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1193 Treffer, Seite 64 von 120, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …„wissenschaftliche Aufklärung, zivilisatorische, technische, ökonomische Machtapparate die Freiheit organisiert und kollektiviert – also um ihr Wesen gebracht haben… …spricht, noch der Erfahrung der „Leere“, die in Brinkmanns „Gedicht“ auftaucht. Sie haben genau dasselbe im Blick: „Zerstörte Landschaft mit /… …nichts ist. Wir können es nicht anders sagen. […] Der Himmel ist etwas, das auf andere Weise da ist als alle Dinge. […] Wir haben es mit einem Verhältnis… …des 19. und 20. Jahrhunderts auch nicht. Die totalitären Bewegungen haben die panische Leere der ‚nihilistischen‘ Gegenwart zuerst mit neoreligiös… …aufgeladenen Diesseitsutopien, dann mit Leichenbergen gefüllt35 , und sie haben sich selbst – das gilt für den Bolschewismus ebenso sehr wie für den… …Negation religiöser ‚Substanz‘ gelesen haben, sich auch begreifen lässt – allen Vorstellungen vom modernen Verschwinden des Himmels und des ‚Theologischen‘… …korrumpierten Bilder-Kitsch, inklusive des offiziellen religiösen. Rolf Dieter Brinkmann sagte es besser: „Die Wortidyllen haben Häute. Man muß sie abziehen.“ 51…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Georg Kreis (Hg.): Der "gerechte Krieg". Zur Geschichte einer aktuellen Denkfigur, Schwabe, Basel 2006. / Stephan Jaeger, Christer Petersen (Hgg.): Zeichen des Krieges in Literatur, Film und Medien, Bd. 2: Ideologisierung und Entideologisierung, Ludwig, Kiel 2006.

    Eva Horn
    …Neuzeit bis in die Moderne gültigen Modells vom zwischen Souveränen geführten Krieg existiert haben und sich womöglich wieder durchsetzen. Gibt es eine… …radikal geändert zu haben. Die Kernfrage, der die Beiträge des Bandes aus politischer (Herfried Münkler, Andreas Zumach, Thomas Scheffler), juristischer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …vergangenen Jahren unter veränderten Vorgaben einen neuen Blick auf vorliegende Ergebnisse literaturwissenschaftlicher Forschung eröffnet haben. Erst in der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens - Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys "Arcadia" bis Ziglers "Banise", Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …Kupfertitel seiner Romane „Lysander und Kaliste“ (1644) und „Ibrahim“ (1645), mit denen sich das Motiv ‚Liebespaar am Altar‘ durchgesetzt zu haben scheint (vgl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …herausgebildet haben. Überdies setze der vorliegende Band zu Zeiten des Misstrauens gegenüber dem Islam auf einen Dialog der Kulturen, der nur dann möglich sei… …, wenn man Kultur nicht als geschlossenes System betrachtet – Abendland und Morgenland haben eine gemeinsame Geschichte. Der Leser bekommt es mit einem… …Orient gemein haben, so Polaschegg: poetologische Reflexionen, politische Debatten, Wissenschaftskritik u.a. können dazu führen, dass der Orient… …Praktiken, die sich, so zeigt es die flexible Verschiebbarkeit des Begriffs „Basar“, immer als Plural zu verstehen haben. Das historische Spektrum der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte - verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …Erkenntnisprozesse verwickelt werden, die spielerischen und doch nicht einfach spielerisch-unverbindlichen Charakter haben. Es ist dies, was ich als die doppelte Logik… …Ordnung der Welt begriffen zu haben meint, kann sich schon im nächsten mit einer neuerlichen Verkehrung konfrontiert sehen. Einsträngige Lektüren kommen… …, sich selbst der Ehelosigkeit verschrieben zu haben, hält ihr ihr schändliches Verhalten vor und schlägt ihr schließlich den Kopf ab. 24 Die Handlung… …Bitte: „ich liesz dich gern in / WoltestD zúchtig sin / Vnd woltest úber haben mich / Rede die mir nit were zimelich“ (vv. 6639–6642). Er hält sich daran…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten - hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in "Wolfdietrich" D

    Walter Kofler
    …geschaffen haben könnte und sah darin vielmehr die Arbeit eines (hypothetischen) Vorläufers von D: Entscheidend ist schließlich, die in A 2 B, D und C so… …ein Vorbild abgegeben haben. In allen übrigen Punkten wandelt D ganz eigene Bahnen, fast 150 Strophen weichen von der übrigen uns bekannten… …beschuldigt man ihn, Ortnit getötet zu haben, und greift ihn an. Mit Hilfe des Löwen, den Liebgart herbeiholt, kann Wolfdietrich bestehen: Die Burgbesatzung… …ein Ring Kaiserin Sidrats und die Drachenzungen haben nur nebensächliche Bedeutung. Denn Wolfdietrich schließt nach dem Kampf im Wald mit dem Betrüger –… …das ‚Abenteuer‘ heil übersteht, wird er überschwänglich von seinem Bruder Herman begrüßt: do enpfing in sin brDder – also wirs vernumen haben –, also ob… …. Der Vergleich der Hauptversionen sollte auch deutlich gemacht haben, dass weder B noch D – und schon gar nicht A2 – geeignet sind, hochmittelalterliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im "Lalebuch"

    Gert Hübner
    …Jahre die Häuser, damit kein Privateigentum entsteht. 11 Eine Episode des „Lalebuchs“ erzählt, wie zwei Lalen ihre Häuser tauschen; sie haben nämlich… …Menschen weise Vorfahren haben. Die Weisheit der Lalen lässt sich deshalb mit ihrer Herkunft begründen: Sie sind die Nachfahren eines weysen Meisters aus… …hohen Weysheit leichtlich abzunemmen (S. 11). Die Lalen sind demnach weise, weil sie einen weisen Vorfahren haben; sie haben einen weisen Vorfahren, weil… …Urlale muss seine Heimat verlassen haben, weil die Lalen nicht mehr in Griechenland leben. Also war er ein Fall dieser Regel und deshalb weise. Die… …Wahrheitsanspruch der Geschichte unterminieren und dadurch die Fiktion ironisieren. 21 Andererseits haben die unzuverlässigen Schlussfolgerungen des Erzählers… …kaum signalisieren, dass die Männer über Weisheit verfügen. Die Frauen haben übrigens einen äußerst simplen Ratschlag für einen Ausgleich zwischen dem… …Predigten eine eisenbeschlagene Eichenkanzel in die Dorfkirche eingebaut haben wollte. Dieser Wunsch illustriert dieselbe Torheit wie das Dorfrathaus, doch… …verlohren haben / vnd das mutwilliger weise (S. 66). 29 Das Rezipienteninteresse am „Lalebuch“ gründet demnach auf Torheit. Man gehört als Leser des… …Kaiser, der das Thema exponiert: Eine zufällige Beobachtung bringt einen Lalen auf die Idee, dass er den Nachtisch in der Schüssel für sich allein haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ein Plädoyer für Dalila? Bemerkungen zur geistlichen und weltlichen Rezeption bei Gottfried von Admont und Jans von Wien

    Maria E. Dorninger
    …Knie Dalilas, auf denen es ihr gelingt, Samson zum Einschlafen zu bringen, bedeuten die Apostel Christi, die bei seiner Gefangennahme versagt haben… …Christi fliehen (PL 174, Sp. 282). 31 ‚Aber wenn wir uns selbst betrachten, was jene einmal sichtbar Samson tat, haben wir unserem Samson, Christus, viele… …Male getan und [tun es] täglich, oh Schmerz! Wir können nicht leugnen, es zu tun. O wie vielmal nach süßen Küssen und Schwüren seiner Liebe haben wir ihn… …ein. Um den Liebhaber unserer Seele in unseren Herzen zu täuschen und zugrunde zu richten, haben wir viele Mechanismen der Gottlosigkeit entwickelt‘ (PL… …schlafend vor sich zu haben, wenn sie ihm im kritischen Moment das Haar schneiden möchte. 48 41 Auch die langen Haare Samsons, in denen seine Kraft liegt… …eingeschätzt haben. 57 Weltchronik [Anm. 35], vv. 12772 f.: „[A]n dem [Samson] ich mîn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Zwischen Konservierung, Restaurierung und Aktualisierung. Zur Frage nach dem Verwendungszweck der Berliner Neidhart-Handschrift c

    Ann-Kathrin Bleuler
    …Aktualisierung teresse an Neidharts Liedern gefunden haben, wie haben sie sie rezipiert? Ist nach wie vor mit einer gesanglichen Vortragspraxis zu rechnen oder… …Schreiber die Texte, ohne ihren Rhythmus aufzunehmen oder ihre Melodie ‚im Kopf zu haben‘, abschrieb, sondern sie wohl als fortlaufende Lesetexte rezipierte… …genommen zu haben scheint. 29 Im Gesamtblick auf das Textmaterial verliert Wenzels Folgerung aus ihrer textkritischen Beurteilung des SL 11 (c 26), wonach… …haben. 37 Das Verhältnis zwischen Text- und Melodienstruktur ist nicht nur von der Einrichtung der Handschrift her offen; ebenso unklar ist der Bezug… …Diese Gruppierungen liefern einen vagen Hinweis dafür, dass unterschiedliche Handschriftentypen als Vorlagen gedient haben könnten: solche mit… …Quellen stammen und damit getrennte Überlieferungswege hinter sich haben, d. h. in ihrer Silbe-Ton-Zuordnung allein schon aufgrund der Überlieferungslage… …überliefert wurden, womit für c zumindest in einzelnen Fällen zu rechnen ist, dann haben sich die beiden Dimensionen des Liedtextes in ihrer Struktur… …zeitaktuelles Interesse an den Schwankstoffen angeschlossen haben. – Aber was ist mit den in c in großer Zahl vertretenen ‚traditionellen‘ Sommer- und… …Schreiber auf die Textgestalten abgefärbt haben. Dabei lässt sich in keinem Fall nachweisen, dass solche sprachlichen Veränderungen dem c-Schreiber selbst… …, dass sie sich vom Aussagesystem des klassischen Minnesangs und von den Bedingungen der mündlichen Aufführungssituation entfernt haben. Intertextuelle…
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