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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200–1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …kommen wird. Gleichwohl, diese Bemerkungen sollen und dürfen den Wert der vorliegenden Arbeit nicht schmälern. Thema ist – der Titel sagt es ja explizit –… …sind alle diese angeführten Termini weder synonym noch referenzidentisch, sondern sie bezeichnen unterschiedliche Aspekte von Sprache und sind somit in… …soziolinguistisches Instrumentarium zur Beschreibung und Bewertung von sprachlichen Standardisierungsprozessen. Ingo Warnke erläutert diese Merkmale und deren… …kommunikativen Mittel“ (S. 181). Diese Parameter bewähren sich dann in einem großen Kapitel, das die einzelnen Texttypen analysiert: Es ist erstaunlich, was alles… …einer überregional gültigen Sprachform geschrieben sind. Nur auf diese Weise kann festgestellt werden, ob und wie die Merkmale, die eine Sprache zu einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit – Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘

    Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘
    Katharina Philipowski
    …zurück geschlossen würde, nur um eben diese aus der Darstellung erschlossene Wahrnehmung in ihrer Darstellung bestätigt zu finden. So ist auch die… …17138). Diese fossiure ist jedoch weder Raum noch verräumlichte minne, sondern umfasst beides gleichermaßen und kann es nur deshalb aufeinander beziehen… …. Diese ‚Beziehung‘ heißt ‚meine‘ und entsteht dort, wo der Erzählgegenstand durch implizite oder explizite Hinweise sukzessiv oder unvermittelt 4 Gottfried… …Aufhebung/Durchstreichung/Reintrojektion aber setzt die erste Unterscheidung nicht außer Kraft: beide Unterscheidungen müssen gleichzeitig festgehalten werden“ (S. 3). Diese Bestimmung ist… …, eben eine allegorische ist. Teilt sich diese Realität auch unmittelbar mit, so ist diese Unmittelbarkeit dennoch eine genuin allegorische Unmittelbarkeit… …. Diese allerdings ist kaum zu überschätzen. Denn wo die ‚Parallelpräsenz‘ von buchstäblicher und übertragener Bedeutung zum Tragen kommt, verändert sie den… …Strassburg bereitet deshalb diese Erschütterung seinen Rezipienten gegenüber behutsam vor: Nun sol iuch niht verdriezen, / irn lat iu daz entsliezen, / durch… …Würzburg Wilhelm von Österreich aus der Gothaer Handschrift, hg. v. Ernst Regel, Berlin 1906, v. 52. 10 Diese ‚Gespaltenheit‘ könnte einen Anknüpfungspunkt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Wolf Gerhard Schmidt: ‚Homer des Nordens‘ und ‚Mutter der Romantik‘. James Macphersons „Ossian“ und seine Rezeption in der deutschsprachigen Literatur, 4 Bde, de Gruyter, Berlin, New York 2003/04. Bd. 1: James Macphersons „Ossian“, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption, 2003. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentexte und Forschungsliteratur, 2003. Bd. 3: Kommentierte Neuausgabe deutscher Übersetzungen der „Fragments of Ancient Poetry“ (1766), der „Poems of Ossian“ (1782) sowie der Vorreden und Abhandlungen von Hugh Blair und James Macpherson, 2003. Bd. 4: Kommentierte Neuausgabe wichtiger Texte zur deutschen Rezeption, hg. v. Howard Gaskill und Wolf Gerhard Schmidt, 2004.

    Rudolf Brandmeyer
    …diese Untersuchung als ein neues Modell von Rezeptionsgeschichtsschreibung, in dem die „genealogische Autorität des Autors“ (I, 54) den analytisch… …für diese Inthronisierung verantwortliche Herder in seinem Spätwerk in einer kulturgeschichtlichen und literaturtheoretischen Reflexion Ossian von Homer… …Autoren, an dem die sentimentalische Einstellung und das elegische Schreiben erörtert werden (vgl. II, 862 ff.). Diese Einsicht in die Verwandtschaft von… …Höhepunkt erreicht, dem nur noch Desinteresse bzw. Schmähungen gefolgt seien, schreibt Schmidt ein ca. 250 Seiten umfassendes Kapitel, das diese Vorurteile… …„antizipiert und ermöglicht“ (I, 953). Diese Einschätzung ist ebenso wie der affirmative Gebrauch des Ausdrucks ‚Mutter der Romantik‘ (Jean Paul, Uhland) möglich… …der jeweiligen Avantgarde“ (I, 300) war – diese starke Behauptung kann Schmidt für die deutsche Romantik nicht bewahrheiten. Schmidt nimmt sich die… …Begriff der „Natur- und Volkssänger“ (II, 974) mit einem bösen Seitenblick auf Werthers Urteilsfähigkeit verabschiedet. Schmidt schätzt diese Äußerungen als… …diese „hochartifiziellen Gedichte“ (II, 932) als Beispiele einer einfachen und ursprünglichen Poesie haben gelten können. Nachdrücklich hingewiesen sei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die wîlsælde-Disputation: Zur Auseinandersetzung mit der Astrologie in der „Kaiserchronik“

    Graeme Dunphy
    …lockeren, weniger anspruchsvollen Erzählstil ansonsten schwer vereinbaren ließen. 1 Diese 1 Ausgabe: Die Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen, hg. v… …Kaisers Constantin, aus welcher Papst Sylvester I siegreich hervorgeht (vv. 8200–10380). Diese öffentlichen Wortgefechte, die in die Rahmenhandlung so… …sich die Namen Aquila und Niceta zu. Dadurch findet sie der Vater nicht und irrt jahrelang in der Welt umher. Die auf diese Weise zerstreute Familie wird… …ebenfalls eine Bearbeitung der „Recognitiones“ ist. 7 Diese „Vita Clementis“ ist nur in einer in Monte Cassino aufbewahrten Handschrift fragmentarisch… …, und derselbe Band enthält eine tabellarische Übersicht von Buch II, jedoch nicht den Text. 8 Ohly, Fromm und Haupt benutzen nur diese Ausgabe, und… …soweit ich die Sachlage überblicke, ist in keiner anderen Untersuchung zur „Kaiserchronik“ diese „Vita“ herangezogen worden, so dass das für uns relevante… …der Disputation der „Recognitiones“ in Verbindung gebracht werden können; nicht alle diese Passagen sind in der „Vita“ vertreten. Aquilas Teil der… …Disputationen aus dieser Quelle übernommen, und diese sind wesentlich gekürzt. Zum Vergleich: Die wîlsælde-Disputation umfasst in den in Prosa verfassten… …mit den Regeln des bevorstehenden Wortgefechts bestens vertraut sind. Auch die jungen Männer, die Gebrüder Clemens, Niceta und Aquila, kennen diese… …Kontrast steht. In der „Kaiserchronik“ wird providentia einmal mit beruochunge (v. 3296), einmal mit huot (v. 3300) übersetzt, ohne dass diese Termini im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Ich weiß und du weißt, wir wußten, / wir wußten nicht“ – Gesagtes Gewusstes in Paul Celans „Die Niemandsrose“ (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)

    Gesagtes Gewusstes in Paul Celans „Die Niemandsrose“ (mit Anmerkungen des Verfassers zum Interpretationsverfahren)
    Andreas Dittrich
    …Darstellungsmodus. Diese Auszeichnung verwende ich in der Folge nur dort, wo dieser systematische Unterschied für die Argumentation bedeutsam ist. Der Asterisk *… …Perspektiven auf: „Diese Stunde, deine Stunde, / ihr Gespräch mit meinem Munde.“ Alles Sagen ist vom lyrischen Ich ausgesagt, hier aber ist es „ihr“ Sagen, das… …(„Wir wissen ja nicht, weißt du, / wir / wissen ja nicht, / was / gilt.“) zur Verselbstung im „selbviert“ klarer verstehen? Diese Skizzen münden in den… …ich dich ansah – wann? –, draußen bei den andern Welten. O diese Wege, galaktisch, o diese Stunde, die uns die Nächte herüberwog in die Last unsrer… …glaube, dass“ diese Bedingung nicht enthielte. Während ein „Glauben“ über eine skalare Implikatur ein Nicht-Wissen mitsagt, ist der Schluss vom „Wissen“… …Sachverhalte (Wissensgehalte p: „es ist, / ich weiß es, nicht wahr, / daß [p]“) und (ii) Sachverhalte des Wissens („ich weiß“, „du weißt“, „ich weiß es“). Diese… …Wissens, p für einen propositionalen Gehalt steht. Die logische Struktur von epistemischen Alltagsprädikaten kann auf diese Weise analysiert werden. Auch im… …Text ist diese Grundstruktur des epistemischen Prädikats „wissen“ grundsätzlich vorausgesetzt: „es ist, / ich weiß es, nicht wahr, / daß“. Erst von… …ein „Wissen“ offenbar einen Glauben voraus. Die Form *„ich weiß, dass p, aber glaube es nicht“ ist entsprechend ungrammatisch. Diese Intuition ist… …weiteres der Satz: „ich weiß, dass du weißt [dass q]“ oder der Satz: „ich weiß, dass du weißt, dass du weißt [dass q]“. Diese Iterationen epistemischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Ortnit und Wolfdietrich D. Kritischer Text nach Ms. Carm 2 der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, hg. v. Walter Kofler, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2001, 451 Seiten.

    Joachim Heinzle
    …technisch möglich ist, in synoptischer Anordnung präsentierte. Doch wäre schon viel gewonnen, wenn wir eine benutzbare Ausgabe der Version D hätten. Diese… …(1479–1590) verteilen. Walter Kofler hätte die Chance gehabt, mit seiner neuen Edition das alte Stückwerk wenigstens für diese Version zu überwinden. Er hat sie… …aufweist“ [S. 51]). Diese Anlage der Edition ist in Koflers Vorstellung vom Verhältnis der Textzeugen begründet. Er unterscheidet zwei „Textredaktionen“ (S… …Schreiber übereinstimmend einen korrekten Text geben. Einen Sinn hätte diese Art der selektiven Verzeichnung nur, wenn sie im Paradigma der klassischen… …liefert ihn Koflers Ausgabe. 8 Selbstverständlich können diese Texte nicht umstandslos ins ‚Normalmhd.‘ transponiert werden, aber die Modifikationen, die… …: editio 17, 2003, S. 1–15, hier S. 4ff. 469 Buchbesprechungen 509. Diese Strophe ist nur in den Handschriften a und d überliefert. Kofler hat sie in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die mittelhochdeutschen Gedichte vom „Wartburgkrieg“

    Ludger Lieb, Stephan Müller
    …synoptisch beigegeben werden. Diese ganz vom Bild der Handschriften diktierte Wiedergabe enthält sich also zunächst jeder Form der Rekonstruktion bezüglich… …überlieferungsgeschichtliche, sprachlich/metrische und sachgeschichtliche Erläuterungen, die dann in eine Reihe von Interpretationshinweisen münden. Diese zielen jedoch nicht… …literarische Tradition des Sängerstreits (Egidi) und der Gesetze einer Aufführungspraxis (Mertens) sehen; doch auch diese Aspekte unterliegen einem historischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verst

    Rudolf Bentzinger
    …als Hauptteil zu verstehenden (allein 180 Seiten umfassenden) Kapitel „Verständnisförderung“ werden diese Fragen noch einmal aufgerollt, indem –… …Pronomens uns u.a. behandelt. Tabellarische Übersichten zu deren numerischer Realisierung in den elf näher untersuchten Flugschriften schließen diese… …Zwecke linearer Textrezeption weitgehend verzichtet. All diese Flugschriften weisen einen geringeren Verständlichkeitsgrad auf als die von Hartmut von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Textkohärenz und Erzählprinzip – Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex

    Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex
    Franziska Wenzel
    …diese Texte zieht, sie gewissermaßen zusammenhält, und von dem aus sich so etwas wie die Kohärenz eines Textes möglicherweise erhellen lässt. Mit einem… …möglicherweise zwei „Sündentanz“-Strophen und eine „Marienlob“-Strophe. 8 Doch ließe sich diese Anlagerung begründen, insofern die drei Strophen durch die auch in… …ich als ‚narrativen Sangspruch‘ auffasse, wobei diese Bezeichnung auf zwei Beobachtungen basiert; es handelt sich durchweg um Texte, deren Größe die… …der Mehrzahl der Strophengruppen, die diese Texte ausmachen – (Anh. 2), zwischen der Eröffnung der Sängerkonkurrenz (k 24–31), dem astronomischen Streit… …Wenzel interessiert dabei, in welchem Verhältnis diese zusätzliche Dimensionierung der Texte zu dem jeweils erzählten Handlungsgang steht und welche… …Beispiel mag diese Form diskontinuierlichen Erzählens veranschaulichen: Wolfram erwähnt, als er von der Entstehung des Buches Zabulons erzählt, den… …Geschichte der Fahrt von Klingsor wieder aufgenommen. Diese Formen des Diskontinuierlichen erklären sich dadurch, dass sich einerseits die agonale Situation… …. Für diese Strophen, die den Text in C eröffnen und die in k an die Exposition anschließen, ist die Astronomie der alleinige Erzählgegenstand, was… …alle Lügen Wolframs entlarven und alle Schlösser Wolframs öffnen könne. k 29 wendet sich Wolfram an die Laien und warnt diese vor der Habgier der Pfaffen… …fordert ihn seinerseits zum Singen auf Leben und Tod heraus. Kain, Luzifer, Rabe, Brandan – diese Begriffe bzw. Namen lösen jeweils Kurzerzählungen aus bzw…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Letale Liebe und das Phantasma idealer Mütterlichkeit in Grillparzers Trauerspiel „Des Meeres und der Liebe Wellen“

    Brigitte Prutti
    …seinen Grundzügen auch für Grillparzers Trauerspiel gültig erscheint. 6 Heller begründet diese pessimistische Diagnose mit der unausweichlichen… …zu gehören Mitfühlend ihre Sorgen, ihre Lust? (30) Diese Ermahnung hat erst Erfolg, als Leanders Blick auf die junge Priesterin fällt, denn die… …. Diese symbolisch überdeterminierte Geste, mit der dem männlichen Subjekt in dieser Szene das „Glück der warmen Strahlen“ (42) von Seiten der jungen… …Grunddisposition, die der Trauer um die tote Mutter immer schon vorausliegt. Der spätere Eindringling in Heros Turm berichtet: Als diese Nacht ich schlaflos stieg… …konfliktfreien Umgebung, dass die Konturen ihres Ich zu verfließen scheinen. Es ist diese symbiotische Erfahrung im Zuge der Abwesenheit von jeder störenden… …Defensivformation im Zuge einer massiven Distanzierungsanstrengung und inneren Kolonisation. Darüber hinaus enthalten diese beiden Bilder auch eine Vorausdeutung auf… …schützen, leitet ihre Macht.“ (73) Nichts allerdings signalisiert diese männliche Hybris deutlicher als der von Hero geraubte Schleier, den Leander bei der… …, umfang! Ich öffne dir die Brust.“ (80) In dieser sehnsüchtigen Beschwörung des Gelieb- 21 Diese mütterlichen Konnotationen der Lampe etabliert erstmals… …Liebeserfüllung im Tod selbst. 28 Die Anekdote moniert diese Radikalität als ästhetische Schwäche, und Grillparzer in seiner gespielten Verzweiflung scheint… …idealen Gegenseitigkeit, in der die Differenz von Geben und Nehmen schlechterdings aufgehoben erscheint. 37 Heros Tod bei Grillparzer verkehrt diese…
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