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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Vergangenheit oder Geschichte?

    Überlegungen zum Neuen Historismus in der Literatur und Medienkultur der Gegenwart
    Claude Haas
    …mehr abgewinnen will. Diese Aufgabe scheinen derzeit eher historische TV-Serien zu übernehmen, mit denen der historische Roman abschließend konfrontiert… …Vergangenheiten, die er – wenn auch aus sehr unterschiedlichen Gründen – in keine einheitliche Geschichtsvorstellung mehr einfügen kann und will. In einem zweiten… …historischen Roman der Postmoderne, allerdings nicht mehr die Geschichte, die den Anlass zur Reflexion ihrer angemessenen narrativen Darstellung oder… …Geschichte einer treffenden Formulierung Achim Landwehrs zufolge „nicht mehr in unserem Hier und Jetzt einsortier[t] und mit Bedeutung versehen“ 11 werden… …Stils. Der Roman Mantels, so könnte man es zuspitzen, zeigt sich schon in seiner akribischen historistischen Detailverliebtheit mehr an der Vergangenheit… …Gegenwart als Bezugspunkt gleichsam selbstverständlich und waren es v. a. (mehr oder weniger) verklausulierte Anspielungen 17 Vgl. dagegen Jerome de Groot… …wissen, und wenn wir nur einen Moment nachdenken, wissen wir gar nichts. Wußte man damals mehr? War denn tatsächlich damals jenes Wort eines wie Soldat… …weiter. Heute sagt eigentlich niemand mehr ‚wir Heutigen‘ und auch das ‚Vermögen‘, zumal im Konjunktiv, scheint uns unserer eigenen Gegenwart stilistisch… …darüber belehrt, dass mit der Geschichte kein Staat mehr zu machen ist – et vice versa. Der wichtigste Hinweis auf die Erzählgegenwart fällt bei Kracht ganz… …erzählerlosen Erzählens“ zu begreifen (Tom Kindt: „Ein Zahnrad greift nicht mehr ins andere …“ Zu Erzählstrategie und Wirkungskonzeption von Christian Krachts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) in der Geschichte der Deutschen Rechtschreibung

    Dieter Nerius
    …mehr spielen. This article places the 2nd Orthographical Conference in the historical process leading to the development of the unified spelling of… …Schulwesen, aber auch für den zunehmenden behördlichen Schriftverkehr benötigte man mehr als bisher zur Verfügung stand, nämlich eine relativ genau fixierte… …der Fremdwortschreibung auch Eigenentwicklungen im Gebrauch vollziehen, so gilt dennoch von nun an grundsätzlich, dass jetzt nicht mehr der… …Regelungsbemühungen immer mehr zurück, was dann zunehmend auch im Schreibgebrauch sichtbar wurde, bis sie schließlich auf der Konferenz von 1901 als funktionsloses… …Ebene oder sogar auf der Ebene einzelner Schulen betriebenen orthographischen Regelungsbemühungen jeweils einen mehr oder weniger großen Einfluss, was zu… …befolgen. Mehr als 400 der etwa 600 einbezogenen Druckbetriebe stimmten dem zu, worauf die Firma Breitkopf und Härtel beim preußischen Unterrichtsminister… …1900 im allgemeinen, öffentlichen Schreibgebrauch mehr und mehr zugunsten der Schulorthographie entschieden. Dazu trugen eine ganze Reihe von Faktoren… …sprachen sich im Laufe der 90er Jahre immer mehr Persönlichkeiten, Vereine und Verbände für die allgemeine Durchsetzung der Schulorthographie aus und eine… …Zahl der Schreibvarianten allmählich mehr und mehr abgebaut. Gegenüber der voraufgehenden Schulorthographie waren die Normänderungen, wie gezeigt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Hermann Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Auflage, neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Jürgen Solms, Klaus-Peter Wegera. Mit einer Syntax von Ingeborg Schröbler, neu bearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A. Hauptreihe 2), XX und 618 Seiten

    Ursula Götz
    …, und so ist es eigentlich weder verwunderlich noch wirklich zu bedauern, dass die Paul‘sche Grammatik ihren Umfang im Laufe der inzwischen mehr als… …Entwicklung entspricht nun dem in den letzten Jahrzehnten erreichten Forschungsstand: Es ist nicht mehr die Rede von der „omd. Verkehrssprache“ 473… …verschiedenen Stellen etwas modifiziert. Seit der 23. Auflage von 1989 sind sie nicht mehr durchgängig kursiv gesetzt, sondern häufig durch Schrägstriche (//)… …Darstellung der übrigen Wortarten enthält ebenfalls mehr oder weniger große Eingriffe. Das schwierige Kapitel zu den Indefinitpronomen wurde durch eine… …„Konjunktionen“ (24. Aufl. § 434) zu „Konjunktionen und Subjunktionen“ (§ S 141) hätte man wohl verzichten können – um so mehr, als alle Erläuterungen zu den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Werner Besch: Luther und die deutsche Sprache. 500 Jahre deutsche Sprachgeschichte im Licht der neueren Forschung

    Dietz Bering
    …herbeigeführt zu haben, das weit mehr als ein Jahrhundert umstritten war. So kann man denn sagen: Es gibt eine Zeit vor Luther und es gibt eine Zeit vor Besch… …. Jahrhunderts in Deutschland“ (S. 115) fungierte – ein wichtiges, allerdings nicht mehr für jedermann fassliches, weil etwas kompliziert hergeleitetes Ergebnis… …Verständnis der von ihnen gewählten Sprache mehr haben. Dabei hätte man sich gerade von einem Forscher vom Autoritätsgrad Beschs erhofft, dass er zum Jubeljahr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Stephan Kraft: Geschlossenheit und Offenheit der "Römischen Octavia" von Herzog Anton Ulrich. "der roman macht ahn die ewigkeit gedencken, denn er nimbt kein endt." Königshausen & Neumann, Würzburg 2004.

    Olaf Simons
    …Leibniz reagierten auf das Werk, das zu gar keinem Ende mehr kommen wollte. Der Herzog selbst äußerte sich mit Selbstironie darüber, dass er nun endlich in… …. Diesen Kosmos kann Anton Ulrich am Ende in keinem schriftstellerischen Gewaltakt mehr zusammenfügen. Heliodors Romanschema verliert gegenüber dem… …seinen Roman am Ende bei aller Mühe nicht mehr abschießen konnte. Mit den „Schlußbetrachtungen und Betrachtungen zum Schluß“ (S. 157–171) schlägt Kraft den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Robert Savage: Hölderlin after the Catastrophe. Heidegger - Adorno - Brecht

    Ulrich Plass
    …stets um mehr als bloße Rezeptionsgeschichte. Savage brilliert mit klugen und theoretisch fundierten Lektüren, die einen unverzichtbaren Beitrag zu… …nach Kriegsende eine „schwäbische Heimatidylle“ (70), die nicht mehr Streit und Auseinandersetzung sondern nur noch Gelassenheit kennt. Die passive… …. Seit Adornos rettender Polemik kann man nicht mehr wie Heidegger über Hölderlin reden (vgl. 98). Savages erhellende Gegenüberstellung von Heidegger und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    J�rgen Brokoff
    …Kommerell gewesen, der die Geste und Gebärde als einen nicht mehr wegzudenkenden Gegenstand der Literaturwissenschaft, insbesondere der Dramenforschung… …selbst. Guthrie weist zu Recht darauf hin, dass die Formulierung des „Verse-Spielens“ („playing the verses“, S. 116) mehr meint als das Hersagen von… …der körperlichen Gesten auf einige wenige. Diese klassische Zurückhaltung gibt, Guthrie zufolge, den Gesten ein Mehr an Kraft und Bedeutung: „But the…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern und Sonsbeck

    Helmut Tervooren
    …ihre Fertigstellung gewartet. Die nun gedruckt vorliegende Monographie lohnte das Warten. Sie umfasst 764 (!) Seiten und ist in mehr als einer Hinsicht… …zwar auf allen Ebenen: ortsgeschichtlich, regionalgeschichtlich usw. (Ein Literaturverzeichnis von mehr als 50 Seiten dokumentiert das augenfällig)… …Werkes von 754 Seiten – etwas mehr Abbildungen gewünscht – und man hätte auch mit der Farbe nicht sparen sollen. So wird die sich in den Handschriften…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Julia C. Walworth: Parallel Narratives. Function and Form in the Munich Illustrated Manuscripts of Tristan and Willehalm von Orlens. Short Run Press, Exeter 2007 (King's College London, Medieval Studies 20), XXIV und 345 Seiten

    Michael Curschmann
    …Forschung mehr Raum gewinnt als gemeinhin üblich. Dem Münchner „Tristan“ sind zwei analytische Kapitel gewidmet (2. „Telling the Story in Pictures“, S. 23–56… …Entstehung dieser Handschriften eigentlich nicht mehr wissen oder vermuten, als dass sie im südwestdeutschen Raum für ein Adelspublikum (vielleicht städtischer… …der Sichtweise Gottfrieds und seines Fortsetzers Ulrich gleichsam überspielt werden2 , wäre einer eingehenderen Diskussion wert gewesen, und noch mehr… …, der einzige bebilderte „Parzival“ des 13. Jahrhunderts, den Walworth gelegentlich heranzieht, trägt dazu bei. Mehr noch freilich ergäbe ein Vergleich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Gundela Hachmann, Julia Scholl, Johanna Bohley (Hg.): Handbuch Poetikvorlesungen. Geschichte - Praktiken - Poetiken

    Prof. Dr. Stefan Elit
    …persönlichen oder zeitgenössischen Poetiken zu halten. Das vorliegende Handbuch belegt, neben vielem anderen, diese zentrale Entwicklung und dürfte nur mehr um… …weil die Herausgeberinnen ansonsten v. a. mit dem schwer einzugrenzenden, da nur mehr oder weniger (oder gar nicht) ‚poetologischen‘ US-amerikanischen…
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