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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    James C. Cornette, Jr., Proverbs and Proverbial Expressions in the German Works of Martin Luther. Edited by Wolfgang Mieder and Dorothee Racette, Peter Lang, Bern [u.a.] 1997 (Sprichwörterforschung 19)

    Werner Besch
    …Dorothee Racette, Peter Lang, Bern [u.a.] 1997 (Sprichwörterforschung 19) Es ist schon ungewöhnlich, wenn eine Doktorarbeit nach über 50 Jahren erstmals… …(5 Bände, Leipzig 1867–80). Sie ist weit gefasst und diesbezüglich ganz im Sinne Cornettes, der befürchtet, dass eine zu enge Definition Gefahr liefe… …unterschiedlichen Umfang der Exzerption liegen. Hat Cornette den Begriff ‚Sprichwort‘ noch weiter entgrenzt als Wander? Eine kleine Stichprobe von zehn… …Buchbesprechungen in der Weimarer Lutherausgabe. Ergebnis: (1), (3) und (10) haben eine Art Einführungsformel vorangestellt: (1) wie man sagt, ist das Alter… …überprüfen zu lassen: Seite 19 zähle ich 9 Inkorrektheiten (und eine Textauslassung); Seite 23 sind es 6, Seite 25 = 4; auch das Wander-Zitat auf Seite 28 ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Matthias Harder, Erfahrung Krieg. Zur Darstellung des Zweiten Weltkrieges in den Romanen von Heinz G. Konsalik. Mit einer Bibliographie der deutschsprachigen Veröffentlichungen des Autors von 1943–1996 (Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft, Band 232). Königshausen & Neumann, Würzburg 1999.2

    Volker C. Dörr
    …, Band 232). Königshausen & Neumann, Würzburg 1999. Eine Monographie über den Trivialautor Konsalik? Auf welchen Hund will die germanistische… …um ihre Funktion: als – im Anschluß an Stierle und Gumbrecht – Formen sozialen und kommunikativen Handelns. Harder sieht eine „Mythisierung“ von… …zu, der wie kein anderer metonymisch für Konsalik selbst einzutreten vermag: „Der Arzt von Stalingrad“ (1956). Mythisierendes Erzählen und eine… …Soldaten‘) nachträglich zum moralischen Sieger zu erklären. Daß sich eine solche Geschichtsauffassung trefflich in die deutsche Befindlichkeit des beginnenden… …Anthropologie Lévi-Strauss’ – als mythologisch auffassen lassen (vgl. S. 71–74). Ob sich hier aber tatsächlich erfolgreich eine „strukturelle Parallele“ zu… …obwohl sich hier zugleich eine globale Entwicklung ablesen lasse, die auf gesellschaftliche Veränderungen (wohl auch mit marktstrategischem Geschick)… …seinem Erscheinen (und später noch) schonungslosen Realismus oder gar eine pazifistische oder antifaschistische Grundhaltung bescheinigt hat. Zwei Anhänge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Von der Idylle zum ‚Blutbad‘. Die Vergeschichtlichung der Alpendarstellung in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

    Claudia Stockinger
    …. Jahrhunderts von Claudia Stockinger, Karlsruhe Für die literarische Beschäftigung mit den Alpen spielt die Geschichte eine im Verlauf des 18. Jahrhunderts… …zunehmend wichtige Rolle. Die Perspektivierung auf Geschichte löst physikotheologisch und sozialpolitisch motivierte Darstellungsmuster ab (die eine… …, der das Ideal eines mit den natürlichen Gegebenheiten harmonierenden Lebenszusammenhangs bewahrt und der, weil er (noch) existiert, eine umso… …vergangener Epochen, deren Eigenwert nicht länger in Frage steht, zugleich eine Distanz zur jeweiligen Gegenwart der Autoren installiert, die nur schwer… …Diskurs in je unterschiedlicher Akzentuierung überlagern. Die Perspektivierung auf die Geschichte aber bereitet eine 8 Albrecht von Haller: Die Alpen. 1729… …einen Naturzustand zu versetzen suchen“. 28 Demzufolge liegt Goethe und seinen Reisegefährten, den Brüdern Stolberg, eine Fahrt in die Schweiz naturgemäß… …kann dabei von einer „Selbsttherapie durch Blickhygiene“ die Rede sein („Die emphatischen Konnotationen des Erhabenen treten zurück; eine… …; dem ‚Lob des Ländlichen‘ erteilt er eine klare Absage, ohne die Stadt aufzuwerten. Begründete sich Lessings „Antikritik der Hofkritik“ 41 in einem… …zu können, immer neu erworben werden. Mit dem historischen Erbe verbindet sich aus dieser Perspektive kein (immerwährendes) Recht, sondern eine… …ist eine Art eigener Handlungsraum. Die für Schillers Dramatik ungewöhnlich lange Szenenbeschreibung im Nebentext, die sich auf das Lokal und nicht, wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Gerhard Augst, Wortfamilienwörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. In Zusammenarbeit mit Karin Müller, Heidemarie Langner, Anja Reichmann, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1998.

    Johannes Erben
    …Reichmann, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1998. Ein Wörterbuch dieses Typs ist, um es vorweg zu sagen, eine Bereicherung der deutschen Wörterbuchlandschaft. Es… …gegenüber den älteren Versuchen einer deutschen ‚Stammwort-Lexikographie‘ eine qualitativ neue Stufe zu erreichen. Hauptvoraussetzung ist die zeitweilige… …deutschen Wortbildung machen.“ 2 Angesichts der Funktionsdifferenzierung der meisten produktiven Affixe wird hierdurch in vielen Fällen eine unaufwendige… …um eine zureichende Erfassung des lexikalischen Grundbestands. „Wenn ein Wortfamilienwörterbuch 1 Gerhard Augst: Wort – Wortfamilie –… …Schulunterricht?, in: Der Deutschunterricht, Jg. 36, H. 5, 1984, S. 28 – 44. 151 Buchbesprechungen mehr sein soll als eine dürre Wortliste, dann müssen zusätzlich… …. VIII). Eine solche Ausweitung, die letztlich eine Integration von Wortfamilienwörterbuch und alphabetischem Wörterbuch erreichen will, bringt Vor- und… …angestrebt worden ist. Nur möchte dies Augst nicht durch einen möglichst parallelen Aufbau oder durch Verweise 4 tun, sondern er ordnet die an eine bestimmte… …– gibt Augst immerhin eine Spannweite von „1 bis ca. 500 Wörtern“ (S. XI) an. Es ist daher in der Tat eine „konzeptionelle lexikographische… …Alternativentwürfe“ (S. IX) zugeschickt worden sind. Eine vertretbare Lösung schien möglich mit dem „Einsatz vorangestellter expliziter Strukturierungshilfen und… …Orientierung ein kleingedruckter tabellarischer „Vorspann“ (S. XX) vorangestellt, beim Basiswort neigen (S. 942) z.B. 1. in eine schräge Lage bringen 2…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Siegfried Christoph, Lemmatisierter Index zu den Werken des Strickers (Indices zur deutschen Literatur 30), Max Niemeyer, Tübingen 1997.

    Franz-Josef Holznagel
    …das vom Stricker verwendete Wortmaterial nötig ist. Hierzu zählen beispielsweise Wortfeld-Studien, wie sie in der Stricker-Forschung bereits eine… …noch mit dem „Karl“ und dem „Daniel“ verbindet, sowie eine systematische Untersuchung der auffälligen Sprecherstilisierungen in diskursiv organisierten… …Strickerschen Kleindichtungen neu zu bestimmen, seine Zuschreibungskriterien nur auf der Grundlage des wirklich Gesicherten gewinnen kann. Solch eine graphische… …großzügiger zu sein und eine Reihe von Reimpaardichtungen aufzunehmen, die nicht zu Zwierzinas Kanon gehören, deren Zugehörigkeit zum Œuvre des Strickers aber… …von Georg Friedrich Benecke, dem lediglich vier der zwölf erhaltenen Überlieferungszeugen bekannt waren. Eine kritische Edition auf der Grundlage der… …die 1. Auflage von 1978, obwohl bereits 1990 eine zweite, merklich verbesserte Auflage vorgelegen hat. – Die „Frauenehre“ und die anderen… …, daß die Wortbelege zum einen nach einem klar erkennbaren und benutzerorientierten Prinzip lemmatisiert worden sind und zum anderen ein parsing, eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Nicole Rosenberger, Poetik des Ungefügten. Zur Darstellung von Krieg und Verfolgung in Ilse Aichingers Roman „Die größere Hoffnung“ (Untersuchungen zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Bd. 13). Braumüller, Wien 1998.

    Barbara Thums
    …Konsequenzen für das Erzählen nach demjenigen, was als ‚Zivilisationsbruch Auschwitz‘ bezeichnet wurde, eine breite literarische und kulturwissenschaftliche… …. Aichingers anti-realistische Schreibweise führte zu Mißverständnissen, man warf ihr eine Ästhetisierung und Verharmlosung des Grauens vor, wobei dieser Vorwurf… …Poetologie sie für das ganze Werk als grundlegend erkennt. Sie wendet sich gegen eine Abkoppelung des Romans von den späteren Erzählungen und Prosagedichten… …und macht in überzeugender Weise deutlich, daß der Versuch, die Hermetik von Aichingers Texten über eine Inhaltsanalyse zu durchbrechen, schon von… …einzelnen Stimmen Priorität über eine der anderen eingeräumt wird. Das Erzählen bleibt auf der Ebene des Erzählten, d.h. der Text nimmt auch auf der Ebene der… …verweigernde Schreibweise mimetischer Stimmenvielfalt und dessen Literarisierung des Nationalsozialismus nach Rosenberger eine „heterogene Romanform“ (S. 4) mit… …Entfremdung‘ einzufügen und damit eine subversiv-auflösende Optik auf festgeschriebene Wahrnehmungs- und Denkweisen zu eröffnen, hat die Rezeption des Romans von… …, waches und ein mythisches, träumendes Ich“ (S. 100) aufspaltet und dadurch eine doppelte Position der Gleichzeitigkeit außer- und innerhalb des Geschehens… …Forschung zuweilen konstatiert –, sondern zeichnet eine programmatische Absage an die Autorität des Erzählers und ein Insistieren auf eine Vielstimmigkeit… …in Anlehnung an Elisabeth Lenks Konzept der Traumform als „ästhetisches Phänomen“ (S. 83). Denn die Traumsprache bietet eine Struktur an, die sich zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    R. Steinar Nybøle, Reynke de Vos. Ein Beitrag zur Grammatik der frühen Lübecker Druckersprache (Forschungen zum Niederdeutschen 1), Wachholtz Verlag, Neumünster 1997.

    Michael Elmentaler
    …den mnd. Bereich kaum Arbeiten vor, in denen eine systemische Analyse mnd. Texte durchgeführt wird. 2 Um so mehr zu begrüßen ist das Erscheinen der… …fortgesetzt wird. Die Studie ist in zwei Hauptteile gegliedert. Im ersten Teil (S. 19–224) wird eine umfassende Systemanalyse des RV auf verschiedenen… …. Jahrhunderts, Goslar 1968 und Margaret Skiles Zelljadt: A Descriptive Grammar of the Lübecker Bible of 1494, Bern u.a. 1979. 3 Für eine vergleichende… …wurde computergestützt anhand eines Kodierungsschlüssels bearbeitet, der eine gezielte Erfassung der Reimwörter und der Graphiendistribution ermöglichte… …Kap. 1). Auf der Basis der einschlägigen mnd. Grammatiken und Monographien gibt der Verf. eine knappe Charakterisierung des Lübecker Dialektes (S. 1–3)… …und der lübischen Schreibsprache des ausgehenden Mittelalters (S. 7–10). Da es ihm hierbei vor allem darum geht, eine Vergleichsgrundlage für seine… …eigene Analyse des RV zu schaffen, verzichtet er auf eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Merkmalskatalog. Der aktuelle Forschungsstand zur… …in der Grammatik von Lasch und den darauf beruhenden synoptischen Darstellungen rekonstruiert wird. Um die Grundlagen für eine Überprüfung dieser These… …zu schaffen, unternimmt er in seinem „junggrammatischen“ Abschnitt (Kap. 2: „Zum Lautstand“) eine exemplarische Zuordnung der Vokal- und… …ausgerichteten Hauptteil der Studie ein. Auf der Basis der 6844 Verse des RV führt der Verf. eine eingehende Reimanalyse durch, wobei sich sein Augenmerk…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Anna Keck, Die Liebeskonzeption der mittelalterlichen Tristanromane. Zur Erzähllogik der Werke Bérouls, Eilharts, Thomas’ und Gottfrieds, Fink, München 1998 (Beihefte zu Poetica 22)

    Monika Schausten
    …Forschung zu sein. 2 Doch obwohl der in allen Tristanversionen auf die eine oder andere Weise erzählte Konflikt zwischen der Liebe Tristans und Isoldes und… …oder spielmännischen Erzählen zu verorten. Hugo Kuhn hat in diesem Zusammenhang später eine gemeinsame Struktur von Nibelungenund Tristandichtungen… …„Menschenbild“ bezeichnete. 4 Solche gattungstypologischen Überlegungen, Fragen der Liebeskonzeption sowie eine grundlegende Kritik an der in der Forschung… …Unmöglichkeit, diese Liebe mit seiner Heldenrolle zu verbinden, sei „eine Bekräftigung der Liebeskonzeption des Artusromans ex negativo“ (S. 45). 2 Einen guten… …inkonsistent, indem sie einer bestimmten „Erzähllogik“ des Textes unterworfen sei, welche drei „Erzählweisen“, nämlich die des „Tristan-Plots“, eine… …„heldenepische“ und eine „höfische“ in sich vereine (S. 54). Die Béroulsche Erzählerfigur begleite „die Geschichte einer Liebe von zwanghafter Genese und… …, inwiefern der fragmentarisch überlieferte Text eine „höfische“ Liebeskonzeption erkennen lässt (S. 132). Dabei stellt sie die polare Einteilung der… …Tristanversionen in eine „version commune“ und eine „version courtoise“ wohl zu Recht als unzureichend heraus und betont, dass auch bei „Thomas und Gottfried […] die… …Liebe eine fatale und keine freiwillige oder ‚individuelle‘ Erfahrung für die Protagonisten [ist]“, diese aber der Reflexion zugänglich geworden sei (S… …entdeckt Keck vor allem in den Erzählerkommentaren eine „klerikale Rhetorik“ (S. 149) und damit eine Nähe zur Exempelliteratur: Die Intention des Erzählers…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Robert Möller, Regionale Schreibsprachen im überregionalen Schriftverkehr. Empfängerorientierung in den Briefen des Kölner Rates im 15. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1998 (Rheinisches Archiv 139)

    Werner Besch
    …erreicht, wenn es nur regionale Schreibsprachen gibt und das Latein nicht mehr in Frage kommt? Das ist eine wichtige und für Sprachhistoriker geradezu… …. Der Kölner Schryfftspiegel hat diese Forderung wörtlich aus dem Braunschweiger Tytel boek von 1508 übernommen. Aus dem Text lässt sich eine gewisse… …. Eine Kanzlei, die dies tut, muss Personal haben, das die anderen Regionalidiome nicht nur verstehen, sondern auch schreiben kann. Wenn die angeschriebene… …andere zu verstehen. Der schwerpunktmäßigen Untersuchung der Kölner Verhältnisse geht eine stichprobenartige Vergewisserung der entsprechenden Praxis in… …entsprechende Teilbestände der Korrespondenz ausgewählt und im Einzelnen aufgeführt, wobei der Umfang in der Regel beachtlich ist für eine ‚Stichprobe‘. So sind… …an Erfurt und 31 an Augsburg auf eine mögliche Empfängerorientierung hin überprüft worden. Entsprechend angemessen sind auch die Zahlen für die anderen… …Städte. Eine absolute Generalisierung der je Stadt gemachten Beobachtungen ist zwar nicht möglich (und auch nicht versucht), aber es sind klare Trendwerte… …grundsätzlich die gleiche Varietät verwendete“ (S. 85). Diese Feststellung gilt auch im Grunde für Erfurt, Basel und Frankfurt: Eine Anpassung an die… …. Jahrhundert wohl nicht verbreitet war. Einzig Köln macht eine Ausnahme. Die Anpassungen sind nicht durchgehend systematisch, stärker im laut-graphischen Bereich… …muss man die klare Fragestellung und eine methodisch bestechende Lösungsstrategie in 475 Buchbesprechungen der Abfolge und Begründung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“

    Waldemar Fromm
    …BILDERBUCH DER WÜNSCHE. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“ 1 von Waldemar F r o m m , München Abstract Der Beitrag bietet eine Relektüre von… …, Kathrin Göhler, Helmut Kaffenberger, Carolin Raffelsbauer und einem Gutachter der ZfdPh. 2 Vgl. u.a. Oskar Seidlin: Wirklich nur eine schöne Kunstfigur? Zu… …enthält en miniature eine metatextuell lesbare Passage, die das gesamte „Märchen“ konfiguriert. 4 Vgl. Bernhard Gajek: Der romantische Dichter und das… …, Dülmen/Westfalen 1983, S. 13–33. – Gabriele Brandstetter: Erotik und Religiosität. Eine Studie zur Lyrik Clemens Brentanos, München 1986. 5 Ralf Simon: Autormasken… …ausweisen wollen: Längere Zeit hielt ich mich und eine meiner Schwestern für die privatisierenden Besitzer von Vadutz, und wir erzählten uns jeden Morgen die… …als nicht mehr zurücknehmbar oder hintergehbar dargestellt. Fortan gilt eine „symbolische Ordnung“ der Sprache, die ökonomisch11 und rational… …strukturiert ist. 12 Kennzeichen des kindlichen Vadutz ist die unmittelbare Übersetzung der Wünsche und des individuellen Begehrens in eine imaginierte Realität… …; der Text beschreibt sie als eine Traum-Realität (vgl.: „[…] und wir erzählten uns jeden Morgen die Tugenden, welche wir in den Träumen der letzten Nacht… …[…]“, S. 622). Diese emotionale Kontrolle über Signifikant und Signifikat bestreiten die ‚erwachsenen‘ Sprachansichten ebenso, wie eine möglich… …: Dialogizität, München 1982, S. 63–84, hier S. 68). Zudem ist eine weitere Einschränkung zu machen: Das Begehren, das nach Lacan dem Spiegelstadium angehört und…
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