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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    „Ein lebend Glied im großen Lebensringe!“ – Zu Hofmannsthals „Lebenslied“

    Zu Hofmannsthals „Lebenslied“
    Edda Polheim
    …Gedichte in der ‚Rundschau‘ haben in Wien einen unglaublichen Lärm hervorgerufen durch ihre völlige Unverständlichkeit.“ (KA 291) Gemeint ist die „Wiener… …noch Jahre später, nämlich in einem Brief Rilkes an Hofmannsthal vom 19. 3. 1899: „Sie übermäßiger unersättlicher Verschwender! Sie haben bislang Ihre… …das All, die Natur zu Gott. Pantheismus, Theismus und Deismus haben einen Gottesbegriff als Grundlage, aber ein solcher wird im „Lebenslied“ an keiner… …bezweifelt, daß Adler, Lamm und Pfau eine strikt emblematische oder heraldische Funktion haben, oder daß Hofmannsthal jedem dieser Tiere eine klare Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Subjektstudien: Zu Robert Musils Novelle „Die Amsel“

    Wolfgang Rath
    …Amsel will ihn einmal in seiner Berliner Wohnung im Morgengrauen gerufen haben, so dass er Hals über Kopf seine Frau und bürgerliche Existenz verlassen… …hat. Später im Krieg soll ihm ein tödlicher Fliegerpfeil, eine Art Schrapnell, ein emphatisches Freiheitsoder Gotteserlebnis beschert haben. Und… …schließlich glaubt er, nach dem Tod seiner Eltern dort, wo er aufgewachsen ist, seine Mutter in Gestalt einer Amsel wiedererkannt zu haben; er füttert das Tier… …dem „Märchen des Lebens“ 35 hin, das die Zeitgenossen der Jahrhundertwende beschworen haben. Er ist das Ich, das die Lust am Augenblick lebt. Im… …der Ausgangshypothese haben sich so merkliche Veränderungen eingestellt. Die Annahme eines Menschen mit einem gleich bleibenden Selbst, das sich in… …: „intensive Gier nach Stimmungen (Sensatio- ker übersetzt haben, insbesondere Novalis, mit dem sich Musil eingehend beschäftigt hat. Kern dieser… …ragt, daran sind wir gewöhnt, denn wir haben unter den Füßen etwas Festes“: Wir sind insofern wie die Mutter Kraftnatur in der Beschränkung. Anders… …Greifzangen von später noch die weichen Flanellhände haben“. (A 561) In der Kindheit ist man ausgeliefert und hat nicht die Chance, das eigene Leben so in die… …„GRAVISSIMUM IMPERIUM CONSUETUDINIS“, von der ‚Macht der Gewohnheit‘, ihrer geradezu ‚gewaltigen Herrschaft‘, gekannt haben. Die Lebensgewohnheit der Amsel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Die Ästhetik des essayistischen Romans – Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“

    Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“
    Simon Jander
    …, und ohne daß es sonst noch Inhalt und Bedeutung zu haben brauchte, freuen sie sich darüber. Sie lieben alles, was mit ihren Fingern in Berührung tritt… …mit einemmal mußte sich Ulrich angesichts dieser Bedenken lächelnd eingestehen, daß er mit alledem ja doch ein Charakter sei, auch ohne einen zu haben… …Romantrilogie ‚Die Schlafwandler‘, Tübingen 1986) haben daraus wichtige Konsequenzen gezogen. 539 Simon Jander gestellungen attestieren können (bei gleichzeitiger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Zwei Blendungen in der „Blendung“: Canetti, Platon und Sophokles

    Konrad Kirsch
    …Guckloch des Hausbesorgers die Schatten im Hof. Er fürchtet sich vor ihnen, weil sie im Zwielicht des Morgengrauens eine bläuliche Färbung angenommen haben… …haben, die Kien für die Wirklichkeit hält. Als Kien, dieser troglodytische Philosoph, endlich zur Erkenntnis gelangt, erweist die sich als äußerst banal… …und in ihm das Gegenstück zu seiner Bibliothek gefunden zu haben. Doch erweist sich die so genannte Lokalität als üble Spelunke und damit als das… …gewissermaßen den Titel von dessen Werk nennt: „Romane müßten von Staats wegen verboten sein.“ (DBG, 41) In Canettis Poetik haben Romane die gleiche Funktion wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    ‚Im Ganzen war alles doch komplizierter‘ – Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“

    Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“
    Iris Denneler
    …offenbar an Littner verkauft“ zu haben (so Roland Ulrich in: ME 206), bereit, unter eigenem Namen den unveränderten Text der „Aufzeichnungen“ – nun… …durch Gespräche, die sie mit den Familienmitgliedern Littners, Richard Korngold und Kurt Nathan Grübler, führten. Alle Kommentare haben zunächst ein Ziel… …ghostwriter, sondern einen – in seinen Augen wohl – eigensinnigen ‚Münchner Schreiberling‘ beauftragt zu haben. 15 Reichlich versorgt wird also ein nun vor… …, einen Redaktor, keinen Autor bestellt zu haben. 18 Inwieweit der Verfasser von „Mein Weg durch die Nacht“ Koeppens Bearbeitung schließlich doch… …. 32 Nach Estermann (SP 163 f.) soll Koeppen während dieses achtstündigen Interviews über Littner gesprochen haben, doch wurde der Littner-Teil weder… …Littners Aufzeichnungen fingierten nur den unmittelbaren Erlebnisbericht, waren sie doch nach Kriegsende geschrieben: „Meine Mutter und auch ich haben ihm… …geholfen, manche Dinge zu erinnern“, so Richard Korngold. „Das fertige Buch habe ich nie gelesen. Aufzeichnungen in Zbaracz hat er nicht gemacht. Wir haben… …die Seelen der armen Opfer ihre Ruhe haben“ (ME 13), sondern auch das Einsichtigmachen des Grauens als Purgatorium: Er selbst habe, als er im zerstörten… …Littner-Manuskript selbst, das Koeppen oder Kluger besessen haben musste. (Vgl. SP 190) Ungewöhnlich deutlich zeigt sich hier Koeppens – übrigens keineswegs singuläres…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Das Paradoxe der Ich-Befindlichkeit in der Lyrik Ingeborg Bachmanns

    Zoltán Szendi
    …und ,anzusehen‘ haben zwar eine positive Bedeutung, da sie aber im Kontext relativiert oder gerade negiert werden, tragen sie mit ihrem anderen… …Identitätskrise machen eigentlich die jedem Menschen innewohnende Verwandlungsfähigkeit nur sichtbar, die in gegebenem Fall auch verhängnisvolle Folgen haben kann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Bernhard Fischer, Der Verleger Johann Friedrich Cotta. Chronologische Verlagsbibliographie 1787-1832. Aus den Quellen bearbeitet. Eine Veröffentlichung des Cotta-Archivs (Stiftung Stuttgarter Zeitung). 3 Bände (Deutsches Literaturarchiv. Verzeichnisse – Berichte – Informationen, 30/1-3). Deutsche Schillergesellschaft, K. G. Saur, München 2003.

    Stephan Kraft
    …ausführliche Inhaltsangaben erhalten haben. Es ist einerseits unmittelbar nachvollziehbar, dass im Cotta-Verlag erschienene Zeitungen nicht dazugehören, wie etwa… …sich stark auf Verlagswesen und Buchhandel ausgewirkt haben. 1811 und 1812 erreicht die Rubrik der „Angekündigten, aber nicht erschienenen Werke“ mit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sowie dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 6 K: Reisebilder II 1828–1831. Kommentar. Bearbeiter Christa Stöcker. Akademie Verlag, Berlin 2003.

    Robert Steegers
    …Heine-Ausgabe (DHA) entscheiden. Entscheidende Vorteile kann die HSA gegenüber der seit 1997 abgeschlossenen DHA dort haben, wo sie in der Kommentierung über… …haben soll (statt „hold antwortender“) ist ein belustigender Verschreiber. Zur Quellenangabe „Vulgata“ unter den Homer-Versen, mit der Heine das im Text…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Dietmar Goltschnigg (Hg.), Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Bd. 1: 1875-1945, Bd. 2: 1945-1980, Bd. 3: 1980-2002. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001, 2002, 2003.

    Hartmut Steinecke
    …Gesamtkonzeption eine Rolle gespielt haben, erfahren wir hier auch viel über die Funktion und Bedeutung von Literaturkritik und Theaterkritik, von der nur selten… …die DDR verlassen haben, werden damit ausgezeichnet, die „neue Subjektivität“ muss sich mit seinen Positionen auseinander setzen. Solche…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Herbert Zemen (Hg.), Die Porträtmalerin Marie Müller 1847–1935. Leben und Werk. Samt ihrem Briefwechsel mit der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach 1830–1916 und unter Berücksichtigung der Porträtmalerin Bertha Müller 1848–1937. Privatdruck Wien 2003. Zu beziehen über die Buchhandlung Wolfrum, A-1010 Wien, Augustinerstr. 10.

    Kurt Binneberg
    …die Ebner aus Rom schwärmerisch berichtet (6. 2. 1903), dürfte auch Müller geteilt haben. Einig sind sie sich ausdrücklich in der radikalen Ablehnung…
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