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73 Treffer, Seite 1 von 8, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Inhaltsverzeichnis

    …oder eines anderen Verfahrens sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Tagebuch und Personalausweis - Zur Codierung von Individualität im "Anton Reiser"

    Zur Codierung von Individualität im "Anton Reiser"
    Thomas Weitin
    …„Anton Reiser“ von Thomas W e i t i n , Münster Die Suche nach Individualität treibt im „Anton Reiser“ auf eine Grenze zu, an welcher der Selbstausdruck… …Personenkontrolle eine Individualisierungstechnik, die nicht über Repräsentation, sondern durch Codierung funktioniert. Der Roman, so zeigt der Aufsatz, handelt vom… …Namen – „Nebukadnezar, Abednego, usw.“ 3 – als eine zunächst rein mechanische Fertigkeit antrainiert, deren Sinnerschließungsfunktion sich erst… …Bemerkung „dummer Knabe“ (AR 111) übergeht. Eine Reihe ähnlicher Erfahrungen schließt sich an diese traumatisch empfundene Urszene an, wobei insbesondere die… …einen Sehfehler hat, der sie stets jemand anderen als den unmittelbaren Gesprächspartner ansehen lässt. Das führt dazu, dass Anton fälschlicherweise eine… …wieder ganz verwinden“ (ebd.). Ich möchte diese erste Anrufung zum Ausgangspunkt nehmen für eine Untersuchung des Kampfes um Anerkennung, der im Roman auf… …verschiedene Weise geführt wird. Meine These lautet: Eine Entwicklung findet im „Anton Reiser“ nicht auf der Ebene des Individuums selbst, sondern in der Technik… …Wagner-Egelhaaf hat eine entsprechend akzentuierte Lesart des „Anton Reiser“ vorgelegt. Brecht entwickelt das semiologische Argument an den gleichzeitig… …Butler das Subjekt, das auf den Anruf reagiert, „eine bestimmte Identität“ erhält, indem es von außen her zu sich selbst gebracht, „ins Leben“ gerufen wird… …Buch beinahe zerreißt, was ihm, da der Direktor es „auf eine sehr bittere Art“ als Mangel an Empfindsamkeit auslegt, Anlass zu weiterer „Beschämung“ gibt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Schiller und sein Verleger Johann Friedrich Cotta - Zur Gründungsgeschichte der "Horen"

    Zur Gründungsgeschichte der "Horen"
    Bernhard Fischer
    …„mercantilischen“ Fragen ist aber nur die eine Seite des ungemein intensiv geführten „Verlegerbriefwechsels“. Die andere ist der herzliche, vertrauensvolle und… …und Cotta wirklich war, jenseits des Kalküls, das in solchen Geschäftsbeziehungen immer eine Rolle spielt und das vor allem dem Autor verbietet, sich… …allzu spröde gegenüber seinem Verleger zu gebärden. Für eine innige Beziehung spricht, dass die Freundschaft die Familien mit einschloss. Mehrfach brachte… …Briefe mit Cotta, was bei den damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten auf eine größere Intimität schließen lässt. Wie eng 1 Treffen lassen sich… …– versucht hatte, über Schillers Vater Johann Caspar mit dem Sohn ins Geschäft zu kommen 8 , brachte ihm das Jahr 1793 eine zweite, ungleich bessere… …Interessen näher stand –, und gleichsam als Siegel des erreichten Einverständnisses erbat er sich eine kleine Geldaushilfe von 200 Talern, die ihm Cotta am 20… …Buchhandlung eine Anzeige aufsetzen möge. 15 NA XXVI, S. 350. 16 NA XXXIV, S. 351. 17 NA XXVI, S. 351. 18 So erläuterte Schiller am 14. April 1794 gegenüber… …und Sachen wo möglich zur Lockspeise zu machen, diese aber in Modestoff arbeiten zu lassen.“ 25 Im Oktober 1788 avisierte er Bertuch eine Idee für… …dessen „Journal des Luxus und der Moden“, „vielleicht ein Mittel ihm 300 Käufer mehr zu verschaffen“ 26 , um dann wieder an eine Reform des „Merkurs“ 27… …und, nachdem diese ohne ihn stattgefunden hatte und in seinen Augen fehlgeschlagen war, an eine neuerliche Anstrengung mit der „Thalia“ zu denken…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    "Das war schon einmal da! wie langweilig!" - Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …, Hagen 1 Die französische Revolution verstand sich als ein wiedergekehrtes Rom. Sie zitierte das alte Rom genau so wie die Mode eine alte Tracht zitiert. 1… …Analysen getreten, wurde er wieder von strukturalen und poststrukturalen Modellen hinterfragt, auf die schließlich die Debatte über eine… …also durch eine, modern gesprochen, dokumentarische Montage nicht nur historisch kontextualisierbar sind, sondern die entsprechenden Kontexte auf der… …. Wie ist über eine solche einerseits historische, andererseits mit der Historie brechende Revolution zu schreiben? Die Bedeutung des Ereignisses für die… …Henkerskarren eine prominente Fuhre auf den Platz der Revolution gebracht, in dessen Mitte die berüchtigte – der Logik der Revolution gemäß humane, weil egalitäre… …, 7 abgeschrieben aus der „Histoire de la Révolution Française“ von Adolphe Thiers (1823–1827) also – kein geringer Skandal für eine auf die… …– „Stimmen“, finden, daß das alles „schon einmal dagewesen und langweilig“ sei. 8 Büchners Drama ist mithin eine inszenierte Quellenmontage, ein… …Thiers entnommenen Szenen, S. 110. Eine kritische Textversion von „Danton’s Tod“ mit Markierung aller bis dato identifizierten Zitate liegt mit Thomas… …II in: studi germanici NF 9 (1971), S. 223–233. Eine synoptische Edition von Quellen und Dramentext bietet Richard Thierberger (Hg.): Le Mort de Danton… …Zitatmontage aber eine eigene Ästhetik implizieren könnte, ist erst in jüngerer Zeit erwogen worden. 14 Insbesondere Helmut Müller-Sievers hat in seiner Studie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Vom Hochzeitslied zum Höllenbrand. Mörikes Novelle "Mozart auf der Reise nach Prag" im Interferenzbereich zwischen biedermeierlicher Musikkultur und romantischer Musikästhetik

    Thorsten Valk
    …Erzählung eine konträre Stoßrichtung verfolgt und insbesondere das restaurative Moment der biedermeierlichen Musikkultur kritisch hinterfragt. Unter… …akustischen Manifestation des Absoluten, so dass eine an 536 Vom Hochzeitslied zum Höllenbrand den Konventionen der Alltagssprache orientierte Interaktion nicht… …: „Und wenn mir jetzt gleich eine Ouvertüre zum Lord Eldon einfällt, in Form eines Canons in der Umkehrung, oder einer Doppelfuge mit einem Cantus firmus… …Allroggen, Friedhelm Auhuber u.a., Frankfurt/Main 2003, S. 532– 552. Eine aufschlussreiche Interpretation dieser Rezension findet sich bei Carl Dahlhaus: Die… …musikästhetischen Programmatik etabliert sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine biedermeierliche Musikkultur, der Komponisten wie Loewe und Lortzing… …Äußerungen eine kohärente Kunstphilosophie zu extrahieren. 6 Was das Biedermeier letztlich trotz seiner Heterogenität als Gegenpol zur Romantik profiliert, ist… …ihrer Auftraggeber einlassen. Dem rigiden Autonomiepostulat der Romantik stellt das Biedermeier eine zumindest partiell zweckgebundene Kunst entgegen, die… …engen Bezug zum zeitgenössischen Publikum eine ausgeprägte Geselligkeitskultur, die in nahezu allen Bereichen der biedermeierlichen Musizierpraxis offen… …Biedermeier vor allem durch eine spezifische Schlichtheit im musikalischen Periodenbau und eine überwiegend homogene Harmonik gekennzeichnet. Kompositionen von… …Nicolai, Lortzing oder Loewe lassen im Vergleich zu romantischen Werken eine sehr viel regelmäßigere Struktur erkennen; komplizierte und das ungeschulte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    "Der kranke Jude und der große Künstler" - Richard Dehmels Gedicht

    Richard Dehmels Gedicht "Ein Heine-Denkmal"
    Christian Neuhuber
    …widmen werde 3 , nennt zum ersten Mal ein Gedicht, das – obwohl kaum bekannt – eine durchaus markante Stellung im lyrischen Schaffen Dehmels beanspruchen… …vorweg eine nähere Betrachtung der Rahmenbedingungen seiner Entstehung und der historischen Problematik durchaus lohnen, um im dritten Teil die dominanten… …von platten Floskeln und Begriffen“ 5 in tiefe Krisen gestürzt. Erst mit Ende des Jahres 1894 war es Dehmel durch eine Erbschaft gelungen, sich von… …der große Künstler“ Tatsächlich versucht Dehmel in den folgenden Jahren eine Präzisierung seiner kunsttheoretischen Vorstellungen in unmittelbarer… …künstlerischen Unbekannten, die im Idealfall gegen Null geht, den Reproduktionscharakter also verschwinden lässt, eine phänomenologische Überbewertung der Natur… …Einführungen von Dr. Hans W. Fischer. Bd. 10: Die neue Wortkunst. Eine Zusammenfassung ihrer ersten grundlegenden Dokumente, Berlin 1925, S. 1–210, hier S. 82. 9… …–, durch eine ‚Ästhetisierung‘ den Menschen „von Zwangseinrichtungen und Schutzvorschriften für das Ineinanderwirken der Gesellschaft“ 14 zu befreien… …. Denn diese ‚ästhetischen‘ Menschen wären in ihrer Verbundenheit zur Menschheit imstande, eine neue, ideale Form des Zusammenlebens zu finden. Es sei… …Führung gehetzt habe, sowie auf den „Prototyp des modernen, entarteten Judentums“, dessen Denkmal „eine Schandsäule für das deutsche Volk“ 21 wäre. Zur Zeit… …worden, sondern aus Kostengründen eine schlichtere Portraitbüste des Dichters. Doch wenige Wochen später nahm der Düsseldorfer Stadtrat seine Bewilligung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    "quasi jenseits der Zeit" - Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Verwendung von Fotografien im Werk W. G. Sebalds in zwei Schritten: Zunächst wird eine Systematik der für Sebald wichtigsten Wort- Bild-Kombinationen… …Interview, „auf eine völlig unsystematische Art und Weise Bilder gesammelt, wo immer ich sie aufgefunden habe“. 1 Stets sei ihm dabei dasselbe aufgefallen… …: dass von Fotos „ein ungeheurer Appell ausgeht; eine Forderung an den Beschauer, zu erzählen oder sich vorzustellen, was man von diesen Bildern erzählen… …Systematisierung. 6 Des Weiteren fehlt eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Medienreflexionen bei Sebald, also mit der Frage, wie das System Fotografie… …vorrangig für eine quantitative Differenzierung innerhalb der Wort-Bild-Relationen, die sich daran orientiert, wie deutlich im Text auf eingefügte Bilder… …Textes oder die textlose Betrachtung der Bilder hinausgeht. Zu diesem Zweck werden wir eine Funktions-Typologie der für Sebalds Arbeiten wichtigsten… …für eine produktivere Vernetzung insbesondere der zahlreichen Einzelstudien zu diesem Komplex. 8 Da in Sebalds Texten nicht nur einzelne Bilder… …ironischen Umgang 8 Zur Rolle der Fotos in Sebalds Werken liegen bereits einige Aufsätze vor, auf die im Folgenden hingewiesen wird. Eine praktikable Typologie… …, Ostfildern 2000. Eine Anthologie zur Verwendung von Fotografien in literarischen Texten liefert der Band: Literature and Photography. Interactions 1840–1990… …Aspekte überlagern – eine solche Multifunktionalität der Bildverwendung zeichnet Sebalds Arbeiten fast durchweg aus. 9 Das Ziel unserer idealtypischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Christoph Menke: Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2005.

    Andreas Gailus
    …. Unzeitgemäß an Menkes Buch ist nicht nur die These, dass „unsere Gegenwart eine von Tragödien ist“ (7). Unzeitgemäß ist auch der Versuch, in einem von… …liest, geht es Menke um den Wahrheitsgehalt des Dargestellten und d.h. auch: um seine innere Notwendigkeit. Eine der Stärken von Menkes Ansatz ist seine… …Erfahrung auflösen könne. Das Scheitern der ästhetischen Hoffnung auf eine andere Praxis führt zur „Tragödie des Spiels“ (159), die der dritte Teil anhand… …Ödipus in die individualisierende Sprache des Rechts, die aus dem unbestimmten Frevel eine spezifische Tat und aus dem stellvertretenden Opfer einen… …verantwortlichen Täter macht. Entscheidend für Ödipus’ Schicksal ist aber eine dritte Individualisierung. Während das vom Orakel geforderte Reinigungsritual anonym… …tragisches Schicksal erleidet, ist die extra-juridische Macht, die dem Gesetz Geltungkraft und Vitalität verleiht. Worin besteht diese Macht? Menke gibt eine… …verrechtlicht. Damit deutet sich eine zweite Möglichkeit an, den tragischen Fluch des Gesetzes zu interpretieren. Die juridisch nicht mehr begründbare… …unbedeutender Vorteil einer solchen Deutung wäre es, dass sie mit dem Begriff der Entscheidung eine auch für spätere Tragödien („Hamlet“, „Warten auf Godot“)… …Rechtsentstehung, sondern die fehlende Auseinandersetzung mit dem Souveränitätsbegriff. Ähnliches lässt sich vielleicht über eine andere Auslassung sagen. Ödipus’… …Studie, in dem der geschichtsphilosophische Anspruch und Bauplan des Buches erkennbar wird: dass unsere Gegenwart eine der Tragödie ist, bedeutet nämlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Andreas Gryphius: Fewrige Freystadt. Erste Neuedition seit 1637. Text und Materialien. Herausgegeben und kommentiert von Johannes Birgfeld, Wehrhahn, Hannover 2006 (Fundstücke, Band 4).

    Nicola Kaminski
    …im Untertitel hervor, daß es sich um die „erste Neuedition seit 1637“ handelt. In der Tat zählt eine Neuausgabe dieser frühen Prosaschrift (genauer… …erschließen. Auf eine Vorbemerkung (S. IX–XII), die (vielleicht ein wenig hyperbolisch) den forschungsgeschichtlichen Stellenwert der vorgelegten Edition… …herausstreicht und Anlage und Zielpublikum exponiert, folgen (unter A.) zur „Einführung“ (S. XV–LV) eine biographische Kontextualisierung des „Freystadt“-Textes… …Abschluß macht ein „Nachwort“ (S. 145–182), welches dem eigenen Anspruch zufolge „eine kurze kulturgeschichtliche Einbettung des Textes vor[nimmt]“ und… …auch das philologische Herzstück, die Edition im eigentlichen Sinne, erweist sich bei genauerem Hinsehen leider nur in Grenzen als verläßlich. Eine… …stichprobenhafte Kollationierung der Seiten 1–21 (Mitte) des Originaldrucks (mir liegt eine Kopie des der Ausgabe zugrundegelegten Breslauer Exemplars vor) mit der… …hilfesuchenden Leser hier doch eine Mischung aus Geschwätzigkeit, einem Dilettantismus, der wenig Vertrautheit mit frühneuzeitlichen Selbstverständlichkeiten… …Be- aus resultiert aus dieser künstlichen Einfügung zusätzlicher Absätze eine die Lektüre unnötig belastende Unannehmlichkeit: daß der Leser nämlich auf… …vermißt man beispielsweise zu „einig“ im Sinne von ‚einzig‘ (S. 7, Z. 3 u. ö.; eine Erklärung findet sich erst zu S. 17, Z. 11), „Trachten“ (S. 7, Z. 6)… …im Unterschied zu einem Großteil der übrigen Texte in dieser Rubrik Gryphius’ erste Leichabdankung bislang nur an für eine barocke Textedition wenig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93). Sfumato, schattiert oder duftig, nennt man eine Maltechnik, die den Gegenständen ihre lineare… …durch eine „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ gekennzeichnet; das Nebeneinander heterogener geistesgeschichtlicher Phänomene sei aber ‚um 1700‘… …leisten kann: eine konzentrierte Gesamtschau auf ein gemeinsames Oberthema. Die vierzehn Beiträge gehen auf ein Wolfenbütteler Arbeitsgespräch aus dem Jahre… …als eine für verschiedenste (internationale) Einflüsse offene Experimentierphase. Nun wird heutzutage, wo ‚Offenheit‘ und ‚Vielfalt‘ ohnehin… …Leitbegriffe ‚Tradition‘ und ‚Orientierung‘. Dann zeichnet er nach, wie sich Leibniz in Auseinandersetzung mit Jacques Bénigne Bossuet um eine réunion von… …wollte die fünf klassischen Säulenordnungen um eine sechste – deutsche – ergänzen, wobei er sich dabei explizit auf die Vitruv-Übersetzungen Claude… …die Distanzkommunikation der Zeitschriftenkultur eine Legitimation für Tadel und Negativurteile entstanden (hier wäre allerdings nachzufragen, ob sich… …hervor – gleichsam eine Modellinterpretation gemäß der ‚sfumato-These‘. Christian Weises „Masaniello“ wird als polyperspektivisches, undogmatisches Drama… …Gymnasiums historische ‚Realia‘ einfließen, um eine Art Frühform interaktiven Unterrichts zu entwickeln. Nicola Kaminski widmet sich Christian Reuters… …Fabulieren auch als Befreiungsschlag von der belastenden Kriegsthematik. – Zwei Beiträge fallen etwas aus der Reihe, der eine thematisch, formal der andere…
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