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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …Versuchsfeld oder: Ist Kleists „Verlobung“ eine Mestize? ........................................................................ 569 Miszelle Bernd Witte: „Der… …Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Die Gesellschaft von St. Jago oder: Beitrag zu der Frage, weshalb Kleists "Erdbeben"-Erzählung nicht in Lissabon spielt

    Konrad Kirsch
    …einem Pfeiler des Gefängnisses, in welches man ihn eingesperrt hatte, und wollte sich erhenken. 1 Der Erzähler setzt eine weit zurückliegende Zeit gegen… …einen Kumulationspunkt der Handlung. Erst im Anschluss daran liefert er die Vorgeschichte und berichtet, weshalb sich Jeronimo erhängen will: Dass er eine… …zwischen ihnen scheint sich eine neue, harmonische Form des Zusammenlebens zu bilden. Es war „als ob das allgemeine Unglück Alles, was ihm entronnen war, zu… …alles Edle und Gute im Menschen „wie eine schöne Blume“ (EiC, 26) aufgegangen und alles Niederträchtige zuschanden wäre. 1 Heinrich von Kleist: Das… …St. Jagos haben eine ganz andere Perspektive auf das Erdbeben: In der Kirche deutet der Chorherr die Zerstörung der Stadt als göttliche Strafe für den… …Fußnote ihres Beitrags zu dessen Rezeption im 18. Jahrhundert weist Maria Manuela Gouveia Delille als eine konkrete Quelle des „Erdbeben[s]“ die „Sammlung… …Gouveia Delille: Eine Briefinszenierung über das Erdbeben von Lissabon, in: Das Erdbeben von Lissabon und der Katastrophendiskurs im 18. Jahrhundert, hg. v… …Ende der Welt sey da! wie man einer Wache, die auf Befehl des Vicekönigs verlangte, eine Kirche zu räumen, geantwortet hätte: es gäbe keinen Vicekönig… …wurden, fällt auf, wie hartnäckig die optimistisch-theologische Doktrin der besten Welt den vermeintlichen Erschütterungen standhielt. Der Glaube an eine… …Konträren erzeugt eine singuläre Situation – wie jene beiden Mauern, die, durch das Erdbeben zum Einsturz gebracht, aufeinander zufallen und so jene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Kohlhaas und K. Zur Prozessführung bei Kleist und Kafka

    Friedrich Balke
    …zehnten Male.“ Und er fügt hinzu: „Das ist eine Geschichte, die ich mit wirklicher Gottesfurcht lese, ein Staunen faßt mich über das andere, wäre nicht der… …Einrichtung der Aktenversendung, die bis dahin das Gerichtsverfahren trug, funktionslos wurde. Seit diesem Zeitpunkt werden Akten „zur Chiffre für eine… …Rechtssprechen als Zustellen, Ankommen und Übertragen geht, steht von Anfang an außer Zweifel. Eine erste Zustellung auf der Geheimschreiberei in Dresden gelingt… …gerichtliche Heimsuchung ebenfalls eine Form der Rechtsverweigerung darstellt, denn das Gericht, so sehr es auch das Leben des Angeklagten bestimmt, ist „im… …Grund in der Besonderheit des Inquisitionsverfahren, dass seine Ermittlungen auf einen Verdacht bzw. eine Schuldvermutung hin aufnimmt, die im Falle… …Verhaftung – eine Verhaftung ohne Mitteilung von Gründen, die im Laufe des Prozesses erst noch beigebracht werden müssen – formuliert sich auf der Grundlage… …Veröffentlichung der „abschließenden Entscheidungen des Gerichts“ 31 , sondern unmittelbar zur Vollstreckung des Urteils, das sich dann als eine spektakuläre… …zurückführen, in dem es heiße, dass die ermittelnden Behörden „von der Schuld angezogen“ werden und im Übrigen, bevor sie eine Verhaftung verfügen, „sich sehr… …genau über die Gründe der Verhaftung und die Person des Verhafteten unterrichten“ 33 , eine Formulierung, deren unfreiwillige Ironie darin besteht, dass… …wäre“. Während also Freispruch und Verurteilung unter rechtsstaatlichen Bedingungen eine Disjunktion bilden, sieht der Prozess, den Kafka beschreibt, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Michael Kohlhaas (1808/10): Schriftverkehr - Bürokratie - Querulanz

    Rupert Gaderer
    …Kleists „Michael Kohlhaas“ (1810) ist eine Novelle über Institutionen, Macht und juristisches Wissen, aber vor allem – und offensichtlich mit dieser Trias… …verbunden – eine Novelle über den Verkehr von Schriftstücken: Fingierte Pass- und Erlaubnisscheine, dringende Bittschriften, hartnäckige Querulantenbriefe… …zwischen den einzelnen Akteuren der Erzählung. Eine Vielzahl von ihnen wird zwischen dem Roßhändler und sächsischen bzw. brandenburgischen Institutionen… …Schriftverkehrs verhandelt Kleists Erzählung eine korrupte Bürokratie hinter der Rechtsprechung, die Kohlhaas sein Recht auf sein Recht wiederholt verweigert… …in Dresden. Nach dem Zwischenfall auf der Tronkenburg führt ihn nämlich sein erster Weg in eine Geheimschreiberei, wo Geheimschreiber, also ‚Secretäre‘… …. 532 Michael Kohlhaas (1808/10): Schriftverkehr – Bürokratie – Querulanz sonen am Hof verwandt, Hinz und Kunz von Tronka, der eine Mundschenk, der andere… …seine „Beschwerde, ganz den Forderungen gemäß“ (23) aufsetzen zu können. Beim Verfassen seiner Supplik an den Kurfürsten von Brandenburg vollzieht er eine… …an. Im noch unblutigen Kampf gegen eine korrupte Bürokratie des Rechts operiert der „Paragraphenreiter aus Rechtsgefühl“ 2 mit juristischen Reglements… …zweiter Beschwerde übergibt der Kurfürst von Brandenburg die Supplik seinem Kanzler Siegfried von Kallheim, der nicht bei dem Gerichtshof in Dresden eine… …Verwaltungsapparat erkennt, dass er selbst mit Briefen von Kohlhaas überwuchert wird. Michael Kohlhaas wird dabei von den Beamten der Rechtspflege als eine Figur des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Novelle der Stellvertretung. Kleists "Michael Kohlhaas"

    Katrin Trüstedt
    …erhebt. 4 Wenn der Novelle eine solche Vermittlungsfunktion zuzuschreiben ist, dann scheint Kleists Text die Form der Novelle, in dem Maße wie er sie… …, wird durch einen zweiten Erzählstrang kompliziert, der als eine zweite oder aber als die eigentliche ‚Novelle‘ – im juristischen Sinne einer… …Stellvertreter und Vertretenem und der Verselbstständigung der Stellvertreter eine andere Logik gegenüber, die als eine Art von literarischer Stellvertretung… …bestimmt werden kann, wie sie etwa auch in Kleists „Der Findling“ auszumachen ist 6 : eine verdeckt funktionierende Stellvertretung, die eher der Gefahr der… …Person als Stellvertreter Die grundlegende triadische Struktur der Stellvertretung – eine Instanz A vertritt eine Instanz B vor einer Instanz C –, in der… …man eine konstitutive Struktur des sozialen Handelns überhaupt erkennen kann 7 , lässt sich an der antiken Rhetorik 8 gewinnen, die die Rede vor Gericht… …und Abwesenden im Text in deren fiktiver Rede eine Stimme und ein sprechendes Gesicht verliehen wird“ – Bettine Menke: Prosopopoiia. Stimme und Text bei… …Fürsprache – und somit auch das mögliche Problem einer Reduktion einer Dreier- auf eine Zweier-Konstellation – wird mit Thomas Hobbes’ „Leviathan“ grundlegend… …sprechend in den sozialen Raum eintritt, ergibt sich nach Hobbes eine Struktur der Stellvertretung. Das Subjekt erscheint in Gestalt einer Person, einer… …solche, sondern Personen, die entweder ‚sich selbst‘ oder ein anderes Subjekt vertreten. Wenn die Stellvertretung im römischen Recht als eine mögliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists "Verlobung" eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …ZEITSCHRIFTENPUBLIKATION ALS ÄSTHETISCHES VERSUCHSFELD oder: Ist Kleists „Verlobung“ eine Mestize? von Nicola Kaminski, Bochum Stets frägt das liebe… …Küsten, Ein Jargonvolk, so schufen sich Die Rezensenten männiglich Auch eine – Jargonsprache. *) Mulatte nennt man den Sprößling aus der Verbindung eines… …die Gewohnheit des Landes, zum Aufseher seiner beträchtlichen Besitzung, und legte ihm, weil er nicht wieder heirathen wollte, an Weibes Statt eine alte… …. Domingo“ – eine Einführung in Kleists Erzählen, in: Berliner Kleist-Blätter 1, 1988, S. 3–45, hier: S. 30 mit Anm. 90. Von einem „immer fragwürdiger“… …Der Freimüthige Nr. 60, 25. März 1811, S. 237a–238a. 7 Als eine Zeitangabe wird dieser Nebensatz bemerkenswerterweise ja in der Tat eingeführt: „zu… …grausamen Herren herfielen, und mit der Wuth lang zurückgehaltener Rachsucht und der wildesten Barbarei eine Menge der Weißen ermordeten, viele Pflanzungen… …über hunderttausend fast wilde Menschen, die gewohnt sind, alle Barbareyen zu begehen, welche die Länder Africa’s verwüsten, Menschen, die eine dunkle… …Nacht benutzen, über die ruhigen Colonisten, die ohne Mißtrauen sind, als eine Heerde hungriger und blutdürstiger Löwen und Tyger herzufallen: so hat man… …eine Idee von dem schrecklichen Ereignisse, das im August 1791 im Norden von St. Domingo losbrach. 9 In der Folge ist die Rede von dem „erste[n] Anführer… …Horizont des zeitgenössischen Lesers entspricht solch eine Subsumption der aus dem haitianischen Unabhängigkeitskampf resultierenden politischen Realität…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    "Der ganze Begriff des speculativsten Theils der Kunst". Über die "Juno Ludovisi" in Schillers "Briefen über die ästhetische Erziehung"

    Bernd Witte
    …genauen Mitte dieses Manifests, mit dem sein Autor die Ziele der Französischen Revolution in Deutschland durch eine ästhetische Revolution verwirklichen zu… …aufgelößt hingeben, schreckt die himmlische Selbstgenügsamkeit uns zurück. In sich selbst ruhet und wohnt die ganze Gestalt, eine völlig geschlossene… …und nun besitz ich diesen Wunsch.“ 7 Aus dieser Zeit gibt es eine Zeichnung von Johann Heinrich Tischbein, in dessen Apartment am Corso Goethe in Rom… …: „du hast nur Eine Nebenbuhlerinn bisher und die bring ich dir mit das ist ein kolossal Kopf der Juno.“ 10 Allerdings hat Goethe den Riesenkopf dann ein… …Meyer, an seine Freundin, die Malerin Angelika Kaufmann, weitergegeben. 11 Zuvor hatte Meyer, wie er im Juli 1788 an Goethe schreibt, eine „getuschte… …die große Maske der Ludovisischen Juno ordentlich zugestellt worden. Sie will dieselbe als eine Sache, die von Ihnen herkömmt, sorgfältig aufbewahren… …Geschichte der Kunst“, in den er eine umfangreiche Beschreibung der Juno Ludovisi einfügt. Er nennt sie, Winckelmanns Qualifizierung aufgreifend, „ein… …rundgewölbtes Auge, und der Ausdruck der Hoheit in ihrem Munde geben ihr eine Würde, welche jede Spur der Bedürftigkeit vertilgt. […] Weiblich ist die Fülle ihres… …Wesens, eine weibliche, langsam ausströmende Kraft ihre wohltätige Macht, und zugleich ist beydes mit lieblicher Anmuth und allen Reitzen der Jugend… …den ‚Fabeln‘ der Dichter in der Darstellung der Juno. Bei Homer sei sie eine Gottheit, die „mit Rache athmender Eifersucht ihre Feinde verfolgt“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Wilhelm Amann: Heinrich von Kleist; Günter Blamberger: Heinrich von Kleist. Biographie; Anna Maria Carpi: Kleist. Ein Leben; Hans Joachim Kreutzer: Heinrich von Kleist; Peter Michalzik: Kleist. Dichter, Krieger, Seelensucher. Biographie; Hans-Jürgen Schmelzer: Heinrich von Kleist. Deutschlands unglücklichster Dichter. Sein Leben, seine Persönlichkeit, sein Werk.

    Klaus Müller-Salget
    …(Sch 213). Aus dem Thuner „Mädeli“ wird gleich zweimal ein „Mädli“ (Sch 162), aus der „Technischen Deputation“ eine „Technische Disputation“ (Sch 132 und… …großen Umfangs vieler Briefe eine Zumutung dar. Vor allem aber: Viele Angaben sind falsch, und mehrere dieser Nachweislisten enden in heilloser Verwirrung… …Grabsteine – der eine ein abgestumpfter Obelisk mit dem Namen des Dichters und falschem Geburtsdatum. Der Stein der Gefährtin ein pultartig geschrägter… …Defizite dieser Darstellung ist sie doch durchaus ernster zu nehmen als das überflüssige Buch von Schmelzer. Eine sachliche Auseinandersetzung mit ihr wird… …aber erst möglich sein, wenn sie in einer von den ärgsten Fehlern und Nachlässigkeiten gereinigten Neuauflage vorliegt. Eine „BasisBiographie“, die ja… …doch eine zuverlässige Einführung bieten soll, darf so nicht aussehen. Von ganz anderem Kaliber ist das gleichwohl noch schmälere Buch von Hans Joachim… …Anregungen vermittelt hat 8 und von dem eine stattliche Reihe weiterer Untersuchungen zu Kleist vorliegt, hat als Emeritus nicht zu einem monumentalen… …nachgetragen wird. Klar ist sein Urteil über Kleists Verlobung mit Wilhelmine von Zenge: Sie sei eine Fessel gewesen, von der Kleist sich in mehreren Schritten… …eine interessante Notiz Achim von Arnims (vgl. K 93) 9 , zum „Erdbeben in Chili“ das Zitat aus einem Flugblatt, in dem ein erneutes Erdbeben im Jahre… …eine Zeichnung Friedrich Tiecks hin, die Kleist, wenn er sie gekannt hätte, als Anregung hätte dienen können (vgl. K 108). 9 Sembdners „Nachruhm“ bietet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Münchener Ausgabe.

    Kai Bremer
    …, versteht sich ohnehin. Sie ist allerdings eine Ausgabe für Bibliotheken. Nur in Ausnahmefällen werden sich Privatpersonen die BKA angeschafft haben bzw… …. anschaffen. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass in Kooperation mit dem Stroemfeld-Verlag im Hanser Verlag auf der Basis der BKA zum Kleist-Jahr eine… …Äußerungen wie Kritiken oder Briefe Dritter präsentiert, doch geschieht das nicht in einem Umfang, der eine intensive Auseinandersetzung mit der… …Dokumentationen zur Kleist’schen Rezeptionsgeschichte greifen. Hier dürfte also manch ein Leser das eine oder andere Zeugnis mehr von der Münchener Ausgabe erwarten… …wird im Kommentar zum „Käthchen“ (Bd. 3, 486f.) zwar zweimal erwähnt, dass eine Zeile im Original nicht als Halbvers gesetzt war. Zweimal werden… …auf unaufmerksame Drucker, wenn nicht gar auf eine gewisse Unsicherheit Kleists in dieser Frage vermuten lassen, wäre hier ein Nachweis dieser Eingriffe… …gibt weder eine vollständige Ausgabe noch ein Fragment, das zu 623 Buchbesprechungen Kleists Lebzeiten publiziert wurde. Auch eine Handschrift hat sich… …„Zeitschwingen“- Szenen erhalten. Eine chronologisch aufgebaute Ausgabe müsste sich natürlich überlegen, ob sie diese beiden Texte ihrem mutmaßlichen… …„Herrmannsschlacht“. Ein solches Vorgehen lässt sich auch nicht mit dem Hinweis rechtfertigen, es handle sich bei dem Vorliegenden um eine Studienausgabe. Für… …Münchener Ausgabe eine Chance verschenkt. Wenn man die drei Bände durchblättert und in ihnen zu lesen beginnt, wird vielfach nicht recht deutlich, worin…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    Jürgen Brokoff
    …machen deutlich, dass das Verhältnis von Wort und Gebärde ein verschlungenes ist und vor allem im Drama eine differenzierte Formensprache auszubilden… …eine enge Beziehung zum Wort, sei es, dass sie das ausgesprochene Wort unterstützt und ihm körperlichen Nachdruck verleiht, sei es, dass sie das… …Karlsschülers und betont die Relevanz der Rhetorik für Schillers ‚Philosophie der Freundschaft‘, die einen deklamatorisch-gestischen Zug besitzt. Eine besondere… …Kürze macht die grundsätzliche Ausrichtung der Studie von Guthrie deutlich: Es handelt sich weniger um eine theoretisch versierte und konzeptgeschichtlich… …der Gesten in Schillers frühen Dramen heraus, die in den Kontext des Sturm und Drang zu stellen sind. Gesten dienen in diesen Dramen häufig als eine Art… …physiologisch-psychologische Interesse Schillers sieht Guthrie dabei nur als einen Startpunkt für eine sich fortentwickelnde Dramenkunst an: „Schiller’s theatrical instinct… …klassischen Stil beobachtet Guthrie vor allem eine Kontinuität der Gesten und Gebärden, die – nach wie vor – die Funktion besitzen, das „tiefste Innre“ der… …auch das von Schiller gegenüber Goethe geäußerte Plädoyer für eine „prägnante“ 6 Handlung anführen können, die jedes Wort, jede Geste und jede Tat mit… …. 167). Einschlägig ist in diesem Zusammenhang eine Äußerung von Schiller kurz vor seinem Tod, wo er mit Blick auf die Tell-Figur neben der „edlen… …Guthries Darstellung leider nur zum Teil behandelt. So fehlt etwa eine Analyse der symbolträchtigen Hut-Szene im dritten Aufzug des Stücks. Dort läuft Tell…
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