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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Ursula Prutsch/Klaus Zeyringer (Hg.): Leopold von Andrian (1875–1951). Korrespondenzen, Notizen, Essays, Berichte, Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2003.

    Dieter Sudhoff
    …dieser fast ganz auf eine auktoriale Vermittlung und eine kausale Handlung verzichtenden Geschichte des lebensfernen, unglücklichen und sich vergebens nach… …historischen Distanz zu den morbiden Kulissen des alten Wien und den verstaubten lebensphilosophischen Ideen des Fin de siècle hat sich die Erzählung in dieser… …zum Verständnis der dadurch angeregten Jugendwerke „Erwin und Elmire“ und „Der Garten der Erkenntnis“, sondern auch seines weiteren Werdegangs. Dieser… …lässt sich auch durch die Lektüre dieser neuen, verdienstvollen Edition nicht gewinnen, erst recht nicht, wenn man noch die Dichtungen der Frühzeit… …alltäglich ist.“ 6 Dass dieser Mythos des völligen Verstummens nun durch die neue Edition etwas lädiert wird, darf man auch dann ein wenig bedauern, wenn man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Kai Kauffmann (Hg.): Das wilde Fleisch der Zeit. Rudolf Borchardts Kulturgeschichtsschreibung. Mit Borchardts Nachlaßtext „Stefan George 1868–1933“ in italienischer Sprache und deutscher Übersetzung, Klett-Cotta, Stuttgart 2004.

    Daniela Gretz
    …, Übersehene[n], Fragmentarische[n]“ (S. 26). Dieser Diskrepanz von ‚Tonscherbe und großer Erzählung‘ noch stärker nachzugehen, wäre mit Sicherheit lohnenswert… …dieser immer beanspruchte Dichter und Gelehrter zugleich zu sein, machte ihn aus wissenschaftstheoretischer Perspektive zum selbsternannten ‚outsider‘… …definitorischen Unzeitgemäßheit des Dichters bei Borchardt und dessen gleichzeitigem erzieherischen Wirkungswillen, konstatiert dieser zu Recht, Borchardt setze… …Alexander Kissler. Dieser weist nach, dass Borchardt in seinen poetischen Texten jüdische wie christliche Denkstrukturen funktionalisiert, indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Peter Pütz: Wiederholung als ästhetisches Prinzip, Aisthesis Verlag, Bielefeld 2004, (Aisthesis Essay, Band 17).

    Eva Geulen
    …literarische Dimension der Wiederholung muss sich also dort zeigen, wo ihr Vorwurf eine auf Identität tendierende Form der Wiederholung ist. Die Pointe dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004.

    Bernd Fischer
    …hinzugeben, sich aufsaugen zu lassen. Der Leser genießt eben statt des durchsonnten „Nachsommers“ einen genial-grotesken Horrorfilm. An dieser Stelle des… …deshalb so unbeirrt auf ihre Wahrheit und Gültigkeit hin verfolgt, um hinterrücks just die Unsinnigkeit dieser Rede von Gültigkeit zu demonstrieren, um… …parasitär und destruktiv bedienen. Wenn an die Schwelle dieser Erkenntnis den Leser zu führen das von Maier ironisch verfolgte Ziel ist, dann mag auch eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Beiheft zur ZfdPh 2007, Themenschwerpunkt: „Tiere, Texte, Spuren“, Herausgeber: Norbert Otto Eke und Eva Geulen

    …gegenwärtig einen prominenten Platz in der politischen Diskussion. Das fängt bei Greenpeace an und hört beim geklonten Schaf Dolly längst nicht auf. Dieser von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Inhaltsverzeichnis

    …, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung… …der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Textkohärenz und Erzählprinzip – Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex

    Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex
    Franziska Wenzel
    …, lässt sich anhand dieser Erzählprinzipien und den durch sie bedingten Strophenzusammenhalt bestimmen als ein Identitätskriterium dieser Texte. This… …Wachinger: Sängerkrieg [Anm. 2], S. 18, sah die Strophen des „Rätsels vom Sündentanz“ (C 64f.) und das „Marienlob“ als interpoliert an, hat dieser Auffassung… …79– 82/k 43–48) – liegt es nahe, dass nicht textuelle Kohärenz im modernen Sinne sondern die Brüchigkeit ein Merkmal dieser Texte ist. Nun zunächst zur… …Sachverhalte zwischen Klingsor und Wolfram; in C beginnt der Text mit dieser Strophengruppe. In der Folge wird in C und k von der Entstehung und dem Versteck… …bietet er zugleich kosmologisch-heilsgeschichtliches Wissen an. Klingsor warnt vor dieser Art Wissen, die auf Gottes himmlische Ordnung ziele, und… …einen Vorrang gegenüber dem Gegner zu erwirken. Die Sprechordnung des Wettstreitens ist bestimmend, doch sind in dieser Strophengruppe keine durch die… …Ausschnitthafte des dargestellten Wissens in dieser Strophengruppe von selbst. IV. Erzählprinzip 2 – Der Name als Stichwortgeber und die Kurzerzählung Das Prinzip… …Gerfalken. Der Gerfalke verdrängt den Wanderfalken von dessen angestammtem Platz. Dieser übt sich daraufhin mit Gottes Unterstützung im Fliegen, bis er zur… …. rufen diese assoziativ hervor, so dass das bis dahin Erzählte immer wieder zusätzlich dimensioniert wird. In dieser Ordnung tritt der Streit der Falken in… …Meisterschaft gelangt, und Klingsor, dem Gerfalken, der den Wanderfalken von seinem angestammten Platz vertreibt, dieser Streit korreliert mit dem Brudermord und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Doppelgänger in der Literatur des Mittelalters? Doppelungsphantasien im „Engelhart“ Konrads von Würzburg und im „Olwier und Artus“

    Ute von Bloh
    …Verfügung, das zwischen Abbild, Ebenbild und Vorbild oszilliert. Dieser Terminus ist allerdings hochgradig theologisch besetzt, denn hier geht es zumal um die… …Beziehung steht. Allein dieser Typus steht im Zentrum der nachfolgenden Überlegungen. Weitere Sonderfälle wie Stellvertreter, die vorübergehend die Gestalt… …Bezeichnung entsprechend auch nicht vor. – Für die Diskussion dieser Frage danke ich besonders dem Mittelalterkreis in Bochum, der mich im Sommer 2001 zu einem… …profiliert sich zudem unter anderen Prämissen, aber als ein Treueexempel, zumal für junge Menschen, fungiert ausweislich auch dieser Text. 14 Was allerdings… …Ähnlichkeit, der auch im „Engelhart“ herausgestellt ist: auf die freie Wahl. Sie wäre nicht gegeben, würde es sich um ‚natürliche‘ Brüder handeln. Und dieser… …Tugend der Barmherzigkeit. Was die Freundschaften wiederum verbindet, ist die unbedingte Treue. Vgl. ebenfalls zu dieser Freundschaft Braun [Anm. 30], S… …dieser Bindung erweist sich letztlich auch im „Olwier“. Ihr eignet insofern zurecht etwas Rätselhaftes. Was sich hier aber gegenüber dem Allgemeinen zu… …werden Identitätsprobleme vorwiegend als Probleme der noch unentdeckten oder bestrittenen Genealogie entfaltet. 37 Auch unter dieser Voraussetzung… …eingelagert wird. Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit den jeweils erzwungenen Trennungen sowie mit dieser außerordentlichen Nähe, welche die Ähnlichkeit… …Artus bereits zu Beginn der Geschichte an der Freundschaft Olwiers zweifelt, nachdem dieser heimlich den Hof verlassen hat, um den Nachstellungen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Subversives weibliches Wissen im „Nibelungenlied“

    Ingeborg Robles
    …gefangengenommen hat. Liudeger weiß auch nicht, dass es Sivrit ist, gegen den er kämpft. Aber er kennt wohl sein Wappen, und als er es erblickt, weiß er, wer dieser… …konstituiert sich in dieser Welt als Einheit dieser drei Elemente. Der Ausschluss von Wissen wie gleichermaßen von Macht und Handlung dagegen charakterisiert das… …, daran lässt der Erzähler keinen Zweifel: Die Ausdeutung durch Uote sagt voraus, was passieren wird. Kriemhilt versucht zwar, dieser Deutung gemäß zu… …zugleich irre. 20 Sie führen näher als alles andere bislang an die Wahrheit heran, aber die scheinbar offensichtlichen Schlüsse, die sich angesichts dieser… …rühren. So wird in dieser Szene erneut die ungleiche Macht- und Wissensverteilung deutlich, zugleich aber kündigt sich eine Transformation dieser… …geteilt. Sie glauben, Kriemhilt habe ihren Zorn überwunden. Wenn Hagen nun beschließt, sich den Burgunden anzuschließen, so ist dieser Entschluss nicht mehr… …Rumolt noch unterstrichen wird, lautet, die Burgunden sollen ihr Leben nicht aufs Spiel setzen und die Reise folglich unterlassen – und dieser Rat wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Kernbereich und Randzonen; zwischen ihnen existieren fließende Übergänge. Als Kriterien zur Differenzierung dieser erbaulichen Textsorten fungieren die… …vorzustellende 1 Dieser Aufsatz bietet eine thesenhafte Zusammenfassung einiger Ergebnisse meiner im Juni 2003 am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …, historische Werbeanzeigen 7 , Rechnungsbücher der Hanse. 8 Das Korpus dieser Untersuchung besteht dagegen aus Texten, die einerseits sehr umfangreich sind… …unbedingt auf einer späteren Entwicklungsstufe dieser Textsorte noch auftreten. Nicht alle Merkmale besitzen den gleichen Stellenwert. 11 Es gilt also, die… …, Meditation, Intertextualität und Mystik. Auf die Relevanz genau dieser Prinzipien verweisen oft schon, wenn auch meist indirekt, die Titelblätter oder Vorreden… …Mehrfachadressierungen, die er jeweils weiter differenziert. Gerade die Differenzierung dieser verschiedenen Formen erwies sich für die Beschreibung der Erbauungsliteratur… …, während andere durchaus, von der Verarbeitung traditioneller Bezüge ausgehend, eigene Akzentuierungen setzen. 5.3. Die Heterogenität dieser hier nur… …konstitutiven Faktoren eines Kommunikationsereignisses und bilden Spezifikationen der Faktoren eines religiösen Kommunikationsmodells. Mit Hilfe dieser… …Bereich der frühen Neuzeit ist eine Kombination genau dieser Prinzipien nachweisbar. Andererseits prägen sie sich in den einzelnen erbaulichen Textsorten…
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