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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gattungspolitik. Über das Verhältnis von medienästhetischer Normativität und anthropologischer Differenz in Lessings Laokoon

    Friedrich Balke
    …Künste – scheinen genau diese Zeit anzuhalten und das, was sie zeigen, in einer räumlichen Konfiguration anzuordnen. Der betrachtende Blick umfasst sie mit… …Übrigen ja selbst in seiner „Vorrede“ von „Aufsätzen“ ge- 482 Gattungspolitik Abb. 1: Laokoon-Gruppe drängtesten Formulierung lauten diese Fundamentalsätze… …Geschäft der ästhetischen Grenzziehung konsequent von diesen zeichentheoretischen Fundamentalsätzen aus zu entwickeln, führt Lessing diese Thesen nicht nur… …Schrift zu machen und die systematische Fragestellung, die der Abgrenzbarkeit der Künste gilt, in den Untertitel zu verschieben. Ich möchte diese… …auf dem Feld der dramatischen Kunst, die zwischen der Tragödie und der Komödie liegt. Diese „neue Gattung“, die Diderot auch die „ernsthafte“ nennt… …Malerei ist das Problem des ‚naturalistischen‘ Ausdrucks zu un- 6 Einen ersten Versuch in diese Richtung hat Thomas Mitchell vorgelegt, der sich aber noch… …Tendenz der Künstler widerspricht „to breach the supposed boundaries between temporal and spacial arts“ und dass diese Tendenz weder marginal noch… …diese Unterscheidung bereits relativiert, da beide Glieder der Opposition im Rahmen des repräsentativen Regimes der Künste verankert sind, das für alle… …diese medienästhetischen Normen keineswegs nur um den Preis des Nichtzustandekommens oder Misslingens eines Kunstwerks möglich 11 Lessing: Laokoon [Anm… …sich gerade in den Lizenzen, die er der poetischen Mimesis gestattet, insofern diese unverändert als geregelte Abfolge von Handlungen begriffen wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Sinneverwirrende Töne“

    Musik und Wahnsinn in Heines „Florentinischen Nächten“
    John T. Hamilton
    …(Düsseldorfer Ausgabe), hg. v. Manfred Windfuhr, Hamburg 1973, Bd. 1/1, S. 52, V. 29–32. Die in Klammern gesetzten Seitenangaben beziehen sich auf diese Ausgabe… …, musste er diese Absicht vor seinem Verleger tarnen. Gegenüber Campe beklagt Heine die furchtbare und lähmende Wirkung, die die Zensur auf sein eigenes… …, 220) schildert, ergänzt er den Bericht um eine Beschreibung seiner Angst: „Diese Erscheinung war so sinneverwirrend, daß ich, um nicht wahnsinnig zu… …Schlaf. Heine ist verliebt in ein versteinertes Deutschland, dem er amüsante Geschichten erzählt, um der Bedrohung durch den Tod zu entgehen oder diese… …später noch zurückkommen. Wie schon erwähnt, beschließt Maximilian seine Erinnerung an Paganini mit einem Hinweis auf das Gespenst des Wahnsinns: „Diese… …Erstausgabe 1897, Bd. 5, München 1984, s. v. „GEHÖREN“, S. 2504–2540, hier: S. 2507. 16 Diese figura etymologica ist Grundlage von Erwin Straus’ Studie über die… …: Eben diese Planlosigkeit ist ihr eigener Plan. Jeder Zuhörer findet einen Weg, um sich in einer Aporie zu verlieren. In einer unpublizierten Fassung der… …, dass diese Erfahrung des Selbstverlusts durch ein zu großen Teilen der Musik entnommenes Vokabular beschrieben wird – ‚erklingen‘, „ertönen“. Es ist ja… …angespielt, eine wie diese vermeintlich planlose Sammlung von Geschichten, die sich die florentinische Elite einander erzählt haben soll, während sie sich… …Geräusch aus ihrem Schlummer erwecken könnte. (DHA 5, 202) Diese erotische Begegnung war so gewaltig, dass „eine wunderbare Leidenschaft für marmorne Statuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“

    Christian Dawidowski
    …weiter erhellen. Die vorliegende Interpretation füllt diese Leerstellen und erläutert im Vergleich der Fassungen der „Iris“ und der „Studien“ besonders die… …Brief vom 2. August 1841 schreibt Stifter: Ich hoffe, nein ich weiß es, daß diese Dichtung ein großes Aufsehen machen müsse, ich habe meine Pläne darauf… …. 1,1). 526 Die Tiersymbolik und der Mutter-Vater-Komplex in Stifters „Hochwald“ daß diese Dichtung innig und warm ist, und warme Herzen ergreifen muß, und… …die Wärme und Innigkeit der Erzählung, denn diese Charakteristika des Erzählens sind bereits im ersten Teilsatz erwähnt. Also legt die sprachliche Logik… …Entsprechung zwischen dem ‚Waldeinsamkeitslied‘ bei Tieck und Ronalds Lied vom Mord des Königs an seiner Liebsten bei Stifter. Besonders im Hinblick auf diese… …Untersuchung geht von dieser Verrätselung der Erzählung aus und setzt sich zum Ziel, diese aufzulösen. Die neuere Forschung zum „Hochwald“ stellt die… …und Kultur/ Geschichte entspricht dann dem von Romantik und Aufklärung. Diese an die strukturale Methode der Bildung von Oppositionsstrukturen… …Forschung konnte bislang nicht befriedigend klären, welcher Grund für diese Streichung ausschlaggebend sein könnte. 6. Welcher symbolische Mehrwert verbindet… …hier wie auch in anderen Untersuchungen ein Verweis auf die Symbolik der Fauna des Böhmerwalds. 30 Insgesamt erweisen sich diese ‚Leerstellen‘ der… …Strafe ihre Geltung auch für die Gegenwart der Erzählung deutlich. Die symbolische Idealisierung der Mutter rückt diese in Gottesnähe; so wird sie nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    „Das Motto. Aus Tristan und Isolde.“

    Elsa Bernsteins Drama „Dämmerung“ als Auseinandersetzung mit dem Wagnerismus um 1900
    Andrea Albrecht, Romana Weiershausen
    …diese vielschichtige Auseinandersetzung mit Wagner, die die Beschäftigung mit dem Drama aus diskurshistorischer Perspektive lohnend macht. Wir beginnen… …setzen. Diese Auseinandersetzung erfolgt in dialogischer Form im Hinblick auf das Verhältnis von Kunstreligion und Wissenschaft (Teil III), in perfomativer… …Ausgestaltung eines naiven, eines sentimentalischen und eines dekadenten Umgangs mit Wagner (Teil V). Bernstein stellt auf diese Weise – so die hier verfolgte… …Varianten der Partitur, hg. v. Egon Voss, Stuttgart 2003, S. 113–134, hier: S. 122). 28 Der Bayreuther Kreis wehrte sich gegen diese Form der Wagner-Mode und… …Kultur, er „resümir[e] die Modernität“ 32 : „[g]erade, weil Nichts moderner ist als diese Gesammterkrankung, diese Spätheit und Überreiztheit der nervösen… …Kunst in’s Schauspielerische“ als „eine Form des Hysterismus“ 39 und aktiviert auf diese Weise den zeitgenössischen medizinischen Diskurs. Die… …Frauen und Mädchen sein, wenn sie im Stande sind, diese Stücke anzusehen, ohne feuerroth zu werden und vor Scham in die Erde zu sinken! Wie unschuldig sind… …Versuch, Ritter mit sich ins Leben zu ziehen und auf diese Weise eine Synthese der komplementär aufeinander bezogenen Positionen, eine Synthese von Kunst-…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …wird die These vertreten, dass Robert Walsers Bildungskritik im Zeichen der Moralistik zu lesen ist. Diese findet mit Walser ihren Ort in der… …Test auf die Unwahrscheinlichkeit, ohne die Vorlage von Büchern und vorzüglich Romanen zur „Literatur“ beizutragen. Diese Dimension des Walser’schen… …, hg. v. Bernhard Echte, Werner Morlang, 6 Bde., Frankfurt/Main 1985–2000, hier: Bd. 6, S. 568–584 (diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „ADB“… …Einzelausgaben, hg. v. Jochen Greven, 20 Bde., Zürich, Frankfurt/Main 1985–1986 [auf diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „SW“ Bezug genommen]) und den… …dehnbar erweist, die Elastizität hat, die nicht starr ist, sondern sich unseren Spielen, dem Spiel des Lebens anbequemt, anpaßt.“ 10 Und diese Distanz zu… …dieser beiden semantischen Formationen lässt sich unschwer die deutsche Bildungskonzeption angeben. 13 Diese pointierte Diagnose ist allerdings nur um den… …[diese Ausgabe wird im Folgenden mit der Sigle „B“ zitiert]) Das Argument jedoch wiederholt eine moralistische Gedankenfigur: „On n’a plus de raison, quand… …gebildeter Menschen, die ihre Umwelt total verachten und es mit einer Ungezwungenheit aussprechen, die mir beinah als etwas Strafbares erscheint. Diese… …kritisch beobachtet. Diese Beobachtung ist also nicht vorrangig von Ressentiments gegen Arrivierte gesteuert. – Auch wenn solche Ressentiments gelegentlich… …Montesquieus anzuführen, das damit variiert erscheint: „Je disois: ,Ceux qui ont peu de vanité sont plus près de l’orgueil que les autres.‘“ 23 ) Wie ist diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …Zugang zur Wahrheit seiner selbst; diese wird ihm vielmehr durch autoritative Texte vermittelt. Die Selbstentzifferung des Individuums ist an die… …Entzifferung von Schriften gekoppelt. Diese Lektüre beschränkt sich jedoch nicht auf die hermeneutische Erfassung von Sinn. Um als konstitutives Element… …bringen. (S. 24) 601 Buchbesprechungen Gegen diese idealisierenden Darstellungen der Antike zeichnet Moser sowohl bei Plato und Aristoteles als auch in der… …Veranschaulichung und Dialogisierung als Identifikationsangeboten an den Leser befassen. Diese rhetorischen und literarischen Strategien können die… …. Wenn es doch eine Differenz zwischen antiken und christlichen Modellen der Subjektkonstitution gibt, so ist diese Mosers Studie zufolge nicht auf die… …Selbstkonstitution zunehmend eine positive Einschätzung der Affekte abzuzeichnen. Liest Moser allerdings diese Tendenz ausschließlich im Zeichen karitativer Zuwendung… …und liebender Mitteilung, drängt sich die Frage auf, inwieweit diese Umwertung und Hochschätzung der Affekte im Kontext einer Ethik des Selbst nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …, sondern vielmehr einen Bruch: „Das vorliegende Buch knüpft an diese Debatten nicht an“ (S. 4), heißt es lapidar. Stattdessen geht der Verfasser „im Gegenzug… …geschichtliche Blindheit vor, während deren Vertreter ihre Arbeiten ebenso kategorisch als positivistisch abstempeln. Meistens verheißt diese mittlerweile allzu… …Erhabene“. Die Wendung erinnert nicht zufällig an Carsten Zelles großangelegte Studie „Die doppelte Ästhetik der Moderne“, denn diese ist es, an die der… …„Mountain Glory, Mountain Gloom“ (1959). Wie Till im zweiten Kapitel „Longin und der frühneuzeitliche Rhetorik- Diskurs“ hervorhebt, geht diese Entzweiung des… …gibt: Wie im Verlauf der Studie gezeigt wird, befinden sich beide Konzepte des Erhabenen in einem fortwährenden Widerstreit. […] Daß diese Integration… …an abzunehmen beginnt: Mit der Wendung zu Psychologie und Empirie verlassen diese Theoretiker den von der Rhetorik gezogenen Rahmen. Das Erhabene… …. Jh. herrührte. Hier ist aber nicht der Ort, auf diese andere Quelle des Erhabenen näher einzugehen, denn damit würden wir den Rahmen dieser Studie als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Simon Richter: Missing the Breast. Gender, Fantasy, and the Body in the German Enlightenment, University of Washington Press, Seattle 2006.

    Nicolas Pethes
    …Pain“ (1992) hierzulande trotz der anhaltenden Konjunktur der literarischen Anthropologie viel zu wenig rezipiert worden ist. Richter führt diese Suche… …Geschlechtsorgane als unterschiedliche Ausprägungen identischer Anlagen. Für diese These präsentiert Richter aus den medizinischen Traktaten zur Anatomie der… …overpowers that of intelligible beauty. Signifier and signified become indistinguishable“ (S. 115). Auf diese Weise übernimmt die weibliche Brust selbst… …die Brust, anhand dessen die Gender-Geschichte der Moderne in Teilen neu zu schreiben wäre. Auf der anderen Seite reinszeniert diese Gegengeschichte die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Ulrich Port: Pathosformeln. Die Tragödie und die Geschichte exaltierter Affekte (1755–1888), Fink, München 2005.

    Juliane Vogel
    …szenische Präsenz des Pathos brechen. Diese Beobachter findet die Aufklärung nicht nur in einer exaltationsfeindlichen Moral, sie findet sie vor allem in… …und sich gerade auf dem Weg über diese Selbstdistanzierung ein kreatürliches Pathos erwerben. In dem dritten Teil über Friedrich Nietzsche, der sich im… …diese Weise nicht eingelöst und die Chance, die deutsche Tragödie nicht nur in Hinblick auf die sie begleitende Begriffsbildung zu diskutieren, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …. Die Rekonstruktion der „Briefe“ selbst führt Büssgen zu wichtigen Fragen. Diese betreffen den von Schiller entworfenen Erfahrungsraum der schönen Kunst…
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