“ Ein abbildlicher Referenzaspekt oratorischer Sprechakte war aus der Verlegenheit heraus… …haben der Koinzidenz von Oration und Manipulation ungescheut Ausdruck verliehen: 36 Georg Simmel: Zur Soziologie der Religion (1898), in: Ders… …. 41 „wie haben wir alle gebetet“ Wenn nun nach verbreiteter Auffassung die Dichtung das magische Denken in der modernen Kultur konserviert und sich… …1905–1909), S. 421. 246 „wie haben wir alle gebetet“ komplex Ritual, der das Opfer einzuholen unternimmt. So weist Rilkes „Stunden-Buch“ darauf hin, dass das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mittelelbisches Wörterbuch, [hg. v. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Seminar) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Vorhabenbezogene Kommission Mundartwörterbücher)]. Begr. v. Karl Bischoff. Weitergef. und hg. v. Gerhard Kettmann. Unter Leitung des Herausgebers bearb. v. Hans-Jürgen Bader, Jörg Möhring, Ulrich Wenner

    Werner Besch
    …bis zum 2. Weltkrieg, haben uns letztlich eine unschätzbare Dokumentation althergebrachten sprachregionalen Wortgutes beschert, heute vielfach schon… …angrenzende mitteldeutsche Teile Anhalts dazu genommen, und somit haben wir ein Übergangs- und Brückenwörterbuch Niederdeutsch/Mitteldeutsch, das nach heutiger… …aufmerksam zu machen, die als Folie für die schriftsprachliche Wortselektion ihre Bedeutung haben. Da ist eine eigene Karte nicht vonnöten, zumal wenn nur eine… …die größeren Zusammenhänge stellen. Zu solchen markanten Lexemen könnten im Buchstabensektor H-O u.a. zählen: haben, Hahn, Huhn, Holunder, Kartoffel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Notker der Deutsche: Notker latinus zu den kleineren Schriften, hg. v. James C. King, Petrus W. Tax. Die Werke Notkers des Deutschen. Neue Ausgabe, Bd. 7A

    Stefan Sonderegger
    …Teutonicus (um 950-1022) haben sich in Nachfolge ihrer akademischen Lehrer Edward H. Sehrt und Taylor Starck (Notker-Ausgabe 1932–1955, nicht vollständig) die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Christoph Menke: Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2005.

    Andreas Gailus
    …BUCHBESPRECHUNGEN Christoph Menke: Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2005. Tragödientheorien haben… …gemeinschaftlichen Praxis verkörpert haben. Aber genau das ist bei Ödipus nicht der Fall. Im Gegenteil, wie Menke selbst überzeugend zeigt, bricht Ödipus gerade mit… …antiquiert, wie es den Anschein haben mag; und das gilt auch für jene andere, sexuelle, Dimension des Wortes „Geschlecht“, die in Menkes Rede vom…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Germanistische Mediävistik und ‚Bologna-Prozess‘ – Eckwerte zur Einführung gestufter Studiengänge

    Eckwerte zur Einführung gestufter Studiengänge
    Manfred Eikelmann
    …, Italien, Portugal, Russland, der Schweiz und Spanien haben sich darauf verständigt, dass die folgenden Eckwerte beachtet werden sollen. 1. Grundsätze Für…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Spätformen mittelalterlicher Buchherstellung. Bilderhandschriften aus der Werkstatt Diebold Laubers in Hagenau, 2 Bde., Reichert Verlag, Wiesbaden 2001, I: XII und 294 Seiten, II: XII und 345 Seiten

    Ursula Peters
    …künstlerischer Konzeption insistiert. Mit beiden Werken haben wir ingeniös ausgeleuchtete Fallstudien von Zentren der Entstehung von Bilderhss., die – mit Paris… …zu haben, die zu dem für die Lauberwerkstatt repräsentativen Produkt „in Form des Lauberschen ‚Markenartikels‘“ (S. 107) führten. Die erste Etappe… …Lützelstein zu einer wirtschaftlichen Krise des Unternehmens geführt und dadurch jene organisatorischen und konzeptionellen Neuerungen erzwungen haben, 129… …haben, wie etwa bei der Frankfurter Historienbibel (I, 25). Und in dieser Phase scheint es nur noch wenige Schreiber als feste Mitarbeiter gegeben zu… …haben. Lauber selbst tritt nun verstärkt als Schreiber der Texte hervor, etwa der Wiener Lutwin-Hs. (I, 77), des Berliner „Flore“-Textes (II, 1), aber… …für die Durchführung von Buchaufträgen übernommen zu haben. So jedenfalls deutet die Verf. die ungewöhnliche Formulierung des Schreibereintrags fol… …einer Art „Verlagskonsortium` (S. 153) bewegt zu haben: „Weitgehend unabhängig voneinander produzierende Gruppen [...] benutzten gemeinsam ein bereits… …Lauber und Schilling getragene ‚Gelegenheitsgesellschaft‘ aufgelöst zu haben. Aus dem Jahr danach sind nur noch wenige Produkte überliefert. Auch wenn… …mit Landschaft und Architektur in Hss. der Mitte der 40er Jahre. Bestimmte Malergruppen, vor allem die Gruppe F, haben offenbar Zugang zu bisher nicht… …Reformpositionen aufgegriffen haben. Die Verf. sieht selbst die Problematik solcher Vermutungen (S. 234), die ohne eine detailiierte Analyse der Text-Bild-Relation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Andreas Gryphius: Fewrige Freystadt. Erste Neuedition seit 1637. Text und Materialien. Herausgegeben und kommentiert von Johannes Birgfeld, Wehrhahn, Hannover 2006 (Fundstücke, Band 4).

    Nicola Kaminski
    …, erseufftzend sich verlauten lassen: Man würde in kurtzem derogleichen von Freystadt zu erzehlen haben. Welcher trawrigen Vorsage noch trawrigere Erfüllung sie… …denn selbst mit Ihrem vnd der Ihrigen mercklichen Schaden empfinden müssen; WIDRIGE ÄUSSERE UMSTÄNDE, DIE DIE RETTUNG DER STADT ERSCHWERT HABEN Eben zu… …Neuausgabe (dort S. 7–12) ergibt folgende Abweichungen: S. 7, Z. 5 „anderem“ (statt „anderen“), S. 7, Z. 9 „haben“ (statt „haben.“), S. 7, Z. 10 „dasjenige“… …einschlägiger Stelle im „Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft“ greifbar ist. 616 Buchbesprechungen gemeint haben (S. 112–119). Das „Zeitgeschichtliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …zügig integriert, während gerade hier ein eindringlicher Dialog zu wünschen wäre. Dieser Befund mag mit zwei Aspekten von Kienings Studien zu tun haben… …Ordnung, der zufolge auf unterschiedliche Weise die in der Einleitung umrissenen Grundfragen verfolgt werden, zugleich haben die Aufsätze aber auch eine… …Voraussetzung haben. 4 Dagegen sei abschließend der Aufsatz herausgegriffen, den Kiening zusammen mit Susanne Köbele verfasst hat: „Wilde Minne. Metapher und… …Zentrum vorliegt, von dem diese Semiose ausgeht und zu dem sie zurückkehren kann, mehr denn je recht damit zu haben. Es scheint das Wechselspiel von… …gesammelten Studien Kienings am Beispiel der Literatur auf Erkenntnisse, die selbst etwas Beunruhigendes haben. Ich vermute, dass Christian Kiening damit genau…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    „Documenta Orthographica“ – Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    Stationen des Bemühens um die deutsche Rechtschreibung vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart
    Horst Sitta
    …Linguistik als interessantes neues Teilgebiet, die Graphematik. In dieser Disziplin haben wir – als Graphematiker / Rechtschreib-Forscher – gearbeitet… …, zunächst ganz ohne jede Aussicht, dass das, was wir erarbeitet haben, einmal orthographische Regel werden könnte. Wir haben geforscht und gelehrt, unsere… …Sträuße ausgefochten, wie das in der Wissenschaft generell, vor allem aber in neu sich konstituierenden Disziplinen üblich ist, wir haben miteinander… …gestritten, konnten dabei aber miteinander reden, haben einander nicht beschimpft. – Dann kam die Zeit, wo eine Rechtschreib-Reform möglich wurde. Es wurden… …die Etablierung einer solchen Orthographie haben sich erheblich verbessert, sie ist in den Bereich des Möglichen gerückt. Die Debatten sind lebhaft… …letzten 20 Jahre Anteil genommen haben. Was die II. Orthographische Konferenz angeht, so präsentiert der Band den „Bericht über die 45. Versammlung… …zwischen 1879 und 1884 herausgegeben haben. Ein schöner Beleg für Letzteres sei dem Leser nicht vorenthalten: Die Einführung rief außerordentliches Aufsehen… …seinerzeitigen Reformdebatte der Duden (zumal in der Person des Leiters der Dudenredaktion, Paul Grebe) und die Politik gespielt haben (hier ist insbesondere der… …immer vor Augen zu halten, aber man muss alles tun, dieses Ziel zu erreichen. Der Preis, den die Kämpfer (im 19. wie im 20. Jahrhundert) gezahlt haben –… …50erjahren eine (zumindest laut artikulierte) Gegnerschaft seitens einiger Schriftsteller. Thomas Mann, Hermann Hesse, auch Friedrich Dürrenmatt haben damals…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek – Theater des Nachlebens, Fink, München 2005.

    Michael Wetzel
    …intendiert. An der Künstlichkeit dieser Natürlichkeit des Spiels haben sich viele Avantgarden versucht: Brechts berühmter „V-Effekt“ wies schon in die Richtung… …Sprechen des gemeinen Volkes präsentiert wird. Figuren wie Brigitte und Heinz, Erika und Erich etwa in den „Liebhaberinnen“ haben einander nichts zu sagen… …. Allein dies gezeigt zu haben, ist schon etwas unerhört Neues an der Arbeit von Evelyn Annuß. Bonn Michael Wetzel 311…
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