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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …im Wiener Fin de Siècle ............. 292 Sarah Maria Teresa Goeth: Julia Mierbach: Reihenbildung zwischen Methode und Verfahren. Eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Schriftpolitik

    Bedingungen und Strategien von Autorinnenschaft um 1800
    Dr. Alena Heinritz, Prof. Dr. Julia Nantke
    …Zuversicht, daß Du nicht von dem Gedanken angesteckt seyst, welcher so mancher zierlichen Frau eine geheime Scheu vor Wissenschaften und selbst vor Künsten und… …um 1800, Opladen 1992, S. 12. 6 Di Bartolo [Anm. 4], S. 11. 7 Siehe Hilmes zu Autorinnenschaft zwischen 1770 und 1830: „Die Werkherrschaft ist eine… …gesellschaftstheoretisch und philosophisch von männlichen Diskursteilnehmern ausformulierte ‚natürliche‘ Geschlechterdifferenz läuft auf eine klare Aufgabenteilung hinaus… …„Geschlechtscharaktere“: Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben, in: Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas: Neue Forschungen, hg. v… …Folge entsteht im besten Fall eine Form von Überzeitlichkeit, Geschlossenheit, Einheitlichkeit und ein literarischer Wert, 20 der dann wiederum die… …gewiesen werden. 29 Eine Aussage Goethes in der „Jenaische Allgemeinen Literaturzeitung“ illustriert, wie diese doppelte Zielsetzung strategisch umgesetzt… …. 46–64. 168 Schriftpolitik In diesem Zusammenhang betont Martina Wernli, dass Frauen im Umkreis der Romantiker zwar eine angesehene Stellung innehatten… …Verschlüsselung, die Wahl einer männlichen Erzählperspektive etc. 34 und konzeptualisiert sie als „Poetik des schielenden Blicks“, die, so Irina Gradinari, eine… …Egodokumenten weiblicher Autorinnen um 1800 Strategien untersuchen, mit denen sich Autorinnen um eine aktive Beteiligung am Literaturbetrieb bemüht haben… …, wirkt sich dabei zwangsläufig auf unsere Untersuchung aus. Eine Würdigung der vielen gänzlich vergessenen Autorinnen, deren Zeugnisse – wenn überhaupt –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Das Taktgefühl der Uhrmacherin

    Leseszenen in Marie von Ebner-Eschenbachs "Lotti, die Uhrmacherin"
    Dr. Sophie-C. Hartisch
    …verteilten Sicht- und Sprechpositionen befinden. Die fiktiven Zuhörenden haben keinen Text vor sich, sondern sind auf eine vorlesende Instanz angewiesen, die… …weiteres (absurdes) Beispiel. Eine Frau liest einem Schriftsteller ihren Text zur Beurteilung vor. Der Schriftsteller konzentriert sich jedoch nicht auf das… …Vorgelesene, sondern nimmt nur ein Gemurmel wahr. Die Szene zieht sich in eine unerträgliche Länge, die Frau hört nicht auf zu lesen. Schließlich erschlägt der… …berichtet der Erzähler, fördert ihre Ausführung doch eine beträchtliche Anzahl von Unannehmlichkeiten zutage: namentlich Ameisen, piksendes Gras und vom Wind… …, Vorleseszenen und eine gestörte 9 Vgl. Michel Foucault: Was ist ein Autor?, in: Ders.: Schriften zur Literatur. Nachdruck der 1. Aufl., hg. v. Daniel Defert… …Erzählung förderte jedoch keineswegs den Forschungsdurchbruch. Es finden sich nur eine Handvoll Beiträge zu „Lotti“. Erwähnt wird die Erzählung mit Fokus auf… …Titel vermuten lässt, unterliegt der Erzählung eine problematische Zeitdifferenz. Der Beamte und zugleich heimlich dramatische Texte verfassende Andreas… …in seinem Gegenüber „eine tiefe Ergriffenheit. Seine scharfen Züge erschienen runder und weicher und seine Augen glänzten feucht.“ 12 Doch Muth und… …einem Autor, der sich genau auf diese ‚Werkstätte‘ einlässt – sowohl buchstäblich als auch metaphorisch – und dabei ebenfalls auf eine verständnisvolle… …Leseszene eine ganz eigene Problematik inhärent: „[D]er materielle Akt des Lesens“ bleibt „im Text selbst ohne Spur“. 17 Mit der „Unbeobachtbarkeit“ des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Gesandte und Gesalbte

    Hanns Heinz Ewers' Erzählung "Der strahlende Mann" (1925) als literarische Medientheorie
    Dr. Elias Kreuzmair
    …r , Greifswald Der Beitrag zeigt, dass Hanns Heinz Ewers’ Erzählung „Der strahlende Mann“ (1925) eine literarische Medientheorie entwickelt. Unter… …Figuren gleich zu Beginn, eine nach der anderen, kurz vorgestellt werden, tritt Olieslagers im letzten Drittel der Erzählung auf, ohne vorher eingeführt… …dem Modell der Novellensammlung geformten Textes bildet. Olieslagers ist, bisher weitgehend unbemerkt, eine historische Figur, die im Werk von Ewers… …entscheidende Nebenrollen spielt. Er tritt nicht nur in „Der strahlende Mann“ auf, auch der eine zentrale Rolle im 1 Gefördert durch den Wissenschaftsfonds (FWF)… …Imagination in ein intrikates Verhältnis treten. Die Erzählung entwickelt eine literarische Medientheorie, die vor dem Hintergrund von Ewers’ Sonderstellung… …ein Alter Ego von Ewers. Im Nachlass findet sich die Erzählung „Immaculata“ aus der ersten Hälfte der 1920er Jahre, auch hier spielt Olieslagers eine… …Körpern von einem Ort zum anderen wird medial als eine Folge von Rekorden inszeniert. 8 Sie bildet einen Kontext der Erzählung, der über Referenzen wie den… …Namen Tempo. Eine kurzlebigere Zeitschrift erschien nur im Jahr 1927. In ihr wird die zeitgenössische „Rekordwut“ kritisch reflektiert: Vgl. O. A.: Der… …Körpern und Stimmen, sondern auch auf das Medium ihrer Übertragung. Wolfgang Hagen hat in Bezug auf Alexander Bell, der bei der Erfindung des Telefons eine… …kann an eine längere Vorgeschichte anschließen. Christoph Asendorf hat für den Zeitraum von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Der Papst aus dem Mutterschoß

    Bachofens "Mutterrecht" in Thomas Manns Roman "Der Erwählte"
    Charlotte Elisabeth Painter
    …auf Manns eingehende und wiederholte Lektüre Bachofens, insbesondere des „­Mutterrechts“, aufmerksam 1 und eine Vielzahl von Forschungsbeiträgen… …Eisengrein in ihrer ‚exemplarischen‘ Weiblichkeit eine „Matrone“ (ER 56) nennt, greift er zentrale Begriffe Bachofens matriarchaler Mythenwelt auf. Auch einige… …ihm, dass die Rezeption des „Mutterrechts“ im „Erwählten“ eine sporadische Parodie bei weitem übersteigt. Erst in jüngster Forschung wurde der… …Gnade trotz der oberflächlich religiösen Thematik des Romans keine christliche, sondern eine „überkonfessionelle, […] überchristliche“, 13 ja humanitär… …Kategorien des „Mutterrechts“ begreifen. II. Bachofen Johann Jakob Bachofens (1815–1887) 15 Œuvre blickt auf eine „seltsam disparat[e]“ 16 und zeitlich… …Urreligion. Eine Sammlung der einflussreichsten Schriften, hg. v. Yahya Elsaghe, 7. überarb. und neu eingel. Aufl., Stuttgart 2015, S. 63. 233 Charlotte… …Als Antriebskraft für diese Entwicklung versteht er die Opposition von Stoff und Geist, 24 die sich in eine Reihe weiterer Oppositionspaare… …. Peltre [Anm. 1], S. 243. 23 Vgl. Stagl [Anm. 15], S. 24. 24 Vgl. Dierks [Anm. 1], S. 171. 234 Der Papst aus dem Mutterschoß Kulturformen eine Reihe… …Gegensatz zur dionysischen Zenitposition ist Apoll „eine wechsellose Quelle des Lichts“. 49 Dieser Idealtypus der Paternität hat sich jedoch laut Bachofen nie… …gegen das Aufkommen des Dionysischen und Gynaikokratischen wehren kann. „Das Mutterrecht“ wird im beginnenden 20. Jahrhundert für eine kurze Zeit sehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Die Ewigkeit"

    Paul Celans zweites ,Cerveteri-Gedicht'
    Dr. Stefan Bub
    …Abschnitt bei Bertrand Badiou: Paul Celan. Eine Bildbiographie, Berlin 2023, S. 300−301. 251 Stefan Bub hatte und beim Besichti­gen der Gräber allein sein… …, das dann in dem späteren Gedicht „Die Ewigkeit“ seinerseits eine erschre­ckende Deformation erfährt. Während der steinerne Charak­ter der Stadt Rom auf… …kontrahierten Präposi­tion („übern Stein, übern Stein“), was an ein ‚Stolpern‘ denken lässt, eine gleitende Problem des Verhältnisses zwischen der persönlichen… …Stein bei Celan, der „in seinen Gedichten eine feste Elementarmetaphorik entwickelt […], für das verfestigte, geronnene Leid“ (Otto Pöggeler… …lässt sich hieran eine bekannte, die damit verbundene spezifische Motivik erhellende Episode aus Primo Levis Erinnerungen an Auschwitz 16 anschließen, auf… …Etrusker zu profanieren. Er musste etwas anderes im Sinn gehabt haben“ (übers. v. S.B.). 255 Stefan Bub In eine ähnliche Richtung zielt die Deutung von Otto… …italienischen Romans, nämlich Giorgio Bassanis „Il giardino dei Finzi-Contini“, vor Augen führt, in dem der gleiche Ort im Anschluss an eine Besich­tigung in… …situative Analogien auf und schaffen bei Bassani expliziter als bei Celan eine Verbindung von traumatischer Erfahrung und den stummen Relikten einer… …einem interessanten Hinweis auf Elie Wiesels Erzählung „L’éternité étrusque“ (vgl. Elie Wiesel: Paroles d’étranger, Paris 1982, S. 46–61). Eine Verbindung… …intellettuali/ 257 Stefan Bub neunjährigen Mädchens, von der eine katalyti­sche Wirkung auf den Erzähler ausgeht: „anche gli etruschi sono vissuti, invece, e…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    ?Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch?

    Der Tod und das Erz?hlen in Wolf Haas? Roman ?Eigentum?
    Dr. Aglaia Kister
    …Eigentums und des Geldes zusammen. Leitend ist die These, dass der Roman eine Rebellion gegen den Tod darstellt: Die karnevaleske Komik, die Anagramme sowie… …Seiten hinweg, wie der von einem Hubschrauber-Rotorblatt abgeschlagene Kopf eines Architekten über eine idyllisch im Abendlicht liegende Landschaft fliegt… …Kinderschwimmbecken landet. Zu dieser ungewöhnlichen Sterbeszene erklärte Wolf Haas in einem Interview: 1 Wolfgang Luef, Lorenz Wagner: „Ich hab eine Tendenz zur Panik“… …Flug des Kopfes war eigentlich ein technokratischer Entschluss: Ich wollte eine Luftaufnahme im Roman haben. Aus den Augen des fliegenden Kopfes konnte… …Mordfälle – insbesondere in den Brenner-Krimis – den Ausgangspunkt des Erzählens. Wäre nicht stets von Neuem „schon wieder was passiert“ 4 und eine Person… …feiner sagen: der Sprachkörper – überlebt den Tod des materiellen Leibes. Eine ähnliche Denkfigur hat Dominik Zechner in Bezug auf das Werk Franz Kafkas… …, gewinnen aus diesem Blickwinkel eine tiefere Bedeutung: Literatur wird bei Haas zum Ort einer „Auferstehung der Toten“. 8 Durch die Sprache, die das… …Haas’ autofiktionalem Werk über seine Mutter eine gänzlich andere Bedeutung besitzt als in den Brenner-Krimis, besteht eine Gemeinsamkeit darin, dass er… …Verhältnis, in dem dieser zum Erzählen steht. Wie der erste Teil aufzeigt, ist der Tod in dem Roman eine Quelle der literarischen Erinnerungsarbeit sowie der… …. 267 Aglaia Kister rennt“. 10 In dieser Formulierung deutet sich bereits eine komplexe Verschlungenheit von Tod, Leben und Schreiben an: Der Tod…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Demian Berger: Nacim Ghanbari: Patronage und deutsche Literatur im 18. Jahrhundert

    PD Dr. Demian Berger
    …, entstanden als Habilitationsschrift an der Universität Siegen, untersucht die soziale Praxis und Institution der Patronage als eine der zentralen… …Ermöglichungsbedingungen literarischer Produktion und Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum des 18. Jahrhunderts. Patronage wird definiert als „eine Form der sozialen… …, materiellen und ideellen Förderung, die eine asymmetrische Beziehung zwischen Patron (Patronin) und Klient (Klientin) schafft“ (S. 14). Diese Definition ist… …allerdings zirkulär und deren Verständnis hängt von einer (soziologischen) Bestimmung von „Patron“ ab, insofern nicht jede eine asymmetrische Beziehung… …konstituierende Förderung der genannten Art eine der Patronage ist. Jedenfalls wird diese „in unserer Gegenwart verfemte“ Beziehung (S. 7) sowohl über schriftliche… …praktizieren und modifizieren. Dabei wird ein exemplarisches, schlaglichtartiges Verfahren gegenüber der Analyse größerer Textkorpora bevorzugt, eine… …integriert sie, im kritischen Anschluss an Habermas (S. 140–146), eine öffentlichkeitstheoretische Perspektive, fragt nach den gendertheoretisch relevanten… …Kommunikationspraxis heran. Das Hauptverdienst von Ghanbaris Untersuchung besteht darin, mit der Patronage eine soziale Praxis umfassend gewürdigt zu haben, die als… …erweist sich Patronage als eine Praxis, deren Grenzen zu verwandten Formen fließend sind. Zum Beispiel besteht, so Ghanbari mit Blick auf die Enzyklopädien… …sowie Umgangs- und Klugheitslehren des 18. Jahrhunderts (etwa bei Adolph Freiherr Knigge), eine spannungsreiche „semantische Nähe von Patronage und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Herman Grimm: Die neue Religion. Ein Comicstrip von 1848, hg. v. Peter Sprengel

    PD Dr. phil. Olaf Briese
    …technische Neuerungen und durch Innovationen im Buchmarkt – in den Jahren zuvor eine rasante Karriere erfahren. Das führte u. a. zur Gründung von… …„Die neue Religion“ zeichnen sie das ambivalente sozialistische Bestreben eines Mannes namens Friede nach, eine neue Religion zu stiften. Nachdem er… …naturhaft-kosmische Geschick dirigieren (so habe der Mond fortan eine Stunde früher aufzustehen und aufzugehen). Da ihm die himmlischen Posaunenchöre missfallen, greift… …hängt seine Strümpfe zum Trocknen an einen ihrer Strahlen und beschließt, angesichts des Untergangs der Welt eine neue zu schaffen. Er beginnt – und nun… …schwitzenden Nordländer senden schließlich je eine Deputation zum Gott Friede und werden – hier ergibt sich das Happy End – dort zu ehelichen Paaren. Soweit… …heftig ins Schwitzen geraten, ist hier also nochmals eine Reminiszenz erkennbar. Eine nächste Ergänzung scheint in dieser Rezension angebracht: Die… …hiesigen und auswärtigen herrn eine neue religion reell und gut zu liefern und zu so billigem preise daß sich privatleute nicht das oberzeug dafür anschaffen… …können. zuthaten und knöpfe also gratis. geneigte beitrittserklärungen nimmt zu à 17 ½ spf entgegen Friede u. Comp.“. Damit kann eine weitere Ergänzung… …eine gefühlsbasierte und anthropomorph angelegte „Glaubens-Religion“ statt einer abstrakten „Vernunft-Religion“. Arnold Ruge hingegen – zu dieser Zeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Kira Kaufmann: Zeugnisse des Okkulten. Literatur und Esoterik im Wiener Fin de Siècle

    Paul Hohn
    …. 9) der Wiener Moderne stellt eine Pionierleistung dar, wie sie in der Germanistik bislang nur für Spiritismus und Moderne in München und Berlin… …, Konzepte, Praktiken und Gruppen, die um 1900 unter dem Sammelbegriff Okkultismus gefasst wurden. Stellt Theosophie eine Religion oder eine Wissenschaft dar?… …„Grenzwissen“ (S. 30). Sie stellt eine an J. M. Lotman, R. Jakobson und J. Vogl anknüpfende Methode des „Close Reading“ vor, die „wissenspoetologische… …ein, die später in der Auseinandersetzung mit Rudolf Steiner, Psychoanalyse und Spiritismus weiterentwickelt wird. Eine Interpretation des Romans „Die… …Eckstein-Dieners Roman, neben K. Tucholsky auch von L. v. Liebenfels positiv rezensiert, zeigt dagegen eine narrative Verflechtung von theosophischen, feministischen… …Innenperspektive punktuell eine noch quellenkritischere Haltung geboten wäre. Die Frage, wie sich theosophische Legitimationsformen in der Literatur manifestieren… …Gründung eines Waisenhauses liest Kaufmann, ausgehend vom leitmotivischen Skarabäus und den Mottos, als eine „unter feministisch-theosophischen Vorzeichen“… …Anthroposophie geht Kaufmann weiter nach, indem sie eine Auswahl von Steiners dem Anspruch nach wissenschaftlichen Prosatexten mit Blick auf „Performanz“ (S. 203)… …Lesart der Goethe’schen Dichtung“ (S. 222), und versuchte, eine „höhere Form des Lesens“ (S. 237) als hellseherische Erfahrung zu etablieren (IV). Im… …Interpret*innen in der „Verbindung von Paradigma und Syntax im gelungenen Satz“, und auch im Okkultismus wird Lesen als „eine Möglichkeit der Weltveränderung“…
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