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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Konrad IV. und die "Weltchronik" Rudolfs von Ems: ewiclich memorial und imperiale Agenda vor neuem Quellenhorizont

    Mathias Herweg
    …, Würzburg Im Zentrum des Beitrags steht eine Re-Lektüre des König Konrad-Prologs zum 5. Weltalter in der „Weltchronik“ Rudolfs von Ems. Der rezente Neufund… …Weltalter nichts anderes darstellt als eine geschichtliche Veränderung, die immer dann eintrat, wenn Gottes Allmacht auf neue Gedanken kam und der Welt etwas… …Passus, die die originalsprachlichen Zitate im Fortgang noch ausgiebig manifestieren, macht stellenweise eine freiere Umsetzung nötig). 2 Vgl. orientierend… …Neigung nach, bildeten weder eine feste Institution noch eine ‚Kunst- und Lebensgemeinschaft‘. Im bewussten Experimentieren mit und an dem minnelyrischen… …. Berechtigung, vielleicht sogar eine gewisse aktuelle Brisanz gewinnt das Unterfangen, die erwähnten Ansätze gerade jetzt und für diesen Text aufzugreifen und… …exegetischer Tradition und den biblischen Büchern Samuel und Könige folgend – die Zeit von König David bis zum Ende des Alten Bundes umfasst, formuliert eine… …expliziert. Mit der Widmung gehen detaillierte Erläuterungen zu Rudolfs methodischem Ansatz und seinen Vorstellungen für eine ihm gemäße Rezeption einher… …nicht mehr publizistisch-zeithistorischen, sondern spezifisch chronistischen Konzeption Rudolfs zusammen, die eine enzyklopädisch umfassende ist und sich… …extensiver, am ehesten als ‚polyhistorisch‘ zu bezeichnender Geschichtsbegriff, der eine alle politischen, geographischen und naturkundlich-wissenschaftlichen… …Petrus Comestor folgend. Eine Fülle von Fach- und Sachschrifttum dient der Ausfüllung und dem weiteren Ausbau dieses Gerüstes, wobei Gottfrieds von Viterbo…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Bildphilologie. Hartmut Kuglers kommentierte Neuedition der Ebstorfer Weltkarte

    Hans Jürgen Scheuer
    …Faksimile sowie der Begleitband mit Untersuchungen und Kommentar bringen eine mehr als zwanzig Jahre währende Forschungsarbeit zum Abschluss, von der im… …Luftangriff auf Hannover zerstört wurde. Vielmehr steht ihm eine Rekonstruktion vor Augen, die sich vollständig auf moderne Bildmaterialien stützen muss. Dabei… …Fragmente wurden eingelagert, während die Photos eine eigene, ungeahnte Überlieferungsgeschichte entwickelten. Wegen ihrer optischen Unzulänglichkeit wurden… …. Ergänzt wird diese visuelle Differenz durch eine zweite, supplementäre Unterscheidung, die den Status der mappa mundi als eines mentalen Vorstellungsbildes… …sind. So lautet der Titel der Enzyklopädie des Honorius Augustodunensis, deren verbaler Erdbeschreibung eine Karte beigegeben sein kann, 8 aber nicht 7… …visione) eine den Geist erhebende Betrachtung (speculationis dilectio) 9 der Schöpfung und ihrer heilsgeschichtlichen Dimension vor dem inneren Auge… …Schriftdokument unterscheidet: ihre diagrammatische Ordnung. 10 Sie macht sich, um der Fülle des abgebildeten orbis terrarum eine lesbare symbolische ratio zu… …Ziffern versieht, so daß jede Bildtafel durch die typographischen Eingriffe entstellt wird und überdies die festgelegte Zahlenfolge der Edition eine davon… …eine spezifische Erkenntnisform, die der Dichte des mittelalterlichen Phänomens mappa mundi entgegenkommt, weil in ihrer Erscheinung pictura (materielles… …unverträglichen Intentionen auf Spiritualität und Messbarkeit. Während Kugler die eine Dimension deutlich herausarbeitet, beschränkt er sich für die andere auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Eine Vermutung zu Hl. 25 degano dechisto

    Stefan Zimmer, Stefan Müller
    …MISZELLEN EINE VERMUTUNG ZU HL. 25 DEGANO DECHISTO 1 Stefan Z i m m e r und Stefan M ü l l e r , Bonn I Das von J. Grimm so benannte altdeutsche… …folgenden soll eine Vermutung begründet werden, die sich auf sprachhistorisch-vergleichende Argumente stützt. Von Zimmer ist eine neue Etymologie für ahd… …sonstige Editionsprobleme; sie sind für den zur Diskussion gestellten Vorschlag irrelevant. 4 Gottzmann [Anm. 2], S. 12. 428 Eine Vermutung zu Hl. 25 degano… …allen bisherigen Erklärungsversuchen etymologisch von degano getrennt worden. 8 Im Gegensatz steht die Vermutung, degano dechisto stelle eine Spielart von… …v1rá-tama- ‚heldenhaft-er / -est‘) und (mit zusätzlichem Adjektiv-Suffix) kymr. pedefig ‚Adliger‘, das nach Ausweis der korn. und bret. Parallelen eine schon… …: Hadubrant geht davon aus, dass sein Vater tot ist (Zeile 40: tot ist hiltibrant, heribrantes suno). Dechisto kann daher u. E. ohne weiteres eine im… …Gesetz nur unmittelbar vor der im Idg. betont gewesenen Silbe wirkte, also nicht bei jedem *gn, *hn, *in. 2. Eine solche Tonabhängigkeit wird von Lühr19… …. Weniger wahrscheinlich, so Lühr 20 , sei eine Bewahrung von *þeina- aufgrund eines *þei w na- > *þeJna- > awn. þiónn ‚Diener‘, da awn. þiónn spät bezeugt… …und wohl eher eine Rückbildung zu awn. þióna ‚dienen‘ sei, das mit afries. thiona, and. thionon und ahd. dion6n zu vergleichen ist. Für die Herleitung… …. sv%´ d-is.t.ha- = griech. ºd-isto-ß ‚süßest‘. 2. Nimmt man eine neben ger. *þeina- stehende Form mit *þeh- an, müsste man wohl auch annehmen, dass der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    mit sorgen er gap si in gotes phlege. Bemerkungen zum Text von Hartmanns "Erec' (v. 5309)

    Eberhard Nellmann
    …, keineswegs Moriz Haupt, der ein vorzüglicher Philologe war. Haupt hat vielmehr die Ambraser Handschrift gar nicht selbst gesehen; „er 1 Erec. Eine Erzählung… …(GAG 291): „Sie legte ihr Los in Gottes Hand“. 435 Eberhard Nellmann † kannte nur eine schlechte Abschrift“. 5 Und diese Abschrift enthielt einen… …kurzer Blick auf die französische Vorlage. Bei Chretien gibt es m.E. eindeutige Hinweise auf eine Verhaltensänderung Erecs. Ausgesprochen einfühlsam und… …sein Held allmählich zu einer neuen Haltung findet. 5 Joachim Bumke: Der ‚Erec‘ Hartmanns von Aue. Eine Einführung, Berlin 2006, S. 15. Genaueres bei… …si in gotes phlege P. S. Ich benutze die Gelegenheit, an dieser Stelle eine weitere Textverbesserung vorzuschlagen. In Vers 4629. 55 liest die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Transformationen der Lyrik im 13. Jahrhundert. Rothenburger Colloquium der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft, 30. September - 3. Oktober 2008

    Therese Manz
    …. Oktober 2008 Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. Spätestens seit Hugo Kuhn 1952 den Begriff ‚Minnesangs Wende‘ prägte, ist in… …die Gründe für die Veränderungen zu suchen sind. Eine historische, auf das Historische aber nicht beschränkte Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13… …Anbindung an die Musik, fest, belegte jedoch fundamentale Differenzen insbesondere in der Ich-Rolle: Eine Ebene des Selbstbezugs, wie sie den Minnesang stark… …prägt, fehlt in der mittellateinischen Liebeslyrik fast vollständig. Während für den Minnesang außerdem das Konzept der hohen Minne eine feste Bezugsgröße… …französischen Lyrik ähnlich darstellt, belegt die enge Verbindung der beiden Literaturen, eine Beobachtung, an die auch Mathias Herweg in seinem Vortrag (Der… …Walthers von der Vogelweide) eröffnet. Er plädierte für eine neue Sicht auf das Walthersche Œuvre, die auf das chronologische Paradigma verzichtet und die… …Baumburg und Wernhers von Hohenberg wies sie exemplarisch eine inhaltliche Funktion der Kontrafakturen und damit das bewusste Anknüpfen an eine bestimmte… …Merkmalsmustern aus anderen Gattungen entsteht. In den Sommerliedern findet sich sowohl eine lineare Auffassung von Zeit, wie im hohen Minnesang, als auch eine… …diskutiert wurden. Für Bleumer sind alle Textmerkmale, die genutzt werden, um im Vortrag eines Minneliedes die narrative Konstellation in eine performative zu… …Rhetorisierung der Textoberfläche beschrieb Braun als eine „Ästhetik des Rauschens“. Die Verse werden verkürzt, die Reimdichte erhöht, wie sich besonders gut am…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Wieland Eins: Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung. Das Konfix-Konzept und seine Grenzen, Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2008 (Germanistische Linguistik Monographien 23), VIII u. 332 Seiten

    Johannes Erben
    …Besonderheiten aufweisen, also Merkmale und Regularitäten erkennen lassen, die von den Wortbildungen des indigenen Wortschatzes abweichen, ist eine aktuelle Frage… …reihenhaft produktives Präfix oder Suffix für eine bestimmte Derivationskategorie einzuordnen sind. Doch hat die Übernahme des Terminus, also die Ergänzung des… …zugewiesenen Merkmale mitunter signifikant“ (S. 9). Vorliegende Arbeit versucht eine Klärung durch kritische Erörterung der variierenden Auffassungen, wobei der… …distinktiver Merkmale der Morpheme unterhalb der Wortebene so schwer wiegen, das eine stammartige Konfixkategorie mehr Probleme schafft als beseitigt“ (S. 307)… …erforderlich gemacht, nicht auf eine Korpusanalyse zu verzichten und statt sprachwissenschaftlich bewerteter Morphemlisten (Bildungsmittel und übliche Verteilung… …. Bedauerlicherweise ist der im Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (s. Alan Kirkness u.a. in: Forschungsberichte des IDS 64, Tübingen 1987) eine zeitlang verfolgte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Stefan Müller: Zum Germanischen aus laryngaltheoretischer Sicht. Mit einer Einführung in die Grundlagen, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2007 (Studia Linguistica Germanica, 88), XIV, 396 Seiten

    Paul Widmer
    …Dissertation hervorgegangen ist. Den Anfang bildet eine kurze, aber prägnante und informative Darstellung der Forschungsgeschichte, auf die das Kapitel zu den… …phonologischen Grundlagen der Laryngaltheorie anschließt. Dieses Kapitel zur Phonologie birgt eine Fülle von Informationen über das Indogermanische, und aus der… …Informationen, die sich vorrangig an eine indogermanistische Leserschaft richten, aber im Sinn der im Titel angesprochenen Grundlagendarlegung durchaus angebracht… …: Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische Studium, 9. Aufl., Stuttgart 2004, S. 47. 2 Eine Abweichung davon ist etwa die in Bonn… …schlägt Müller auch eine genauere Formulierung einer Umgebungsbedingung für die Resonantendehnung im Germanischen vor (S. 88), dergemäß ein Resonant von… …der Bedeutung sondern an der Form, womit er sich in eine zirkuläre Argumentation begibt. Es verhält sich aber nicht so, dass Müller in der Folge alle… …und birgt für eine vorwiegend germanistisch orientierte Leserschaft die Schwierigkeit, dass sie sich durch viel Außergermanisches durcharbeiten muss… …. Für eine gründliche Beschäftigung mit der Materie bietet dieses Werk aber eine sehr solide Basis, das seinen Wert dank des ausgewogenen und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch, hg., übers. und komm. v. Elisabeth Lienert, Reclam, Stuttgart 2007 (RUB 18508), 671 Seiten

    Jan Cölln
    …2007 (RUB 18508), 671 Seiten Zum Wiederbeginn volkssprachiger Literatur im 12. Jahrhundert spielen Alexanderdichtungen eine wesentliche Rolle bei der… …, außer, dass er aller Wahrscheinlichkeit nach derselbe geistliche Gelehrte ist, der im Moselfränkischen auch eine Tobiasdichtung verfasst hat. Seinen… …. Elisabeth Lienert hat eine philologisch sehr gewissenhaft eingerichtete Ausgabe beider Fassungen als jeweils eigenständige Texte vorgelegt („Vorauer… …Sekundärliteratur zusammen und stellen weiteren Untersuchungen damit eine vorzügliche neue Arbeitsgrundlage zur Verfügung. Ein ausführliches kommentiertes Verzeichnis… …berühren. Das Ergebnis ist z.B. auch eine zum Teil völlig andere Verszählung als bei Kinzel, dessen Zählung aber durch Vergleichsangaben am linken Rand der… …ursprünglich recht dialektal und frühmittelhochdeutsch gefärbten Alexanderdichtung. Freilich ließe sich immer auch diskutieren, inwieweit die eine oder andere… …Sinne höfischer Romane spielt nicht einmal beim ersten Beleg eine Rolle, in dem gesagt wird, dass der gefangene Alexander mit der klugen und listenreichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Gertrud Beck, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1), XXX und 352 Seiten / Rabenschlacht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Dorit Wolter, Tübingen 2005 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 2), XXIX und 282 Seiten

    Kay Malcher
    …romanhaften Erzähltradition der Antike sorgfältig und bietet eine sehr nützliche Auswahlbibliographie der Textausgaben, der ich hier den Hinweis auf ein… …einen verbindlichen Text für die Dauer von 140 Jahren darstellen, so kommt man doch nicht umhin, eine gewisse Verantwortung der Herausgeberinnen zu… …herausgearbeitet. 5 Die Edition der (im Gegensatz zur paargereimten „Flucht“) strophigen „Rabenschlacht“ bietet zudem eine Beschreibung der Strophenform. Sodann… …„Dietrichs Flucht“ „in gemeinsamen Formulierungen, in Textfolge und Textbestand“ (XIX) von PA. So geben die Handschriften R und W eine weit kürzere Variante… …„Rabenschlacht“: Auch hier finden sich Zwischenüberschriften in R und W, die P und A fehlen. Letztere tradieren eine „Zusatzstrophe“ (EdRS XIX), ansonsten hat diese… …Leithandschriftenwechsel erforderlich: Weil R nur eine Kurzform der genealogischen Vorgeschichte Dietrichs hat, wird sie nach der diesbezüglich ausführlichsten Handschrift A… …nicht ganz klar, ob diese Aufzählung eine bezüglich der ersten Edition nachträgliche Spezifizierung darstellt oder ob hier Unterschiede im Verhältnis der… …in Zusammenhängen der Sortierung des Überlieferten nach den zwei genannten Kriterien weist damit offensichtlich Defizite auf: Wie soll man bspw. eine… …Handschrift aus einer Tendenz zur Kürzung im Vergleich mit A erfährt? Hier wird im Zuge der gerade skizzierten Argumentation nirgendwo eine Brücke zwischen den… …genealogischen Vorgeschichte von „Dietrichs Flucht“ geboten werden, von denen die Herausgeberinnen eine dann auch tatsächlich und unter Inkaufnahme des Wechsels…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Julia C. Walworth: Parallel Narratives. Function and Form in the Munich Illustrated Manuscripts of Tristan and Willehalm von Orlens. Short Run Press, Exeter 2007 (King's College London, Medieval Studies 20), XXIV und 345 Seiten

    Michael Curschmann
    …eine knappe Zusammenfassung (6. „Conclusion“, S. 159–162) folgen vier Anhänge, von denen die ersten zwei nicht nur im Umfang besonderes Gewicht haben… …Vertrauten hätte man zusätzlich eine summarische Beschreibung an geeigneter Stelle gewünscht (s. zum „Willehalm“ immerhin S. 12), die wenigstens eine teilweise… …Betrachter außerdem vermissen mag, ist eine summarische Auflistung der Inschriften: Maleranweisungen im Fall des „Willehalm“ (dazu allgemein S. 119–122) und… …mehrmals erwähnt, in mehreren zeitlichen Schichten auf- bzw. nachgetragen sind. „History of the book“, eine Betrachtungsweise, die sie selbst als… …des „Tristan“-Zyklus gehen über das hinaus, was bisher vorliegt, v. a. weil sie immer wieder dartun, dass dieses Bildprogramm eine ganz eigene Dynamik… …entwickelt, in der sich eine eigene, alternative Version des Stoffs gestaltet. Strukturell beruht das auf der relativen physischen Textferne der nachträglich… …verschieben weiterhin das Gesamtbild in Richtung auf eine Sicht der Dinge, die von eventuell Problematischem absieht, zu Gunsten z.B. einer rundum positiven… …wie sie das tun, beschreibt das 3. Kapitel. Demnach wird eine „comprehensible visual narrative“ als „motion through time“ (S. 61) ebenfalls nicht nur… …bleibt ein wichtiges Prinzip, und gelegentlich sorgt dergleichen oder darüber hinaus eine bestimmte 1 Siehe v. a. Liselotte E. Saurma-Jeltsch… …zweiten Szene im selben Register verbunden (S. 88 f.). Oberstes Ziel ist eine für sich genommen verständliche Bilderzählung als „chronologically ordered…
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