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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt.“

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …höher zu schätzen ist: Derjenige, der Güter besitzen könnte, sie jedoch aus Großmut (μεγαλοψυχία) verschmäht, beeindruckt mehr als derjenige, der sie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Die sprechende und die stumme Anekdote

    Michael Niehaus
    …wie Memoiren und Geschichtswerke, die in mehr oder weniger hohem Maße anekdotisch erzählen; und drittens kann die Anekdote neben dem Beispiel aus der… …Definitionsproblemen wird hier der Einfachheit halber davon ausgegangen, dass ein Text in der Regel mehr ist als ein Satz, in jedem Falle aber mehr als ein Spruch… …so gar alle freyheit zu costantz auffgehoben / antwortet jhm Keyser Sigismund / Wann keine freyheit mehr hier were / würdestu dich gewißlich so frey… …der deutschen Apophthegmatik wird die brevitas als unumgängliches Erfordernis betont. 29 Sie ist in diesem Fall allerdings mehr als nur Stilprinzip… …erzählenden Instanz, die in der Regel dem Ausspruch nichts mehr hinzufügt. Das in der Narratologie immer wieder beschworene Verhältnis von Erzählerrede und… …dem Adressaten des dictum, der es provoziert hat. Der Gegenspieler wird gewissermaßen „mundtot“ gemacht, denn „eine Reaktion seinerseits wird nicht mehr… …‚Sieg‘ des terminierenden dictum nicht mehr konstatiert. Betrachtet man das Apophthegma als eine erzählte Geschichte, so drängt sich bei ihm die Frage auf… …gesagt, das ihn mundtot macht. Mehr als beispielsweise beim oben zitierten Apophthegma von Thales ist das dictum hier selbst eine Provokation, und insofern… …des dictum gerade darin besteht, dass eine Entgegnung mit Worten nicht mehr möglich ist. Wie man leicht sehen kann, gibt es hier Verbindungen zur… …Abgrenzung der Anekdote vom Witz schwierig ist. Das gilt in dem Maße, in dem das dictum am Ende zu einer mehr oder weniger geschliffenen Pointe wird. Im Witz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Im „Labyrinth“ der „Spiegelwände“

    Gottfried Kellers Ästhetik zwischen Epigonalität und Innovation
    Wolf Gerhard Schmidt
    …. 395. Anders als in der Kunstperiode sei der Spiegel im Realismus nur noch „als einfacher Reflektor nach außen gerichtet“ und beziehe sich „nicht mehr… …. 19 Für die Kunst bedeutet dies, dass sie nicht mehr ‚Spiegel der Weltseele‘ ist 20 , sondern „verklärende Spiegelung der realen Weltverhältnisse“. 21… …Sabina Becker: Bürgerlicher Realismus. Literatur und Kultur im bürgerlichen Zeitalter 1848–1900, Tübingen, Basel 2003, S. 201. 33 Mehr oder minder… …allerdings Gefahr, nur mehr perspektivischen Charakter zu besitzen. Der rechte Seher darf deshalb, selbst wenn er sich der Festgemeinde anschließt, in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „zwei, drei Worte verstecken“

    Heinrich Bölls Roman „Billard um halb zehn“ und Paul Celan
    Barbara Wiedemann
    …ist die Erinnerung aber nicht mehr ausgesprochen zuverlässig. Die Verurteilung und Hinrichtung der jungen Kölner Kommunisten datiert nicht, wie Böll… …sagt, von 1934, sondern bereits von 1933; zudem sind mehr als vier junge Männer betroffen und der jüngste nicht „siebzehn oder gerade achtzehn, so alt… …Kladde, in der Böll schon ab Februar 1959 Zitate zu sammeln beginnt53 , gehört zum nicht mehr zugänglichen Archiv-Material; wir wissen also auch nicht… …Wettbewerb um die Abtei erhält. Wann der Name in der Entstehungschronologie erstmals auftritt, kann ebenfalls nicht mehr bestimmt werden. Sicher ist nur, dass…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Matthias Beilein: 86 und die Folgen. Robert Menasse, Doron Rabinovici, Robert Schindel im literarischen Feld Österreichs

    Anja Johannsen
    …österreichische Innenpolitik eingeführt oder zumindest ins Österreichische gebracht. Ohne ihn wäre ich vielleicht gar nicht mehr da.“ (9) Alle drei Autoren sind… …eines mehr oder weniger klar umrissenen Ziels, sondern automatisiertes oder unbewußtes Handeln in Abhängigkeit von Feldbedingungen und eigenem Habitus“… …österreichischen Geist, Wien 1990. 278 Buchbesprechungen Vorgängern wie Bernhard und Jelinek gerade darin, dass sie sich nicht mehr ausschließlich literarisch… …Einschränkung mehr kennt. Bourdieu gebraucht die Begriffe Intellektualismus und Engagement synonym, so führt Beilein aus, und gerade in dieser Charakteristik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Markus Fauser (Hg.): Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne

    Tobias Zier
    …insgesamt von den frühen Erzählungen, den lyrischen Arbeiten über den Roman „Keiner weiß mehr“, die poetologischen Essays bis hin zu den späten Materialbänden… …folgen. Also bitte: mehr davon! Aber bitte auch terminologisch sattelfester. Bonn/Florenz Tobias Zier 285 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter-André Alt, Volkhard Wels (Hgg.): Konzepte des Hermetismus in der Literatur der Frühen Neuzeit

    Ulrike Kummer
    …Studien zu alchemischen Sachschriften in großem Umfang fehlen, bleibt es ein mehr als müßiges Unterfangen, „Wissensgenealogien in der alchemischen… …Beiträge zum alchemischen Sachschrifttum unterstreichen einmal mehr, dass dringend zuverlässige Ausgaben spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650 – 1850

    Lars Friedrich
    …1771 die Verlobte, 1776 endlich die Gattin Lessings geworden sein. Lessings postalische Gewinnkalküle firmieren vielleicht als ein Beispiel mehr für die… …rekurriert, ist man umso mehr versucht, das Paradoxon auf seine eigene Darstellung anzuwenden. Denn wenn das Glücksspiel im Zuge einer phänomenologischen… …, Zählen und Erzählen im kontingenten ‚Lebensspiel‘. Letzteres steht jedoch nicht mehr wie im Probabilitätsdiskurs des 17. Jahrhunderts im Zeichen einer… …passionierte Subjekt immer mehr zum Gegenspieler einer politischen Probabilistik, die in ihren statistischen Berechnungen jeden individuellen Lebensentwurf… …frivol geworden ist. Wie sein lesenswertes Balzac-Kapitel belegt, konzentriert sich Schnyder indessen einmal mehr auf die Bezüge zwischen… …Tellheim nicht zu seinem Glück zwingen könnte. Mehr als ihr Bekenntnis zum Spiel selbst machen die parenthetischen Einschübe in ihrer Rede deutlich, dass sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephanie Altrock: Gewitztes Erzählen in der Frühen Neuzeit. Heinrich Bebels Fazetien und ihre deutsche Übersetzung

    Klaus Kipf
    …. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass die Regeln der klassischen Textkritik, deren Gültigkeit für die Bedingungen der Handschriftenzeit durch die ‚New…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Francesco Fiorentino, Giovanni Sampaolo (Hgg.): Atlante della letteratura tedesca

    Klaus W. Hempfer
    …sind, dann würde einmal mehr die potenziell wirklichkeitsverstellende Funktion von Literatur offenkundig, die der Komplexität sozialer – und nicht nur…
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