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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Liste eingesandter Bücher

    …LISTE EINGESANDTER BÜCHER Die Begegnung der drei Lebenden und der drei Toten. Eine Edition nach der maasländischen und der ripuarischen Überlieferung… …, hg. v. Helmut Tervooren und Johannes Spicker, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2011 (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 47). Heinrich… …Wittenwiler: Der Ring, Nach der Münchener Hs. hrsg., übers. und erl. von Werner Röcke. Unter Mitarb. von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdr. des Textes nach… …Quellen 8). Dimpel, Michael: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik… …. Oktober 2006, Saarbrücken 2006 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung 43). Jaeger, Stephen C.: Enchantment… …. On Charisma and the Sublime in the Arts of the West, University of Pennsylvania Press, Philadelphia 2012. Knapp, Fritz Peter: Grundlagen der… …zur Geschichte von Wort und Konzept ‚bekehren‘, insbesondere in der deutschen Sprache des Mittelalters, Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen 2012… …. Siller, Max (Hg.): Kaspar Goldwurm Athesinus (1524–1559). Zur 450. Wiederkehr seines Todesjahres. Akten des 6. Symposiums der Sterzinger Osterspiele…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …............................................................................. 211 Antje Wessels: „Daphnisches Unternehmen“ – über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert… …Schrift bei Peter Handke – Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975–1990… …: Der poetische Text als Bildkritik (Stefan Greif) ....................................................................... 306 Jörg Kreienbrock: Kleiner… …00 85-275 Berliner Bank AG BLZ 100 708 48 Kto.-Nr.: 512 203 101 IBAN: DE 31 1007 0848 0512 2031 01 BIC(SWIFT): DEUTDEDB110 Bezugsbedingungen: Der… …. Manuskripte: Auch als Bernhard Fischer / Norbert Oellers (Hg.) Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe 2011, 204 S., € (D) 49,80, ISBN 978-3 503-12255-4… …Beiheft 14 zur Zeitschrift für deutsche Philologie Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe wurde 2009 erstmalig nach den Prinzipien einer… …historisch-kritischen Edition veröffentlicht. Auf einem aus diesem Anlass im Oktober 2009 in Weimar veranstalteten Symposion gelang es, nicht wenige Missverständnisse der… …der Annahme zur Veröffentlichung überträgt der Autor dem Verlag das ausschließliche Verlagsrecht und das Recht zur Herstellung von Sonderdrucken für die… …Zeit bis zum Ablauf des Urheberrechts. Eingeschlossen sind auch die Befugnis zur Einspeicherung in Datenbanken, der Verbreitung auf elektronischem Wege… …urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlages. Das gilt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Hohe Kunst und Zeitungswaren

    Christian Meierhofer
    …M e i e r h o f e r , Bonn Der Beitrag untersucht die beiden journalistischen Projekte Kleists, den „Phöbus“ und die „Berliner Abendblätter“, in Bezug… …Verschiedenartigkeit der bedienten Gattungsmuster bezwecken nicht nur eine vordergründige Unterhaltung beim Lesen, sondern auch die kritische Reflexion… …beiden Periodika geworfen werden, der die publizistischen Kontexte um 1800, aber auch weiter zurückreichende Traditionslinien der Nachrichtenprosa… …berücksichtigt. Das scheint notwendig, weil das von Kleist explizit formulierte Ziel, „das Volk von dem zu unterrichten, was in der Welt vorfällt“ 4 , nicht… …Verfahren und Absichten der Beiträge zu erklären. Es lassen sich grundlegende Diskrepanzen zwischen augenscheinlicher Schreibintention und textueller… …wird wohl den ganzen Vorrat seiner Tätigkeit brauchen, um die Sonnenpferde zu füttern.“ 6 Die Lakonik, mit der hier Goethe Anfang 1808 den soeben von… …Monatsschrift mit ausreichender Materialfülle zu betreiben, zum anderen die notwendige Qualität der gesammelten Beiträge, um im Wettbewerb mit anderen Journalen… …zu bestehen. 7 In der Tat ist die zeitgenössi- 2 Michael Rohrwasser: Eine Bombenpost. Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben, in… …: Heinrich von Kleist, hg. v. Heinz Ludwig Arnold, Text + Kritik Sonderband 1993, S. 151–162, hier: S. 151. 3 Klaus Dieter Zimmermann: Kleists „Der neuere… …(glücklichere) Werther“, in: Ebd., S. 163–169, hier: S. 163. 4 Heinrich von Kleist: Lehrbuch der französischen Journalistik, in: Ders.: Sämtliche Werke und Briefe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Zur Dynamik von Ger?chten bei Heinrich von Kleist

    Elke Dubbels
    …ZUR DYNAMIK VON GERÜCHTEN BEI HEINRICH VON KLEIST von Elke D u b b e l s , Bonn Abstract Der Artikel geht der kommunikativen Dynamik von Gerüchten in… …in den „Berliner Abendblättern“ publiziert hat. Der erste Teil des Artikels analysiert, wie Gerüchte in Kleists Drama „Die Familie Schroffensein“… …produziert und verbreitet werden. Hierauf baut der zweite Teil auf, der die kommunikative Dynamik von Gerüchten, ihre Form und ihre Funktion in den „Berliner… …function within the “Berliner Abendblätter”. Heinrich von Kleist ist wie kaum ein anderer der Macht von Gerüchten literarisch auf der Spur gewesen. Allem… …erweist sich in Kleists gleichnamigem Dramenfragment nicht als Herr des Gerüchts, das ihn bezwingt. 1 Das Gerücht ist bei Kleist aber nicht nur Ausdruck der… …Grenzen von Herrschermacht. Im Unterschied zu Robert Guiskard repräsentiert Hermann einen Herrscher, der Gerüchte für sich arbeiten zu lassen weiß. Er… …Staengle, Bd. I/7, Frankfurt/Main, Basel 2001, Akt III, Szene 2, S. 56–60. Im Folgenden wird die Brandenburger Kleist-Ausgabe mit der Sigle BKA zitiert. 191… …, die nicht selten die Schrecken der Gerüchterede noch übertreffen. 3 Zudem mag Kleists literarische Aufmerksamkeit für Gerüchte durch seine Sensibilität… …multiautoritative Form der ungesicherten und ungeprüften Informationsweitergabe“ 4 dar. Die Quelle des Gerüchts ist unbekannt, dubios oder vage, auf jeden Fall… …institutionell nicht gesichert. Der Wahrheitsgehalt des Gerüchts ist daher obskur. Gerüchte gehorchen keinem einfachen Entwederoder. Wahrheit und Lüge…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Elefantenreitschule - Orientalismus und Kolonialismus in Johann Wolfgang Goethes "Faust II"

    Gabriele Dinkhauser
    …dem Auftritt des Elefanten in der Mummenschanz des ersten Aktes von Goethes „Faust II“ halten stilistische Elemente Einzug in den Text, die auf die… …Erzählkunst des Orients verweisen. Der vorliegende Aufsatz diskutiert Bezüge der Elefanten-Szene zum kolonialen Diskurs des 19. Jahrhunderts und ihre mögliche… …Publikum auf der Bühne ebenso wie für das reale davor – mit einer Sensation auf: Ein Elefant wird angekündigt. 1 Gelassenen Schritts trägt das exotische Tier… …den Orient in das höfisch-repräsentative Spektakel und damit auch Motive, die die Eroberung der Welt durch europäische Kolonialmächte zum Thema haben… …. Die Siegesgöttin, die auf dem Rücken des Elefanten transportiert wird, verkörpert die politische und ökonomische Herrschaft dieser Mächte. Der Osten… …erscheint jedoch dadurch, dass der Text mit dem Auftritt des Elefanten selbst zunehmend orientalisiert und märchenhaft wirkt, als ebenbürtige kulturelle Kraft… …. „Faust II“ stellt mit dieser stilistischen Wendung ein Stück Wirkungsgeschichte orientalischer Kultur in Europa dar. Der Orient wird nicht lediglich… …kolonialen Diskurs des 19. Jahrhunderts teil, sondern hat auch im postkolonialen Diskurs unserer Zeit seinen Platz. Knochenarbeit Der Auftritt des Elefanten in… …der Mummenschanz ist Zeugnis einer vielfältigen Beschäftigung Goethes mit diesen Tieren. Von 1784 stammen erste Aufzeichnungen zu anatomischen Studien… …, das Os intermaxillare nach, den er nach 1 Goethe beabsichtigte, einen echten Elefanten auf die Bühne zu bringen. Dies spricht dafür, dass der Orient…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    "Daphnisches Unternehmen" - über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert

    Antje Wessels
    …„DAPHNISCHES UNTERNEHMEN“ Über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert* von Antje W e s s e l s… …der Inhalte, oder gibt es auch Formen des Sprechens, die als politisch gelten können? Aus den vielfältigen Möglichkeiten, darauf eine Antwort zu finden… …, will der vorliegende Aufsatz zwei extreme, ja fast konträre Modelle herausgreifen und gegeneinander antreten lassen: die politische Literatur der… …westdeutschen 60er Jahre und die Poetologie eines Autors, der zu dieser Zeit noch in der östlichen Hälfte Deutschlands lebte und damit unter völlig anderen… …different conditions: Günter Kunert. I. In der westdeutschen Literatur entbrannte in den 60er Jahren eine heftige Debatte über die Frage, wie politisch Kunst… …Turbulenzen der studentischen Revolten fühlt sich die deutsche Linke unter Druck. „Die Literatur“, schreibt Dieter Wellershoff im Jahre 2 der 68er, „steht… …wieder unter Anklage. Ihr wird * Der vorliegende Aufsatz ist die überarbeitete Version eines Vortrags, den ich am 25. 09. 2008 am German Department der New… …Politik. Zur Situation der Literatur in Deutschland, hg. v. Wolfgang Kuttenkeuler, Stuttgart, Berlin 1973, S. 304–318. 227 Antje Wessels vorgeworfen, daß… …sie gesellschaftlich nutzlos sei oder gar als ein Ersatz versäumter politischer Praxis diene.“ 2 Die Politisierung der Literatur vollzieht sich flugs… …Seminararbeit lauten: Die Rolle literarischer Epigonen bei der Verkündigung angelesener Revolutionsmodelle.“ 3 Tatsächlich bedeutete die Politisierung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen - Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …Forschung zu Wolfgang Hilbig vor allem auf seine Prosa konzentriert hat, rekonstruiert der vorliegende Beitrag einen wesentlichen Strang seiner Poetologie aus… …dem lyrischen Frühwerk. Er zeichnet nach, wie Hilbig am Motiv des Wassers eine topologische Struktur von Oberfläche und Tiefe entwickelt, an der sich… …Konturen des Werkes von Wolfgang Hilbig abzuzeichnen beginnen, desto intensiver wird in der Forschung über die Prämissen der Rezeption der Hilbig’schen… …Literatur diskutiert. Unbestritten ist mittlerweile, dass Hilbigs Texte einen kontinuierlichen poetologischen Diskurs fortschreiben, der die eigene… …Wirklichkeit. Daraus seien exemplarisch genannt die Beiträge von Jens Loescher: Mythos, Macht und Kellersprache. Wolfgang Hilbigs Prosa im Spiegel der Nachwende… …Untersuchung des Prosawerkes von Wolfgang Hilbig, Göttingen 2000. Andrea Polaschegg bezeichnet in ihrem Beitrag zum „Lexikon der Poetiken“ die metapoetische… …stimme“ und „die versprengung“ aus dem narrativ orientierten Raster der Forschung herausfallen. Dieser Beitrag wird sich diesem Werksegment daher gezielt… …unter der Fragestellung widmen, wie es sich auf Hilbigs Poetologie auswirkt, dass wesentliche metaliterarische Stränge des Werks nicht allein im Medium… …, sondern in direkter Auseinandersetzung mit den spezifischen Eigenschaften des Gedichts konzipiert werden. Der Fokus wird dabei auf Hilbigs spezifischer… …Engführung von Poetologie und Hermeneutik liegen, die bei ihm maßgeblich vor der Folie des Projekts eines Lesens in den Dingen Form gewinnt, wie es seine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Das Schreiben und die Schrift bei Peter Handke - Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975-1990

    Nils Kasper
    …DAS SCHREIBEN UND DIE SCHRIFT BEI PETER HANDKE Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975–1990 1 Abstract von… …von den Arbeiten der Anfangsjahre trennt und weitgehend einhellig von Literaturwissenschaft und -kritik auf das Ende der 1970er Jahre datiert wird. Im… …Prosawerk des Dichters ist dieser Einschnitt vor allem durch eine veränderte Erzählweise zu begründen, die auf der Oberfläche der edierten Textfassungen… …analysiert werden kann. Der vorliegende Aufsatz setzt sich hingegen zum Ziel, die werkgeschichtliche Zäsur über eine Rekonstruktion der literarischen… …Schreibprozesse zu erklären, die für die Genese seiner Texte bestimmend waren. Zudem sollen von der dichterischen Arbeitsweise her die Gründe jener Schreibkrise… …einsichtig gemacht werden, der Handkes Schaffen zur selben Zeit ausgesetzt war. Literary scholars and critics have long known about a decisive break in the… …, das Gefüge fast alles“. 2 Wie kommt, so ist hier weiter zu fragen, ein solches Gefüge im Laufe der literarischen Arbeit zustande und welche Fügekräfte… …sind dabei maßgeblich wirksam? In der Vergangenheit fand sich der Dichter des Öfteren schon bereit, in Gesprächen mit Journalisten und… …Literaturwissenschaftlern über die Intentionen seines Schreibens, die Umstände der literarischen Produktion und auch über die Schwierigkeiten in der Arbeit an einzelnen… …Werken Auskunft zu ge- 1 Mein Dank gilt der Deutschen Schillergesellschaft, die mir mit einem Forschungsstipendium den Aufenthalt im Deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Robert Savage: Hölderlin after the Catastrophe. Heidegger - Adorno - Brecht

    Ulrich Plass
    …BUCHBESPRECHUNGEN Robert Savage: Hölderlin after the Catastrophe. Heidegger – Adorno – Brecht. Camden House, Rochester, New York 2008. „Der… …Deutscheste der Deutschen“ 1 sei der Dichter Friedrich Hölderlin, schreibt Martin Heidegger im Jahr 1934. Gelesen, rezitiert und kultiviert als der Dichter… …frommer Innerlichkeit war Hölderlin der Poet der deutschen Niederlage: Stalingrad markierte den Gipfel seines Ruhmes. Die weltabgewandte Versenkung in… …Vernichtung: Dies ist die Katastrophe, deren literarischen und philosophischen Auswirkungen Robert Savage in seinem hervorragenden Buch über „Hölderlin nach der… …Katastrophe“ nachgeht. Mit einem bestechenden Gespür für Probleme von Form und Darstellung orientieren sich die drei Kapitel an spezifischen Verfahrensarten der… …, aus Heideggers seinsgeschichtlicher Sicht, rein politische Ereignisse, von denen die wahre Bestimmung der Deutschen unberührt geblieben sei: „Alles… …(GA 16, 371) Es entspricht der in diesem Satz ausgedrückten politikfeindlichen Haltung Heideggers, dass er auch nach 1945 an Hölderlin als Dichter der… …Deutschen festhält. Mit der Geste eines ‚Jetzt erst recht‘ insistiert er auf der Idee einer dichterischen Führerschaft, die der ästhetischen Ideologie des… …George-Kreises verpflichtet bleibt. Trotz der Kontinuität des Topos von Hölderlin als vates gibt es aber um 1945 einen Einschnitt in der Form von Heideggers… …., Frankfurt/ Main 1976ff., Bd. 16, S. 333. Im Folgenden als GA zitiert. 303 Buchbesprechungen Die Poetisierung der Philosophie und, insbesondere, das Genre des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Buchbesprechungen Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik, Wilhelm Fink, München 2009 (eikones, hg. v. Nationalen Forschungsschwerpunkt… …Bildkritik an der Universität Basel). Texte entwerfen Bilder im Sinne eines Vorstellungsraumes, sie evozieren beim Leser innere Bilder, und schließlich bedient… …„Der poetische Text als Bildkritik“, werden spezifisch poetische Bilder in der Dichtung erzeugt und wie lassen sie sich texttheoretisch bestimmen? Warum… …eine Antwort dringlich geboten scheint, erläutert Simon im Rückgriff auf Roman Jakobsons Forderung, „der Gegenstand der Wissenschaft von der Literatur“… …konstituieren, dann wird auch nachvollziehbar 306 Buchbesprechungen bar, warum der Verfasser die eingehendere Beschäftigung mit der ikonischen Poiesis einfordern… …‚Literarische‘ in der Literatur verdankt sich folglich einer metabildlichen „Bildkritik“, die nach Simon zu den „genuinen Formationen“ des Poetischen gehört (vgl… …. 273). An ihnen gemessen, habe die traditionelle Literaturwissenschaft in ihren Interpretationen lediglich eine „Poesie“ entworfen, die „mit der Poesie“… …der zu deutenden Dichtungen „nicht identisch ist“ (284). Damit hätte sie ihre Arbeitsgegenstände emsig ausgegrenzt und sich als selbstreferentieller… …grundierte Literaturwissenschaft selbst in der Gefahr, lediglich das Inventar ‚poetischer Referenzen‘ zu quantifizieren, sich dabei ‚monadisch‘ „nach innen“ zu… …spiegeln und eine Poetik zu entwerfen, welche nicht die der Literatur ist. (284) Gleichwohl bleibt zu betonen, dass sich Simon sehr genau des Problems…
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