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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    … und sanc ir sîniu liet – Der Auftritt des Sängers in der Epik

    Der Auftritt des Sängers in der Epik
    Patrick Fortmann
    …Abstract … UND SANC IR SÎNIU LIET Der Auftritt des Sängers in der Epik von Patrick F o r t m a n n , Harvard Ausgehend vom am Minnesang entwickelten… …Aufführungen, nämlich die Volkers im „Nibelungenlied“, die Horants in der „Kudrun“ und deren Variation im Erzählfragment „Dukus Horant“. In diesen Epen wird die… …these epics, performance is functionalised and informed by narrative patterns and programmes. 1. Das ‚Aufführungs‘-Paradigma Der mittelalterliche… …Liedvortrag ist in der Praxis einer Aufführungssituation angesiedelt. Hugo Kuhns Grundlagenarbeit „Minnesang als Aufführungsform“ rückt erstmalig die… …‚Aufführung‘ als zentrale Realisierungsform des Minnesangs in den Mittelpunkt der Betrachtung. 1 Mit zunehmendem Bezug auf Paul Zumthors performance-Studien… …kommunikationsanalytischer Minnesangforschung, in: Kultureller Wandel und die Germanistik in der Bundesrepublik. Vorträge des Augsburger Germanistentages 1991, Bd. 3… …: Methodenkonkurrenz in der germanistischen Praxis, hg. v. Johannes Janota, Tübingen 1993, S. 52–67. 2 Paul Zumthor: La poésie et la voix dans la civilisation médiévale… …(1984), dt.: Die Stimme und die Poesie in der mittelalterlichen Gesellschaft, München 1994 (Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur 18)… …; ders.: La lettre et la voix. De la ‚littérature‘ médiévale, Paris 1987. 342 … und sanc ir sîniu liet und Körper Auskunft. Aus der theoretischen Einsicht… …in die Multimedialität des Aufführungszusammenhangs folgt zugleich die Frustration des realhistorischen Interesses. Denn mit ‚Aufführung‘ ist zwar der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Schiller und sein Verleger Johann Friedrich Cotta – Zur Gründungsgeschichte der „Horen“

    Zur Gründungsgeschichte der „Horen“
    Bernhard Fischer
    …FRIEDRICH SCHILLER UND SEIN VERLEGER JOHANN FRIEDRICH COTTA. Abstract Zur Gründungsgeschichte der „Horen“ von Bernhard F i s c h e r , Marbach Der… …Aufsatz untersucht anhand der Gründungsgeschichte der „Horen“ das Verhältnis zwischen Friedrich Schiller und Johann Friedrich Cotta, der mit dieser… …: die vermutlich wenigen Male im Spätjahr 1793 und Frühjahr 1794, die Anfang Mai 1794 in der legendären Landpartie auf den Kahlenstein kulminierten, dann… …das erste Treffen in Jena im Mai 1794, als Cotta auf der Rückkehr von der Leipziger Jubilatemesse hier kurz haltmachte und sie die Verträge über die… …Literaturarchiv Marbach / Cotta-Archiv (Stiftung der „Stuttgarter Zeitung“). Kuhn Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797–1832. Textkritische und kommentierte Ausgabe… …in 3 Bden, hg. v. Dorothea Kuhn. Stuttgart 1979–1983. (Veröffentlichungen der Deutschen Schillergesellschaft. 31.–33.2.). NA Schillers Werke… …. Nationalausgabe. Im Auftrag des Goethe- und Schiller-Archivs, des Schiller-Nationalmuseums und der Deutschen Akademie hg. v. Julius Petersen und Gerhard Fricke… …von Julius Petersen †. Hg. im Auftrag der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (Goethe- und… …1992: Hg. im Auftrag der Stiftung Weimarer Klassik und des Schiller-Nationalmuseums Marbach v. Norbert Oellers; Red. Horst Nahler; seit 2000: Georg… …Kurscheidt.] Weimar 1943ff. – Die Ausgabe wird ohne Wiedergabe der kursiv oder gesperrt gesetzten Wörter und Buchstaben zitiert. Vollmer Briefwechsel zwischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Ereignis und Erzählung – Narrative Strategien der Darstellung des Nichtdarstellbaren im Mittelalter am Beispiel der virginitas in partu

    Narrative Strategien der Darstellung des Nichtdarstellbaren im Mittelalter am Beispiel der virginitas in partu
    Bruno Quast
    …Abstract EREIGNIS UND ERZÄHLUNG Narrative Strategien der Darstellung des Nichtdarstellbaren im Mittelalter am Beispiel der virginitas in partu von… …Bruno Q u a s t , Konstanz Der Beitrag geht der repräsentationsgeschichtlich orientierten Frage nach, welche Strategien mittelalterliche Texte entwickeln… …, das Ereignis schlechthin, die jungfräuliche Gottesgeburt, zu erzählen. Wie kann etwas erzählt werden, das sich der Darstellbarkeit entzieht? Bei Konrad… …von Fussesbrunnen begegnet eine höfische Poetik des Nichtdarstellbaren, die wie geistliche Dichtung das Ereignis der Jungfrauengeburt in der Darstellung… …espousing a specific materiality of the event. In dem „Lateinischen Kindheitsevangelium“ (latK), das nicht vor der Mitte des 7. Jahrhunderts entstanden sein… …Denkern des Mittelalters teilt. Die Hebamme, die zu ihrem Erschrecken hat feststellen müssen, dass der Neugeborene nicht blutbeschmiert ist, berichtet… …. 210f.). – Zur Rolle des Blutes bei der Überprüfung weiblicher Virginität vgl. Kathleen Coyne Kelly: Performing Virginity and Testing Chastity in the Middle… …emphatischen Sinne, für das eine Gegenwärtigkeit und eine Einzigartigkeit des Auftretens in Anschlag gebracht werden muss, hinter der eindeutigen Offenbarung… …Gottes – der claritas Dei – bleibt jede Erzählung zurück. Von einem Ereignisbegriff, wie er hier eingeführt wird, wäre zum einen ein… …Vorstellung genuin sprachlich konstituierter Ereignishaftigkeit, weil das Ereignis, von dem hier die Rede ist, der Sprache vorausgeht. 4 Gemeint ist vielmehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    „Wie haben wir alle gebetet“ – Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik

    Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik
    Stefan Keppler
    …Abstract „WIE HABEN WIR ALLE GEBETET“ Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik von Stefan Keppler, Berlin Als zentrales Phänomen der Religion… …und Exponent einer absoluten Rhetorik empfiehlt sich das Gebet zu einem privilegierten Medium der Austauschprozesse zwischen Literatur- und… …Religionssystem. In einer früheren Studie des Verfassers waren dazu die protoästhetischen Strukturen ‚echter‘, pragmatischer Gebetstexte an einem Fallbeispiel der… …, especially lyrical communication. Dass „die Geschichte des Gebets in der deutschsprachigen Literatur noch ungeschrieben“ sei, hat man in der jüngsten Auflage… …des „Reallexikons der deutschen Literaturwissenschaft“ mit um so größerem Recht moniert, als das in mancherlei Hinsicht analoge Projekt einer… …Literaturgeschichte der Predigt durch die Arbeiten von Urs Herzog und Nicholas Saul bereits hohe Standards erreicht hat. 1 In den angelsächsischen Kulturräumen, die… …sich im Durchschnitt sehr viel weniger über das Konzept der Säkularisierung definieren, als dies in Kontinentaleuropa der Fall ist, präsentiert sich die… …liegt auf diesem Terrain ganz besonders deshalb vor, weil das Gebet als eine rhetorische 1 Andreas Kraß: Gebet, in: Reallexikon der deutschen… …Barockpredigt, München 1991, sowie Nicholas Saul: „Prediger aus der neuen romantischen Clique“. Zur Interaktion von Romantik und Homiletik um 1800, Würzburg 1999… …. Hauptsächlich zum Verhältnis von Predigt und Gebet äußert sich Dirk Evers: Gebet, in: Historisches Wörterbuch der Rhetorik, hg. v. Gert Ueding, Bd. 3, Tübingen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „quasi jenseits der Zeit“ – Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Abstract „QUASI JENSEITS DER ZEIT“. Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald von Torsten Hoffmann/Uwe Rose, Göttingen Der Aufsatz widmet sich der… …Verwendung von Fotografien im Werk W. G. Sebalds in zwei Schritten: Zunächst wird eine Systematik der für Sebald wichtigsten Wort- Bild-Kombinationen… …vorgestellt. Die Leitfrage lautet dabei: Welche Funktion kommt den Bildern bei der ‚Lektüre‘ der Texte zu? Der zweite Teil bezieht sich auf die in Sebalds… …Texten enthaltenen Reflexionen über das Medium Fotografie. Analysiert wird dort Sebalds Poetik der Fotografie, in deren Zentrum die These von der… …photography. „Ich habe schon viele Jahre hindurch“, so berichtet der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler W. G. Sebald (1944–2001) 1998 in einem… …denen es sich in der Mehrzahl um Fotografien handelt. 3 1 W. G. Sebald/Christian Scholz: Der Schriftsteller und die Photographie. Ein Radiofeature von… …abphotographiere und so hin und her, bis da irgendetwas Eigenartiges draus entsteht“ (Sebald/Scholz [Anm. 1], S. 5). 580 „Quasi jenseits der Zeit“ Dass die… …Kombination von Text und Bild zu den Markenzeichen von Sebalds Werk gehört, ist auch der literaturwissenschaftlichen Forschung nicht verborgen geblieben, die… …Sebalds Texte in den letzten Jahren zu einem ihrer Lieblingsobjekte erkoren hat. 4 Umso erstaunlicher ist es, dass die herausragende Bedeutung der Bilder… …zwar oft betont wird, die Funktionen der Wort-Bild- Kombination aber kaum einmal gezielt analysiert worden sind. Unterbelichtet bleibt bisher, so…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Das was durch eine list getan – Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“

    Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“
    Wulf-Otto Dreeßen
    …DAS WAS DURCH EINE LIST GETAN Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“ von Wulf-Otto D r e e ß e n , Stuttgart Abstract Der… …zugerechnet wurde. Dass der Text für seine jüdischen Rezipienten keiner ‚Judaisierung‘ bedurfte, ist das vielleicht wichtigste Ergebnis bisheriger Suche nach… …text did not need to be judaised to make it acceptable to its Jewish recipients. Das Erscheinen der Textausgabe von Peter F. Ganz, Frederick Norman und… …„Verfassserlexikons“. 4 Caliebe ließ sich ausdrücklich von der Absicht leiten, den „Dukus Horant“ „in den Kreis der mittelhochdeutschen Epik einzugliedern“. 5 Diese… …Zielsetzung lag nahe, nicht allein durch den Erzählstoff, den Stil, die Strophik und zahlreiche Motivparallelen in der sogenannten Spielmanns- und… …Heldendichtung, auch in höfischen und späthöfischen Texten, sondern vor allem angesichts der bedeutenden Rolle, die gerade in der deutschen 1 Dukus Horant, hg. v… …einziger der jiddistischen Beiträge zum ²VL in dessen einbändige Studienausgabe „Deutschsprachige Literatur des Mittelalters“, bes. v. Burghart Wachinger… …Thema der gefährlichen Brautwerbung und die damit verbundene narrative Modellierung spielen. Während Caliebe den „Dukus Horant“ noch in einer „Art… …1983 den Text energisch von der mittelalterlichen Oralität ab. Wer wie der Autor des „Dukus Horant“ „Lesefrüchte verarbeitete, mußte Bücherkenntnisse… …„als gegeben voraus, daß der „Dukus Horant“ ein Stück mittelalterlicher deutscher Literatur repräsentiert.“ Ob der Autor Jude war, lasse sich nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Sagen und Zeigen – Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere

    Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere
    Horst Wenzel
    …Peters · Hartmut Steinecke · Helmut Tervooren 125. Band 2006 · Erstes Heft Abstract SAGEN UND ZEIGEN Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des… …und die Blickrichtungen der Figuren unmittelbar wahrnehmen. Aber auch die literarische Sprache ist dadurch charakterisiert, dass Blicke, Gesten und… …der vorliegende Beitrag die Leistung von deiktischen Sprachgesten und bildlichen Zeigegesten in Werken der höfischen Literatur. The complex meaning of… …courtly literature. 1 Horst Wenzel Die höfische Kultur ist eine ‚Kultur der Sichtbarkeit‘ oder eine ‚Kultur der Gestik‘, wie Jacques Le Goff es formuliert… …hat 1 , denn die öffentliche Choreographie der Körper und ihre Ausstattung bleibt auch bei zunehmender Bedeutung der Schrift- und Bildmedien für die… …Darstellung und die Vergegenwärtigung von Sinnbeständen am Hof und in der mittelalterlichen Kirche von zentraler Bedeutung. Verbale und nonverbale Zeichen… …werden im kirchlichen Ritus und im höfischen Zeremoniell in eine Praxis der Aufführung integriert, die auf eine ganzheitliche, optisch betonte Wahrnehmung… …abzielt. Liegt Macht unverrückbar im Radius der Öffentlichkeit, ist sie unaufhebbar visualisiert. 2 Die ostentative Statusdarstellung des höfischen Adels… …manifestiert sich als aristokratische Repräsentation, als immer neu gestaltete Vergegenwärtigung der gültigen Standards und Werte. Damit scheint die Grundlage… …dafür gegeben, dass die höfische Literatur als ‚Repräsentation der Repräsentation‘ 3 gedeutet werden kann: Mit der medialen Verschiebung der unmittelbaren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Peter Glasner: Die Lesbarkeit der Stadt. Kulturgeschichte der mittelalterlichen Straßennamen Kölns. Lexikon der mittelalterlichen Straßennamen Kölns

    Walter Hoffmann
    …Peter Glasner, Die Lesbarkeit der Stadt. Kulturgeschichte der mittelalterlichen Straßennamen Kölns. [Bd. I.] Lexikon der mittelalterlichen… …alten Gegenstandes namenkundlicher Forschung, nämlich einer kulturwissenschaftlichsemiotischen Perspektive auf mittelalterliche Straßennamen, hier die der… …Namenschatz fassen lassen. (Straßen)-Namengebung und -gebrauch in Köln werden in mentalitätsgeschichtlicher Orientierung der Fragestellung unterworfen: „Wie ist… …solche sozioonomastische Nominationspraxis sich im Mittelalter anders darstellt als im 16. Jahrhundert oder heute mit u.a. der memorialen… …Erinnerungsfunktion in der Vergabe von Straßennamen (wenn es nicht das Blumenviertel ist), mit welchen Präferenzen oder Schwerpunkten, ist eine zweifellos interessante… …Fragestellung. Dazu bedarf es allerdings zunächst einer soliden Datenbasis, an der die angesetzten Kategorien nachvollziehbar überprüft werden können, zumal wenn… …Theorieentfaltung (mit der Folge einer nicht geringen Anzahl problematischer Satzgebilde). Die Festlegung der zu analysierenden Namenkorpora auf zwei Zeitschnitte… …dem Mittelalter stammen. Dem zweiten Zeitschnitt um 1200 liegen im Wesentlichen die Belege aus der „Topographie der Stadt Köln im Mittelalter“ von… …„alle potentiellen Namenträger darstellt“ (I, 91). Gilt diese Annahme auch für die Rekonstruktion der Topographie Kölns um 1200, für die ‚Orts- oder… …Örtlichkeitsangaben‘ v.a. in den Schreinskarten und -büchern? Keussen hat seine Grundlagen im topographischen Zustand gegen Ende des Mittelalters, seine Verortung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Bibliographie der deutschen Übersetzung niederländischer Literatur (Mittelalter bis 1830)

    …NOTIZ Bibliographie der deutschen Übersetzung niederländischer Literatur (Mittelalter bis 1830) Im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes… …entsteht in einer Zusammenarbeit der FU Berlin mit der Universität Leipzig eine Bibliographie der älteren niederländischen Literatur in deutscher Übersetzung… …Herbert van Uffelen um die früheren Perioden ergänzt. Geplant ist nach Abschluss der Arbeit sowohl eine Veröffentlichung in Druck als auch eine über das… …fragmentarische Übersetzungen aufnehmen, wobei der Begriff der Übersetzung im Rahmen des Projekts auch den der Bearbeitung einschließt. Erfasst werden alle… …Textarten, die Gegenstand der Literaturwissenschaft sind, so dass epische, dramatische und poetische, aber auch geschichtliche und religiöse Texte sowie Werke… …aus dem großen Bereich der Artesliteratur Berücksichtigung finden. Ziel des Projektes ist eine möglichst vollständige Erfassung aller bis dato… …angefertigten deutschsprachigen Übersetzungen und Bearbeitungen der niederländischsprachigen Literatur aus dem Zeitraum vom Mittelalter bis 1830. Hinweise auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2006

    Rüdiger Schnell: Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe

    Ingrid Kasten
    …Buchbesprechungen Rüdiger Schnell, Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2002, 595 Seiten Die These von… …Norbert Elias, nach welcher der Prozess der Zivilisation durch eine entscheidende Zäsur im späten Mittelalter markiert wird, die eine zunehmende… …Diskussion über signifikante Umbrüche in der europäischen Gefühlskultur hat unter anderem durch Luhmanns These neue Nahrung gefunden, nach der die Liebe – als… …symbolischer Code – erst im späten 17. Jahrhundert ‚erfunden‘ wurde. Die Frage, ob und wann ein Wandel der Gefühlskultur in der europäischen Geschichte… …Forschungen knüpft Rüdiger Schnell, sofern sie bei der Abfassung seiner Studie zugänglich waren, freilich nicht an. 2 Schnell setzt zudem eher auf Kontinuität… …andererseits Produkte der Frühen Neuzeit oder der Moderne seien. In seinem Buch will er den Nachweis erbringen, dass diese Verbindungen schon in der Vormoderne… …gedacht und praktiziert wurden. Zu diesem Zweck geht er der Frage nach, inwiefern in „Texten des 10. bis 17. Jahrhunderts die sexuelle und emotionale… …Beziehung zweier Eheleute in Abhängigkeit voneinander beschrieben“ werden (S. 1). Der Fokus liegt vorrangig auf dem sog. ‚Gebrauchsschrifttum‘ (u.a… …steht die Frage, ob „das 20. Jahrhundert mit der großen Wertschätzung des Sexuellen allein“ stünde (S. 2). Methodisch leitend ist, wie Schnell in der… …Einleitung erläutert, der Begriff des Diskurses, den er zwar in Anlehnung an Foucault definiert, aber weiter fasst (S. 13); den von Foucault postulierten…
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