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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Davide Giuriato: „klar und deutlich“. Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert

    Stefanie Heine
    …Dunkelheit, die sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der Literatur selbst mehr und mehr als bestimmendes ästhetisches Element hervorgehoben wird… …an die deutliche Rede, dass man immer mehr verstehen solle, weist auf einen Mangel in ihrem Kern und die notwendige Koppelung an einen Überschuss hin…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch.

    Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘
    Sientje Maes, Bart Philipsen
    …(Nicht-)Ereignis, das auf exzessive Weise Theater braucht, weil es ‚nichts mehr vorstellt‘ und nicht mehr über sich selbst zu etwas Anderem, Neuem hinausweist. Die… …noch nicht vertirt, selbst die historischen Compendien-Fabrikanten und Guckkastenzeiger, wozu insbesondere die deutschen Geschichtschreiber mehr oder… …zusammengeschrieben, ist ihnen oft mehr werth als das recensirte Buch, denn – es ist eine Recension, – eine Pflanze lernen sie eher aus Linnés System kennen, als in der… …inszeniert, denen es nicht mehr gelingt, dem eigenen Ideal – souverän Geschichte zu machen und über diese zu entscheiden – zu entsprechen. In ihrem gespaltenen… …irdene, zerbröckliche kommen, voll Halbheit, albernen Lugs und Tandes, – von gewaltigen Schlachttaten und Heroen wird man freilich nichts hören, desto mehr… …braucht, weil es ‚nichts mehr vorstellt‘ und nicht mehr über sich selbst zu etwas Anderem, Neuem hinausweist. Das Übermaß an sukzessiven spektakulären… …einer gesteigerten, die reale Aufführbarkeit auch wieder gefährdenden Theatralik einher, von der die nicht mehr handlungsfähigen Protagonisten zu oft sehr… …auf ein reines Aushalten bis zum Ende an. Da es nichts mehr zu hoffen gibt und sogar der Tod auf dem Schlachtfeld unbedeutend geworden ist, flieht… …die Ehre ihres Vaterlandes (einen sinnlosen Tod) zu sterben, evozieren sie die Idee eines Märtyrertums, die sich nicht mehr in Grabbes Napoleon… …Einstellung wie diese erlaubt kein sinnvolles Heldentum mehr, und jede tragische Verklärung wirkt – wie am Schluss von Hannibal erkannt werden kann – künstlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Liste eingesandter Bücher

    …im Kontext, 1750–1950. Göttingen: Wallstein Verlag 2015. Mommsen, Katharina: »Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen«. Goethe und die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Kriegsversehrte

    Die Dritte Generation in der Gegenwartsliteratur
    Lydia Koelle
    …Frank] und meiner Geburt, eine Generation, mehr nicht, ein Wimpernschlag. 1 1 Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur, Berlin 2013, S. 333. 607 Lydia… …füllte sich das Rheintal, das vor dem Klassenfenster lag, mit Leichen. Je mehr ich erfuhr, je mehr Bilder ich sah, je mehr Grausamkeiten ich 2 Vgl. Lea… …angestoßen, erblätterte, je mehr ich über Hitler, den Krieg und die Ermordung der europäischen Juden erfuhr, desto höher türmten sich die Leichenberge, sie… …Grunde niemand mehr urteilen. […] Solange die Strafe das Recht des Verbrechers ist, […] gehört zum Strafen eine Überzeugung von der Verantwortungsfähigkeit… …Generation gehören die Kriegskinder. Die unmittelbar nach dem Krieg Geborenen sind eine Zwischengeneration: nicht mehr Kriegskinder, aber zumeist die Kinder… …Generation, in bezug auf die Nazi-Zeit den erhobenen Zeigefinder nicht mehr zu akzeptieren‘. Zugleich sah dennoch kein Generationsangehöriger weder im ganzen… …: http://www.fr-online.de/medien/-friedliche-zeiten-und-immer-huebsch-angezogen,1473342, 4511274. Wick findet, dass dem Film „Friedliche Zeiten“ „etwas mehr Mut zum Melodram“ gut getan hätte. „Denn so wirken die Charaktere doch allzu… …. Wenn die Mädchen abends in ihrem gemeinsamen Zimmer liegen, steigt wieder die Angst auf, „so daß wir vor Furcht irgendwann keine Luft mehr bekamen und… …jeder Gruselfilm dagegen harmlos war, weil es eine Furcht war, die sich immer mehr steigerte, und wir konnten nichts dagegen machen“ 29 . Die Mädchen… …mehr wissen‘ und ‚Lasst doch die alten Dinge endlich ruhen‘. Sie zeigten mit den Fingern auf diese Schuld und übersahen dabei, dass ihre eigene Kindheit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Konrad von Megenberg (1309–1374): ein spätmittelalterlicher ‚Enzyklopädist‘ im europäischen Kontext. Unter redaktioneller Mitarbeit von Nina Prifling hg. von Edith Feistner. Reichert, Wiesbaden 2011

    Thomas Bein
    …er jahrzehntelang arbeitete, nicht mehr selbst beenden kann. Vollmann stellt anschaulich und gut nachvollziehbar die komplexe Textgeschichte rund um… …zugestandenermaßen kann ein Aufsatz nicht viel mehr leisten. Hier aber – wie auch bei anderen Beiträgen, die Konrad und seine Texte mit anderen zeitgleichen oder… …Zettelkasten-Charakter, insofern die Darstellungen des Elefanten in vielen, ganz unterschiedlichen mittelalterlichen Quellen mehr oder weniger unkommentiert nebeneinander… …„Buch der Natur“ und auch die „Deutsche Sphaera“ sind für ihn lediglich Paradigmen für spätmittelalterliche Enzyklopädistik, die mehr und mehr auch von… …auseinandersetzt – grundsätzlich mit Ehrfurcht, indes auch einmal mehr und einmal weniger kritisch. *** Zum Schluss: Jeder einzelne Beitrag weist am Ende eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Vom Ende des Tauschs

    Natur und Gesellschaft im spätmittelalterlichen „Veilchenschwank“
    Monika Schausten
    …verantwortlich machen: Niemals könnten sie mehr tanzen wegen des Veilchens. 5 Im Zentrum des hier referierten Handlungssubstrats der sechs Überlieferungszeugen… …Manöver als mal mehr, mal weniger erfolgreiche Versuche der Minneanbahnung jenseits der höfischen Ordnung durch einen seinerseits zum Landjunker… …Ausgangsgattung“ „meistens unter dem Aspekt der ‚Vergröberung‘ […] beschrieben worden, als mehr oder weniger mißlingende Nachahmung und Fortsetzung eines… …dokumentiert sich in der Errichtung dieses Grabmals mehr als nur eine nostalgische Form der Memoria an einen längst verstorbenen höfischen Dichter. Als… …. 1], S. 17: Der historische Autor Neidhart sei ab dem späten 13. Jahrhundert „außerhalb jeweils historisch gewordener kultureller Formungen nicht mehr… …greifbar“: „Als es aufgezeichnete Neidhart-Texte gab, existierte der historische Neidhart nicht mehr; und als es den historischen Neidhart gab, existierten… …. Sammler an Neidhart-Profilen arbeiteten, die sich an einer mehr oder minder festen Vorstellung von einem Autor Neidhart und dessen Liedern orientierten.“ 30… …Friderichen herzogen zu Osterreich seligen Diener / was er bey seinen zeiten mit den Bawren vnd andern mehr vollbracht vnd gestifftet hat / sehr kurzweilig zu… …, 43 ist deren Zusammenstellung einmal mehr der oben beschriebenen Arbeit an der Einbettung der Autor- und Protagonistenfigur in einen 36 Bockmann… …noch nicht ausschließlich auf merkantile Aspekte von Handel und Waren beschränkt ist und damit weit mehr als etwa allein die Wirtschaftsformen der Höfe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Wirklichkeit über pari

    Zu Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“
    Sven Fabré
    …Großhandel und [der] Großindustrie, [den] Kaufleuten und Fabrikanten“ den Weg zeigen lassen, werden sie „die guten alten Zeiten nicht mehr zurückwünschen.“ 14… …Menschen und zu Gott gehoben und es wird der Boden zu echt christlicher Einwirkung mehr vorbereitet werden, als in sonstiger Weise geschehen kann. 18 Gewiss… …Unternehmer des Selbst ausgebildet, der immer mehr zu zahlen versprechen kann. So verbessert sich der materielle und moralische Kredit der Gemeinschaft, werden… …muss die Währung der Sprache „poetischen Cours gewinnen“, das heißt: mehr als nur ihren Nennwert darstellen. (P 128f.) Auch möchte Gottschall „die 26… …sein Kredit dabei zu Schaden kommen kann. Der Dichter dichtet umso besser, je mehr ihm das Geschäft des Bankiers geläufig ist. Was hier im Grunde… …Strapinski heißt, Schuld daran. Doch schon bald kann er sich aus seiner Lage nicht mehr ohne weiteres befreien, und muss Strapinski, schuldlos verschuldet… …eingehaltene Etikette – leuchtet ein, ist aber keineswegs unproblematisch – darüber später mehr. Wie gesagt, das Verfahren des Buchhaltens zaubert nichts aus… …, keinerlei Zweifel mehr: „Das ist ein Herr von großem Hause, darauf wollt’ ich schwören, wenn es nicht verboten wäre!“ (HKA V 17) Dass Strapinski so traurig… …, als lächerlich oder einfältig, sondern umsichtige Geschäftsmänner, mehr schlau als vernagelt […].“ (HKA V 29) Der ganze Ästhetisierungsprozess wäre nie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    „Er spürte die unvergleichliche Wärme des Erzählens“

    Ästhetisches Probehandeln, progressive und kritische Intertextualität in Lutz Seilers „Kruso“
    Oliver Bach
    …. Wolf-Dieter Lange, Bonn 1990, S. 113–124. Der berechtigten kulturpolitischen Forderung Michael Kleins nach mehr Zusammenarbeit von Literaturkritik und… …, auch ausdrücklich, auf die Gattungen Utopie und Robinsonade bezogen, mehr noch: auf ihre namensstiftenden Begründer „Utopia“ von Thomas Morus 13 Lutz… …politisch-philosophischen Bezugspunkt. Auch die Gattungsgeschichten der Utopie und der Robinsonade sind miteinander verwoben: Utopien, die mehr als hundert Jahre nach Morus… …Religionen und Kulturen aufbaute, lässt schon das 17. Jahrhundert diese spezifische Abstraktion fallen. Es soll nicht mehr von der bewährten Kultur abstrahiert… …Bestandteil des Ablaufs, nicht mehr und nicht weniger“. 38 Diese nurmehr äußere Waschung entpuppt sich als bloßer Ritus, statt wie die innere Affektreinigung… …: Masse und Macht, München 1960, S. 195f.: „Das Massensymbol der Deutschen war das Heer. Aber das Heer war mehr als das Heer: es war der marschierende Wald… …als selbstverständliche Phänomene zu übernehmen, die dem Beobachter nicht mehr erklärungsbedürftig erscheinen, woraufhin er keinen Erkenntnisgewinn mehr… …. Von diesem Inhaber des schlechten Rechts des Stärkeren kann Canetti nurmehr hoffen, dass dieser sein Überleben nicht mehr durch das Töten der Anderen… …Jahren in die Schranken, wenn man selbst nicht mehr lebt und so nicht töten kann“. Vgl. Schärf [Anm. 58], S. 54f. 595 Oliver Bach heiten gibt“ 63 ; damit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Cornelia Herberichs/Norbert Kössinger/Stephanie Seidl (Hgg.): Liturgie und Literatur. Historische Fallstudien, De Gruyter, Berlin, Boston 2015

    Simon Falch
    …religiösen ‚mittelalterlichen‘ Weltbild und der Moderne aufgetan hat“: 3 Die Dichtung stehe bei Schiller nicht mehr im „Dienst der Liturgie“, 4 sondern werde… …als „pervertierte[…] Liturgie“ in Szene gesetzt (S. 334), diene nun mehr metamorphosiert (S. 356) der Literatur. Der Kult wurde schließlich, so… …. Liturgie erfuhr hier aber wohl eine nicht mehr mit den Doktrinen der Kirche zu vereinbarende Auslegung durch Laien, die schließlich, wie für Straßburg belegt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Jürgen Lehmann: Russische Literatur in Deutschland. Ihre Rezeption durch deutsch-deutschsprachige Schriftsteller und Kritiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

    Matthias Aumüller
    …nur in seltenen Fällen geliefert werden können), so ist es doch sehr viel mehr als nur das. Lehmanns Monographie gibt umfassend Auskunft über ihren… …Inhaltsverzeichnis gekennzeichneten historischen Stationen und Autoren, die man sich sonst mühsam zusammensuchen müsste. Eine mehr als vierzigseitige Bibliographie und…
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