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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen… …, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der Markenzeichenund…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Emotion und Wirklichkeit: Realistische Literatur um 1770

    Johannes F. Lehmann
    …Menschen eine Geschichte haben bzw. dass sie kulturell codiert sind, und zum anderen, dass die Literatur Teil dieser Geschichte ist und Teil hat an der… …Antagonismus von beiden.“ 39 Wenn das Gefühl als eine Grundkraft – oder doch als die erste Äußerung dieser Grundkraft 40 – mit der Lebenskraft des Organismus… …identifiziert wird, dann kann man entsprechend die Zu- und Abnahme dieser Kraft gemäß den biologischen Begriffen von Jugend und Alter beschreiben. 41 Kant bezieht… …überall, weil sie als Umwelt auf einen Organismus treffen, der sie, solange er lebt, mit „perfektibler Selbstthätigkeit“ verarbeitet. Das Prinzip dieser… …: Theorie von der Generation, in zwei Abhandlungen erklärt und bewiesen, Berlin 1764. In dieser erweiterten Fassung seiner Dissertation von 1759 geht er auf… …: Affekte. Versuch einer philosophischen Bestandsaufnahme, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 40, 1986, S. 520–542. Auch wenn mir dieser Beitrag in… …Goethe im Werther zitiert, was Kestner in seinem detaillierten Bericht über den Freitod Jerusalems aufschreibt, nämlich welches Buch dieser vor seinem… …Verbindung als Wirkung und Ursach, und nur dadurch in dieser Verbindung, daß sie zur Bildung unsrer Denkungsart, zur Formung unsers ganzen 88 So zu lesen bei… …, schlägt Blanckenburg vor, sich am „wirklichen Leben“ 100 zu orientieren, d.h., wie Schiller schreibt, vor und hinter dieser Höhe, die Emotionen der Seele…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das „Ende der Kunstperiode“ und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
    …. Zunächst folgt er mit dieser Zäsurbildung dem von den Zeitgenossen geteilten Eindruck, mit Goethes Tod gehe eine ganze Epo- 1 Zu Heines Geschichtsauffassung… …definitorische Formeln zu schaffen. Auch die von ihm präsentierte antagonistische Konstellation von Kunstperiode und neuer Literaturperiode ist von dieser… …dieser Ansicht [Heine formuliert hier bemerkenswert vorsichtig, J. S.] nicht unbedingt huldigen; die Goetheaner ließen sich dadurch verleiten die Kunst… …solchen Taten aufrufende Literatur „Emanzipationsgeschichten“ (DHA 8/1, 154) darstellen solle. Goethe habe sich dieser geschichtlichen Aufgabe nicht… …, Farbenlehre, Pflanzenkunde und Wolkenbeobachtungen“ (DHA 8/1, 467) beschäftigt. Dieser Indifferentismus habe sich selbst in der Behandlung geschichtlicher… …Entwickelung des deutschen Volkes nachgewiesen habe. Keineswegs jedoch läugnete ich bey dieser Gelegenheit den selbständigen Werth der goetheschen Meisterwerke… …Soldat im Befreyungskriege der Menschheit“. (DHA 7/1, 74) Dieser Befreiungskrieg, der ihn zum Wortführer des Jungen Deutschland machte, lieferte Heine… …Reaktionsverhältnis führte bei Heine, der sich mitten in dieser Dynamik bewegte, zu der Selbsterkenntnis, dass er mit seinem Engagement nicht nur ein Agierender… …, sozusagen der Aschermittwoch dieser Chaoserfahrung jenseits idealistischer Konstruktionen, ist ein zyklisch-fatalistisches und sogar nihilistisch gefärbtes… …dieser Zeitstimmung seiner Generation umfassenden Ausdruck in einem Roman, den er mit dem programmatischen Titel „Die Epigonen“ versah. Er erschien 1836…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Das Alte und das Neue: Ambivalenz und Eindeutigkeit in Theodor Fontanes Roman

    Liselotte Grevel
    …hier. Und doch, von Zeit zu Zeit wird es an eben dieser Stelle lebendig. Das ist, wenn es weit draußen in der Welt, sei’s auf Island, sei’s auf Java, zu… …angeführten Zitat der Name Stechlin nicht nur auf den einsamen See in der Seenplatte der Mark Brandenburg, sondern ebenso auf seine 3 In dieser Hinsicht greift… …umhüllt die näheren Umstände dieser Scheidung, die seinerzeit nichts weniger als aufsehenerregend gewesen sein musste. Ihrer Freundin Berchtesgaden… …, fokalisiert sie doch ausschließlich die unangenehme Wirkung, die die ersten Eindrücke dieser Reise auf die frisch Vermählte machen. Melusine gibt ein… …dieser Ehe stellte sich bald als eine Unmöglichkeit heraus, und ehe ein Jahr um war, war die Scheidung ausgesprochen. (DS, S. 124) Nicht zuletzt erlaubt… …Erscheinung. Aktuelle Erfindungen wie der Telegraph, die Zeitungen, das „Große […], diese Naturwissenschaften, dieser elektrische Strom […]“ (DS, S. 27), und… …Telegraphie auch nicht, und wir auch nicht. Schließlich ist es doch was Großes, diese Naturwissenschaften, dieser elektrische Strom […] und wenn uns daran läge… …davon. (DS, S. 53 f.) Der in dieser Betrachtung angestellte Vergleich der beiden ‚Alten‘ unter dem Zeichen von Dubslavs ‚liberalem‘ Junkertum wird… …liberal und der alte Dubslav lange nicht so junkerlich, wie’s aussieht. Dieser Barby, dessen Familie, glaub ich, vordem zu den Reichsunmittelbaren gehörte… …besteht. Dies schließt freilich eine satirische Überspitzung dieser Erkenntnis keineswegs aus. Von Czako scherzhaft nach dem Verhalten des Stechlin-Fisches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Poetischer Realismus in der ‚Maske des Mythos‘: Conrad Ferdinand Meyers „Schuß von der Kanzel“

    Sandra Schwarz
    …dieser Bürgerliche bzw. Poetische Realist weniger seinem humanistischen Bildungswissen oder einer modischen Begleiterscheinung des 5 An den Verleger… …Versionen im Anhang zu Marianne Burkhard: C. F. Meyer und die antike Mythologie, Zürich 1966, S. 155–160) verewigt die „Musen dieser neuen Zeiten“, die nicht… …Spätwerk C. F. Meyers [„Die Hochzeit des Mönchs“, „Die Richterin“], in: Wirkendes Wort 46, 1996, S. 363–379. 13 Dieser impliziert die Wiederkehr des Mythos… …. zum ‚Quellenstudium‘ aus zweiter Hand, S. 25). Dieser Befund deckt sich mit der Verwandtschaft von Geschichtsschreibung und Poesie z.Zt. des Historismus… …dieser bräutlichen Jungfrau auf Schönheit und Mutterschaft deutet. 47 Der inzwischen dezenteren mythischen Behandlung der Protagonistin korrespondiert die… …eines mythologischen Stoffes, zumal dieser in der jüngeren Forschung (bei Tamara Evans und Christof Laumont) auf die dionysischen Züge Wertmüllers… …XI, 252. – Wertmüller erinnert an den Leibhaftigen, vgl. HKA XI, 80, sowie Meyer an Haessel am 10. 10. 1876: „Nur ist dieser Teufelskerl von Jenatsch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …Sprechen erst eröffnet. In dieser Wendung in die Sprache liegt die oft konstatierte Modernität von Rilkes „Sonetten“. 3 Gleichzeitig wenden sich die… …, sondern selbst wie er singen zu können. Dieser Gesang richtet sich an einen zweiten Adressaten. In Form eines zweiten Du bzw. kollektivierend als ‚ihr‘ oder… …höhere Autorität bedient sich des priesterlichen Mundes oder seines Griffels als Mittel. Nicht zufällig beruhen heilige Bücher mit Vorliebe auf dieser… …Hymnen ist dieser Arbeit verpflichtet. 9 Beispielhaft sei hier der Bundschluss in der „Hymne an die Göttin der Harmonie“ (1792) zitiert, in der der Vates… …, indem es sich selbst als Entwicklung vom Fragen zum Gelingen inszeniert. An den Stufen dieser Bewegung soll sich die Lektüre des Sonetts orientieren. Das… …propositional bestimmt: dem Dasein. An dieser grammatischen und logischen Vorgabe gemessen, überrascht der anschließende Vers. Denn die Frage 24 Vgl. die letzten… …zurück auf die psycho-physische Notwendigkeit, die dem liebenden Jüngling den Mund zum begehrenden Dichten aufstößt. Der zweite Satz trennt sich von dieser… …zerrissen wird. 31 Das Gedicht fragt an dieser Szene des Mythos nach den Bedingungen des orphischen Gesangs, indem es eine Genealogie der dichterischen Stimme… …konstituiert. In dieser Ableitung des Sänger-Ichs von seinem Vorgänger müssen die „Sonette“ insgesamt ihre Berechtigung erhalten. I 26 DU aber, Göttlicher, du… …. Sprachlich lässt sich diese Bewegung als chiastische beschreiben: Die Eigenschaften des Orpheus übertragen sich auf die Objekte. 33 Dieser Chiasmus begründet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die Toten am Tisch: ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust

    Mona Körte
    …dieser hermetischen Szenen oft schwierig zu unterscheiden ist, von welcher der Frauen erzählt wird, ist auch für die Figur der Tochter das Leben ihrer… …Vielfalt der Autorinnen werden der traumatisierte Körper 9 , die versehrte Sprache und die gewaltsam reduzierte Familie zu Schauplätzen dieser… …Ich-Erzählerin angenommene Judentum fragt. Dabei unterlaufen die Ergebnisse dieser Recherchen alle Erwartungen: In einem wiederholenden, leisen und unspektakulären… …polnischer Jude verschiedene Konzentrationslager überlebte15 , erfährt die Ich-Erzählerin erst als Erwachsene. In der Rekapitulation dieser Geschichte und des… …Versuchs des Vaters, mit dieser Geschichte zu leben, erzählt sie auch einen Teil jüdischer Geschichte im 20. Jahrhundert. Die in Berlin lebende… …ästhetische Bestimmungen und Ausrichtungen an anderer Stelle analysiert wurden17 , sucht dieser Essay über die zu Beginn angesprochene Eigenschaftslosigkeit der… …dieser Entfremdung in der Ungeschiedenheit der Körper von Mutter und Tochter, wenn es beispielsweise in „Familienleben“ heißt, die Schwester sei der… …einer ihrer Teile. Die Radikalität der ‚Familienromane‘ der genannten Autorinnen liegt darin, dass deren Erzählinstanz von dieser unerlaubten und nicht… …, S. 221–226, hier: S. 224. 27 Roggenkamp [Anm. 4], S. 308. 579 Mona Körte Ereignisse zwar durchaus einen nachweisbar historischen Ort haben, dieser… …dieser Konnex von Stimme und Grab, der für die im Holocaust Ermordeten nicht gelten kann. Trotz der Unmöglichkeit, die Stelle der Toten zu besetzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …Pavane, aus totem Neon, Zeitungen und Schienen dieser Tag, was krieg ich jetzt einen Tag älter, tiefer und tot? Wer hat gesagt, daß sowas Leben ist? Ich… …Nichts als Blau blicks. Und genau dieser Augenblick ist der Sprechakt des Gedichts selbst. Die Enjambements, mit denen die syntaktischen Zusammenhänge… …auf geradezu inflationäre Weise benutzt, und das Blau – das berühmte „Benn-Blau“ – ist die poetische Chiffre dieser Transzendenz. Im „Gedicht“ des… …machen, wenn wir Gedichte lesen, deren Realität aus Wort-Bildern besteht, die keine Abbilder von „etwas“ sind: nichts von dieser Welt. Etwa wenn jemand… …, S. 262–292; vgl. Ernst Bergmann: Die 25 Thesen der Deutschreligion. Ein Katechismus, Breslau 1934. 38 Zu dieser Konfusion vgl. Elisabeth Roudinesco… …Transzendenz stricto sensu aber nichts ist, nichts in und nichts von dieser Welt, lässt sie sich auch nicht sozialfunktional ummünzen in Herrschaftslegitimation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …des Opfers“ verspricht der Untertitel von Burkhardt Wolfs 2004 in einer gekürzten Fassung erschienenen Dissertation. Zeigt dieser Methode und Gegenstand… …der dritte Teil von der Rückführung ästhetischer Praktiken auf Opferkulte wie schließlich von rassenhygienischer Exklusion. Die riskante Wette dieser… …geradezu anhält, das gibt in dieser Zuspitzung Anlass zur Diskussion. Sicherlich hat das genealogische Interesse an den Anfängen einer ökonomischen… …, die nicht angesichts erster Anzeichen für einen Mentalitätswandel schon als bedeutungslos zu verabschieden sind. Dass in dieser vorwiegend… …Moment erweisen könnte – die Genealogie müsste hier selbst zum Gegenstand ihres Verfahrens werden. Zu den vielen in dieser Diskussion zu berücksichtigenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens – Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys „Arcadia“ bis Ziglers „Banise“, Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …Romans im 17. Jahrhundert einen Satz Harsdörffers voran, der die Bedeutung des Titelbildes für den Erfolg eines Buches hervorhebt: „Bey dieser Zeit / ist… …Ausgaben mit geringfügigen, im Detail auch markanten Variationen in der Tradition der Erstausgabe bleiben kann; dass sie gewissermaßen spontan aus dieser… …dieser Bild-Text-Arrangements heraus, die auf dem Prinzip eines fein getriebenen Spiels der Verrätselung und Enthüllung beruht, – eine realisierte… …Welt.“ (S. 182) Doch verliert dieser Impuls in wenigen Formulierungen seine Energie für die Inter- 616 Buchbesprechungen pretation, etwa wenn es…
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