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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im „Rosengarten zu Worms“

    Andreas Hammer
    …tritt er dann ins Kloster ein und lebt fortan als Ordensbruder. Als Dietrich nun seine Mannschaft für den Reihenkampf im Rosengarten zusammenstellt, wird… …Eintritt ins Kloster etc. berichtet der Text nichts. Man erfährt lediglich, dass er Hildebrands Bruder ist und vor dem Rückzug ins Kloster ein… …Mönch im Heldenkostüm? Im „Rosengarten D“ machen sich Dietrich und Hildebrand auf den Weg ins Kloster Îsenburc, um Ilsan dort abzuholen, damit er an den… …Rüstung auswechseln, würde dies bedeuten, was man oberflächlich aus der Szene herauszulesen geneigt ist: Ein alter Kämpe, der sich ins Kloster zurückgezogen… …ins Gras wirft, um seine Rüstung zu zeigen, macht vor allem deutlich, dass er bereit ist, Dietrich zu folgen und dass er trotz Ordensregeln seinen… …diese Problematik nochmals am Schluss der Erzählung, wenn Ilsan bei seiner Rückkehr der Zutritt ins Kloster verwehrt wird und er sich daraufhin selbst… …getragenen Kleidung sogar im entscheidenden Kampf. 12 Dass der Rückzug ins Kloster für Ilsan keinesfalls die Aufgabe seines heldischen ‚Charakters‘ bedeutet… …ihre frühere Lebensform wieder aufzunehmen – die conversio ist also endgültig: Wer sich zum Rückzug ins Kloster entscheidet, bleibt auch dort. Es scheint… …Wortwechsel zwischen Ilsan und der Königin fort, wo Redewendungen und Requisiten des klösterlichen Lebens ins Heldenepische transferiert werden. Ilsan… …manifestiert sich die ganze Gefährlichkeit der Reise ins Hunnenland; Hagen zeigt das kompromisslose, heroische Gesicht, das seine Figur im weiteren Verlauf der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Bernd Neumann: Franz Kafka. Aporien der Assimilation. Eine Rekonstruktion des Romanwerks

    Ulrich Plass
    …verbaler Antisemitismus jederzeit ins Pogrom münden kann, ist überhaupt nur möglich durch den Schutz durch juristische und politische Macht. Die Macht des… …am „Process“ beigetragen, doch bleibt auch der Perspektivwechsel vom Privaten ins Politische der Logik der Biografie treu. Neumann erklärt nämlich, der… …dieser Reduktionismus wenig ins Gewicht. Neumanns Erläuterungen etwa zum 1906 vom Berliner Rechtsanwalt Arthur Nussbaum ausführlich beschriebenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Deutsche Lyrik des späten Mittelalters, hg. v. Burghart Wachinger

    Gert Hübner
    …Formulierungsverfahren; die relativ große Rumelant-Sektion rückt einen der interessantesten, seit von der Hagen nicht mehr edierten Sangspruchdichter ins Licht. Bei… …inhaltliche Kompromisse so überzeugend spürbar, dass meine festgefügten Vorbehalte gegen das Verfahren ins Wanken geraten sind. Stilistisch besserndes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Karl Gustav Goblirsch, Lautverschiebungen in den germanischen Sprachen, Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 23), 308 Seiten

    Ingo Reiffenstein
    …nicht niedergeschlagen; dennoch datiert sie Goblirsch ins 6.–8. Jahrhundert. Die Siedler hätten sie aus Südwestnorwegen mitgebracht. Das umfangreichste… …, Ordnung ins Dickicht der Entwicklungen und der synchronen Varianz zu bringen. Der Abstand zwischen den phonologischen Systemen und Korrelationen und den…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Helmut Tervooren, Van der Masen tot op den Rijn. Ein Handbuch zur Geschichte der mittelalterlichen volkssprachlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas, Erich Schmidt, Berlin 2006.

    Jens Haustein
    …den Abschnitten über religiöse und weltliche Spiele wie dem über Minnereden ins Zentrum. In Tervoorens Literaturgeschichte sind seine jahrzehntelangen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das „Ende der Kunstperiode“ und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
    …Zeitlang vertraten. Eine kurze Rückblende mag das ins Gedächtnis rufen. Der mit Goethe in der Zeit der italienischen Reise befreundete Karl Philipp Moritz… …Geschehnisse, die seit 1789 allen vor Augen standen. Nicht von ungefähr hatten die französischen Revolutionäre 1791 Voltaire ins Pantheon überführt. Heine… …alsbald den Schikanen der Zensur aus und zwang ihn, nach Paris ins Exil zu gehen. Doch verstand er unter Emanzipation weit mehr als die Befreiung von einem… …die christliche Religion ins Visier. Die Kampfparole ‚Emanzipation des Fleisches‘, die Heine mit einer gehörigen Portion vitalistischer Verve lanciert… …. Wie doch die Welt so traulich und lieblich Im Römerglas sich wiederspiegelt, Und wie der wogende Mikrokosmus Sonnig hinabfließt ins durstige Herz! Und… …sowie den Befreiungskampf der Menschheit für eine bessere Zukunft proklamiert. Am Ende des Kapitels folgt der Umschlag ins Gegenteil. Heine entwirft nun… …gespenstische Erfahrung, die das eigene Ich entgleiten lässt, betrifft auch die ins Unwirkliche entgleitende Erlebnisfähigkeit. Das Porträt zeigt ja einen… …eines Bildnisses aus längst vergangener Zeit wahrnehmen. Mit dieser ins Obsessive gesteigerten Vision des Epigonentums schließt Heine die „Reise von… …bis ins Nihilistische. Doch inszeniert Heine den Nihilismus keineswegs bloß mit der Miene melancholischen Sinnverlusts, sondern noch lieber… …kombinierender Witz, der so auch alles ins Absurde treibt, eine andere die Karnevalisierung aller Lebensbereiche, die einer entfesselten Subjektivität entspringt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der Nützlichkeit. Handlungskalküle und Erzählverfahren im „Lalebuch“

    Gert Hübner
    …Velten einen anderen Prätext ins Spiel. 13 Der Ansatzpunkt im „Lalebuch“ (S. 12) ist die Herkunft der Lalen: Sie stammen von einem weisen Griechen ab, der… …trotz seiner Verdienste für das Vaterland ins Exil gehen musste. Der bei den Griechen verbreitete Undank gegenüber politischen Wohltätern wird mit sieben… …Thema des „Lalebuchs“, die Torheit der Lalen, nicht näher ins Blick- 12 Auch Bachorski [Anm. 6], S. 318–337, muss dem – allerdings nicht weiter… …Bezugstext ins Spiel bringt. Den Ansatzpunkt der Analyse liefern zwei Aspekte, die unmittelbar auf die exemplarische Deutung bezogen sind, nämlich zum einen… …schickten weise Wohltäter des Vaterlands regelmäßig ins Exil oder ließen sie gar hinrichten, wie die sieben schon erwähnten Beispielfiguren belegen. Der… …ausprobieren muss. In der Nutzanwendung auf die aktuelle Situation rechtfertigt das den Vorschlag, Licht in Eimer abzufüllen und ins Rathaus zu tragen. Gelinge… …Nützlichkeit dz es etlichen ins gesicht sprützet (S. 96). 33 Dieses popelige Kalkül mit dem Ekel hat Erfolg; es schädigt jedoch die andern. Eigennutz ist als… …Charakter. Eine Alternative zur Nützlichkeit als demjenigen Handlungsprinzip, das Weisheit explizit begründet, wird einerseits nirgends ins Spiel gebracht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …lautliche, hörbare. Der Baum, das scheinbar identifizierbare Objekt einer äußeren, primär sichtbaren Welt, ist ein Baum im und für das Ohr. Die Versetzung ins… …im Sprechen des Gedichtes selber ergibt. Das deiktische „da“ evoziert selbst das Steigen des Baumes. Und durch den Übergang vom Präteritum ins Präsens… …als den „Singende[n] Gott“ (I 2, V. 9) an, was für die neuzeitliche Mythendeutung nicht unüblich ist. 4 Das Ich bezeugt diesen Gesang und stellt ihn ins… …aufschlussreiche Strategie der Autorität ins Werk. Der Mittler gewinnt in ihr eine bedeutsame Rolle. Die Inspiration sondert ihn von den anderen Menschen ab, da sie… …Struktur der Mittlerschaft, die die Gedichte inhaltlich prägen, ‚ins Leben‘, indem er sich selbst aufspaltet. Er teilt sich in ein empirisches Subjekt, dem… …Quartetten zu den Terzetten. Hier, in den Terzetten nun, wendet sich das Gedicht entschieden ins Gelingen. Es setzt sein performatives Wissen um. In einem… …ins Zukommen. Aber das letzte Kolon reduziert auch noch dies: „Ein Wind“ ist vollends verb- wie subjektlos. Das Sonett inszeniert am Ende das… …des ganzen Zyklus (II 29) stellt diese chiastische Transformation in der Sprache ins Zentrum. Dem „stille[n] Freund“ wird durchgehend angeraten, sich an… …muss selbst erst die Autorität des Gottes konstituieren, dessen Wort es vermittelt. Anders käme sein eigener Gesang nicht ins Recht. 37 In I 26 liefert… …ins Dasein bringen kann, indem er sie in seinem Gedicht fingiert? Bei Hölderlin wendet sich die performative Dimension der Sprache in einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …Brinkmanns Gedicht freilich nicht ins „hanging on in quiet desperation“. Die melancholisch-englische Verzweiflung behält nicht das letzte Wort. Denn in jenem… …Erlösungsschema springt ins Auge. Das Gedicht stellt zunächst eine Welt vor, charakterisiert durch die Begriffe: Zerstörung, Leere, Staub, Zerstückelung, totes… …herbeizitiert. Das Problem des Reisenden, einen Ausweg aus dem Spiel seiner Enttäuschungen und der Sinnlosigkeit seiner falschen, ins Nirgendwo führenden… …1999, S. 88. – „Es geht darum, die Seele monströs zu machen: wie comprachicos! Stellen Sie sich jemanden vor, der sich Warzen ins Gesicht implantiert und… …„Wollust“ sind die beiden Namen, die Baudelaire gegen eine tyrannische Arbeits- und Produktionsdisziplin ins Feld führt, deren einziger Sinn unter strikt… …denunziert hat: nämlich dem Glauben, der technisch-industrielle Fortschritt führe ganz von selbst ins Glück und in die Freiheit. 24 Das zweite, entscheidende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Stefani Kugler: Kunst-Zigeuner. Konstruktionen des ‚Zigeuners‘ in der deutschen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Andrea Polaschegg: Der andere Orientalismus. Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert

    Klaus-Michael Bogdal
    …spekulieren, ob durch die Herrschergenealogie so etwas wie eine archaische Gentilordnung ins Spiel gebracht wird. Ohne Gespür für die historische Situation ist… …rassisch Andere“ „konstruieren“ (S. 45). Doch dieser Nachweis stößt, zumal wenn die Konstruktion von Alteritäten vorab moralisch negativ bewertet wird, ins…
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